Mediävistik at Universität Bochum

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Exemplary flashcards for Mediävistik at the Universität Bochum on StudySmarter:

  • Nennen und erläutern Sie kurz die Ihnen bekannte formalen und inhaltlichen Charakteristika des Minnesanges. (3 Punkte)

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Erläutern Sie die Bedeutungsrelation Metapher, Metonymie sowie Generalisierung/Spezialisierung, die zwischen Bedeutungen innerhalb des Bedeutungsfeldes eines Wortes bestehen können.


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Welche Relation bestehen jeweils zwischen den folgenden Bedeutungen:

mhd. sper Speer, Lanze -> Speerlänge ->?

mhd. âventiure Herausforderung-> ritterliche Heldentat ->?

mhd. arebeit Not-> Liebeskummer ->?





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Erläutern Sie mit Bezug auf die Karte, was die Sprachwissenschaft unter „Hochdeutsch“ versteht. (3Punkte)


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Beschreiben Sie am Bsp. der Vergangenheitsform, „sie wurfen“, wie Sie die Form mit Hilfe der Ablauttabelle auf ihre Grundformen (Infinitiv) zurückführen können. Erläutern Sie auch, wie sich die mhd. Formen des Präteritums zum nhd. hin verändert haben.

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  • Inwieweit kann die lateinische Sprache & Literatur für germanistische Forschung hilfreich sein? Geben Sie ein Beispiel. (3 Punkte)

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  • Beschreiben Sie am Beispiel der folgenden Strophe des Camen Buranum „Ich was ein chint so wolgetan“ (CB 185) die Funktion der lateinischen Verse im Gedicht. (6 Punkte)

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  • Nenne und erklären Sie typische Kennzeichen der heldenepischen Poetik anhand selbst gewählter Beispiele.

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  • Erläutern Sie, was man unter „Heroic Age“ versteht.

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  • Erläutern Sie am Beispiel des Iwein-Prolog die Besonderheiten artusepischen Erzählens. (6 Punkte) 

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Was versteht man unter „adaptation courtoise“? Erklären Sie den Begriff mit selbstgewählten Beispielen. (3 Punkte)

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  • Womit beschäftigt sich die Germanistische Mediävistik?

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Exemplary flashcards for Mediävistik at the Universität Bochum on StudySmarter:

Mediävistik

  • Nennen und erläutern Sie kurz die Ihnen bekannte formalen und inhaltlichen Charakteristika des Minnesanges. (3 Punkte)
  • „Minnesang“ ist eine ritterlich-höfische Liebeslyrik und beschreibt die Auseinandersetzung der Adelsgesellschaft mit Frage der Liebe
  • Minnelieder sind meistens in Sammelschriften überliefert worden 
  • Minnelieder haben sich im Laufe der vielen Jahre weiterentwickelt 

inhaltlich

formal

  • Grundthemen sind Werbung, Sehnsucht, Scheiden, Fremdsein und Verzicht
  • die edle Dame wird zu einer schönen, klugen, gütigen Frau àdominierende Person
  •  
  • Langzeilenstrophen, Halbreime, überwiegend einstrophige Lieder
  • Mehrstrophigkeit -> einstrophige Lieder treten zurück
  • Vollreim
  • Frühphase
  • erste Hochphase
  • zweite Hochphase

Mediävistik

Erläutern Sie die Bedeutungsrelation Metapher, Metonymie sowie Generalisierung/Spezialisierung, die zwischen Bedeutungen innerhalb des Bedeutungsfeldes eines Wortes bestehen können.


–  Metapher: sprachlicher Ausdruck, in dem ein Wort in einen anderen Bedeutungszusammenhang übertragen wird

–  Metonymie: ersetzt den Ausdruck durch ein anderes Wort, das in naher sachlicher Beziehung steht

–  Generalisierung: Verallgemeinerung

–  Spezialisierung: sich auf etwas spezialisieren

Mediävistik

Welche Relation bestehen jeweils zwischen den folgenden Bedeutungen:

mhd. sper Speer, Lanze -> Speerlänge ->?

mhd. âventiure Herausforderung-> ritterliche Heldentat ->?

mhd. arebeit Not-> Liebeskummer ->?





Generalisierung

Metapher

Metonymie

Mediävistik

Erläutern Sie mit Bezug auf die Karte, was die Sprachwissenschaft unter „Hochdeutsch“ versteht. (3Punkte)


–  gesprochene Deutsch ist keine einheitliche Sprache

–  „Hochdeutsch“ als Regelsprache, „Dialekte“ als gefärbte Sprache

–  Hochdeutsch = Standarddeutsch

–  Hochdeutsch wird hauptsächlich südlich der Benrather Linie bei Düsseldorf

gesprochen

–  hochdeutsche Raum hat die zweite Lautverschiebung mitgemacht

Mediävistik

Beschreiben Sie am Bsp. der Vergangenheitsform, „sie wurfen“, wie Sie die Form mit Hilfe der Ablauttabelle auf ihre Grundformen (Infinitiv) zurückführen können. Erläutern Sie auch, wie sich die mhd. Formen des Präteritums zum nhd. hin verändert haben.

– zu aller erst suche ich ein ähnliches Wort in der Präteritum Spalte dort treffe ich „huoben“, beide haben als Vokal das „u“ dann schaue ich mir den Infinitiv von „huoben“ an und stoße auf „heben“, hier zeigt sich, dass beide Verben ein „e“ als Vokal haben à somit ist es die Ablautreihe 6b à Modulation des Stammvokals 

– die Präteritum Form im nhd. heißt „warf“

Mediävistik

  • Inwieweit kann die lateinische Sprache & Literatur für germanistische Forschung hilfreich sein? Geben Sie ein Beispiel. (3 Punkte)
  • mittellateinische Sprache war die europäische Vatersprache und die mittellateinische Literatur die erste à Volkssprachen erzogen das Mittellatein zur Buchliteratur
  • bis zum heutigen Zeitpunkten tauchen lateinische Begriffe in der Germanistik, daher ist es wichtig die Sprache zu beherrschen
  • lateinische Literatur bringt Kontinuität, da sie größte Literatur der Vormodernen ist
  • innerhalb der Antike findet man oft lateinische Literatur, germanistische Forschung beschäftigt sich auch mit der Antiken
  • lateinische Sprache und Literatur wird überall gelesen und hergestellt

Mediävistik

  • Beschreiben Sie am Beispiel der folgenden Strophe des Camen Buranum „Ich was ein chint so wolgetan“ (CB 185) die Funktion der lateinischen Verse im Gedicht. (6 Punkte)
  • die lateinischen Verse verkürzen das ganze Gedicht 

-> Bsp. ‚dixit: „sedeamus“‘ -> ‚sagte er: „Setzen wir uns“‘ 

  • mit nur einem Wort wird ein ganzer Satz ausgedrückt und dieser wird zu dieser Zeit von jedem verstanden
  • schnelle Ausdrucksweise
  • Beispiel für die Sprachmischung von Deutsch und Latein
  • Formaler Wechsel und ab Strophe 7 auch Rollenwechsel 

Mediävistik

  • Nenne und erklären Sie typische Kennzeichen der heldenepischen Poetik anhand selbst gewählter Beispiele.
  • Bsp. Nibelungenlied
  • fingierte Mündlichkeit ->  im Lied wurde etwas hinzugefügt, was es davor so nicht gab
  • Anonymität -> Autor ist nicht bekannt, damit soll Etablierung der Erzählung im Fokus stehen, so dass sich die Erzählung weitererzählt wird und somit ein Gemeinschaftsgefühl entsteht
  • archaisierende Sprache -> veraltet, versteht nicht jeder 
  • außerdem ist das Nibelungenlied in Strophen verfasst und somit ist es einfach zu verstehen
  • Wiederholungen werden eingebaut damit die Leser sich das Lied leichter merken können

Mediävistik

  • Erläutern Sie, was man unter „Heroic Age“ versteht.
  • Periode innerhalb der Geschichte der Nation/eines Stammes

-> aus dieser Zeit stammen Mythen und Sagen

  • historische Erfahrungen, die für die Gesellschaft wichtig sind, obwohl die Epoche bereits abgeschlossen ist
  • erinnerungswürdige Zeit, jede Kultur hat da seine eigene
  • jedes „Heroic Age“ hat seine eigene Heldenoptik -> diese dient zur Stiftung einer Identität innerhalb einer Gesellschaft
  • Helden haben dann eine Vorbildfunktion

 

Mediävistik

  • Erläutern Sie am Beispiel des Iwein-Prolog die Besonderheiten artusepischen Erzählens. (6 Punkte) 
  • der Autor selbst wird nochmal genannt ->  Hartman
  • roter Faden zu den anderen Artusromanen, sie werden kurt erwähnt ->  verweis auf schriftliche Quelle 
  • es werden Reime verwendet 

Mediävistik

Was versteht man unter „adaptation courtoise“? Erklären Sie den Begriff mit selbstgewählten Beispielen. (3 Punkte)

  • unter „adaption courtoise“ versteht man die Wiedererzählung oder auch Neuerzählung, dass heißt man ändert die Vorlage, jedoch bleibt der Sinn der Geschichte derselbe 
  • zum Beispiel wird die Erzählhaltung verändert zugunsten einer ausgeweitetem Erzählerfigur, damit man einen besseren Einblick auf die Gedanken und Gefühle der jeweiligen Figur hat
  • Bearbeitungsverfahren, keine Übersetzung sondern Bearbeitungen, Wieder erzählen, neu erzählen

Mediävistik

  • Womit beschäftigt sich die Germanistische Mediävistik?
  • mit der deutschen Sprache und Literatur zwischen dem 8. und 16. Jahrhundert
  • nimmt Bezug zur historisch – synchronen Sprachbetrachtung 

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