Klinische Psychologie at Universität Bochum | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Klinische Psychologie an der Universität Bochum

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Klinische Psychologie Kurs an der Universität Bochum zu.

TESTE DEIN WISSEN

Beispiel Elfriede Lohse-Wächtler (1899 – 1940)

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TESTE DEIN WISSEN
  • 1929 Nervenzusammenbruch wegen partnerschaftlicher und materieller Zustände
  • Scheidung
  • Entmündigung
  • zwangssterilisiert
  • 1940 vergast --> Nazis wollten gesunden Volkskörper schaffen
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TESTE DEIN WISSEN

Definition Beratung nach Nussbeck

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TESTE DEIN WISSEN
  • zwischenmenschlicher Prozess in sprachlicher Kommunikation
  • Vermittlung von Informationen, Aufbau von Handlungskompetenzen, Hilfe bei Krisenbewältigung, Orientierung, Selbststeuerung
  • freiwillig, veränderungswillig, aktiv beteiligt
  • Fachwissen und Beratungswissen zu Beziehungsgestaltung
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TESTE DEIN WISSEN

Erfinder des Begriffs klinische Psychologie

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TESTE DEIN WISSEN

Lightner Widmer

Universität Pennsylvania

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TESTE DEIN WISSEN

Definition Psychotherapie Strotzka

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TESTE DEIN WISSEN
  • bewusster und geplanter interaktioneller Prozess
  • Beeinflussung von Verhaltensstörungen und Leidenszuständen, die für handlungsbedürftig gehalten werden
  • in einem Konsensus (möglichst zwischen Patient, Therapeut und Bezugsgruppe) 
  •  mit psychologischen Mitteln (durch Kommunikation) meist verbal, aber auch averbal
  • in Richtung auf ein definiertes, nach Möglichkeit gemeinsam erarbeitetes Ziel (Symptomminimalisierung und/oder Strukturänderung der Persönlichkeit) 
  • mittels lehrbarer Techniken auf der Basis einer Theorie des normalen und pathologischen Verhaltens
  •  tragfähige emotionale Bindung notwendig
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TESTE DEIN WISSEN

Probleme bei psychischen Erkrankungen

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TESTE DEIN WISSEN

Unrealistischer Optimismus:

  • unrealistisch optimistische Einschätzung, was eigene psychische Erkrankungen angeht


Stigmatisierung:

  • Verteufelung von psychischen Krankheiten
  • ältere Leute suchen seltener Hilfe auf


Lieber über Stress sprechen

  • Menschen bezeichnen psychische Erkrankung lieber als "Stress" oder "Burnout"
  • sehr viele Internet-Einträge
  • bei den Begriffen zeigen sich jedoch Phänomene, die mit psychischen Erkrankungen einhergehen
  • --> Menschen kommunizieren lieber über Stress und Burnout als psychische Erkrankungen


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TESTE DEIN WISSEN

Definition Psychotherapie Dorsch

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TESTE DEIN WISSEN
  • Wissenschaft von der Behandlung seelischer oder seelisch bedingter Leiden mit psychologischen Mitteln.
  • psychotherapeutischen Methoden lassen sich einteilen nach Ihrem Objekt, ihrem Ziel und ihren Mitteln:


  • Objekt: Direkt, indirekt
    Ziel: Symptomatisch, kausal
    Mittel: Suggestiv, Training, tiefenpsychologisch
    Setting: Einzel, Paar, Gruppen, Familien, Community (eher selten heutzutage)
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TESTE DEIN WISSEN

Definitionen Psychotherapie Pschyrembel

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TESTE DEIN WISSEN

1986:

  • Behandlungsmethoden, die durch direkte psych. Beeinflussung wirken
  • Hauptindikationen sind die Neurosen
  • beruht auf der Bewusstmachung von ins Unbewusste verdrängten Konflikten und frühkindlichen (traumatischen) Erlebnissen
  • integrierte adäquate Verarbeitung ermöglicht
  • spezielle Ausbildung mit eigener Analyse (sog. Lehranalyse)


2002:

  • Oberbegriff für alle Formen der Behandlung von psych. und psychosomatischen (unter Einbeziehung körperlicher Faktoren) Störungen und Erkrankungen mit psychol. Mitteln (ohne pharmakotherap. oder chir. Methoden)
  • Heutige Auffassung: Heilkunde mit psychologischen Mitteln
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TESTE DEIN WISSEN

Psychologische Interventionsverfahren

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TESTE DEIN WISSEN
  1. Beratung
  2. Prävention
  3. Psychotherapie
  4. Rehabilitation
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TESTE DEIN WISSEN

Technik

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TESTE DEIN WISSEN
  • Konkrete Methode innerhalb der Behandlungspraxis
  • Handlungsbezogen beschreibbar (idealerweise operational als ein bestimmtes therapeutisches Vorgehen )
  • Anwendungsbereich meist enger als bei einem Verfahren
  • Bezug zu einer theoretischen Grundorientierung kann im Einzelfall deutlich lockerer, im Extrem gar nicht vorhanden sein
  • Beispiele (konkrete Methoden, die sich aus dem selben Verfahren speisen): Konfrontation in vivo, Fokaltherapie, EMDR
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TESTE DEIN WISSEN

Verfahren (aus Gesetz):

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TESTE DEIN WISSEN
  • Begriff aus PsychThG
  • Umschriebene + ausreichend standardisierte Form psychotherapeutischer Praxis
  • Praktisch bewährte, möglichst empirisch evaluierte Umsetzung einer psychotherapeutischen Grundorientierung
  • Konzeptuell + anwendungsbezogen unbefriedigende Differenzierung
  • Beispiele: Verhaltenstherapie, Psychoanalytische Therapie, Gesprächstherapie
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TESTE DEIN WISSEN

Psychotherapeutische Grundorientierung

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TESTE DEIN WISSEN
  • Konzept aus „Forschungsgutachten“ (Meyer 1991)
  • Übergeordnete theoretische Hintergrundannahmen (heute eher vermieden: „Psychotherapie-Schulen“)
  • spezifisches (eigenständiges + differenziertes) Theoriesystem
  • Anzustreben: möglichst weitgehende empirische Validierung der Hintergrundannahmen
  • Beispiele Grundorientierung: Lerntheoretische, psychoanalytische, humanistische oder systemische Modelle
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Definition Psychotherapie Psychotherapeutengesetz

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TESTE DEIN WISSEN
  • jede mittels wissenschaftlich anerkannter psychotherapeutischer Verfahren vorgenommene Tätigkeit zur Feststellung, Heilung oder Linderung von Störungen mit Krankheitswert, bei denen Psychotherapie indiziert ist
  • feststellen, wenn es sich aus wissenschaftlicher Sicht um ein Psychotherapieverfahren handelt, dessen Durchführung in der Praxis zur Heilung oder Linderung von Störungen mit Krankheitswert führt
  • jede mittels wissenschaftlich geprüfter und anerkannter psychotherapeutischer Verfahren oder Methoden berufs-oder geschäftsmäßig vorgenommene Tätigkeit zur Feststellung, Heilung oder Linderung von Störungen mit Krankheits-wert, bei denen Psychotherapie indiziert ist
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  • 223652 Karteikarten
  • 4656 Studierende
  • 107 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Klinische Psychologie Kurs an der Universität Bochum - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Beispiel Elfriede Lohse-Wächtler (1899 – 1940)

A:
  • 1929 Nervenzusammenbruch wegen partnerschaftlicher und materieller Zustände
  • Scheidung
  • Entmündigung
  • zwangssterilisiert
  • 1940 vergast --> Nazis wollten gesunden Volkskörper schaffen
Q:

Definition Beratung nach Nussbeck

A:
  • zwischenmenschlicher Prozess in sprachlicher Kommunikation
  • Vermittlung von Informationen, Aufbau von Handlungskompetenzen, Hilfe bei Krisenbewältigung, Orientierung, Selbststeuerung
  • freiwillig, veränderungswillig, aktiv beteiligt
  • Fachwissen und Beratungswissen zu Beziehungsgestaltung
Q:

Erfinder des Begriffs klinische Psychologie

A:

Lightner Widmer

Universität Pennsylvania

Q:

Definition Psychotherapie Strotzka

A:
  • bewusster und geplanter interaktioneller Prozess
  • Beeinflussung von Verhaltensstörungen und Leidenszuständen, die für handlungsbedürftig gehalten werden
  • in einem Konsensus (möglichst zwischen Patient, Therapeut und Bezugsgruppe) 
  •  mit psychologischen Mitteln (durch Kommunikation) meist verbal, aber auch averbal
  • in Richtung auf ein definiertes, nach Möglichkeit gemeinsam erarbeitetes Ziel (Symptomminimalisierung und/oder Strukturänderung der Persönlichkeit) 
  • mittels lehrbarer Techniken auf der Basis einer Theorie des normalen und pathologischen Verhaltens
  •  tragfähige emotionale Bindung notwendig
Q:

Probleme bei psychischen Erkrankungen

A:

Unrealistischer Optimismus:

  • unrealistisch optimistische Einschätzung, was eigene psychische Erkrankungen angeht


Stigmatisierung:

  • Verteufelung von psychischen Krankheiten
  • ältere Leute suchen seltener Hilfe auf


Lieber über Stress sprechen

  • Menschen bezeichnen psychische Erkrankung lieber als "Stress" oder "Burnout"
  • sehr viele Internet-Einträge
  • bei den Begriffen zeigen sich jedoch Phänomene, die mit psychischen Erkrankungen einhergehen
  • --> Menschen kommunizieren lieber über Stress und Burnout als psychische Erkrankungen


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Q:

Definition Psychotherapie Dorsch

A:
  • Wissenschaft von der Behandlung seelischer oder seelisch bedingter Leiden mit psychologischen Mitteln.
  • psychotherapeutischen Methoden lassen sich einteilen nach Ihrem Objekt, ihrem Ziel und ihren Mitteln:


  • Objekt: Direkt, indirekt
    Ziel: Symptomatisch, kausal
    Mittel: Suggestiv, Training, tiefenpsychologisch
    Setting: Einzel, Paar, Gruppen, Familien, Community (eher selten heutzutage)
Q:

Definitionen Psychotherapie Pschyrembel

A:

1986:

  • Behandlungsmethoden, die durch direkte psych. Beeinflussung wirken
  • Hauptindikationen sind die Neurosen
  • beruht auf der Bewusstmachung von ins Unbewusste verdrängten Konflikten und frühkindlichen (traumatischen) Erlebnissen
  • integrierte adäquate Verarbeitung ermöglicht
  • spezielle Ausbildung mit eigener Analyse (sog. Lehranalyse)


2002:

  • Oberbegriff für alle Formen der Behandlung von psych. und psychosomatischen (unter Einbeziehung körperlicher Faktoren) Störungen und Erkrankungen mit psychol. Mitteln (ohne pharmakotherap. oder chir. Methoden)
  • Heutige Auffassung: Heilkunde mit psychologischen Mitteln
Q:

Psychologische Interventionsverfahren

A:
  1. Beratung
  2. Prävention
  3. Psychotherapie
  4. Rehabilitation
Q:

Technik

A:
  • Konkrete Methode innerhalb der Behandlungspraxis
  • Handlungsbezogen beschreibbar (idealerweise operational als ein bestimmtes therapeutisches Vorgehen )
  • Anwendungsbereich meist enger als bei einem Verfahren
  • Bezug zu einer theoretischen Grundorientierung kann im Einzelfall deutlich lockerer, im Extrem gar nicht vorhanden sein
  • Beispiele (konkrete Methoden, die sich aus dem selben Verfahren speisen): Konfrontation in vivo, Fokaltherapie, EMDR
Q:

Verfahren (aus Gesetz):

A:
  • Begriff aus PsychThG
  • Umschriebene + ausreichend standardisierte Form psychotherapeutischer Praxis
  • Praktisch bewährte, möglichst empirisch evaluierte Umsetzung einer psychotherapeutischen Grundorientierung
  • Konzeptuell + anwendungsbezogen unbefriedigende Differenzierung
  • Beispiele: Verhaltenstherapie, Psychoanalytische Therapie, Gesprächstherapie
Q:

Psychotherapeutische Grundorientierung

A:
  • Konzept aus „Forschungsgutachten“ (Meyer 1991)
  • Übergeordnete theoretische Hintergrundannahmen (heute eher vermieden: „Psychotherapie-Schulen“)
  • spezifisches (eigenständiges + differenziertes) Theoriesystem
  • Anzustreben: möglichst weitgehende empirische Validierung der Hintergrundannahmen
  • Beispiele Grundorientierung: Lerntheoretische, psychoanalytische, humanistische oder systemische Modelle
Q:

Definition Psychotherapie Psychotherapeutengesetz

A:
  • jede mittels wissenschaftlich anerkannter psychotherapeutischer Verfahren vorgenommene Tätigkeit zur Feststellung, Heilung oder Linderung von Störungen mit Krankheitswert, bei denen Psychotherapie indiziert ist
  • feststellen, wenn es sich aus wissenschaftlicher Sicht um ein Psychotherapieverfahren handelt, dessen Durchführung in der Praxis zur Heilung oder Linderung von Störungen mit Krankheitswert führt
  • jede mittels wissenschaftlich geprüfter und anerkannter psychotherapeutischer Verfahren oder Methoden berufs-oder geschäftsmäßig vorgenommene Tätigkeit zur Feststellung, Heilung oder Linderung von Störungen mit Krankheits-wert, bei denen Psychotherapie indiziert ist
Klinische Psychologie

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