Pharmakologie/Toxikologie at Universität Bochum | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Pharmakologie/Toxikologie an der Universität Bochum

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Pharmakologie/Toxikologie Kurs an der Universität Bochum zu.

TESTE DEIN WISSEN


Bezeichnung von Pharmaka

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TESTE DEIN WISSEN
  • internationaler Freiname (generic name) -> z.B. ASS
  • Handelsname, Warenzeichen ((R)) -> z.B. Aspirin
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TESTE DEIN WISSEN


Gift

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TESTE DEIN WISSEN
  • Wirkstoffe, die schädlich für Mensch und Tier sind und keinen therapeutischen, diagnostischen oder prophylaktiscen Wert haben
  • Paracelsus: "dosis sola facit venenum" -> Dosisabhängigkeit der Begriffe Gift und Arzneistoff
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TESTE DEIN WISSEN


Klassische Pharmaka

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TESTE DEIN WISSEN
  • Rezeptoren für Hormone + Neurotransmitter: 
    • Antihypertensiva, Neuroleptike, Tranquillantien, Opioidanalgetika, Steroidhormone
  • Enzyme:
    • nicht-steroidale Antiphlogistika, Protonenpumpen-Inhibitoren, ACE-Hemmer, Herzglykoside, Renin-Inhibitoren 
  • lonenkanäle:
    • Lokalanästhetika, Calciumantagonisten, Antiepileptika 
  • Transporter:
    • Antidepressiva, Diuretika
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TESTE DEIN WISSEN


Definition Resorption

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TESTE DEIN WISSEN
  • Transport eines Pharmakons vom Applikationsort in den systemischen Blutkreislauf
  • Applikation von Pharmaka (entscheidend für die Resorption):
    • oral (allermeisten Arzneimittel)
      • große Oberfläche über Resorption -> geringe lokale Konzentrationen + Schädigung
      • Nachteil: first-pass Effekt
    • Injektion (2. häufigste)
      • iv > i.m. (meist etwas schneller als oral) > sc (gibt die Geschwindigkeit der Anflutung im Kreislauf an)
      • Depotformen (z.B. Sexualhormone, über Monate resorbiert) + Insulin (Basalinsulin Freisetzung über Stunden)
      • intravasal meist iv -> versehentliche intraarterielle Injektion -> Gewebeschädigung durch hohe lokale Konzentrationen (verwendet bei Röntgenkontrastmitteln + einigen Tumormitteln -> hohe lokale Konzentration im Stromgebiet + eine geringere systemische Konzentration  benötigt)
    • Applikation über Lunge:
      • auch große Oberfläche + gute Durchblutung
      • ungewöhnlich (Asthmamittel sind nicht Applikation über die Lunge, sondern topischen Applikation -> Wirkung in den Bronchien)
      • Adrenalingabe bei intubierten Patienten -> jetzt: intraosseär (spezielle Injektionsbestecke)
      • Inhalationsnarkotika = Narkosegase
    • Rektal:
      • Pfortader und Leber (first pass-Mechanismus) umgangen
      • Kinder, Status epileptikus (diazepam), Dimenhydrinat/Vomex A gegen Erbrechen
    • Haut/Schleimhaut:
      • kein first pass
      • transdermal -> z.B Fentanyl-Pflaster zur Analgesie
      • sublingual -> z.B Nitroglycerin-Spray (Angina pectoris)
      • nasal -> z.B. Oxytocin-Spray (Milcheinschuss zum erleichterten Abpumpen, in Dtl. nicht zugelassen) 
      • buccal -> Apomorphin-tabletten als Erektionmittel (wegen UAW Übelkeit vom Markt genommen)
    • topische = lokale Anwendung: 
      • Lokalansthetika auf Haut/Schleimhaut und Budesonid-Schaum (rektale Applikation, bei Colitis ulcerosa)
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TESTE DEIN WISSEN


Rezeptor-spezifische Wirkungen der B-Antagonisten

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TESTE DEIN WISSEN

Beta-1-Rezeptoren

  • Herz:
    • HF erhöht
    • Kontraktität erhöht
    • Überleitungszeit sinkt
  • Niere:
    • Reninfreisetzung erhöht
  • Fett:
    • Lipolyse erhöht

Blockade durch Beta-1-Blocker:

  • Herz:
    • HF sinkt
    • Kontraktilität sinkt
    • Überleitungszeit erhöht
  • Niere:
    • Reninfreisetzung sinkt
  • Fett:
    • Lipolyse sinkt

Beta-2-Rezeptoren

  • glatter Muskel:
    • Bronchodilatation
    • Gefäßdilatation -> RR sinkt
    • Wehenhemmung
  • Pankreas:
    • (Insulinsekretion erhöht)
  • Leber + Skelettmuskel:
    • Glykogenabbau erhöht (Sympathikus-Aktivierung)

Blockade der Beta-2-Rezeptoren:

  • glatter Muskel:
    • Bronchokonstriktion
    • Gefäßkonstriktion -> RR erhöht
    • Wehenhemmung erniedrigt
  • Pankreas:
    • Insulinsekretion sinkt (nicht stark)
  • Leber + Skelettmuskel:
    • Glykogenabbau erniedrigt
    • -> Glucose kann nicht bereit gestellt werden! -> Abfall der Blutglucose nicht entgegen gewirkt werden -> Gefährdung insulinpflichtiger Diabetiker 
  • meisten UAWs -> durch die Hemmung der Beta-2-Rezeptoren
  • gewünschten Wirkung -> durch die Blockade der Beta-1-Rezeptoren
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TESTE DEIN WISSEN


Indikationen für Beta-Blocker

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TESTE DEIN WISSEN
  • Hypertonie (überhöhter kardialer Sympathikotonus) (2. Wahl)
  • supraventkuläre Tachykardien
  • Angina pectoris
  • Prophylaxe des Reinfarktes
  • Herzinsuffizienz
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UAWs der Beta-Blocker

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TESTE DEIN WISSEN
  • Bradykardie (AV-Block) -> Ca-Kanalblockierung
  • Hautdurchblutung sinkt(kalte Fuße, mpotenz)
  • Bronchospasmus
  • psychische Störungen
  • Diabetiker (Hypoglykämie)
  • Herzinsuffizienz
  • Bei langer Gabe Hyperkaliämie -> durch langfristige Hemmung der Renin-Freisetzung bedingt
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TESTE DEIN WISSEN


Kontraindikationen von p-Blocker

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TESTE DEIN WISSEN

absolut

  • akute Herzinsuffizienz
  • Bradykardie (<50 /min)
  • AV-Block ll. oder llI. Grades

relativ

  • COPD (Asthma bronchial)
  • AV-Block I. Grades
  • Bradykardie (<60 /min)
  • periphere arterielle Verschluss-Kranktheit (PAVK)

Vorsicht beim Absetzen

  • plötzlichen Absetzen -> Rebound (Gegenregulation des Körpers)
  • unter der Therapie mit Betablockern mehr Rezeptoren in die Membran eingebaut (Wirkung des Medikaments entgegenwirken)
  • Absetzen der Betablocker-Therapie -> Noradrenalin jetzt plötzlich sehr vielen Rezeptoren -> überschießenden sympathischen Aktivierung des Herzens -> Angina pectoris Anfall
  • hauptsächlich bei der Therapie mit Agonisten. aber bei Betablocker auch

weitere Indikation:

  • Offenwinkelglaukom (Timolol, Betaxolol; Mechanismus ?) -> Kammerwasserproduktion gesenkt
  • Hyperthyreose -> Hemmung der überschießenden sympathischen Symptome (Beta-Rezeptoren vermehrt)
  • Migräne -> Dauertherapie bei ansonsten Therapieresistenter Migräne
  • Tranquilantien -> Hemmung von Angst, Herzklopfen, Zittern
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TESTE DEIN WISSEN


Ibuprofen

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TESTE DEIN WISSEN
  • etwas stärker analgetisch, antipyretisch, antiphlogistisch als ASS
  • UAW: wie alle sauren Analgetika
  • Gl-UAW etwas seltener als ASS bei äquieffektiven Dosierungen -> kann man etwas mehr einnehmen
  • Risiko tödlichen Vergiftungen geringer als bei ASS oder Paracetamol -> Kinder
  • Naproxen vergleichbar mit Ibuprofen
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TESTE DEIN WISSEN


Diclofenac

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TESTE DEIN WISSEN
  • HWZ: 1-2h -> Tabletten mit 2 Phasen-Freisetzung (schnelle Wirkung und retardiert)
  • etwas stärkere antiphlogistische Wirkung -> rheumatische Erkrankungen, akuter Gichtanfall
  • auch stärkere UAW
  • UAW:
    • GIT: Blutungen, Bauchschmerz
      • Kombination Diclofenac/Misoprostol -> Reduktion Gl-NW? -> Misoprostol macht Durchfälle
    • Na /H20-Retention, Ödeme, RR erhöht
    • NS: Kopfschmerz, Schwindel etc.
    • Hautreaktionen
    • Schutz vor GI Ulcera indiziert:
      • Protonenpumpenhemmer (Omeprazol, Panto..) 
      • H2 Blocker (wenn KI für Protonenpumpenhemmer)
  • Kontraindikationen:
    • Gl-Ulcera
    • Schwangerschaft
    • Analgetika-Intoleranz/Überempfindlichkeit
  • mehr Ibu statt Diclo verordnet (Ibu senkt Ulcera + kardiovaskuläre Risiko)
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TESTE DEIN WISSEN


Reserve NSAID

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TESTE DEIN WISSEN
  • NICHT als Analgetika eingesetzt!!!
  • gleicher Wirkmechanismus
  • deutlich stärker antiphlogistisch wirksam
  • stärkere UAW

Indometacin

  • stark antiphlogistisch
  • shnell wirksam -> bei Gichtanfällen
  • sehr schnell -> bei Ulcera (1 Woche)
  • 5x höheres Risiko als lbu
  • hohe Rate an NW (ca. 50 %):
    • frontale Kopfschmerzen, ZNS-Störungen, Halluzinationen
    • Gl-Unverträglichkeit; Blutbildveränderungen

Oxicame: Piroxicam, Meloxicam

  • gut antiphlogistisch
  • Piroxicam:
    • lange HWZ (30- 60 h) -> Kumulationsgefahr! -> schlecht an im Tagesverlauf schwankende Rheumasymptome anpassbar
    • NW wie Diclofenac
    • hohes Ulcusrisiko
  • Oxicame: vergleichbar wie Diclo (KEINE Spezifität für COX2)

Phenylbutazon

  • stark antiphlogistisch
  • HW​Z des aktiven Metaboliten mehrere Tage
  • schlecht verträglich -> Na+-Retention (Ödeme), allergische Reaktionen, Hautreaktionen, Agranulocytose -> max 1 Woche anzuwenden 
  • zugelassen nur bei M. Bechterew und im akuten Gichtanfall
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TESTE DEIN WISSEN


Arzneistoff/Arneimittel

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TESTE DEIN WISSEN
  • Stoff/Arzneiform, der/die zur Vorbeugung, Linderung, Heilung oder Erkennung von Krankheiten eingesetzt wird
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  • 223652 Karteikarten
  • 4656 Studierende
  • 107 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Pharmakologie/Toxikologie Kurs an der Universität Bochum - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:


Bezeichnung von Pharmaka

A:
  • internationaler Freiname (generic name) -> z.B. ASS
  • Handelsname, Warenzeichen ((R)) -> z.B. Aspirin
Q:


Gift

A:
  • Wirkstoffe, die schädlich für Mensch und Tier sind und keinen therapeutischen, diagnostischen oder prophylaktiscen Wert haben
  • Paracelsus: "dosis sola facit venenum" -> Dosisabhängigkeit der Begriffe Gift und Arzneistoff
Q:


Klassische Pharmaka

A:
  • Rezeptoren für Hormone + Neurotransmitter: 
    • Antihypertensiva, Neuroleptike, Tranquillantien, Opioidanalgetika, Steroidhormone
  • Enzyme:
    • nicht-steroidale Antiphlogistika, Protonenpumpen-Inhibitoren, ACE-Hemmer, Herzglykoside, Renin-Inhibitoren 
  • lonenkanäle:
    • Lokalanästhetika, Calciumantagonisten, Antiepileptika 
  • Transporter:
    • Antidepressiva, Diuretika
Q:


Definition Resorption

A:
  • Transport eines Pharmakons vom Applikationsort in den systemischen Blutkreislauf
  • Applikation von Pharmaka (entscheidend für die Resorption):
    • oral (allermeisten Arzneimittel)
      • große Oberfläche über Resorption -> geringe lokale Konzentrationen + Schädigung
      • Nachteil: first-pass Effekt
    • Injektion (2. häufigste)
      • iv > i.m. (meist etwas schneller als oral) > sc (gibt die Geschwindigkeit der Anflutung im Kreislauf an)
      • Depotformen (z.B. Sexualhormone, über Monate resorbiert) + Insulin (Basalinsulin Freisetzung über Stunden)
      • intravasal meist iv -> versehentliche intraarterielle Injektion -> Gewebeschädigung durch hohe lokale Konzentrationen (verwendet bei Röntgenkontrastmitteln + einigen Tumormitteln -> hohe lokale Konzentration im Stromgebiet + eine geringere systemische Konzentration  benötigt)
    • Applikation über Lunge:
      • auch große Oberfläche + gute Durchblutung
      • ungewöhnlich (Asthmamittel sind nicht Applikation über die Lunge, sondern topischen Applikation -> Wirkung in den Bronchien)
      • Adrenalingabe bei intubierten Patienten -> jetzt: intraosseär (spezielle Injektionsbestecke)
      • Inhalationsnarkotika = Narkosegase
    • Rektal:
      • Pfortader und Leber (first pass-Mechanismus) umgangen
      • Kinder, Status epileptikus (diazepam), Dimenhydrinat/Vomex A gegen Erbrechen
    • Haut/Schleimhaut:
      • kein first pass
      • transdermal -> z.B Fentanyl-Pflaster zur Analgesie
      • sublingual -> z.B Nitroglycerin-Spray (Angina pectoris)
      • nasal -> z.B. Oxytocin-Spray (Milcheinschuss zum erleichterten Abpumpen, in Dtl. nicht zugelassen) 
      • buccal -> Apomorphin-tabletten als Erektionmittel (wegen UAW Übelkeit vom Markt genommen)
    • topische = lokale Anwendung: 
      • Lokalansthetika auf Haut/Schleimhaut und Budesonid-Schaum (rektale Applikation, bei Colitis ulcerosa)
Q:


Rezeptor-spezifische Wirkungen der B-Antagonisten

A:

Beta-1-Rezeptoren

  • Herz:
    • HF erhöht
    • Kontraktität erhöht
    • Überleitungszeit sinkt
  • Niere:
    • Reninfreisetzung erhöht
  • Fett:
    • Lipolyse erhöht

Blockade durch Beta-1-Blocker:

  • Herz:
    • HF sinkt
    • Kontraktilität sinkt
    • Überleitungszeit erhöht
  • Niere:
    • Reninfreisetzung sinkt
  • Fett:
    • Lipolyse sinkt

Beta-2-Rezeptoren

  • glatter Muskel:
    • Bronchodilatation
    • Gefäßdilatation -> RR sinkt
    • Wehenhemmung
  • Pankreas:
    • (Insulinsekretion erhöht)
  • Leber + Skelettmuskel:
    • Glykogenabbau erhöht (Sympathikus-Aktivierung)

Blockade der Beta-2-Rezeptoren:

  • glatter Muskel:
    • Bronchokonstriktion
    • Gefäßkonstriktion -> RR erhöht
    • Wehenhemmung erniedrigt
  • Pankreas:
    • Insulinsekretion sinkt (nicht stark)
  • Leber + Skelettmuskel:
    • Glykogenabbau erniedrigt
    • -> Glucose kann nicht bereit gestellt werden! -> Abfall der Blutglucose nicht entgegen gewirkt werden -> Gefährdung insulinpflichtiger Diabetiker 
  • meisten UAWs -> durch die Hemmung der Beta-2-Rezeptoren
  • gewünschten Wirkung -> durch die Blockade der Beta-1-Rezeptoren
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Q:


Indikationen für Beta-Blocker

A:
  • Hypertonie (überhöhter kardialer Sympathikotonus) (2. Wahl)
  • supraventkuläre Tachykardien
  • Angina pectoris
  • Prophylaxe des Reinfarktes
  • Herzinsuffizienz
Q:


UAWs der Beta-Blocker

A:
  • Bradykardie (AV-Block) -> Ca-Kanalblockierung
  • Hautdurchblutung sinkt(kalte Fuße, mpotenz)
  • Bronchospasmus
  • psychische Störungen
  • Diabetiker (Hypoglykämie)
  • Herzinsuffizienz
  • Bei langer Gabe Hyperkaliämie -> durch langfristige Hemmung der Renin-Freisetzung bedingt
Q:


Kontraindikationen von p-Blocker

A:

absolut

  • akute Herzinsuffizienz
  • Bradykardie (<50 /min)
  • AV-Block ll. oder llI. Grades

relativ

  • COPD (Asthma bronchial)
  • AV-Block I. Grades
  • Bradykardie (<60 /min)
  • periphere arterielle Verschluss-Kranktheit (PAVK)

Vorsicht beim Absetzen

  • plötzlichen Absetzen -> Rebound (Gegenregulation des Körpers)
  • unter der Therapie mit Betablockern mehr Rezeptoren in die Membran eingebaut (Wirkung des Medikaments entgegenwirken)
  • Absetzen der Betablocker-Therapie -> Noradrenalin jetzt plötzlich sehr vielen Rezeptoren -> überschießenden sympathischen Aktivierung des Herzens -> Angina pectoris Anfall
  • hauptsächlich bei der Therapie mit Agonisten. aber bei Betablocker auch

weitere Indikation:

  • Offenwinkelglaukom (Timolol, Betaxolol; Mechanismus ?) -> Kammerwasserproduktion gesenkt
  • Hyperthyreose -> Hemmung der überschießenden sympathischen Symptome (Beta-Rezeptoren vermehrt)
  • Migräne -> Dauertherapie bei ansonsten Therapieresistenter Migräne
  • Tranquilantien -> Hemmung von Angst, Herzklopfen, Zittern
Q:


Ibuprofen

A:
  • etwas stärker analgetisch, antipyretisch, antiphlogistisch als ASS
  • UAW: wie alle sauren Analgetika
  • Gl-UAW etwas seltener als ASS bei äquieffektiven Dosierungen -> kann man etwas mehr einnehmen
  • Risiko tödlichen Vergiftungen geringer als bei ASS oder Paracetamol -> Kinder
  • Naproxen vergleichbar mit Ibuprofen
Q:


Diclofenac

A:
  • HWZ: 1-2h -> Tabletten mit 2 Phasen-Freisetzung (schnelle Wirkung und retardiert)
  • etwas stärkere antiphlogistische Wirkung -> rheumatische Erkrankungen, akuter Gichtanfall
  • auch stärkere UAW
  • UAW:
    • GIT: Blutungen, Bauchschmerz
      • Kombination Diclofenac/Misoprostol -> Reduktion Gl-NW? -> Misoprostol macht Durchfälle
    • Na /H20-Retention, Ödeme, RR erhöht
    • NS: Kopfschmerz, Schwindel etc.
    • Hautreaktionen
    • Schutz vor GI Ulcera indiziert:
      • Protonenpumpenhemmer (Omeprazol, Panto..) 
      • H2 Blocker (wenn KI für Protonenpumpenhemmer)
  • Kontraindikationen:
    • Gl-Ulcera
    • Schwangerschaft
    • Analgetika-Intoleranz/Überempfindlichkeit
  • mehr Ibu statt Diclo verordnet (Ibu senkt Ulcera + kardiovaskuläre Risiko)
Q:


Reserve NSAID

A:
  • NICHT als Analgetika eingesetzt!!!
  • gleicher Wirkmechanismus
  • deutlich stärker antiphlogistisch wirksam
  • stärkere UAW

Indometacin

  • stark antiphlogistisch
  • shnell wirksam -> bei Gichtanfällen
  • sehr schnell -> bei Ulcera (1 Woche)
  • 5x höheres Risiko als lbu
  • hohe Rate an NW (ca. 50 %):
    • frontale Kopfschmerzen, ZNS-Störungen, Halluzinationen
    • Gl-Unverträglichkeit; Blutbildveränderungen

Oxicame: Piroxicam, Meloxicam

  • gut antiphlogistisch
  • Piroxicam:
    • lange HWZ (30- 60 h) -> Kumulationsgefahr! -> schlecht an im Tagesverlauf schwankende Rheumasymptome anpassbar
    • NW wie Diclofenac
    • hohes Ulcusrisiko
  • Oxicame: vergleichbar wie Diclo (KEINE Spezifität für COX2)

Phenylbutazon

  • stark antiphlogistisch
  • HW​Z des aktiven Metaboliten mehrere Tage
  • schlecht verträglich -> Na+-Retention (Ödeme), allergische Reaktionen, Hautreaktionen, Agranulocytose -> max 1 Woche anzuwenden 
  • zugelassen nur bei M. Bechterew und im akuten Gichtanfall
Q:


Arzneistoff/Arneimittel

A:
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