Empirische Forschung at Universität Bonn | Flashcards & Summaries

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TESTE DEIN WISSEN
Außerlogische Begriffe: präskriptive Begriffe
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TESTE DEIN WISSEN
  • Normerzeugende wertende Begriffe
  • Sozial konstruiert, keine empirische Qualität nur Qualität in Interpretation unserer Welt
  • Beispiel: "gut", "schlecht"
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TESTE DEIN WISSEN
Außerlogische Begriffe: Deskriptive Begriffe
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TESTE DEIN WISSEN
Direkter empirischer Bezug
  • Direkt beobachtbar / mit Sinnen zugänglich
  • Beispiel: Haus, Blume, Partei, Mensch
  • Bei Begriffen für komplexe Sachverhalte ist die Kenntnis der Definition eines Begriffes bedeutsam 

Indirekter empirischer Bezug
  • Nicht direkt beobachtbar
  • Beispiel: liebe, Fremdfeindlichkeit, Demokratie
  • Beobachtung/ Messung mittels Indikatoren
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TESTE DEIN WISSEN
Was sind Sätze? 
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TESTE DEIN WISSEN
  • Bestehen aus Begriffen
  • Treffen empirische, logische oder präskriptive Aussagen 
  • A oder ~A
  • Gültigkeitskriterium: Widerspruchsfrei ( Satz darf nicht gleichzeitig A und ~A sein)
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TESTE DEIN WISSEN
Empirische Sätze
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TESTE DEIN WISSEN
  • Wahrheitswert muss mit empirischen Methoden zu ermitteln sein, d.h. Objekte werden empirisch beobachtbare Merkmale zugewiesen 
  • Eine empirische Aussage ist wahr, wenn die Beobachtung mit einem empirischen Sachverhalt korrespondiert ("Korrespondenztheorie der Wahrheit")
  • Möglichkeiten zur Prüfung empirischer Sätze 
- logische Analyse: Widerspruchsfreiheit
- Prüfung der empirischen Gültigkeit -> Wahrnehmung
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TESTE DEIN WISSEN
Empirische Sätze: Informationsgehalt
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TESTE DEIN WISSEN
  • Der Informationsgehalt eines Satzes ist bestimmt durch die Menge der Sätze, die von diesem Satz ausgeschlossen werden
  • Je mehr Sätze ausgeschlossen werden, desto höher der Informationsgehalt
  • Je spezifischer ein Satz formuliert, desto höher sein Informationsgehalt
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TESTE DEIN WISSEN
Präskriptive Sätze
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TESTE DEIN WISSEN
  • Z.b. Gebote, Gesetzestexte, Sollsätze 
  • Empirisch nicht begründbar "aus dem Sein folgt kein Sollen"
  • Begründung eines präskriptiven Satz erfordert mindestens einen weiteren präskriptiven Satz, aus dem der zu begründende Satz logisch ableitbar sein muss
Gütekriterien:
  • Logische Widerspruchsfreiheit (logische Überprüfung)
  • Prinzipielle Erfüllbarkeit (empirische Überprüfung)
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TESTE DEIN WISSEN
Welche Definitions Typen gibt es?
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TESTE DEIN WISSEN
  • Nominaldefinition
  • Operationale Definition
  • Realdefinition
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TESTE DEIN WISSEN
Nominaldefinition
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TESTE DEIN WISSEN
  • Übereinkunft über die Verwendung von Begriffen
  • Definiendum und Definiens sind logisch perfekt austauschbar: ein Schimmel = def. Weißes Pferd
  • Definiensuss bereits definiert sein ("weiß", "Pferd") 
  • Gütekriterien: Zweckmäßigkeit und Präzession
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TESTE DEIN WISSEN
Operationale Definition
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TESTE DEIN WISSEN
  • Aufzählung von direkt beobachtbaren (messbaren) Ergebnissen, Prozessen und Zuständen, bei deren Vorliegen das Vorliegen des Definiendums gegeben ist
  • Im Unterschied zur Norminaldefinition muss das Definiens einer operationalen Definition deskriptive Begriffe mit direktem empirischen Bezug enthalten
  • Klassisches Beispiel: "Intelligenz ist das, was ein Intelligenztest misst"
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TESTE DEIN WISSEN
Realdefinition
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TESTE DEIN WISSEN
  • Keine Sprachkonventionen sondern Versuch, etwas wahres über die Realität auszusagen
  • Begriffe (Definiens) als unmittelbare Widerspiegelung der Erscheinung betrachtet 
  • Begriff soll auf sprachlicher Ebene Wesen des Definiendums abbilden (aufheben): es sei nicht vom jeweiligen Betrachter abhängig, was dieses "Wesentliche" eines Begriffs ist...
  • Können richtig oder falsch sein
  • Problem: was ist "Wesentlich"?
  • Für empirische Forschung nicht nutzbar
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TESTE DEIN WISSEN
Nomologische Hypothesen
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TESTE DEIN WISSEN
  • Vermutung über den Zusammenhang von Variablen
  • Zusammengesetzter Satz aus Vorder- und Nachsatz
-> Wenn- und Dann-Komponente 
-> Je- und Desto-Komponente
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TESTE DEIN WISSEN
Ziele Sozialwissenschaft nach Rost (2012)
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TESTE DEIN WISSEN
1. Phänomene unserer Welt sollen sorgfältig beschrieben, geordnet und quantifiziert werden.
2. Es sollen Regeln aufgestellt werden, durch die diese Phänomene erklärt und vorhergesagt werden können.
3. Verwendung von Theorien und Forschungsresultaten zur Beeinflussung (Optimierung) von Verhalten und damit als mögliche Korrektive für anstehende Entscheidungen dienen.

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Q:
Außerlogische Begriffe: präskriptive Begriffe
A:
  • Normerzeugende wertende Begriffe
  • Sozial konstruiert, keine empirische Qualität nur Qualität in Interpretation unserer Welt
  • Beispiel: "gut", "schlecht"
Q:
Außerlogische Begriffe: Deskriptive Begriffe
A:
Direkter empirischer Bezug
  • Direkt beobachtbar / mit Sinnen zugänglich
  • Beispiel: Haus, Blume, Partei, Mensch
  • Bei Begriffen für komplexe Sachverhalte ist die Kenntnis der Definition eines Begriffes bedeutsam 

Indirekter empirischer Bezug
  • Nicht direkt beobachtbar
  • Beispiel: liebe, Fremdfeindlichkeit, Demokratie
  • Beobachtung/ Messung mittels Indikatoren
Q:
Was sind Sätze? 
A:
  • Bestehen aus Begriffen
  • Treffen empirische, logische oder präskriptive Aussagen 
  • A oder ~A
  • Gültigkeitskriterium: Widerspruchsfrei ( Satz darf nicht gleichzeitig A und ~A sein)
Q:
Empirische Sätze
A:
  • Wahrheitswert muss mit empirischen Methoden zu ermitteln sein, d.h. Objekte werden empirisch beobachtbare Merkmale zugewiesen 
  • Eine empirische Aussage ist wahr, wenn die Beobachtung mit einem empirischen Sachverhalt korrespondiert ("Korrespondenztheorie der Wahrheit")
  • Möglichkeiten zur Prüfung empirischer Sätze 
- logische Analyse: Widerspruchsfreiheit
- Prüfung der empirischen Gültigkeit -> Wahrnehmung
Q:
Empirische Sätze: Informationsgehalt
A:
  • Der Informationsgehalt eines Satzes ist bestimmt durch die Menge der Sätze, die von diesem Satz ausgeschlossen werden
  • Je mehr Sätze ausgeschlossen werden, desto höher der Informationsgehalt
  • Je spezifischer ein Satz formuliert, desto höher sein Informationsgehalt
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Q:
Präskriptive Sätze
A:
  • Z.b. Gebote, Gesetzestexte, Sollsätze 
  • Empirisch nicht begründbar "aus dem Sein folgt kein Sollen"
  • Begründung eines präskriptiven Satz erfordert mindestens einen weiteren präskriptiven Satz, aus dem der zu begründende Satz logisch ableitbar sein muss
Gütekriterien:
  • Logische Widerspruchsfreiheit (logische Überprüfung)
  • Prinzipielle Erfüllbarkeit (empirische Überprüfung)
Q:
Welche Definitions Typen gibt es?
A:
  • Nominaldefinition
  • Operationale Definition
  • Realdefinition
Q:
Nominaldefinition
A:
  • Übereinkunft über die Verwendung von Begriffen
  • Definiendum und Definiens sind logisch perfekt austauschbar: ein Schimmel = def. Weißes Pferd
  • Definiensuss bereits definiert sein ("weiß", "Pferd") 
  • Gütekriterien: Zweckmäßigkeit und Präzession
Q:
Operationale Definition
A:
  • Aufzählung von direkt beobachtbaren (messbaren) Ergebnissen, Prozessen und Zuständen, bei deren Vorliegen das Vorliegen des Definiendums gegeben ist
  • Im Unterschied zur Norminaldefinition muss das Definiens einer operationalen Definition deskriptive Begriffe mit direktem empirischen Bezug enthalten
  • Klassisches Beispiel: "Intelligenz ist das, was ein Intelligenztest misst"
Q:
Realdefinition
A:
  • Keine Sprachkonventionen sondern Versuch, etwas wahres über die Realität auszusagen
  • Begriffe (Definiens) als unmittelbare Widerspiegelung der Erscheinung betrachtet 
  • Begriff soll auf sprachlicher Ebene Wesen des Definiendums abbilden (aufheben): es sei nicht vom jeweiligen Betrachter abhängig, was dieses "Wesentliche" eines Begriffs ist...
  • Können richtig oder falsch sein
  • Problem: was ist "Wesentlich"?
  • Für empirische Forschung nicht nutzbar
Q:
Nomologische Hypothesen
A:
  • Vermutung über den Zusammenhang von Variablen
  • Zusammengesetzter Satz aus Vorder- und Nachsatz
-> Wenn- und Dann-Komponente 
-> Je- und Desto-Komponente
Q:
Ziele Sozialwissenschaft nach Rost (2012)
A:
1. Phänomene unserer Welt sollen sorgfältig beschrieben, geordnet und quantifiziert werden.
2. Es sollen Regeln aufgestellt werden, durch die diese Phänomene erklärt und vorhergesagt werden können.
3. Verwendung von Theorien und Forschungsresultaten zur Beeinflussung (Optimierung) von Verhalten und damit als mögliche Korrektive für anstehende Entscheidungen dienen.

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