Recht der EU at Universität Bochum

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Allgemeine Grundsätze

Organe der EU

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Europäische Parlament (EP) Art. 14 EUV und Art 223 ff. AEUV


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Rat

Art. 15 EUV, Art. 235 ff. AEUV


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Europäischer Rat

Art. 15 EUV und Art. 235 ff AEUV


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Europäische Kommission (Kommission) 

Art. 17, 18 EUV, Art. 244 ff. AEUV 


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Was ist das Recht der europäsichen Union?

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Primärrecht

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Geschichte der EU in Grundlinien

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Phasen der Entwicklung der EU

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Finalität der Europäischen Union

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Kompetenzen der Europäischen Union 

  • Art. 4 I, Art. 5 I 1, II, III EUV

Welche Grundsätze?


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Art. 13 III EUV, Art. 223 ff. AEUV

Organe der Europäischen Union

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Recht der EU

Allgemeine Grundsätze

Organe der EU

  1. Art. 13 II 1, 2 EUV: Handlung nach Maßgabe der Verträge und Grundsatz der loyalen Zusammenarbeit 
  2. Organisationsstruktur: reine Unionsorgane (Kommission) und Organe mit Doppelnatur: Unionsorgane, die zugleich Vertreter der Mitgliedstaaten und ihrer Interessen (Rat, ER)
    • Nur teilweise klassische Gewaltenteilung: wegen Staatenverbundcharakter, keine klare Funktionsaufteilung
      • An die Stelle: Grundsatz des institutionellen Gleichgewichts
    • Sitz der Organe Art. 341 AEUV 

Recht der EU

Europäische Parlament (EP) Art. 14 EUV und Art 223 ff. AEUV


  1. Art. 14 II EUV: 750 + 1 Mitglieder: Grundsatz der degressiven Proportionalität
    • DE: 96 Abg.: 1 zu 864 T, LU: 6 Abg.: 1 zu 100 T
      • Wegen Staatenverbund, handhabbarer, uns sonst Marginalisierung kleiner Staaten 
  2. Wahl nach Art. 14 III EUV: allgemeine Wahlrechtsgrundsätze, keine Gleichheit der Wahl (siehe degressive Proportionalität) 
  3. Zentrales Repräsentationsorgan 
  4. Demokratieprobleme? 
  5. Aufgaben über die Zeit geändert): 
    • Gesetzgebungsfunktion Art. 14 I 1 EUV, Art. 289 I AEUV
      • Ohne Initiativrecht!! Art. 225 AEUV
    • Haushaltsfunktion Art. 14 I 1 EUV Art. 314 AEUV
    • Kreationsfunktion Art. 14 I 3 EUV
    • Kontrollfunktion Art. 14 I 2 EUV, Art. 226, 234 AEUV: Untersuchungsausschüsse und Misstrauen
  6. Verfahren Art. 231 I AEUV, Art 6 DWA

Recht der EU

Rat

Art. 15 EUV, Art. 235 ff. AEUV


  • Art. 15 EUV, Art. 235 ff. AEUV
  • Kein reines Unionsorgan, Verbindungslinien zu Mitgliedsstaaten Art. 16 II EUV, Vorsitz rotiert, Vertreter der Mitglieddsstaaten, Ministerebene
  • Aufgaben: 
    1. Gesetzgebungsfunktion: Art. 16 I 1 EUV und Art. 289 I AEUV
      • Kein Initiativrecht
    2. Haushaltsfunktion Art. 16 I 1 EuV und Art. 124 AEUV 
    3. Gesetzgebung und Haushalt liegen bei zwei unterschiedlichen Organen, einem Exekutivorgan und einem gewählten Parlament, gleichberechtigt: Gesetzgeber
      • Ohne Initiativrecht! 
  • Legitimation des Rechts: Art. 10 II 2 (2), zwei Legitimationsstränge 

Recht der EU

Europäischer Rat

Art. 15 EUV und Art. 235 ff AEUV


  • Art. 15 EUV und Art. 235 ff AEUV, Staats-Regierungschefsebne +Präsident des ER+ Kommissionspräsident; Vertreter der Mitgliedsstaaten
  • Aufgaben 
    1. Regierungsfunktion: Festlegung er allgemeinen politischen Zielvorstellungen. Und Prioritäten, keine Gesetzgebungsfunktion Art. 15 I 2 EUV (aber Entscheidung über vereinfachte Vertragsänderung nach Art. 48 VI und VII EUV)
    2. Kreationsfunktion Art. 17 VII EuV und Art. 18 I 1 EUV
  • Verfahren: im Konsens, nicht gleich Einstimmigkeit: Art. 15 IV EUV, Art. 235 AEUV

Recht der EU

Europäische Kommission (Kommission) 

Art. 17, 18 EUV, Art. 244 ff. AEUV 


  • Art. 17, 18 EUV, Art. 244 ff. AEUV 
    1. Zusammensetzung: eig. 18, Art. 17 V EUV iVm Beschluss der ER: Kommissar je Mitgliedsstaat, 27 Kommissare mit Kommissionspräsident, Vizepräsident
    2. Besetzung der Kommission Art. 17 VII EUV: Im Einzelnen mal lesen
  • Kommissare sind nach Art. 17 III iii EUV und Art. 145 AEUV unabhängig, keine Vertreter
  • Kommission als Gesamtorgan (Art. 17 I EUV) 
    1. Exekutivfunktion: Art. 17 I 5 EUV, Tagesgeschäft der Regierung, gerade als Wettbewerbsbehörde, Art. 17 I 4 EUV, Art. 317 I 1 AEUV
    2. Legislativfunktio: delegierte Rechtsetzung nach Art. 290 AEUV; Art. 17 II EUV à Initiativmonopol – Besonderheit
    3. Überwachung der Anwendung des Unionsrechts nach Art. 17 I 2 und 3 EUV (Art. 258 AEUV Vertragssverletzungsverfahren
  • Verfahren: Art. 250 I AEUV einfache Mehrheit 

Recht der EU

Was ist das Recht der europäsichen Union?

Art. 1 I EUV: Gründung einer „Europäischen Union“ (= Person nach
Art. 47 EUV) durch die „Hohen Vertragsparteien“ (= Mitgliedstaaten),
die der Europäischen Union Zuständigkeiten übertragen …
… durch den Abschluss völkerrechtlicher Verträge (siehe Art. 1 EUV
und Art. 1 AEUV sowie deutlich Art. 48 und 54 EUV)
[Aus Perspektive der Mitgliedstaaten und ihres Verfassungsrechts: Art.
23 I GG und entsprechende Regelungen in anderen Mitgliedstaaten = 1.
Staatszielbestimmung und Auftrag sowie 2. Struktursicherun



uf dieser Grundlage: EUV + AEUV + Charta der Grundrechte der
Europäischen Union = Primärrecht der Europäischen Union
 Organisationsverfassungsrecht = Organe, Zuständigkeiten, Verfahren
 materielles Verfassungsrecht = Werte (= Prinzipien) und Grundrechte
 ferner: Verhältnis der Europäischen Union zu den Mitgliedstaaten und
Verhältnis des Unionsrechts zum mitgliedstaatlichen Recht
Darüber hinaus: abgeleitetes Unionsrecht, das von den Organen der
Europäischen Union auf Grundlage der übertragenen Zuständigkeiten in den
dafür vorgesehenen Verfahren gesetzt wird
= Sekundärrecht der Europäischen Union (siehe Art. 288 II und III AEUV)
(Insbesondere Sekundärrecht, aber auch Primärrecht kann sowohl Privatrecht
als auch Strafrecht und Verwaltungsrecht sein)


Recht der EU

Primärrecht

terminologisch und formal Verträge zwischen Staaten und kein auf den
pouvoir constituant zurückgehendes Dokument = „Vertragscharakter“
→ verfassungstypischer Vorrang gegenüber abgeleitetem Recht =
Sekundärrecht und erschwerte Abänderbarkeit
→ funktional Verfassungsrecht = Recht, das eine juristische Person
handlungsfähig macht und ihr Handeln legitimiert und begrenzt

Recht der EU

Geschichte der EU in Grundlinien

Ausgangspunkt: Gründung dreier Gemeinschaften durch Verträge
 EGKS = „Montanunion“ (1951)
 EWG und EAG = „Römische Verträge“ (1957)
 zunächst: DE, FR, IT, BE, NL, LU
Wichtig: zunächst vor allem wirtschaftliches Projekt, aber damit
zusammenhängend auch Friedensprojekt (und zwar vor allem durch
Vergemeinschaftung der damals zentralen Rüstungsindustrien Kohle
und Stahl – zentrale Figuren: Robert Schuman und Jean Monnet)


Zusammengefasst: Europäische Union beginnt mit drei
völkerrechtlichen Verträgen, die jeweils in voneinander getrennten
„Gemeinschaften“ besondere Organe mit bereichsspezifischen
Zuständigkeiten (Kohle und Stahl, Wirtschaft, Atomkraft) schaffen
Tendenzen der Weiterentwicklung bis heute:
 territorialer und kompetenzieller Ausbau
 normative und organisatorische Vereinheitlichung
Heute: Europäische Union auf Grundlage von EUV und AEUV in der
Fassung des Vertrags von Lissabon sowie inkorporierter Charta der
Grundrechte der Europäischen Union (daneben weiterhin: EAG)


Recht der EU

Phasen der Entwicklung der EU

Phase 1: Gründung (1950er bis 1970er Jahre)
 EGKS, EWG und EAG (gescheitert: EVG und EPG)
 1973: Beitritt VK, IE, DK
 trotz Friedensförderung primär wirtschaftspolitisches Projekt


Phase 2: Stagnation (1970er bis 1980er Jahre)
 1981: Beitritt GR
 1986: Beitritt SP, PT
 Kompetenz- und Demokratieproblematik


Phase 3: Wiederbelebung (1980er bis 2000er Jahre)
 EEA (1986) (Europäische Union als Ziel, Binnenmarktkonzept),
Verträge von Maastricht (1992) (Gründung der Europäischen
Union, Wirtschafts- und Währungsunion, Unionsbürgerschaft),
Amsterdam (1997) und Nizza (2001)
 1995: Beitritt AT, SE, FI
 Politisierung des Integrationsprozesses


Phase 4: Gegenwart (2000er Jahre bis heute)
 gescheiterter Verfassungsvertrag, Vertrag von Lissabon (2009)
(Ersetzung der EG durch die Europäische Union, Inkorporation
der Charta der Grundrechte der Europäischen Union)
 2004: Beitritt EE, LV, LT, MT, PL, SK, SI, CZ, HU, CY
 2007: Beitritt BG, RO
 2013: Beitritt HR
 2020: Austritt VK




Recht der EU

Finalität der Europäischen Union

Gründungsmotiv = Frieden (heute noch: Art. 3 Abs. 1 EUV), zunächst
durch wirtschaftspolitische Integration (siehe oben: Phase 1)
Später: Politisierungsprozess (siehe oben: Phasen 3 und 4), der nicht
zu „Staat“ in dem Sinne geführt hat, dass nicht der Europäischen Union
begrenzte Zuständigkeiten gewährt werden, sondern diese allzuständig
ist (Art. 5 I und II EUV = Prinzip der begrenzten Einzelermächtigung) =
keine „Kompetenz-Kompetenz“ und keine Verfassungsautonomie
Gleichwohl bestimmt Art. 1 Abs. 2 EUV: „Verwirklichung einer immer
engeren Union der Völker Europas“
→ europapolitische Finalitätsdiskussion: Bundesstaat (Problem:
nationales Verfassungsrecht = Art. 23 I GG steht gegenwärtig
entgegen) oder weiterhin nur Staaten- und Verfassungsverbund?

Recht der EU

Kompetenzen der Europäischen Union 

  • Art. 4 I, Art. 5 I 1, II, III EUV

Welche Grundsätze?


  1. Grundsatz der begrenzten Einzelermächtigung Art. 5 I 1 EUV
    • EU hat Verbandskompetenz, nur soweit sie ihr von den Mitgliedsstaaten in den Verträgen übertragen haben 
    • Eben keine Kompetenz-Kompetenz, kein Staat 
      • Unterscheide davon die Organkompetenz nach Art. 13 II 1 EUV
  2. ubsidiaritätsprinzip Art. 5 III EUV (siehe auch Protokoll Nr. 2) 
    • Ähnliche wie Art. 72 II GG 
    • Schranke der Kompetenzausübung

Recht der EU

Art. 13 III EUV, Art. 223 ff. AEUV

Organe der Europäischen Union

  1. EP, ER, Rat, Kommission, EuGH, (EZB, Rechnungshof)
  2. Art. IV EUV, Wirtschafts- und Sozialausschuss 
  3. Daneben weitere Institutionen: Behörden, Agenturen, wie FRONTEX
    • Verwaltungsbehörde der EU 

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