ERnährung In Besonderen Lebenssituationen at Universität Bonn | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für ERnährung in besonderen Lebenssituationen an der Universität Bonn

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Ziele verfolgt die Benutzung von Referenzwerten?

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TESTE DEIN WISSEN

Erhaltung und förderung der Gesundheit

➔  betrifft die lebenslange Gesundheit, die Leistungsfähigkeit sowie das Wachstum und die Entwicklung

➔   Bei fast allen gesunden Personen soll eine angemessene Zufuhr von Energie, Nähr- und Ballaststoffen sowie Wasser gewährleistet sein


Ziele im Überblick:

  • Sicherstellen der lebenswichtigen metabolischen, physischen und psychischen Funktionen 
  • Verhütung nährstoffspezifischer Mangelkrankheiten (z. B. Vitamin D: Rachitis) und Mangelsymptome (z. B. Vitamin A: Nachtblindheit) 
  • Verhinderung einer Überversorgung mit Energie oder bestimmten Nährstoffen (z. B. Fett) 
  • Schaffung von Körperreserven für kurzfristig eintretende Bedarfssteigerung 
  • Beitrag zur Prävention chronischer ernährungsmitbedingter Krankheiten (Reduzierung des Krankheitsrisikos; z.B. Vitamin D: Knochenbrüche, Stürze)
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Für was gelten Referenzwerte NICHT?

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  • Kranke und Rekonvaleszente 
  • Personen mit Nährstoffmangel 
  • Personen mit Verdauungs-/Stoffwechselstörungen 
  • Personen mit chronisch hohem Konsum an Genussmitteln 
  • Personen mit regelmäßiger Medikamenteneinnahme


Grund: diese Personen haben eine andere Stoffwechsellage, d.h. diese Personengruppen müssen individuell ernährungsmedizinisch beraten und betreut werden

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Wie können Referenzwerte angegeben werden (welche Art) und worauf ist dabei zu achten?

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Referenzwerte können ausgedrückt werden als:

  • Empfohlene Zufuhr
  • Schätzwert oder
  • Richtwert


➔  es muss beachtet werden, dass die verschiedenen Arten, Referenzwerte anzugeben, unterschiedliche Aussagekraft haben (zB sagt ein Wert von 2mg Vitamin D nciht aus, ob es ein Richt- oder Schätzwert ist)

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Definition von Bedarf

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= "Mindestmenge" (das, was im Körper ankommt)


Der Bedarf ist die Menge eines Nährstoffs bzw. an Energie, die gebraucht wird, um die Funktion des Organismus aufrechtzuerhalten

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Wie wird der Bedarf bestimmt?

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➔  Der Bedarf wird anhand einer oder mehrerer Zielgrößen (Bilanz) bestimmt 

Ziel: Vermeidung von Mangelkrankheiten, wünschenswerte Blutkonzentrationen oder Enzymaktivitäten, Optimierung der Körperspeicher (es ist von Fall zu Fall zu entscheiden, denn jede Person ist individuell)


Bsp: 

  • Bestimmung Proteinbedarf anhand einer ausgeglichene Stickstoffbilanz
  • Bestimmung Vitamin-C-Bedarf anhand Vitamin-C-Konzentration im Plasma oder in Zellen des Immunsystems
  • Bestimmung Folat-Bedarf: Konzentration in Erythrozyten oder im Plasma, Homocysteinkonzentration im Plasma


Was ist eine Bilanz?

➔  Bilanz = aufgenommener Stoff - ausgeschiedener Stoff


Was ist eine negative Bilanz?

➔  wenn mehr ausgeschieden wird als aufgenommen

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Worauf ist bei der Bestimmung des Bedarfs zu achten?

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TESTE DEIN WISSEN

Der Bedarf ist individuell und von Tag zu Tag verschieden und von vielen inneren und äußeren Einflüssen abhängig: 

zB Alter, Geschlecht, Größe, Gewicht, körperliche Aktivität, Klima, Temperatur, Hormonhaushalt 

➔  daher Heranziehen eines durchschnittlichen Bedarfs


Ideales Instrument, um Bedarf zu ermitteln: Mangelexperimente (aber ethisch problematisch, daher sehr selten)

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Unterschied Inter-Individuell und Intra-Individuell

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TESTE DEIN WISSEN

Inter-Individuell: individuell und von Tag zu Tag verschieden


Intra-Individuell: von Mensch zu Mensch verschieden

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Was sind Schätzwerte?

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TESTE DEIN WISSEN
  • geben Hinweise auf eine angemessene und gesundheitlich unbedenkliche Zufuhr
  • werden angegeben, wenn der Bedarf nicht genau bestimmt und damit keine empfohlene Zufuhr abgeleitet werden kann
  • Schätzwerte basieren auf einer beobachteten oder experimentell ermittelten Nährstoffzufuhr einer definierten Bevölkerungsgruppe (z.B. Ableitung eines Schätzwerts für Säuglinge aus dem Nährstoffgehalt der Frauenmilch).
  • Teils sind aus methodischen Gründen die Schwankungen der Messwerte zu groß oder wenige geeignete Ergebnisse von Untersuchungen am Menschen


zB Biotin als Schätzwert: sehr ungenau (was die Erhebung betrifft)

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Was ist ein Richtwert?

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  • Orientierungshilfen, die aus ernährungs-wissenschaftlicher Sicht gewünschte Bereiche oder Werte angeben
    • Obere Grenze: Fett, Cholesterol, Alkohol
    • Untere Grenze: Ballaststoffe, Wasser, Fluorid 
  • Richtwerte für die Energiezufuhr: basieren auf Referenzmaßen von Körpergröße und -gewicht
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Quelle mit ausführlicher Version

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Die ausführliche Version der 10 Regeln mit vielen Informationen und weiterführenden Links finden Sie auf der Webseite der 10 Regeln der DGE: 

10 Regeln der DGE - DGE (www.dge.de/10regeln)


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TESTE DEIN WISSEN

Welche Aspekte wurden bei der Erstellung der 10 Regeln der DGE berücksichtigt?

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  • Spielraum für individuelle Vorlieben
  • Ausreichende Sättigung
  • Versorgung mit Nährstoffen
  • Angemessene Menge an Energie
  • Reduziertes Risiko für ernährungsmitbedingte Erkrankungen
  • Nachhaltigkeit 
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Forschungsschwerpunkte im Bereich der Ernährungswissenschaften

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  • Kardiovaskuläre und metabolische Wirkungen von Nahrungsfett
  • Bioverfügbarkeit und physiologische Wirkungen von Flavonoiden
  • Stoffwechselgesunde, Risikophänotypen, Risikogenotyp ApoE4 (gilt als einer der wichtigsten Risikofaktoren für eine Alzheimer-Demenz. Träger des ApoE4-Genotyps haben ein höheres Risiko für die Ablagerung von Beta-Amyloid im Gehirn. Beim Genotyp ApoE4,4 besteht das Risiko, bereits 10 Jahre früher an Alzheimer zu erkranken)
  • Postprandialer (physiologischen Veränderungen nach Nahrungsaufnahme, zB Blutzuckeranstieg) Stoffwechsel und Einflussfaktoren
  • Kardiometabolische Wirkungen von ERnährungsmuster
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  • 335727 Karteikarten
  • 4065 Studierende
  • 89 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen ERnährung in besonderen Lebenssituationen Kurs an der Universität Bonn - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Welche Ziele verfolgt die Benutzung von Referenzwerten?

A:

Erhaltung und förderung der Gesundheit

➔  betrifft die lebenslange Gesundheit, die Leistungsfähigkeit sowie das Wachstum und die Entwicklung

➔   Bei fast allen gesunden Personen soll eine angemessene Zufuhr von Energie, Nähr- und Ballaststoffen sowie Wasser gewährleistet sein


Ziele im Überblick:

  • Sicherstellen der lebenswichtigen metabolischen, physischen und psychischen Funktionen 
  • Verhütung nährstoffspezifischer Mangelkrankheiten (z. B. Vitamin D: Rachitis) und Mangelsymptome (z. B. Vitamin A: Nachtblindheit) 
  • Verhinderung einer Überversorgung mit Energie oder bestimmten Nährstoffen (z. B. Fett) 
  • Schaffung von Körperreserven für kurzfristig eintretende Bedarfssteigerung 
  • Beitrag zur Prävention chronischer ernährungsmitbedingter Krankheiten (Reduzierung des Krankheitsrisikos; z.B. Vitamin D: Knochenbrüche, Stürze)
Q:

Für was gelten Referenzwerte NICHT?

A:
  • Kranke und Rekonvaleszente 
  • Personen mit Nährstoffmangel 
  • Personen mit Verdauungs-/Stoffwechselstörungen 
  • Personen mit chronisch hohem Konsum an Genussmitteln 
  • Personen mit regelmäßiger Medikamenteneinnahme


Grund: diese Personen haben eine andere Stoffwechsellage, d.h. diese Personengruppen müssen individuell ernährungsmedizinisch beraten und betreut werden

Q:

Wie können Referenzwerte angegeben werden (welche Art) und worauf ist dabei zu achten?

A:

Referenzwerte können ausgedrückt werden als:

  • Empfohlene Zufuhr
  • Schätzwert oder
  • Richtwert


➔  es muss beachtet werden, dass die verschiedenen Arten, Referenzwerte anzugeben, unterschiedliche Aussagekraft haben (zB sagt ein Wert von 2mg Vitamin D nciht aus, ob es ein Richt- oder Schätzwert ist)

Q:

Definition von Bedarf

A:

= "Mindestmenge" (das, was im Körper ankommt)


Der Bedarf ist die Menge eines Nährstoffs bzw. an Energie, die gebraucht wird, um die Funktion des Organismus aufrechtzuerhalten

Q:

Wie wird der Bedarf bestimmt?

A:

➔  Der Bedarf wird anhand einer oder mehrerer Zielgrößen (Bilanz) bestimmt 

Ziel: Vermeidung von Mangelkrankheiten, wünschenswerte Blutkonzentrationen oder Enzymaktivitäten, Optimierung der Körperspeicher (es ist von Fall zu Fall zu entscheiden, denn jede Person ist individuell)


Bsp: 

  • Bestimmung Proteinbedarf anhand einer ausgeglichene Stickstoffbilanz
  • Bestimmung Vitamin-C-Bedarf anhand Vitamin-C-Konzentration im Plasma oder in Zellen des Immunsystems
  • Bestimmung Folat-Bedarf: Konzentration in Erythrozyten oder im Plasma, Homocysteinkonzentration im Plasma


Was ist eine Bilanz?

➔  Bilanz = aufgenommener Stoff - ausgeschiedener Stoff


Was ist eine negative Bilanz?

➔  wenn mehr ausgeschieden wird als aufgenommen

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Q:

Worauf ist bei der Bestimmung des Bedarfs zu achten?

A:

Der Bedarf ist individuell und von Tag zu Tag verschieden und von vielen inneren und äußeren Einflüssen abhängig: 

zB Alter, Geschlecht, Größe, Gewicht, körperliche Aktivität, Klima, Temperatur, Hormonhaushalt 

➔  daher Heranziehen eines durchschnittlichen Bedarfs


Ideales Instrument, um Bedarf zu ermitteln: Mangelexperimente (aber ethisch problematisch, daher sehr selten)

Q:

Unterschied Inter-Individuell und Intra-Individuell

A:

Inter-Individuell: individuell und von Tag zu Tag verschieden


Intra-Individuell: von Mensch zu Mensch verschieden

Q:

Was sind Schätzwerte?

A:
  • geben Hinweise auf eine angemessene und gesundheitlich unbedenkliche Zufuhr
  • werden angegeben, wenn der Bedarf nicht genau bestimmt und damit keine empfohlene Zufuhr abgeleitet werden kann
  • Schätzwerte basieren auf einer beobachteten oder experimentell ermittelten Nährstoffzufuhr einer definierten Bevölkerungsgruppe (z.B. Ableitung eines Schätzwerts für Säuglinge aus dem Nährstoffgehalt der Frauenmilch).
  • Teils sind aus methodischen Gründen die Schwankungen der Messwerte zu groß oder wenige geeignete Ergebnisse von Untersuchungen am Menschen


zB Biotin als Schätzwert: sehr ungenau (was die Erhebung betrifft)

Q:

Was ist ein Richtwert?

A:
  • Orientierungshilfen, die aus ernährungs-wissenschaftlicher Sicht gewünschte Bereiche oder Werte angeben
    • Obere Grenze: Fett, Cholesterol, Alkohol
    • Untere Grenze: Ballaststoffe, Wasser, Fluorid 
  • Richtwerte für die Energiezufuhr: basieren auf Referenzmaßen von Körpergröße und -gewicht
Q:

Quelle mit ausführlicher Version

A:

Die ausführliche Version der 10 Regeln mit vielen Informationen und weiterführenden Links finden Sie auf der Webseite der 10 Regeln der DGE: 

10 Regeln der DGE - DGE (www.dge.de/10regeln)


Q:

Welche Aspekte wurden bei der Erstellung der 10 Regeln der DGE berücksichtigt?

A:
  • Spielraum für individuelle Vorlieben
  • Ausreichende Sättigung
  • Versorgung mit Nährstoffen
  • Angemessene Menge an Energie
  • Reduziertes Risiko für ernährungsmitbedingte Erkrankungen
  • Nachhaltigkeit 
Q:

Forschungsschwerpunkte im Bereich der Ernährungswissenschaften

A:
  • Kardiovaskuläre und metabolische Wirkungen von Nahrungsfett
  • Bioverfügbarkeit und physiologische Wirkungen von Flavonoiden
  • Stoffwechselgesunde, Risikophänotypen, Risikogenotyp ApoE4 (gilt als einer der wichtigsten Risikofaktoren für eine Alzheimer-Demenz. Träger des ApoE4-Genotyps haben ein höheres Risiko für die Ablagerung von Beta-Amyloid im Gehirn. Beim Genotyp ApoE4,4 besteht das Risiko, bereits 10 Jahre früher an Alzheimer zu erkranken)
  • Postprandialer (physiologischen Veränderungen nach Nahrungsaufnahme, zB Blutzuckeranstieg) Stoffwechsel und Einflussfaktoren
  • Kardiometabolische Wirkungen von ERnährungsmuster
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