F2 Diagnostische Methoden Und Verfahren at Universität Bonn | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für F2 Diagnostische Methoden und Verfahren an der Universität Bonn

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TESTE DEIN WISSEN

Nenne Gründe für Abweichungen zwischen Selbst- und Fremdskalen

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TESTE DEIN WISSEN

1. Unterschiedliche Urteilsbasis: Erleben und Verhalten sind nicht deckungsgleich, Fremdbeurteilung nur
über verhalten möglich
2. Unrealistisches Selbstkonzept: Die Person nimmt sich selbst auf eine Weise wahr, die mit dem Fremdurteil
anderer Personen in Widerspruch steht
3. Strategische Selbstdarstellung: Angaben im Fragebogen werden an den erwarteten Nutzen angepasst; die
Person beschreibt sich nicht so, wie sie sich selbst sieht, sondern wie sie gerade gerne gesehen werden
möchte
4. Urteilsfehler bei den Beobachtenden: können verschiedene Beurteilungsfehler auftreten
– Z.B. tendieren manche Personen eher zu positiven Urteilen (Milde-Effekt)
5. Messfehler: Weder Selbst- noch Fremdbeurteilungen sind hoch reliabel. Unterschiede können schon
aufgrund begrenzter Messgenauigkeit von Verfahren auftreten

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TESTE DEIN WISSEN

Konstruktvalidität

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TESTE DEIN WISSEN

Konstruktvalidität → Voraussetzung für Inhaltsvalidität 

→ Überschneidung von Indikatoren und zu messendem Konstrukt 

→  hohe Konstruktvalidität = eine hohe Korrelation mit Tests, die dasselbe Konstrukt messen sollen. 

→  niedrige Korrelation mit Tests, die ein komplett anderes Konstrukt erfassen sollen. 

→ Die Konstruktvalidität lässt sich noch weiter in die Unterkategorien diskriminante Validität und konvergente Validität aufteilen

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TESTE DEIN WISSEN

Wodurch kann die Objektivität der Testanwendung beeinträchtigt sein?


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TESTE DEIN WISSEN

– Testdurchführung
– Testauswertung
– Testinterpretation

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TESTE DEIN WISSEN

Was sind wichtige Aspekte bei der Durchführung von psychologischen Tests
Untersuchungsbedingungen?

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TESTE DEIN WISSEN

→optimale Arbeitsbedingungen

→ Störquellen eliminieren

→ Standardisierung der Untersuchungsbedingungen befolgen

→ Testangst reduzieren durch Aufwärm-/Probeaufgaben



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TESTE DEIN WISSEN

Wozu kann der FPI genutzt werden?

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TESTE DEIN WISSEN

› Persönlichkeitsforschung

Klinische Psychologie

↪Feststellung bestimmter Risikofaktoren

↪Erfassung psychosomatischer Symptome

↪ Evaluation erfolgreicher Therapien

Gesundheitspsychologie

→Untersuchung von Persönlichkeit und Gesundheitsverhalten

› Sozialrechtliche Begutachtung:
– Ergänzende klinische Diagnostik
– Beschreibung von Merkmalen der

auch im berufsbezogenen Kontext möglich, aber hohes Risiko von Verzerrungen

und des allgemeinen, leistungsbezogenen und sozialen
Funktionsniveaus


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TESTE DEIN WISSEN

Was ist der Messgegenstand?

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TESTE DEIN WISSEN

psychologisches Merkmal, dessen Ausprägung durch einen Test
beschrieben werden soll (Konstrukt)

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TESTE DEIN WISSEN

Wie erreiche ich hohe Interpretationsobjektivität?

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TESTE DEIN WISSEN

↪verständliche Interpretationshinweise im Manual erforderlich

gemessenes Merkmal des Testes im Vorfeld genau definieren

↪ Normtabellen

↪Entscheidung, welche Normgruppe in welchem Fall
heranzuziehen ist

↪ wie ist mit Messfehlern umzugehen?


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TESTE DEIN WISSEN

Wann ist Unverfälschbarkeit gegeben und wie kann man dieser vorbeugen?

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TESTE DEIN WISSEN

dann gegeben, wenn ein Verfahren so konstruiert ist, dass eine Person
ihre Testwerte nicht durch gezieltes Vortäuschen eines für sie unzutreffenden
Testverhaltens verzerren kann

→wenn Testpersonen nicht das Messprinzip durchschauen und ihren Absichten entsprechend antworten müssen

› Möglichkeiten, Verfälschungen vorzubeugen/ zu erkennen:
– Faking-Studien
– Unrealistische Fehlerhäufungen in Leistungstests
– Validierungsverfahren

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TESTE DEIN WISSEN

Nenne wichtige Aspekte bzgl der Normierung!

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TESTE DEIN WISSEN

› Bezugssystem, um individuelle Testwerte im Vergleich zu einer repräsentativen Stichprobe einordnen zu
können

– Äquivalentnormen: Vergleich mit Mittelwerten von Referenzgruppen

– Variabilitäts- oder Abweichungsnormen: Betrachtung der Abstände zu Mittelwerten der Referenzgruppen/ Streuung der Messwerte in der Referenzgruppe

• Voraussetzung: Normalverteilung des Merkmals und mindestens Intervallskalenniveau

– Prozentrangnormen:wie viel Prozent der Referenzgruppe einen bestimmten Messwert erreicht haben (Ordinalskalenniveau)

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Kriterien gibt es bei der Auswahl von Verfahren?

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TESTE DEIN WISSEN

Was soll das Verfahren messen?
•Welches Konstrukt, welche psychometrischen Gütekriterien hat das Verfahren?
Ist das Verfahren für diese Person angemessen?
• angemessen normiert?,Passen die Items zu der untersuchten Person?
• körperliche oder kognitive Einschränkungen vor, die die Bearbeitung
behindern? Verfahren schon bekannt? (Übungseffekte, Verbreitung des Verfahrens)
Ist das Verfahren für diese Fragestellung geeignet?
•kann es zukünftiges Verhalten prognostizieren?Testwerte leicht verfälschbar?
 Verfahren rechtlich zugelassen?

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TESTE DEIN WISSEN

Wann ist die Auswertungsobjektivität hoch?

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TESTE DEIN WISSEN

 →Je weniger Spielraum bei der Auswertung, desto höher ist die Objektivität

– Höhere Objektivität bei Aufgaben mit gebundenem Antwortformat

-nutzen von Auswertungsschablonen mit detaillierter Bedienungsanleitung

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TESTE DEIN WISSEN

Kriteriumsvalidität

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TESTE DEIN WISSEN

wichtig:  mögliche relevante, andere Variablen, sogenannte Drittvariablen. 

→ Mit diesen auch Außenkriterium bezeichneten Drittvariablen sollten die Messungen möglichst hoch korrelieren. 

→ Kriteriumsvalidität unterteilt sich weiter in die retrospektive Validität, die konkurrente Validität sowie die  prognostische Validität (manchmal auch prädiktive Validität)→ die zeitliche Erfassung eines weiteren Kriteriums. Dieses kann mit einem Messinstrument entweder in der Vergangenheit erhoben worden sein (retrospektiv), zum gleichen Zeitpunkt (konkurrent) oder in der Zukunft (prognostisch).

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Beispielhafte Karteikarten für deinen F2 Diagnostische Methoden und Verfahren Kurs an der Universität Bonn - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Nenne Gründe für Abweichungen zwischen Selbst- und Fremdskalen

A:

1. Unterschiedliche Urteilsbasis: Erleben und Verhalten sind nicht deckungsgleich, Fremdbeurteilung nur
über verhalten möglich
2. Unrealistisches Selbstkonzept: Die Person nimmt sich selbst auf eine Weise wahr, die mit dem Fremdurteil
anderer Personen in Widerspruch steht
3. Strategische Selbstdarstellung: Angaben im Fragebogen werden an den erwarteten Nutzen angepasst; die
Person beschreibt sich nicht so, wie sie sich selbst sieht, sondern wie sie gerade gerne gesehen werden
möchte
4. Urteilsfehler bei den Beobachtenden: können verschiedene Beurteilungsfehler auftreten
– Z.B. tendieren manche Personen eher zu positiven Urteilen (Milde-Effekt)
5. Messfehler: Weder Selbst- noch Fremdbeurteilungen sind hoch reliabel. Unterschiede können schon
aufgrund begrenzter Messgenauigkeit von Verfahren auftreten

Q:

Konstruktvalidität

A:

Konstruktvalidität → Voraussetzung für Inhaltsvalidität 

→ Überschneidung von Indikatoren und zu messendem Konstrukt 

→  hohe Konstruktvalidität = eine hohe Korrelation mit Tests, die dasselbe Konstrukt messen sollen. 

→  niedrige Korrelation mit Tests, die ein komplett anderes Konstrukt erfassen sollen. 

→ Die Konstruktvalidität lässt sich noch weiter in die Unterkategorien diskriminante Validität und konvergente Validität aufteilen

Q:

Wodurch kann die Objektivität der Testanwendung beeinträchtigt sein?


A:

– Testdurchführung
– Testauswertung
– Testinterpretation

Q:

Was sind wichtige Aspekte bei der Durchführung von psychologischen Tests
Untersuchungsbedingungen?

A:

→optimale Arbeitsbedingungen

→ Störquellen eliminieren

→ Standardisierung der Untersuchungsbedingungen befolgen

→ Testangst reduzieren durch Aufwärm-/Probeaufgaben



Q:

Wozu kann der FPI genutzt werden?

A:

› Persönlichkeitsforschung

Klinische Psychologie

↪Feststellung bestimmter Risikofaktoren

↪Erfassung psychosomatischer Symptome

↪ Evaluation erfolgreicher Therapien

Gesundheitspsychologie

→Untersuchung von Persönlichkeit und Gesundheitsverhalten

› Sozialrechtliche Begutachtung:
– Ergänzende klinische Diagnostik
– Beschreibung von Merkmalen der

auch im berufsbezogenen Kontext möglich, aber hohes Risiko von Verzerrungen

und des allgemeinen, leistungsbezogenen und sozialen
Funktionsniveaus


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Q:

Was ist der Messgegenstand?

A:

psychologisches Merkmal, dessen Ausprägung durch einen Test
beschrieben werden soll (Konstrukt)

Q:

Wie erreiche ich hohe Interpretationsobjektivität?

A:

↪verständliche Interpretationshinweise im Manual erforderlich

gemessenes Merkmal des Testes im Vorfeld genau definieren

↪ Normtabellen

↪Entscheidung, welche Normgruppe in welchem Fall
heranzuziehen ist

↪ wie ist mit Messfehlern umzugehen?


Q:

Wann ist Unverfälschbarkeit gegeben und wie kann man dieser vorbeugen?

A:

dann gegeben, wenn ein Verfahren so konstruiert ist, dass eine Person
ihre Testwerte nicht durch gezieltes Vortäuschen eines für sie unzutreffenden
Testverhaltens verzerren kann

→wenn Testpersonen nicht das Messprinzip durchschauen und ihren Absichten entsprechend antworten müssen

› Möglichkeiten, Verfälschungen vorzubeugen/ zu erkennen:
– Faking-Studien
– Unrealistische Fehlerhäufungen in Leistungstests
– Validierungsverfahren

Q:

Nenne wichtige Aspekte bzgl der Normierung!

A:

› Bezugssystem, um individuelle Testwerte im Vergleich zu einer repräsentativen Stichprobe einordnen zu
können

– Äquivalentnormen: Vergleich mit Mittelwerten von Referenzgruppen

– Variabilitäts- oder Abweichungsnormen: Betrachtung der Abstände zu Mittelwerten der Referenzgruppen/ Streuung der Messwerte in der Referenzgruppe

• Voraussetzung: Normalverteilung des Merkmals und mindestens Intervallskalenniveau

– Prozentrangnormen:wie viel Prozent der Referenzgruppe einen bestimmten Messwert erreicht haben (Ordinalskalenniveau)

Q:

Welche Kriterien gibt es bei der Auswahl von Verfahren?

A:

Was soll das Verfahren messen?
•Welches Konstrukt, welche psychometrischen Gütekriterien hat das Verfahren?
Ist das Verfahren für diese Person angemessen?
• angemessen normiert?,Passen die Items zu der untersuchten Person?
• körperliche oder kognitive Einschränkungen vor, die die Bearbeitung
behindern? Verfahren schon bekannt? (Übungseffekte, Verbreitung des Verfahrens)
Ist das Verfahren für diese Fragestellung geeignet?
•kann es zukünftiges Verhalten prognostizieren?Testwerte leicht verfälschbar?
 Verfahren rechtlich zugelassen?

Q:

Wann ist die Auswertungsobjektivität hoch?

A:

 →Je weniger Spielraum bei der Auswertung, desto höher ist die Objektivität

– Höhere Objektivität bei Aufgaben mit gebundenem Antwortformat

-nutzen von Auswertungsschablonen mit detaillierter Bedienungsanleitung

Q:

Kriteriumsvalidität

A:

wichtig:  mögliche relevante, andere Variablen, sogenannte Drittvariablen. 

→ Mit diesen auch Außenkriterium bezeichneten Drittvariablen sollten die Messungen möglichst hoch korrelieren. 

→ Kriteriumsvalidität unterteilt sich weiter in die retrospektive Validität, die konkurrente Validität sowie die  prognostische Validität (manchmal auch prädiktive Validität)→ die zeitliche Erfassung eines weiteren Kriteriums. Dieses kann mit einem Messinstrument entweder in der Vergangenheit erhoben worden sein (retrospektiv), zum gleichen Zeitpunkt (konkurrent) oder in der Zukunft (prognostisch).

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