Römische Rechtsgeschichte at Universität Bochum

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Entstehung der XII-Tafeln mit Hintergrund des Ständekampfs

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Klientel

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literarische Tätigkeit der Juristen im Prinzipat

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Scheidung

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Ehe

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Wirtschafts- und Gesellschaftsstruktur um 450 v.Chr. in Rom

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Vorjustinianische Quellen

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innere Rechtsgeschichte

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Überlieferung der XII-Tafeln

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Oströmisches Reich


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Rahmen der Rechtsverfolgung nach den XII-Tafeln

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Entstehungslegende der XII - Tafeln

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Römische Rechtsgeschichte

Entstehung der XII-Tafeln mit Hintergrund des Ständekampfs

Nach Vertreibung der etruskischen Könige lag alle Gewalt in den Händen der Patrizier.

Römische Rechtsgeschichte

Klientel


Währen die gens eine „Stammenszugehörigkeit“ unter den Patriziern bezeichnete, konnte es zwischen Plebejer und Patrizier lediglich einen gesellschaftlichen und rechtlichen Sozialverband die Klientel geben. Dies geht auf die Zeit zurück, in der die Plebejer Land ((cliens) klient = Kleinbauer) von den Patriziern erbitten mussten. Die Plebejer bekamen das „precarium“ (ähnlich Nutzungsrecht) und waren wie oben beschrieben gegen alle außer dem patrizischen Landgeber (Patron) im Besitz geschützt. Die Abhängikeit des Prekaristen vom Patron ging soweit, dass dieser dem Patron Gefolgschaft leisten musste, im Gegenspiel dazu musste der Patron einer Schutzpflicht für den Prekaristen nachkommen.  Kommt er dieser Pflicht nicht nach sollte er den XII-Tafeln nach sacer werden. Klientelverhältnisse existieren bis in die Kaiserzeit und hatten auch eine „Beschützerfunktion“ des patron. 


Römische Rechtsgeschichte

literarische Tätigkeit der Juristen im Prinzipat

Kimmentare zum Edikt des Prätors & zum ius civile 

responsa Antworten

digesta Geordnetes

questiones Fragen

disputationes Streitfälle

Spezialliteratur zur einzelnen Rechtsbereichen 


Römische Rechtsgeschichte

Scheidung

Die Scheidung: 

Bei den alten manus-Ehen stand dem Mann ein einseitiges Kündigungsrecht : ) zu. Also ein einseitiges Recht die Frau zu verstoßen (repudium). Dies war jedoch begrenzt auf folgende Gründe: 


  1. Ehebruch
  2. Kinderlosigkeit
  3. Weingenuss


Der Mann schickte die Frau fort (baete foras) und remanzipierte sie an den pater familias. 


Römische Rechtsgeschichte

Ehe

Die Ehe war für die Römer hauptsächlich eine soziale Konstruktion hatte aber auch rechtliche Folgen. 

Es gab unterschiedliche Eheschließungsformen, aber die Voraussetzungen waren weitgehend gleich: 


  1. Geschlechtsreife beider Teile 
  2. Willen beider Teile 
  3. Zustimmung pater familias
  4. nicht näher als 7 oder in klassischer Zeit 4 Grades verwandt
  5. keine bestehende Ehe jeweils beider Teile 


In manchen Fällen fehlte darüber hinaus die Fähigkeit die Ehe einzugehen das „conubium“. Das Eheverbot zwischen Patriziern und Plebejern wurde bereits zur Zeit der XII-Tafeln aufgehoben (lex canuleia). Das zwischen Sklaven und „Otto-Normalverbraucher“ : ) gegen Ende der Republik. Ein Römer konnte einen Nichtrömer nur dann heiraten, wenn diesem das conubium ausdrücklich verliehen worden ist. 



Eheformen:



  1. Confarreatio (Speltbrotehe) 

Ist die älteste, sakrale und evtl. auf etruskische Bräuche zurückgehende Form der Eheschließung. Vor dem höchsten Staatspriester und 10 Zeugen vollzog man einen Ritus, in dem man dem Jupiter ein Speltweizenbrot opferte. Diese Form der Ehe nur zwischen Patriziern üblich, schon in vorklassicher Zeit geringe Bedeutung, in klassicher Zeit nur noch bei Heirat hoher Staatspriester. 


Rechtsfolgen: 

-> Frau wechselt in den Hausverband des Mannes (wenn dieser sui iuris) sonst in Hausgewalt des jeweiligen pater familias

->Vermögen geht mit über 



2. Coemptio (Kaufehe) 

Die älteste plebejische Form der Eheschließung, die im Laufe der Zeit die confarreatio zwischen Patrizier ´n mit ablöste. Es wird ein „Kaufakt“ vollzogen. Der pater familias der Ehefrau manzipiert diese dem Bräutigam, wobei die Spruchformel verändert wird, so dass die Frau in die manus und nicht in die mancipium des Mannes kommt. 



3. Zwölftafelehe

Wo eine Manzipation möglich ist, ist auch eine Ususcapio möglich. Durch das Zusammenleben (also den Gebrauch der Ehefrau ) konnte der Mann die Frau ersitzen. Die Frau konnte die Ersitzungsfrist unterbrechen, wenn sie drei Tage bei ihren Eltern schlief (trinoctium). Dies ermöglichte eine gewaltfreihe Ehe „matrimonium iustum“. Diese Form galt bis ca. 100 n.Chr. .



4. Manus-freihe-Konsensehe

Mit der Zeit wurde es üblich, dass die Frau von dem trinoctium Gebrauch machte. Dies führte dazu dass man regelmäßig keine Ersitzung der Frau annahm, also das trinoctium hinfällig wurde. Die Ehe wurde stattdessen formfrei, nur durch den nach außen deutlichen Ehekonsens geschlossen. 

-> auch Vermögenstrennung (aber Mitgift der Frau (dos) möglich) 


Römische Rechtsgeschichte

Wirtschafts- und Gesellschaftsstruktur um 450 v.Chr. in Rom

Es herrschte eine soziale Spaltung. Auf der einen Seite die Patrizier ("pater" = Vater = Erstbesiedler), welche das gesamte Ackerland besaßen. Und auf der anderen die Plebejer ("plebs" = Volk = Zugezogene) die das Land von den Patriziern erbitten mussten. 


Der Großteil der Bevölkerung waren Plebejer, aufgrund militärischer Vorteile durch die Kavallerie hatten die Patrizier allerdings die Vormachtstellung. 


Bis 500 v.Chr. noch etruskische Könige in Rom, danach Beamte (Wahl durch Volksversammlung) 


Römische Rechtsgeschichte

Vorjustinianische Quellen

Haben eine besondere Bedeutung, da nicht durch Justinian aufgefrischt und an Rechtsvorstellungen Ostroms angepasst. 


Zu diesen Quellen zählen: 

Anfängerlehrbuch des Gaius von 160 n.Chr. und "fragmenta vaticana" von 320 n.Chr.


 

Römische Rechtsgeschichte

innere Rechtsgeschichte

Die innere Rechtsgeschichte handelt von der Entwicklung der einzelnen Rechtsinstitute (z.B. Eigentum).

Römische Rechtsgeschichte

Überlieferung der XII-Tafeln

Original der XII-Tafeln bei Einfall der Kelten in Rom (387 v.Chr.) zerstört. Aufgrund der großen Bedeutung jedoch viele Zitate in der Literatur. Die Reihenfolge der 12 Gesetze ist nicht mehr rekonstruierbar. 

Römische Rechtsgeschichte

Oströmisches Reich


Das Oströmische Reich bestand bis 1453 n.Chr., bis zur Eroberung Konstatinopels. 

Römische Rechtsgeschichte

Rahmen der Rechtsverfolgung nach den XII-Tafeln

Zusammenfassung: 


Der Gläubiger soll den Schuldner vor Gericht rufen (ius vocatio), wenn er nicht kommt soll er ihn ergreifen. Folgt der Schuldner nicht, dann soll der Gläubiger erst Zeugen aufrufen und ihn dann verhaften (manus iniectio, Handanlegung). Bei Hindernissen wie z.B. Krankheit soll er ein Laststier zur Verfügung stellen.


Der Verurteilte hat 30 Tage zur Begleichung der Schuld Zeit, dann kann der Gläubiger den Schuldner erneut vor Gericht laden (ius vocatio). Der Schuldner darf dann gefesselt werden und kommt in den Machtbereich des Gläubigers (wie ein Sklave) für 60 Tage (manus iniectio, Handanlegung). [Die Anerkenntnis der Schuld vor Gericht ersetzt ein Urteil. (ist heute immer noch so §307 ZPO]Es wird dann versucht den Schuldner zu verkaufen, wenn das nicht klappt dürfen von ihm Teile geschnitten werden. 

Römische Rechtsgeschichte

Entstehungslegende der XII - Tafeln

Als die etruskischen Könige um ca. 500 v.Chr. vertrieben worden sind verloren die alten Gesetze ihre Geltung. Es folgte eine Zeit des "ungewissen Rechts" die 20 Jahre dauerte. Dann wurden 10 Männer bestimmt, die von den griechischen Städten Gesetze erbitten sollten. Die 10 Gesetze wurden auf Eichenholztafeln geschrieben und auf dem Forum aufgestellt. 2 weitere Gesetze folgten durch Gesetzesfortbildung. 



D. 1, 2, 2, 3.4 Pomponius libro 

Pomponius in seinem Handbuch



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