Physio-Vorbereitung M1 at Universität Bochum | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Physio-Vorbereitung M1 an der Universität Bochum

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Physio-Vorbereitung M1 Kurs an der Universität Bochum zu.

TESTE DEIN WISSEN

Nenne Beispiele für Pharmaka, die über GPCR wirken.

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TESTE DEIN WISSEN
  • ß-Blocker (Bluthochdruck)
  • Oxytocin (Wehentropf)
  • Histamin-Rezeptor-Antagonisten (Allergien)
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TESTE DEIN WISSEN

Die absolute Refraktärphase eines Motoneurons geht zurück auf die ...

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TESTE DEIN WISSEN

Inaktivierung der spannungsgesteuerten Natrium-Kanäle

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TESTE DEIN WISSEN

Was bedeutet ,,Modalität'' ?

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TESTE DEIN WISSEN

Bei Sinnesmodalitäten handelt es sich um die verschiedenen Wahrnehmungsarten zu denen der Mensch befähigt ist.

  • Sehen
  • Hören
  • Riechen
  • Schmecken
  • Fühlen (Mechanorezeption, Thermozeption, Nozizeption)
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TESTE DEIN WISSEN

Wie kann der nikotinische Acetylcholinrezeptor pharmakologisch beeinflusst werden ?

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TESTE DEIN WISSEN

Curare

  • Pfeilgift
  • blockiert reversibel die Anlagerung von ACh an den Rezeptor
  • Folge: neuromuskuläre Erregungsübertragung findet nicht statt
  • " kompetitiver Antagonist am nACh"
  • wurden in der Anästhesie eingesetzt (als periphere Skelettmuskelrelaxantien)
  • heute: Verwendung von synthetischen Substanzen mit analoger Wirkung 
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TESTE DEIN WISSEN

Am Gipfel eines Aktionspotenzials...

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TESTE DEIN WISSEN

... ist das elektrochemische Potenzial, dass K+ aus der Zelle treibt, größer als dasjenige während des Ruhepotenzials

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TESTE DEIN WISSEN

Wie gelingt die Behandlung von Herzinsuffizienz mit Digitalis-Glykosiden?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Digitalis-Glykoside = Herz-Glykoside
  • Steroide aus rotem Fingerhut


Wirkungsablauf:

1. primäre Hemmung der Na+/K+-ATPase

2. Na+-Konzentration im Zellinneren steigt

3. indirekte Hemmung des Na+-Ca2+-Antiporters, da dieser auf Na+-Konzentrationsgradienten angewiesen ist

4. Ca2+ wird weniger heraus transportiert

5. Kontraktionskraft des Herzmuskels wird erhöht

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TESTE DEIN WISSEN

Ionenkanalerkrankungen

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TESTE DEIN WISSEN
  • ,,Channelopathies''
  • können angeboren oder erworben sein
  • angeboren: Mutationen in Genen, die für die Kanalproteine codieren
  • erworben: Veränderung der Expression von Kanalproteinen
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TESTE DEIN WISSEN

Nenne eine dir bekannte Demyeliniserungserkrankung und ihre Ursache.

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Multiple Sklerose

  • Autoimmunkrankheit
  • es entwickelt sich aus unbekannten Gründen eine Immunreaktion gegen mehrere Proteine der Myelinscheiden des zentralen Nervensystems
  • in einigen Bereichen des Gehirns bilden sich Entzündungsherde, in denen die Myelinscheiden beschädigt werden
  • Folge: Myelinscheiden werden von Mikrogliazellen phagozytiert
  • Mikrogliazellen wurden zuvor von den T-Helferzellen des Typs  Th1 durch Ausschüttung von IFN-y aktiviert
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TESTE DEIN WISSEN

Wie wirkt Botulinustoxin ?

Wozu kann es eingesetzt werden ?

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TESTE DEIN WISSEN
  • hemmt die Freisetzung von Acetylcholin durch Proteolyse der SNARE-Proteine
  • wird aus dem Bakterium "Clostridium botulinum" gewonnen
  • wirkt immer symptomatisch und lokal
  • kann beispielsweise bei spastischen Erkrankungen eingesetzt werden
  • findet oft Anwendungen in der plastischen Medizin
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TESTE DEIN WISSEN

Was versteht man unter ionotropen und metabotropen Rezeptoren ?

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TESTE DEIN WISSEN

Ionotrope Rezeptoren

  • "ligandengesteuerte Ionenkanäle"
  • Membranrezeptoren, die gleichzeitig auch einen Ionenkanal darstellen
  • Vorkommen: v.a. Plasmamembran, ER


1. Ligand bindet an extrazelluläre Domäne des Rezeptors und bewirkt somit eine Konformationsänderung des Ionenkanals

2. Öffnung einer Pore, durch die dann selektiv oder unselektiv Ionen in die Zelle einströmen können

3. Ionen verändern dann das Membranpotenzial


Merke: Ligandengesteurte Ionenkanäle ermöglichen eine sehr schnelle Antwort.



Metabotrope Rezeptoren

  • Gruppe von Transmembranproteinen 
  • nach ihrer Aktivierung steuern sie die Weiterleitung eines Signals über "Second messanger" o. a Intrazellulärtransmitter 
  • # Signalkaskade
  • Antwort der Zelle erfolgt langsamer als bei ionotropen Rezeptoren
  • die Wirkung dieses Weges, hält dafür länger an
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TESTE DEIN WISSEN

Worin liegt die Funktion des vegetativen Nervensystems ?

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TESTE DEIN WISSEN

Innervation von Drüsen, glatter Muskulatur und Herz


Beispiele:

  • Herztätigkeit
  • Thermoregulation
  • Sekretion von Speichel- und Bauchspeicheldrüse
  • Motorik von Magen und Darm 


Wichtig: Das VNS setzt sich aus zwei Anteilen zusammen, die meist entgegengesetzte Effekte an den Zielorganen vermitteln:

  • Sympathikus
  • Parasympathikus


(im  Prinzip alles, was der Mensch nicht willentlich steuern kann)

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Aussage zu heterotrimeren G-Proteinen ist richtig?

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TESTE DEIN WISSEN

Sie werden durch die Bindung von GTP aktiviert.

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  • 107 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Physio-Vorbereitung M1 Kurs an der Universität Bochum - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Nenne Beispiele für Pharmaka, die über GPCR wirken.

A:
  • ß-Blocker (Bluthochdruck)
  • Oxytocin (Wehentropf)
  • Histamin-Rezeptor-Antagonisten (Allergien)
Q:

Die absolute Refraktärphase eines Motoneurons geht zurück auf die ...

A:

Inaktivierung der spannungsgesteuerten Natrium-Kanäle

Q:

Was bedeutet ,,Modalität'' ?

A:

Bei Sinnesmodalitäten handelt es sich um die verschiedenen Wahrnehmungsarten zu denen der Mensch befähigt ist.

  • Sehen
  • Hören
  • Riechen
  • Schmecken
  • Fühlen (Mechanorezeption, Thermozeption, Nozizeption)
Q:

Wie kann der nikotinische Acetylcholinrezeptor pharmakologisch beeinflusst werden ?

A:

Curare

  • Pfeilgift
  • blockiert reversibel die Anlagerung von ACh an den Rezeptor
  • Folge: neuromuskuläre Erregungsübertragung findet nicht statt
  • " kompetitiver Antagonist am nACh"
  • wurden in der Anästhesie eingesetzt (als periphere Skelettmuskelrelaxantien)
  • heute: Verwendung von synthetischen Substanzen mit analoger Wirkung 
Q:

Am Gipfel eines Aktionspotenzials...

A:

... ist das elektrochemische Potenzial, dass K+ aus der Zelle treibt, größer als dasjenige während des Ruhepotenzials

Mehr Karteikarten anzeigen
Q:

Wie gelingt die Behandlung von Herzinsuffizienz mit Digitalis-Glykosiden?

A:
  • Digitalis-Glykoside = Herz-Glykoside
  • Steroide aus rotem Fingerhut


Wirkungsablauf:

1. primäre Hemmung der Na+/K+-ATPase

2. Na+-Konzentration im Zellinneren steigt

3. indirekte Hemmung des Na+-Ca2+-Antiporters, da dieser auf Na+-Konzentrationsgradienten angewiesen ist

4. Ca2+ wird weniger heraus transportiert

5. Kontraktionskraft des Herzmuskels wird erhöht

Q:

Ionenkanalerkrankungen

A:
  • ,,Channelopathies''
  • können angeboren oder erworben sein
  • angeboren: Mutationen in Genen, die für die Kanalproteine codieren
  • erworben: Veränderung der Expression von Kanalproteinen
Q:

Nenne eine dir bekannte Demyeliniserungserkrankung und ihre Ursache.

A:

Multiple Sklerose

  • Autoimmunkrankheit
  • es entwickelt sich aus unbekannten Gründen eine Immunreaktion gegen mehrere Proteine der Myelinscheiden des zentralen Nervensystems
  • in einigen Bereichen des Gehirns bilden sich Entzündungsherde, in denen die Myelinscheiden beschädigt werden
  • Folge: Myelinscheiden werden von Mikrogliazellen phagozytiert
  • Mikrogliazellen wurden zuvor von den T-Helferzellen des Typs  Th1 durch Ausschüttung von IFN-y aktiviert
Q:

Wie wirkt Botulinustoxin ?

Wozu kann es eingesetzt werden ?

A:
  • hemmt die Freisetzung von Acetylcholin durch Proteolyse der SNARE-Proteine
  • wird aus dem Bakterium "Clostridium botulinum" gewonnen
  • wirkt immer symptomatisch und lokal
  • kann beispielsweise bei spastischen Erkrankungen eingesetzt werden
  • findet oft Anwendungen in der plastischen Medizin
Q:

Was versteht man unter ionotropen und metabotropen Rezeptoren ?

A:

Ionotrope Rezeptoren

  • "ligandengesteuerte Ionenkanäle"
  • Membranrezeptoren, die gleichzeitig auch einen Ionenkanal darstellen
  • Vorkommen: v.a. Plasmamembran, ER


1. Ligand bindet an extrazelluläre Domäne des Rezeptors und bewirkt somit eine Konformationsänderung des Ionenkanals

2. Öffnung einer Pore, durch die dann selektiv oder unselektiv Ionen in die Zelle einströmen können

3. Ionen verändern dann das Membranpotenzial


Merke: Ligandengesteurte Ionenkanäle ermöglichen eine sehr schnelle Antwort.



Metabotrope Rezeptoren

  • Gruppe von Transmembranproteinen 
  • nach ihrer Aktivierung steuern sie die Weiterleitung eines Signals über "Second messanger" o. a Intrazellulärtransmitter 
  • # Signalkaskade
  • Antwort der Zelle erfolgt langsamer als bei ionotropen Rezeptoren
  • die Wirkung dieses Weges, hält dafür länger an
Q:

Worin liegt die Funktion des vegetativen Nervensystems ?

A:

Innervation von Drüsen, glatter Muskulatur und Herz


Beispiele:

  • Herztätigkeit
  • Thermoregulation
  • Sekretion von Speichel- und Bauchspeicheldrüse
  • Motorik von Magen und Darm 


Wichtig: Das VNS setzt sich aus zwei Anteilen zusammen, die meist entgegengesetzte Effekte an den Zielorganen vermitteln:

  • Sympathikus
  • Parasympathikus


(im  Prinzip alles, was der Mensch nicht willentlich steuern kann)

Q:

Welche Aussage zu heterotrimeren G-Proteinen ist richtig?

A:

Sie werden durch die Bindung von GTP aktiviert.

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