Pharma at Universität Bochum | Flashcards & Summaries

Lernmaterialien für Pharma an der Universität Bochum

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Pharma Kurs an der Universität Bochum zu.

TESTE DEIN WISSEN

Lincosamide bzw. Clindamycin 

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

gram (+) und gram(-)-Anaerobier 


hemmt Toyinprdouktion ! 


gut resorbiert, gewebegängig, metabolisiert und biliär oder renal ausgeschieden 


!! erfaasst C. difficile nicht, andere Bakterien aber schon, was zu lebensgefäglichen Durchfällen führen kann!! 

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Penicillin V

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

säurestabile Form des Penicillins, die oral applizierbar ist 

Bioverfügbarkeit in Knochen, Muskel- und Nervengewebe niedrig  -- Indikationen für Infektionen der Schleimhäute und Haut 


weniger wirksam als Penicillin G 

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Welches sind Umsatz- bzw. Verordnungs-starke Arzneimittel?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
In der Vergangenheit und Gegenwart sind Antihypertensiva, also die Mittel gegen den Bluthochdruck + Antirheumatika bzw. Analgetika, die Verordnung-starken Arzneimittelgruppen. Während früher diese Arzneimittelgruppen auch die Umsatz-stärksten darstellten, sind heute die die als Onkologika und Immunsuppressiva eingesetzten sogenannten Biologika, die vergleichsweise zu den Antihypertensiva viel weniger verordnet werden, aber extrem hohe Kosten verursachen, die Umsatz- stärksten Arzneimittelgruppen
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Vorhersage der klinischen Wirksamkeit eines ABs

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

-bei „zeitabhängig“ wirkenden AB ist die Zeit innerhalb eines Dosierunsintervalls, in der die Plasma-Konz. oberhalb der MHK liegt (T> MHK), der beste Index zur Vorhersage der klinischen Wirksamkeit 

- beta-Laktame, Glykoproteine


bei „Konz.-abhängig“ wirkenden AB ist das Verhältnis der erreichten Spitzenkonzentration im Plasma (Cmax) zur MHK (Cmax/MHC), oder das Verhältnis der Fläche unter der Konzentrations-Zeit-Kurve (AUC) zur MHK (AUC/MHC) entscheidend. 


Zu wissen ist, dass manche AB auch noch wirken können, lange nachdem ihre Konz. unter die MHK abgesunken ist. Dieses Phänomen heißt postantibiotischer Effekt und wird bei der Wahl der Dosis und der Dosierungsintervalle berücksichtigt. 

-Aminogylkoside, Fluorchinolone, Makrolide, Tetracycline 


- Fluourchinolone, Aminoglykoside

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Erklären Sie kurz die Beurteilungskriterien für Pharmaka, führen Sie aus, wie die Prüfung und Bewertung der Arzneimittel erfolgt (Phase I – Phase IV) und wann und durch wen die Zulassung erfolgt!
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Die wichtigen Beurteilungskriterien umfassen Qualität (Identität, Gehalt, Reinheit (pharmazeutische Standards). Die Wirksamkeit als Grad der erfahrbaren + erfassbaren Heilung oder Besserung oder Linderung von Symptomen oder Verhinderung oder Verschlimmerung einer Krankheit. Bei der Unbedenklichkeit (safety) muss eine Nutzen/Risiko-Abschätzung zwischen erwünschten und unerwünschten Wirkungen vorgenommen werden.
Die Bewertung der Arzneimittel erfolgt in Phase I – Phase IV. Phase I der klinischen Prüfung des Arzneimittels erfolgt in einer vergleichsweise kleinen Gruppe (20-60) gesunder Probanden. Geprüft wird Verträglichkeit, Kinetik (aufsteigende Dosierungen) und wenn möglich die Wirkungen.
Phase II + III der klinischen Prüfung des A. erfolgt an Erkrankten im kontrollierten klinischen Versuch (Good Clinical Practise, GCP). Dabei werden die Wirksamkeit + die Risiken im Vergleich zur etablierten Therapie (Kontrolle) untersucht. Der Versuch muss doppelblind durchgeführt werden d.h. weder der Arzt noch der Patient weiß, ob es sich um das neue Medikament bzw. die bereits etablierte Therapie handelt. Untersucht werden bis zu 300 bzw. 1000 Pat. in Phase II bzw. III. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Phase III und den toxikologischen Prüfungen erfolgt die Zulassung durch Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) in Koordination mit der european agency for the evaluation of medical products (EMEA).
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Welche Institutionen der Qualitätssicherung in der gesetzlichen Krankenversorgung kennen Sie?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Um Qualität und Wirtschaftlichkeit innerhalb des deutsche Gesundheitswesen zu gewährleisten wurde das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG, seit 2004) etabliert, welches Vor- und Nachteile medizinischer Leistungen für Patienten objektiv überprüfen soll. Durch Meta-Analysen vorhandene Studien erstellt das Institut sogenannte Evidenz-basierte (beweisgestützte) Gutachten über Arzneimittel, Nichtmedikamentöse Behandlungsmethoden (z.B. Operationsmethoden), Verfahren der Diagnose und Früherkennung (Screening) sowie Behandlungsleitlinien und Disease Management Programme (DMP).
Auftraggeber sind der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) + das Bundesgesundheitsministerium,
Der G-BA ist das Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung von Ärzten, Zahnärzten, Psychotherapeuten, Krankenhäusern + Krankenkassen in Deutschland, welches bestimmt, welche Leistungen von der Krankenversicherung GKV erstattet werden.
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Worin bestehen die Besonderheiten des Arzneimittel-Marktes?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Arzneimittel werden zu therapeutischen Zwecken einsetzt, sie werden aber auch als Ware gehandelt und stellen einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor dar.
Die Besonderheit des Arzneimittel-Marktes besteht darin, dass der Patient das vom Arzt verschriebene Arzneimittel konsumiert, aber nicht bezahlt. Bezahlen muss die Krankenkasse, bzw. letztlich die Versicherten über ihre Beiträge. Hervorzuheben ist die wichtige Rolle des Arztes bei der Verteilung der Arzneimittel.
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Was versteht man unter Pharmakovigilanz?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Unter Pharmakovigilanz versteht man die laufende und systematische Überwachung der Sicherheit eines Fertigarzneimittels ab dem Zeitpunkt seiner Marktzulassung zum Beispiel durch die Abteilung Pharmakovigilanz des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Da in Phase II + III der Arzneimittelzulassung nur häufige UAWs erkannt werden, sind seltene oder sehr seltene UAWs, Wechselwirkungen mit anderen Arzneistoffen direkt nach der Zulassung nicht bekannt. Um diese seltenen UAWs ausmachen zu können, sind Meldungen von UAWs an die Arzneimittelkomm. der deutschen Ärzteschaft oder BfArM durch die behandelnden Ärzte von großer Wichtigkeit.
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Gefäßkonstriktion 
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
(Nor-)adrenalin über Alpha 1, Angiotensin 2, Vasopressin 
über Ca2+
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Führen Sie aus, wodurch die Unübersichtlichkeit des Arzneimittelmarktes bedingt ist!
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Die Unübersichtlichkeit des Arzneimittelmarktes ist zum einen durch die Bezeichnung von Pharmaka mit Handelsnamen + Freinamen bedingt. So sind viele Pharmaka mit verschiedenen Handelsnamen auf dem Markt, die denselben Inhaltsstoff (generic name) enthalten.
Zum anderen ist die Unübersichtlichkeit dadurch bedingt, dass bei erfolgreichen Gruppen von Pharmaka viele Arzneimittelhersteller am Markt teilnehmen wollen und weitere ähnliche Substanzen, sogenannte me-too Präparate, patentieren lassen und auf den Markt bringen, die eigentlich keine therapeutischen Vorteile aufweisen.
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Definieren Sie das Ziel der Forschung in der pharmazeutischen Industrie für die Gesellschaft bzw. für den Arzneimittelhersteller!
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Es ist das Ziel der Forschung der pharmazeutischen Industrie für die Gesellschaft möglichst wirksame Pharmaka für die verschiedenen Erkrankungen zur Verfügung zu stellen. Auf der anderen Seite muss der Arzneimittelhersteller finanziell für das eigene Überleben sorgen, d.h. auch in dem Fall, dass besonders wirksame Medikamente nicht zur Verfügung stehen, muss er dafür sorgen, seine Pharmaka möglichst gut zu vermarkten.
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Penicillin G

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

große therapeutische Breite! 

säureinstabil und kann somit nicht oral verabreicht werden und labil gegenüber β-Lactamasen 


Wirkspektrum: 

-eng:

gram+-Bakterien und gramnegativen Kokken sowie auch die Erreger von Syphilis lässt aber viele gramnegative Bakterien unbeeinflusst 

Hauptindikation: 

α-und β-hämolysierenden Streptokokken z.B. Scharlach und Tonsillitis 

Bei Diphterie-Bakterien wird gleichzeitig zu Gabe von Diphterin-Antitoxin unverzüglich auch Penicillin G verabreicht. Empfindlich sind auch Clostridien. Bei Meningokokken-Infektionen und Syphilis  ist Penicillin G das Mittel der Wahl sofern die Sensibilität der Meningokokken nachgewiesen wurde.

Jarisch-Herxheimer-Reaktion : Bei Syphilis-Therapie: Durch Lyse der Bakterien werden viele Endotoxine frei 




Lösung ausblenden
  • 142331 Karteikarten
  • 3481 Studierende
  • 110 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Pharma Kurs an der Universität Bochum - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Lincosamide bzw. Clindamycin 

A:

gram (+) und gram(-)-Anaerobier 


hemmt Toyinprdouktion ! 


gut resorbiert, gewebegängig, metabolisiert und biliär oder renal ausgeschieden 


!! erfaasst C. difficile nicht, andere Bakterien aber schon, was zu lebensgefäglichen Durchfällen führen kann!! 

Q:

Penicillin V

A:

säurestabile Form des Penicillins, die oral applizierbar ist 

Bioverfügbarkeit in Knochen, Muskel- und Nervengewebe niedrig  -- Indikationen für Infektionen der Schleimhäute und Haut 


weniger wirksam als Penicillin G 

Q:
Welches sind Umsatz- bzw. Verordnungs-starke Arzneimittel?
A:
In der Vergangenheit und Gegenwart sind Antihypertensiva, also die Mittel gegen den Bluthochdruck + Antirheumatika bzw. Analgetika, die Verordnung-starken Arzneimittelgruppen. Während früher diese Arzneimittelgruppen auch die Umsatz-stärksten darstellten, sind heute die die als Onkologika und Immunsuppressiva eingesetzten sogenannten Biologika, die vergleichsweise zu den Antihypertensiva viel weniger verordnet werden, aber extrem hohe Kosten verursachen, die Umsatz- stärksten Arzneimittelgruppen
Q:

Vorhersage der klinischen Wirksamkeit eines ABs

A:

-bei „zeitabhängig“ wirkenden AB ist die Zeit innerhalb eines Dosierunsintervalls, in der die Plasma-Konz. oberhalb der MHK liegt (T> MHK), der beste Index zur Vorhersage der klinischen Wirksamkeit 

- beta-Laktame, Glykoproteine


bei „Konz.-abhängig“ wirkenden AB ist das Verhältnis der erreichten Spitzenkonzentration im Plasma (Cmax) zur MHK (Cmax/MHC), oder das Verhältnis der Fläche unter der Konzentrations-Zeit-Kurve (AUC) zur MHK (AUC/MHC) entscheidend. 


Zu wissen ist, dass manche AB auch noch wirken können, lange nachdem ihre Konz. unter die MHK abgesunken ist. Dieses Phänomen heißt postantibiotischer Effekt und wird bei der Wahl der Dosis und der Dosierungsintervalle berücksichtigt. 

-Aminogylkoside, Fluorchinolone, Makrolide, Tetracycline 


- Fluourchinolone, Aminoglykoside

Q:
Erklären Sie kurz die Beurteilungskriterien für Pharmaka, führen Sie aus, wie die Prüfung und Bewertung der Arzneimittel erfolgt (Phase I – Phase IV) und wann und durch wen die Zulassung erfolgt!
A:
Die wichtigen Beurteilungskriterien umfassen Qualität (Identität, Gehalt, Reinheit (pharmazeutische Standards). Die Wirksamkeit als Grad der erfahrbaren + erfassbaren Heilung oder Besserung oder Linderung von Symptomen oder Verhinderung oder Verschlimmerung einer Krankheit. Bei der Unbedenklichkeit (safety) muss eine Nutzen/Risiko-Abschätzung zwischen erwünschten und unerwünschten Wirkungen vorgenommen werden.
Die Bewertung der Arzneimittel erfolgt in Phase I – Phase IV. Phase I der klinischen Prüfung des Arzneimittels erfolgt in einer vergleichsweise kleinen Gruppe (20-60) gesunder Probanden. Geprüft wird Verträglichkeit, Kinetik (aufsteigende Dosierungen) und wenn möglich die Wirkungen.
Phase II + III der klinischen Prüfung des A. erfolgt an Erkrankten im kontrollierten klinischen Versuch (Good Clinical Practise, GCP). Dabei werden die Wirksamkeit + die Risiken im Vergleich zur etablierten Therapie (Kontrolle) untersucht. Der Versuch muss doppelblind durchgeführt werden d.h. weder der Arzt noch der Patient weiß, ob es sich um das neue Medikament bzw. die bereits etablierte Therapie handelt. Untersucht werden bis zu 300 bzw. 1000 Pat. in Phase II bzw. III. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Phase III und den toxikologischen Prüfungen erfolgt die Zulassung durch Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) in Koordination mit der european agency for the evaluation of medical products (EMEA).
Mehr Karteikarten anzeigen
Q:
Welche Institutionen der Qualitätssicherung in der gesetzlichen Krankenversorgung kennen Sie?
A:
Um Qualität und Wirtschaftlichkeit innerhalb des deutsche Gesundheitswesen zu gewährleisten wurde das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG, seit 2004) etabliert, welches Vor- und Nachteile medizinischer Leistungen für Patienten objektiv überprüfen soll. Durch Meta-Analysen vorhandene Studien erstellt das Institut sogenannte Evidenz-basierte (beweisgestützte) Gutachten über Arzneimittel, Nichtmedikamentöse Behandlungsmethoden (z.B. Operationsmethoden), Verfahren der Diagnose und Früherkennung (Screening) sowie Behandlungsleitlinien und Disease Management Programme (DMP).
Auftraggeber sind der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) + das Bundesgesundheitsministerium,
Der G-BA ist das Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung von Ärzten, Zahnärzten, Psychotherapeuten, Krankenhäusern + Krankenkassen in Deutschland, welches bestimmt, welche Leistungen von der Krankenversicherung GKV erstattet werden.
Q:
Worin bestehen die Besonderheiten des Arzneimittel-Marktes?
A:
Arzneimittel werden zu therapeutischen Zwecken einsetzt, sie werden aber auch als Ware gehandelt und stellen einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor dar.
Die Besonderheit des Arzneimittel-Marktes besteht darin, dass der Patient das vom Arzt verschriebene Arzneimittel konsumiert, aber nicht bezahlt. Bezahlen muss die Krankenkasse, bzw. letztlich die Versicherten über ihre Beiträge. Hervorzuheben ist die wichtige Rolle des Arztes bei der Verteilung der Arzneimittel.
Q:
Was versteht man unter Pharmakovigilanz?
A:
Unter Pharmakovigilanz versteht man die laufende und systematische Überwachung der Sicherheit eines Fertigarzneimittels ab dem Zeitpunkt seiner Marktzulassung zum Beispiel durch die Abteilung Pharmakovigilanz des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Da in Phase II + III der Arzneimittelzulassung nur häufige UAWs erkannt werden, sind seltene oder sehr seltene UAWs, Wechselwirkungen mit anderen Arzneistoffen direkt nach der Zulassung nicht bekannt. Um diese seltenen UAWs ausmachen zu können, sind Meldungen von UAWs an die Arzneimittelkomm. der deutschen Ärzteschaft oder BfArM durch die behandelnden Ärzte von großer Wichtigkeit.
Q:
Gefäßkonstriktion 
A:
(Nor-)adrenalin über Alpha 1, Angiotensin 2, Vasopressin 
über Ca2+
Q:
Führen Sie aus, wodurch die Unübersichtlichkeit des Arzneimittelmarktes bedingt ist!
A:
Die Unübersichtlichkeit des Arzneimittelmarktes ist zum einen durch die Bezeichnung von Pharmaka mit Handelsnamen + Freinamen bedingt. So sind viele Pharmaka mit verschiedenen Handelsnamen auf dem Markt, die denselben Inhaltsstoff (generic name) enthalten.
Zum anderen ist die Unübersichtlichkeit dadurch bedingt, dass bei erfolgreichen Gruppen von Pharmaka viele Arzneimittelhersteller am Markt teilnehmen wollen und weitere ähnliche Substanzen, sogenannte me-too Präparate, patentieren lassen und auf den Markt bringen, die eigentlich keine therapeutischen Vorteile aufweisen.
Q:
Definieren Sie das Ziel der Forschung in der pharmazeutischen Industrie für die Gesellschaft bzw. für den Arzneimittelhersteller!
A:
Es ist das Ziel der Forschung der pharmazeutischen Industrie für die Gesellschaft möglichst wirksame Pharmaka für die verschiedenen Erkrankungen zur Verfügung zu stellen. Auf der anderen Seite muss der Arzneimittelhersteller finanziell für das eigene Überleben sorgen, d.h. auch in dem Fall, dass besonders wirksame Medikamente nicht zur Verfügung stehen, muss er dafür sorgen, seine Pharmaka möglichst gut zu vermarkten.
Q:

Penicillin G

A:

große therapeutische Breite! 

säureinstabil und kann somit nicht oral verabreicht werden und labil gegenüber β-Lactamasen 


Wirkspektrum: 

-eng:

gram+-Bakterien und gramnegativen Kokken sowie auch die Erreger von Syphilis lässt aber viele gramnegative Bakterien unbeeinflusst 

Hauptindikation: 

α-und β-hämolysierenden Streptokokken z.B. Scharlach und Tonsillitis 

Bei Diphterie-Bakterien wird gleichzeitig zu Gabe von Diphterin-Antitoxin unverzüglich auch Penicillin G verabreicht. Empfindlich sind auch Clostridien. Bei Meningokokken-Infektionen und Syphilis  ist Penicillin G das Mittel der Wahl sofern die Sensibilität der Meningokokken nachgewiesen wurde.

Jarisch-Herxheimer-Reaktion : Bei Syphilis-Therapie: Durch Lyse der Bakterien werden viele Endotoxine frei 




Pharma

Erstelle und finde Lernmaterialien auf StudySmarter.

Greife kostenlos auf tausende geteilte Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren und mehr zu.

Jetzt loslegen

Das sind die beliebtesten StudySmarter Kurse für deinen Studiengang Pharma an der Universität Bochum

Für deinen Studiengang Pharma an der Universität Bochum gibt es bereits viele Kurse, die von deinen Kommilitonen auf StudySmarter erstellt wurden. Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren, Übungsaufgaben und mehr warten auf dich!

Das sind die beliebtesten Pharma Kurse im gesamten StudySmarter Universum

Pharma 💩

Universität Marburg

Zum Kurs
pharma

Jazan University

Zum Kurs
pharma

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Zum Kurs
pharma

Universität Düsseldorf

Zum Kurs
pharma

Universität Tübingen

Zum Kurs

Die all-in-one Lernapp für Studierende

Greife auf Millionen geteilter Lernmaterialien der StudySmarter Community zu
Kostenlos anmelden Pharma
Erstelle Karteikarten und Zusammenfassungen mit den StudySmarter Tools
Kostenlos loslegen Pharma