Psychiatrie Und Psychotherapie at Universität Bochum | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Psychiatrie und Psychotherapie an der Universität Bochum

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Psychiatrie und Psychotherapie Kurs an der Universität Bochum zu.

TESTE DEIN WISSEN


Aspekte der Gesprächsführung mit psychisch kranken Patienten

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TESTE DEIN WISSEN
  • geeignetes Setting für das Gespräch mit dem Patienten (ruhige, ungestörte Intimität ausstrahlende Atmosphäre)
  • allgemeinen Regeln der Höflichkeit (Begrüßen Sie den Patienten, stellen Sie sich bei dem Patienten vor, teilen Sie dem Patienten Ihr Anliegen mit, legen Sie den zeitlichen Rahmen und in etwa das Ziel des Gespräches fest)

Zu Beobachten

  • nonverbale Verhalten des Patienten (Psychomotorik, Mimik), Sprache (Lautstärke, Geschwindigkeit, Betonung, etc.)
  • Kontaktverhalten des Patienten (Ist der Patient eher zugewandt oder eher ablehnend oder misstrauisch?)
  • äußere Erscheinungsbild des Patienten (Kleidung, Körperhygiene, etc.)
  • -> wichtige Hinweise für die diagnostische Einschätzung

grobe Struktur und Regel

  • Mit eher unverfänglichen Bereichen beginnen
  • Sensible, für den Patienten möglicherweise eher unangenehme Bereiche vorsichtig einführen und eher am Ende der Exploration untersuchen
  • Inhaltlich zusammenhängende Bereiche gemeinsam explorieren
  • Unverständliche, vage oder missverständliche Angaben des Patienten müssen präzisiert werden
  • Einfache, allgemein verständliche Formulierung verwenden
  • Eindeutige Fragen stellen
  • Nicht mehrere Inhalte in einer Frage explorieren
  • Konkrete statt allgemeine oder abstrakte Fragen stellen
  • Keine suggestiven Fragen stellen
  • Keine verdoppelten Verneinungen verwenden
  • Keine Fachausdrücke verwenden

Prinzipielle Gliederung der psychiatrischen Exploration

  • Unstrukturierter Teil:
    • offenen Fragen zum "warming up"
    • freien Schilderung der Beschwerden aus Sicht des Patienten
  • Strukturierter Teil:
    • eher geschlossenen und gezielten Fragen nach speziellen Krankheitszeichen und Symptomen
    • weiteren Erfassung der Krankheitsvorgeschichte
  • Synopsis der Beschwerden:
    • Frage nach wichtigen, bislang nicht angesprochenen Bereichen
    • Vorschlag zum weiteren Vorgehen
  • -> Am Ende der Exploration eine schlüssige Geschichte über den Patienten erzählen können

weitere allgemeine Gesichtspunkte

  • Befund vollständig und möglichst ohne jegliche syndromale oder nosologische Überlegungen erheben -> Hinweise für eine bestimmte Nosologie
  • Checkliste mit dem AMDP-Psychischen Befund, bzw. Interview-Leitfäden
  • Erhebung des psychopathologischen Befundes eine reine Übungssache -> Dimensionen klar machen, diese üben
  • Erfahrene Explorateure „verpacken“ ihre Fragen und Beobachtungen in ein allgemeines gutes und tiefgehendes Gespräch zwischen Arzt und Patient
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TESTE DEIN WISSEN


Bewusstseinsstörungen

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Störungen des gesamten Erlebens und Verhaltens in unterschiedlichem Grade
  • Störung...
    • der Aktivität
    • der Klarheit (Eindeutigkeit der eigenen Perzeption und Intention)
    • Zielgerichtetheit in der Zuwendung
      • zur Umwelt
      • der Aufmerksamkeit
      • des sensoriell-sensiblen Auffassens
      • der Ansprechbarkeit
      • der Fixierbarkeit im Gespräch
      • der Reagibilität auf Umweltreize
      • der Orientierung des Denkens
      • Wollens und Handelns
      • einschließlich der Wachheit (Vigilanz)
  • Meist kombinieren sich qualitative Bewusstseinsstörungen (z. B. Einengung, Verschiebung) mit quantitativen Bewusstseinsstörungen (z. B. Minderung über Vigilanzstufen)

Bewusstseinsminderung

  • Vigilanzherabsetzung verschiedenen Grades
    • Benommenheit (als leicht zu markieren) 
    • Somnolenz (mittel)
    • Sopor/Präkoma/Koma (schwer)
  • Der Kranke ist
    • apathisch
    • stark verlangsamt
    • schläfrig (schläft immer wieder ein, ist aber weckbar (Somnolenz) oder nur noch mit Mühe weckbar (Sopor))

Bewusstseinstrübung

  • Bewusstseinstrübung im Sinne mangelnder Klarheit der Vergegenwärtigung des Erlebens im Eigenbereich oder in der Umwelt

Bewusstseinseinengung

  • Einengung des Umfanges dessen, was im Lichte des Bewusstseins erscheint

Bewusstseinsverschiebung

  • Bewusstseinsveränderung gegenüber dem durchschnittlichen Tageswachbewusstsein
  • Gefühl der Intensitäts- und Helligkeitssteigerung hinsichtlich Wachheit, Wahrnehmung innerpersonaler oder außenweltlicher Vorgänge
  • Vergrößerung des dem Bewusstsein erfahrbaren
    • Raumes
    • Horizontes (gegenüber den Alltagsgrenzen)
    • der Tiefe (der Wirklichkeitsschau)
  • spontan
  • intentioniert (z. B. Meditation)
  • toxisch (Halluzinogene)
  • bei manchen endogenen Psychosen (beginnende Schizophrenie, Manie)
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TESTE DEIN WISSEN


Orientierungsstörungen

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TESTE DEIN WISSEN
  • Bescheidwissen und Sichzurechtfinden in den
    • zeitlichen Situationen
    • räumlichen Situationen
    • persönlichen gegenwärtigen Gegebenheiten

Zeitliche Orientierungsstörung

Örtliche Orientierungsstörung

Situative Orientierungsstörung

Orientierungsstörung zur eigenen Person

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TESTE DEIN WISSEN


Aufmerksamkeits- und Gedächtnisstörungen

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Auffassungsstörungen

  • Störung der Fähigkeit, Wahrnehmungserlebnisse in ihrer Bedeutung zu begreifen und sinnvoll miteinander zu verbinden

Konzentrationsstörungen

  • Unfähigkeit zur Ausrichtung, Sammlung und Hinordnung auf einen Gegenstand (100-7)

Merkfähigkeitsstörungen

  • Herabsetzung bis Aufhebung der Fähigkeit, sich frische Eindrücke über eine Zeit von ca. 10 Min zu merken (3 Begriff merken)

Gedächtnisstörungen

  • Hypo-/Hypermnesien
  • Amnesien 
  • Zeitgitterstörungen

Paramnesien = Wahnerinnerung

  • Umänderung der Erinnerung im Sinne eines Wahns oder auch scheinbare Erinnerungen

Konfabulationen

  • Erinnerungslücken werden mit Einfällen ausgefüllt, die vom Patienten selbst für Erinnerungen gehalten werden
  • immer wieder andere Inhalte für dieselbe Erinnerungslücke angeboten
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TESTE DEIN WISSEN


Befürchtungen, Zwänge

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TESTE DEIN WISSEN

Misstrauen (nicht wahnhaft)

Hypochondrie (nicht wahnhaft)

  • Ängstlich getönte Beziehung zum eigenen Leib, an dem Missempfindungen wahrgenommen werden können
  • objektiv unbegründete Befürchtung, krank zu sein oder zu werden

Phobien

  • Angesichts bestimmter Situationen oder Objekte sich immer wieder aufdrängende Angstgefühle
  • Vermeidungsreaktionen zur Folge haben

Zwangsgedanken

  • Zwanghaft persistierende Denkinhalte
  • Charakteristisch ist das Sich-Aufdrängen und Beharren von Vorstellungen, die zwar abgelehnt werden, sich aber doch durch willentliche Beeinflussung nicht abstellen lassen
  • Man fasst hier zusammen:
    • Zwangsideen, -gedanken, -vorstellungen, -erinnerungen, -fragen, -grübeln, -befürchtungen

Zwangsimpulse

  • Immer wieder zwanghaft gegen inneren Widerstand sich aufdrängende innere Antriebe, bestimmte Handlungen auszuführen
    • z. B. etwas zu kontrollieren, aus dem Fenster zu springen, jemanden zu attackieren, obszöne Worte auszustoßen (Koprolalie), zu zählen, zu rechnen (Arithmomanie)

Zwangshandlungen

  • Meist aufgrund von Zwangsimpulsen oder Zwangsbefürchtungen vorgenommene Handlungen von Zwangscharakter
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TESTE DEIN WISSEN


Wahn

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Widerspruch zur Wirklichkeit und zur Erfahrung der gesunden Mitmenschen sowie zu ihrem kollektiven Meinen und Glauben
  • bei verschiedenen Psychosen, er ist nicht spezifisch für die Schizophrenie
  • nicht das Bedürfnis nach einer Begründung seiner wahnhaften Meinung, ihre Richtigkeit ist ihm unmittelbar evident

Jasper`sche Wahnkriterien

  • krankhaft entstandene Fehlbeurteilungen der Realität
  • apriorischer Evidenz (erfahrungsunabhängiger Gewissheit)
  • subjektiver Gewissheit

Wahnstimmung

  • Ist die erlebte Atmosphäre des Betroffenseins, des bedeutungsvollen Angemutetwerdens in einer verändert erlebten Welt

Wahnwahrnehmung

  • Richtige Sinneswahrnehmungen erhalten eine abnorme Bedeutung

Wahneinfall

  • plötzliche Ankommen („Einfallen“) von wahnhaften Meinungen

Wahngedanken

  • Wahnhaftes Denken (Wahnideen)

Systematisierter Wahn

  • Liegt vor, wenn ein Wahn in der sogenannten Wahnarbeit durch Verknüpfungen, Beziehungssetzungen, „Begründungen“ und „Beweise“, Bestätigungen, Ableitungen und dergleichen zusammenhängend ausgestaltet wird

Wahndynamik

  • Die affektive Anteilnahme am Wahn
  • die Kraft des Antriebes und die Stärke der Affekte, die im Wahn wirken

Beziehungswahn

  • Im Vordergrund steht hier die wahnhafte Eigenbeziehung, in der Menschen und Dinge der Umwelt in abnormem Bedeutungsbewusstsein auf den Kranken selbst bezogen werden

Beeinträchtigungs- und Verfolgungswahn

  • Der Kranke erlebt sich selbst als Ziel von Feindseligkeiten
  • Er wähnt sich von seiner Umwelt bedroht, gekränkt, beleidigt, verspottet, verhöhnt, die Umgebung trachte nach seinem Hab und Gut, nach seiner Gesundheit, ja, nach seinem Leben 

Eifersuchtswahn

  • Wahnhafte Überzeugung, vom Partner betrogen und hintergangen zu werden

Schuldwahn

  • Der Kranke wähnt, er habe gegen Gott, die Gebote, eine höhere sittliche Instanz etc. gefehlt (Versündigungswahn) oder er habe gegen Gesetze verstoßen, Vertrauen missbraucht etc. 

Verarmungswahn

  • Dieser Wahn kreist um das Thema des bedrohten Lebensunterhaltes
  • Dem Wahnkranken geht alles verloren, Arbeitsstelle, Geld, Kleidung, Nahrung, er sieht sich und seine Familie verhungern 

Hypochondrischer Wahn

  • Der Krankheitswahn kreist um das Thema der bedrohten Gesundheit
  • Es handelt sich um die wahnhafte Überzeugung, krank, einem Siechtum, dem Tode verfallen zu sein

Größenwahn

  • Diese expansive Wahnform reicht von der unbegründeten Selbstüberschätzung bis zu enormer Selbstüberhöhung
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TESTE DEIN WISSEN


Sinnestäuschungen

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TESTE DEIN WISSEN

Illusionen

  • Illusionäre Verkennungen sind dadurch gekennzeichnet, dass etwas wirklich gegenständlich Vorhandenes für etwas anderes gehalten wird, als es tatsächlich ist
  • Illusionen sind also verfälschte wirkliche Wahrnehmungen („Erlkönig“)

Halluzinationen

  • Darunter versteht man Wahrnehmungserlebnisse ohne entsprechende gegenständliche Reizquelle, die für wirkliche Sinneseindrücke gehalten werden
  • Es kann auf sämtlichen Sinnesgebieten halluziniert werden, häufig auf mehreren Sinnesgebieten
  • Das Realitätsurteil ist mehr oder weniger eingeschränkt bis aufgehoben

Stimmenhören (Phoneme)

  • Besondere Form der akustischen Halluzination (dialogisierende, befehlende usw. Stimmen)

Andere akustische Halluzinationen (sog. Akoasmen)

  • alle akustischen Halluzinationen, die nicht Stimmenhören betreffen, also Geräuschphänomene

Optische Halluzinationen

  • von ungeformten elementaren optischen Halluzinationen (Photome) bis zu gestalteten Szenen

Körperhalluzinationen

  • Synonyme:
    • Leibhalluzinationen
    • zoenästhetische Halluzinationen
  • Tasthalluzinationen (haptische- taktile Sinnestäuschungen)
  • Dermatozoenwahn (taktile Halluzinose)
  • kinästhetische Halluzinationen
  • Schmerzhalluzinationen (Dysästhesien)

Geruchs- und Geschmackshalluzinationen

  • treten häufig zusammen auf oder gehen phänomenologisch ineinander über
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TESTE DEIN WISSEN



Ich-Störungen

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TESTE DEIN WISSEN
  • Störungen...
    • des Einheits-Erlebens im Augenblick
    • der Identität im Zeitverlauf
    • der Ich-Umwelt-Grenze
    • der Ich-Haftigkeit aller Erlebnisse

Gedankenausbreitung (Gedankenlesen)

Gedankenentzug (Gedankenenteignung)

Gedankeneingebung

andere Fremdbeeinflussungserlebnisse (Gefühl des Gemachten)

Derealisation

  • Umgebung erscheint dem Kranken unwirklich, fremdartig oder auch räumlich verändert

Depersonalisation

  • Störung des Einheitserlebens der Person im Augenblick oder der Identität in der Zeit des Lebenslaufes
  • Der Kranke kann sich selbst unwirklich, verändert, fremd und/oder uneinheitlich vorkommen
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TESTE DEIN WISSEN


Störungen der Affektivität

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TESTE DEIN WISSEN
  • Affekt = äußerer Teil von Emotionen
  • Ratlos
  • Gefühl der Gefühllosigkeit
  • Affektarm
  • Störung der Vitalgefühle
  • Deprimiert
  • Hoffnungslos
  • Ängstlich
  • Euphorisch
  • Dysphorisch
  • Gereizt
  • Innerlich unruhig
  • Klagsam/jammrig
  • Insuffizienzgefühle
  • Gesteigerte Selbstwertgefühle
  • Schuldgefühle
  • Verarmungsgefühle
  • Ambivalent
  • Parathymie
  • Affektlabil
  • Affektinkontinent
  • Affektstarr
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TESTE DEIN WISSEN


Antriebs- und psychomotorische Störungen

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TESTE DEIN WISSEN
  • Antrieb = die vom Willen weitgehend unabhängig wirkende belebende Kraft, die die Bewegung aller seelischen Leistungen hinsichtlich Tempo, Intensität und Ausdauer bewirkt
  • „Lebendigkeit“
  • SchwungInitiative
  • Zuwendung
  • Aufmerksamkeit
  • Tatkraft
  • „Unternehmensgeist“
  • in erster Linie erkennbar am Ausdrucksverhalten, an der Psychomotorik

Antriebsarm (obj)

  • Mangel an Energie und Initiative

Antriebsgehemmt (subj)

  • Initiative und Energie als gebremst erlebt

Antriebsgesteigert

  • Zunahme der Aktivität und der Initiative

Motorisch unruhig

  • Ziellose und ungerichtete motorische Aktivität

Parakinesen

  • qualitativ abnorme, meist komplexe Bewegungen
  • häufig Gestik, Mimik und auch die Sprache betreffen

Manieriert-bizarr

  • verstiegen, verschroben, posenhaft und verschnörkelt

Theatralisch

  • Der Patient erweckt den Eindruck, dass er sich darstellt, demonstrativ

Mutistisch (stumm)

  • Wortkargheit bis Nichtsprechen aus psychischen Gründen

Logorrhoisch

  • Der Kranke redet übermäßig viel als Folge eines unstillbaren Rededranges
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Circadiane Besonderheiten

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TESTE DEIN WISSEN
  • Schwankungen der Befindlichkeit und des Verhaltens des Kranken während der 24-Std-Periode (nicht jahreszeitliche Schwankungen)
  • Morgens schlechter:
    • Verschlechterungen zwischen und 12.00 Uhr
  • Abends schlechter:
    • Verschlechterungen zwischen 12.00 und 24.00 Uhr
  • Abends besser:
    • Hier sind nur deutliche abendliche Aufhellungen einzutragen
    • nicht aber einfach Markierungen im Kontrast zu einem explorierten Morgentief vorzunehmen
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TESTE DEIN WISSEN


Ziel der psychiatrischen Befunderhebung

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TESTE DEIN WISSEN
  • Entscheidung darüber, ob eine Person psychisch erkrankt ist oder nicht
  • Bestimmung der konkreten Art der vorliegenden psychiatrischen Erkrankung
  • Aufstellen eines Therapieplanes

Zum Erreichen dieser Ziele, ist notwendig...

  • möglichst umfassendes Verständnis der psychosozialen Entwicklung und der Persönlichkeit des Patienten
  • seine aktuellen Beschwerden und Symptomatik
  • Vorerkrankungen sowie möglicher Einflussfaktoren auf das aktuelle Beschwerde- und Symptombild
  • -> Grundlage dieses Verständnisses sind die im Gespräch mit dem Patienten (Anamnese und Befunderhebung) sowie anderweitig erhaltenen Informationen (Fremdanamnese)
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  • 268475 Karteikarten
  • 5009 Studierende
  • 117 Lernmaterialien

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Q:


Aspekte der Gesprächsführung mit psychisch kranken Patienten

A:
  • geeignetes Setting für das Gespräch mit dem Patienten (ruhige, ungestörte Intimität ausstrahlende Atmosphäre)
  • allgemeinen Regeln der Höflichkeit (Begrüßen Sie den Patienten, stellen Sie sich bei dem Patienten vor, teilen Sie dem Patienten Ihr Anliegen mit, legen Sie den zeitlichen Rahmen und in etwa das Ziel des Gespräches fest)

Zu Beobachten

  • nonverbale Verhalten des Patienten (Psychomotorik, Mimik), Sprache (Lautstärke, Geschwindigkeit, Betonung, etc.)
  • Kontaktverhalten des Patienten (Ist der Patient eher zugewandt oder eher ablehnend oder misstrauisch?)
  • äußere Erscheinungsbild des Patienten (Kleidung, Körperhygiene, etc.)
  • -> wichtige Hinweise für die diagnostische Einschätzung

grobe Struktur und Regel

  • Mit eher unverfänglichen Bereichen beginnen
  • Sensible, für den Patienten möglicherweise eher unangenehme Bereiche vorsichtig einführen und eher am Ende der Exploration untersuchen
  • Inhaltlich zusammenhängende Bereiche gemeinsam explorieren
  • Unverständliche, vage oder missverständliche Angaben des Patienten müssen präzisiert werden
  • Einfache, allgemein verständliche Formulierung verwenden
  • Eindeutige Fragen stellen
  • Nicht mehrere Inhalte in einer Frage explorieren
  • Konkrete statt allgemeine oder abstrakte Fragen stellen
  • Keine suggestiven Fragen stellen
  • Keine verdoppelten Verneinungen verwenden
  • Keine Fachausdrücke verwenden

Prinzipielle Gliederung der psychiatrischen Exploration

  • Unstrukturierter Teil:
    • offenen Fragen zum "warming up"
    • freien Schilderung der Beschwerden aus Sicht des Patienten
  • Strukturierter Teil:
    • eher geschlossenen und gezielten Fragen nach speziellen Krankheitszeichen und Symptomen
    • weiteren Erfassung der Krankheitsvorgeschichte
  • Synopsis der Beschwerden:
    • Frage nach wichtigen, bislang nicht angesprochenen Bereichen
    • Vorschlag zum weiteren Vorgehen
  • -> Am Ende der Exploration eine schlüssige Geschichte über den Patienten erzählen können

weitere allgemeine Gesichtspunkte

  • Befund vollständig und möglichst ohne jegliche syndromale oder nosologische Überlegungen erheben -> Hinweise für eine bestimmte Nosologie
  • Checkliste mit dem AMDP-Psychischen Befund, bzw. Interview-Leitfäden
  • Erhebung des psychopathologischen Befundes eine reine Übungssache -> Dimensionen klar machen, diese üben
  • Erfahrene Explorateure „verpacken“ ihre Fragen und Beobachtungen in ein allgemeines gutes und tiefgehendes Gespräch zwischen Arzt und Patient
Q:


Bewusstseinsstörungen

A:
  • Störungen des gesamten Erlebens und Verhaltens in unterschiedlichem Grade
  • Störung...
    • der Aktivität
    • der Klarheit (Eindeutigkeit der eigenen Perzeption und Intention)
    • Zielgerichtetheit in der Zuwendung
      • zur Umwelt
      • der Aufmerksamkeit
      • des sensoriell-sensiblen Auffassens
      • der Ansprechbarkeit
      • der Fixierbarkeit im Gespräch
      • der Reagibilität auf Umweltreize
      • der Orientierung des Denkens
      • Wollens und Handelns
      • einschließlich der Wachheit (Vigilanz)
  • Meist kombinieren sich qualitative Bewusstseinsstörungen (z. B. Einengung, Verschiebung) mit quantitativen Bewusstseinsstörungen (z. B. Minderung über Vigilanzstufen)

Bewusstseinsminderung

  • Vigilanzherabsetzung verschiedenen Grades
    • Benommenheit (als leicht zu markieren) 
    • Somnolenz (mittel)
    • Sopor/Präkoma/Koma (schwer)
  • Der Kranke ist
    • apathisch
    • stark verlangsamt
    • schläfrig (schläft immer wieder ein, ist aber weckbar (Somnolenz) oder nur noch mit Mühe weckbar (Sopor))

Bewusstseinstrübung

  • Bewusstseinstrübung im Sinne mangelnder Klarheit der Vergegenwärtigung des Erlebens im Eigenbereich oder in der Umwelt

Bewusstseinseinengung

  • Einengung des Umfanges dessen, was im Lichte des Bewusstseins erscheint

Bewusstseinsverschiebung

  • Bewusstseinsveränderung gegenüber dem durchschnittlichen Tageswachbewusstsein
  • Gefühl der Intensitäts- und Helligkeitssteigerung hinsichtlich Wachheit, Wahrnehmung innerpersonaler oder außenweltlicher Vorgänge
  • Vergrößerung des dem Bewusstsein erfahrbaren
    • Raumes
    • Horizontes (gegenüber den Alltagsgrenzen)
    • der Tiefe (der Wirklichkeitsschau)
  • spontan
  • intentioniert (z. B. Meditation)
  • toxisch (Halluzinogene)
  • bei manchen endogenen Psychosen (beginnende Schizophrenie, Manie)
Q:


Orientierungsstörungen

A:
  • Bescheidwissen und Sichzurechtfinden in den
    • zeitlichen Situationen
    • räumlichen Situationen
    • persönlichen gegenwärtigen Gegebenheiten

Zeitliche Orientierungsstörung

Örtliche Orientierungsstörung

Situative Orientierungsstörung

Orientierungsstörung zur eigenen Person

Q:


Aufmerksamkeits- und Gedächtnisstörungen

A:

Auffassungsstörungen

  • Störung der Fähigkeit, Wahrnehmungserlebnisse in ihrer Bedeutung zu begreifen und sinnvoll miteinander zu verbinden

Konzentrationsstörungen

  • Unfähigkeit zur Ausrichtung, Sammlung und Hinordnung auf einen Gegenstand (100-7)

Merkfähigkeitsstörungen

  • Herabsetzung bis Aufhebung der Fähigkeit, sich frische Eindrücke über eine Zeit von ca. 10 Min zu merken (3 Begriff merken)

Gedächtnisstörungen

  • Hypo-/Hypermnesien
  • Amnesien 
  • Zeitgitterstörungen

Paramnesien = Wahnerinnerung

  • Umänderung der Erinnerung im Sinne eines Wahns oder auch scheinbare Erinnerungen

Konfabulationen

  • Erinnerungslücken werden mit Einfällen ausgefüllt, die vom Patienten selbst für Erinnerungen gehalten werden
  • immer wieder andere Inhalte für dieselbe Erinnerungslücke angeboten
Q:


Befürchtungen, Zwänge

A:

Misstrauen (nicht wahnhaft)

Hypochondrie (nicht wahnhaft)

  • Ängstlich getönte Beziehung zum eigenen Leib, an dem Missempfindungen wahrgenommen werden können
  • objektiv unbegründete Befürchtung, krank zu sein oder zu werden

Phobien

  • Angesichts bestimmter Situationen oder Objekte sich immer wieder aufdrängende Angstgefühle
  • Vermeidungsreaktionen zur Folge haben

Zwangsgedanken

  • Zwanghaft persistierende Denkinhalte
  • Charakteristisch ist das Sich-Aufdrängen und Beharren von Vorstellungen, die zwar abgelehnt werden, sich aber doch durch willentliche Beeinflussung nicht abstellen lassen
  • Man fasst hier zusammen:
    • Zwangsideen, -gedanken, -vorstellungen, -erinnerungen, -fragen, -grübeln, -befürchtungen

Zwangsimpulse

  • Immer wieder zwanghaft gegen inneren Widerstand sich aufdrängende innere Antriebe, bestimmte Handlungen auszuführen
    • z. B. etwas zu kontrollieren, aus dem Fenster zu springen, jemanden zu attackieren, obszöne Worte auszustoßen (Koprolalie), zu zählen, zu rechnen (Arithmomanie)

Zwangshandlungen

  • Meist aufgrund von Zwangsimpulsen oder Zwangsbefürchtungen vorgenommene Handlungen von Zwangscharakter
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Q:


Wahn

A:
  • Widerspruch zur Wirklichkeit und zur Erfahrung der gesunden Mitmenschen sowie zu ihrem kollektiven Meinen und Glauben
  • bei verschiedenen Psychosen, er ist nicht spezifisch für die Schizophrenie
  • nicht das Bedürfnis nach einer Begründung seiner wahnhaften Meinung, ihre Richtigkeit ist ihm unmittelbar evident

Jasper`sche Wahnkriterien

  • krankhaft entstandene Fehlbeurteilungen der Realität
  • apriorischer Evidenz (erfahrungsunabhängiger Gewissheit)
  • subjektiver Gewissheit

Wahnstimmung

  • Ist die erlebte Atmosphäre des Betroffenseins, des bedeutungsvollen Angemutetwerdens in einer verändert erlebten Welt

Wahnwahrnehmung

  • Richtige Sinneswahrnehmungen erhalten eine abnorme Bedeutung

Wahneinfall

  • plötzliche Ankommen („Einfallen“) von wahnhaften Meinungen

Wahngedanken

  • Wahnhaftes Denken (Wahnideen)

Systematisierter Wahn

  • Liegt vor, wenn ein Wahn in der sogenannten Wahnarbeit durch Verknüpfungen, Beziehungssetzungen, „Begründungen“ und „Beweise“, Bestätigungen, Ableitungen und dergleichen zusammenhängend ausgestaltet wird

Wahndynamik

  • Die affektive Anteilnahme am Wahn
  • die Kraft des Antriebes und die Stärke der Affekte, die im Wahn wirken

Beziehungswahn

  • Im Vordergrund steht hier die wahnhafte Eigenbeziehung, in der Menschen und Dinge der Umwelt in abnormem Bedeutungsbewusstsein auf den Kranken selbst bezogen werden

Beeinträchtigungs- und Verfolgungswahn

  • Der Kranke erlebt sich selbst als Ziel von Feindseligkeiten
  • Er wähnt sich von seiner Umwelt bedroht, gekränkt, beleidigt, verspottet, verhöhnt, die Umgebung trachte nach seinem Hab und Gut, nach seiner Gesundheit, ja, nach seinem Leben 

Eifersuchtswahn

  • Wahnhafte Überzeugung, vom Partner betrogen und hintergangen zu werden

Schuldwahn

  • Der Kranke wähnt, er habe gegen Gott, die Gebote, eine höhere sittliche Instanz etc. gefehlt (Versündigungswahn) oder er habe gegen Gesetze verstoßen, Vertrauen missbraucht etc. 

Verarmungswahn

  • Dieser Wahn kreist um das Thema des bedrohten Lebensunterhaltes
  • Dem Wahnkranken geht alles verloren, Arbeitsstelle, Geld, Kleidung, Nahrung, er sieht sich und seine Familie verhungern 

Hypochondrischer Wahn

  • Der Krankheitswahn kreist um das Thema der bedrohten Gesundheit
  • Es handelt sich um die wahnhafte Überzeugung, krank, einem Siechtum, dem Tode verfallen zu sein

Größenwahn

  • Diese expansive Wahnform reicht von der unbegründeten Selbstüberschätzung bis zu enormer Selbstüberhöhung
Q:


Sinnestäuschungen

A:

Illusionen

  • Illusionäre Verkennungen sind dadurch gekennzeichnet, dass etwas wirklich gegenständlich Vorhandenes für etwas anderes gehalten wird, als es tatsächlich ist
  • Illusionen sind also verfälschte wirkliche Wahrnehmungen („Erlkönig“)

Halluzinationen

  • Darunter versteht man Wahrnehmungserlebnisse ohne entsprechende gegenständliche Reizquelle, die für wirkliche Sinneseindrücke gehalten werden
  • Es kann auf sämtlichen Sinnesgebieten halluziniert werden, häufig auf mehreren Sinnesgebieten
  • Das Realitätsurteil ist mehr oder weniger eingeschränkt bis aufgehoben

Stimmenhören (Phoneme)

  • Besondere Form der akustischen Halluzination (dialogisierende, befehlende usw. Stimmen)

Andere akustische Halluzinationen (sog. Akoasmen)

  • alle akustischen Halluzinationen, die nicht Stimmenhören betreffen, also Geräuschphänomene

Optische Halluzinationen

  • von ungeformten elementaren optischen Halluzinationen (Photome) bis zu gestalteten Szenen

Körperhalluzinationen

  • Synonyme:
    • Leibhalluzinationen
    • zoenästhetische Halluzinationen
  • Tasthalluzinationen (haptische- taktile Sinnestäuschungen)
  • Dermatozoenwahn (taktile Halluzinose)
  • kinästhetische Halluzinationen
  • Schmerzhalluzinationen (Dysästhesien)

Geruchs- und Geschmackshalluzinationen

  • treten häufig zusammen auf oder gehen phänomenologisch ineinander über
Q:



Ich-Störungen

A:
  • Störungen...
    • des Einheits-Erlebens im Augenblick
    • der Identität im Zeitverlauf
    • der Ich-Umwelt-Grenze
    • der Ich-Haftigkeit aller Erlebnisse

Gedankenausbreitung (Gedankenlesen)

Gedankenentzug (Gedankenenteignung)

Gedankeneingebung

andere Fremdbeeinflussungserlebnisse (Gefühl des Gemachten)

Derealisation

  • Umgebung erscheint dem Kranken unwirklich, fremdartig oder auch räumlich verändert

Depersonalisation

  • Störung des Einheitserlebens der Person im Augenblick oder der Identität in der Zeit des Lebenslaufes
  • Der Kranke kann sich selbst unwirklich, verändert, fremd und/oder uneinheitlich vorkommen
Q:


Störungen der Affektivität

A:
  • Affekt = äußerer Teil von Emotionen
  • Ratlos
  • Gefühl der Gefühllosigkeit
  • Affektarm
  • Störung der Vitalgefühle
  • Deprimiert
  • Hoffnungslos
  • Ängstlich
  • Euphorisch
  • Dysphorisch
  • Gereizt
  • Innerlich unruhig
  • Klagsam/jammrig
  • Insuffizienzgefühle
  • Gesteigerte Selbstwertgefühle
  • Schuldgefühle
  • Verarmungsgefühle
  • Ambivalent
  • Parathymie
  • Affektlabil
  • Affektinkontinent
  • Affektstarr
Q:


Antriebs- und psychomotorische Störungen

A:
  • Antrieb = die vom Willen weitgehend unabhängig wirkende belebende Kraft, die die Bewegung aller seelischen Leistungen hinsichtlich Tempo, Intensität und Ausdauer bewirkt
  • „Lebendigkeit“
  • SchwungInitiative
  • Zuwendung
  • Aufmerksamkeit
  • Tatkraft
  • „Unternehmensgeist“
  • in erster Linie erkennbar am Ausdrucksverhalten, an der Psychomotorik

Antriebsarm (obj)

  • Mangel an Energie und Initiative

Antriebsgehemmt (subj)

  • Initiative und Energie als gebremst erlebt

Antriebsgesteigert

  • Zunahme der Aktivität und der Initiative

Motorisch unruhig

  • Ziellose und ungerichtete motorische Aktivität

Parakinesen

  • qualitativ abnorme, meist komplexe Bewegungen
  • häufig Gestik, Mimik und auch die Sprache betreffen

Manieriert-bizarr

  • verstiegen, verschroben, posenhaft und verschnörkelt

Theatralisch

  • Der Patient erweckt den Eindruck, dass er sich darstellt, demonstrativ

Mutistisch (stumm)

  • Wortkargheit bis Nichtsprechen aus psychischen Gründen

Logorrhoisch

  • Der Kranke redet übermäßig viel als Folge eines unstillbaren Rededranges
Q:


Circadiane Besonderheiten

A:
  • Schwankungen der Befindlichkeit und des Verhaltens des Kranken während der 24-Std-Periode (nicht jahreszeitliche Schwankungen)
  • Morgens schlechter:
    • Verschlechterungen zwischen und 12.00 Uhr
  • Abends schlechter:
    • Verschlechterungen zwischen 12.00 und 24.00 Uhr
  • Abends besser:
    • Hier sind nur deutliche abendliche Aufhellungen einzutragen
    • nicht aber einfach Markierungen im Kontrast zu einem explorierten Morgentief vorzunehmen
Q:


Ziel der psychiatrischen Befunderhebung

A:
  • Entscheidung darüber, ob eine Person psychisch erkrankt ist oder nicht
  • Bestimmung der konkreten Art der vorliegenden psychiatrischen Erkrankung
  • Aufstellen eines Therapieplanes

Zum Erreichen dieser Ziele, ist notwendig...

  • möglichst umfassendes Verständnis der psychosozialen Entwicklung und der Persönlichkeit des Patienten
  • seine aktuellen Beschwerden und Symptomatik
  • Vorerkrankungen sowie möglicher Einflussfaktoren auf das aktuelle Beschwerde- und Symptombild
  • -> Grundlage dieses Verständnisses sind die im Gespräch mit dem Patienten (Anamnese und Befunderhebung) sowie anderweitig erhaltenen Informationen (Fremdanamnese)
Psychiatrie und Psychotherapie

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