Einführung In Die Differentielle Und Persönlichkeitspsychologie (Bücker) at Universität Bochum | Flashcards & Summaries

Select your language

Suggested languages for you:
Log In Start studying!

It looks like you are in the US?
We have a website for your region.

Take me there

Lernmaterialien für Einführung in die Differentielle und Persönlichkeitspsychologie (Bücker) an der Universität Bochum

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Einführung in die Differentielle und Persönlichkeitspsychologie (Bücker) Kurs an der Universität Bochum zu.

TESTE DEIN WISSEN
4. Was gibt es für alternative Intelligenzen?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • eine Reihe populärer „alternativer“ Intelligenzen vorgeschlagen, z.B.:
    • Praktische Intelligenz
    • Soziale Intelligenz
    • Emotionale Intelligenz (EI)
  • alltagspsychologisches Verständnis EI
    • Unterschiede in allgemeiner emotionaler Fähigkeit
    • diese „emotionale Intelligenz“ ist etwas anderes und für Erfolg im Leben wichtiger als kognitive Fähigkeiten
  • nennt man auch non-kognitive Intelligenzen
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
7. Welche Argumente sprechen dagegen, dass man Kulturen anhand ihrer mittleren Trait-Ausprägungen (mTA) vergleicht?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Kann und darf man Kulturen anhand ihrer mittleren Trait-Ausprägungen (mTA) vergleichen?
Argumente GEGEN die Akkuratheit von mTAs (Church, 2016)
  • Unterschiedliche Maße konvergieren teilweise nicht (selbst intrakulturell)
    • Instrumente können nicht überall angewendet werden
  • Messinvarianz gleicher Maße oft nicht gegeben (aber ist Voraussetzung für interkulturelle Vergleiche) 
    • Messinvarianz = funktioniert immer gleich unabhängig vom Ort der Durchführung 
    • gleiche Interpretation der Items (unabhängig vom Geschlecht oder Kultur)
    • ist jedoch häufig nicht der Fall
  • Kulturelle Unterschiede in Antwortstilen (z.B. mehr Akquieszenz in kollektivistischen Kulturen)
    • Akquieszenz = höhere Neigung zur Zustimmung
    • unabhängig von der Messung, sondern von Kultur
    • konfundiert mit tatsächlicher Messung der Eigenschaften
  • Referenzgruppeneffekte: Andere Vergleichsstandards bei Item-Beantwortung
    • man vergleicht sich mit anderen Personen, die einen umgeben und wählt diese als Standard
    • Standards unterscheiden sich je nach Kultur; also unterschiedliche Referenzgruppen gewählat.
  • Nationale Stereotypen hängen nicht mit mTAs zusammen
    (aber nicht zwangsläufig ein Validitätsproblem der mTAs)
    • Stereotyp kann Antworten beeinflussen 
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
3. Wie ist der geschichtliche Hintergrund bei der Entdeckung der Big 5 gewesen?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Geschichtlicher Abriss:
  • Francis Galton (1884): Durchforstete Wörterbücher auf der Suche nach personenbeschreibenden Wörtern
  • Ludwig Klages (1926): Formulierte als erster eine psycholexikalische Sedimentationshypothese
  • Baumgarten (1933): Erste psycholexikalische Studie (1093 persönlichkeitsbeschreibende Adjektive im Deutschen)
  • Allport & Odbert (1936): Klassische psycholexikalische Studie (17.953 personenbeschreibende Wörter im Englischen)
  • Später: „Faktorenanalytische Tradition“ (ab Cattell) mit Interesse an Strukturen von personenbeschreibenden Wörtern —> Konsequenz: Big Five Forschung
    • 17000 Wörter auf die Big 5 runtergebrochen 

—> Namen und Zahlen nicht so wichtig

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
4. Welche kognitiven Kompetenzen werden in einzelnen Aufgaben erfasst (Fähigkeitserfassung)?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Kognitive Komponenten einzelner Aufgaben
  • z. B. induktives Denken (Sternberg, 1977) —> schlussfolgerndes Denken (Zusammenhänge erkennen)
    • Aufgabentyp: A verhält sich zu B wie C zu D, z. B.
    • Hand : Fuß = Finger : ? (Zehe)
    • Wort : Buchstabe = Abschnitt : ? (Satz)
  • angenommene Teilprozesse, die Intelligenz kennzeichnen
    • Encoding: Identifizierung, Kodierung und Speicherung der Reiz-Attribute
    • Inference: Auffinden der Regel, die A und B in Relation setzt
    • Mapping: Auffinden der Regel, die A und C in Relation setzt
    • Application: Formulieren einer Regel, um mit deren Hilfe eine Vorstellung von der richtigen Lösung zu entwickeln, die dann zu den angebotenen Alternativen ausgewählt werden kann
    • Justification: Prüfen der ausgeführten Operationen
    • Preparation response: Vorbereitung der Analogie-Lösung; Kontrolle, Lösungsprozess, Übersetzen Lösung in eine Antwort
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
5. Was beschreibt die Aggregation in der Konsistenzdebatte?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Aggregation
  • angemessenes Beschreibungsniveau von Verhalten durch Aggregation —> Verhalten unterschiedlich messbar
    • über mehrere Verhaltensindikatoren je Situation,
    • über multiple Beurteiler (Verhaltensbeobachtung)
    • über Situationen / Zeitpunkte
    • und globalere Verhaltensbewertungen
  • insgesamt Aussagen über mittlere Ausprägung einer Eigenschaft getroffen 
  • dann z. T. Konsistenzen und Verhaltensvorhersagen deutlich über r = .40 (z. B. Funder & Colvin, 1991; Borkenauet al., 2004)
    • r wird höher, als wenn States einzeln betrachtet werden
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
7. Wie erklären die Kulturpsychologische Erklärungsansätze Geschlechtsunterschiede?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Kulturpsychologische Erklärungsansätze
  • Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Geschlechtsunterschieden und Geschlechtsstereotypen zwischen Kulturen werden durch Merkmale der Kulturen erklärt
  • Kultur fördert oder hemmt Verhalten 
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
2. Was unterscheidet ein Trait vom State? 
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Traits vs. States
—> Unterscheidung in der zeitlichen Perspektive auf die Eigenschaften

States: momentanes Denken, Fühlen, Wollen, und Handeln in einer gegebenen Situation
—> Konsequenzen aus den Traits, die sich im Verhalten zeigen 

Traits/Dispositionen: stabile, latente Tendenzen des Denkens, Fühlens, Wollens und Handelns
—> stabile Eigenschaften 
—> Traits mit Konsequenzen, die sich im Verhalten zeigen 

Beispiel:
  • Dispositionelle Schüchternheit: Beteiligung oder nicht in der Vorlesung 
  • Trait hat Konsequenz für momentanes Denken —> Trait related behaviour
    • state aus Trait generiert
    • je nach Situation gezeigt oder nicht 
    • man sieht immer nur die States im Alltag
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
3. Was sind Traits? 10 generelle Merkmale 
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
10 generelle Merkmale von Traits Fleeson (2012), Paunonen & Hing (2010)

1. Traits prädisponieren Personen zu gewissen Erlebens-/Verhaltensmustern.
  • Introvertierte ziehen sich aus sozialen Situationen eher zurück; sie nehmen andere Menschen schneller bedrohlicher wahr als andere

2. Ein Trait äußert sich in verschiedenen Erlebens- und Verhaltensweisen.

3. Traits sind als kontinuierliche Dimensionen operationalisiert.

4. Personen unterscheiden sich in ihren Ausprägungen auf Trait-Dimensionen.

5. Traits können durch unterschiedliche Datenquellen erfasst werden.

6. Traits werden durch biologische und umweltliche Bedingungen geformt.

7. Traits können sowohl eine beschreibende als auch eine erklärende Seite haben.

8. Traits lassen sich hierarchisch anordnen (z. B. in Domänen, Facetten und Nuancen).

9. Traits fangen transsituativ konsistentes Erleben und Verhalten sowie über die Zeit stabile Erlebens- und Verhaltensregelmäßigkeiten ein.

10. Traits erlauben eine Vorhersage von anderen Variablen.
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
3. Wie definiert man Verträglichkeit aus den Big 5?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Verträglichkeit: prosoziale, gemeinschaftliche Orientierung
  • Positive Ladungen: gutmütig, vertrauensvoll, wohlwollend, hilfsbereit, freundlich 
  • Negative Ladungen: kalt, zynisch, aggressiv, streitlustig, wetteifernd, misstrauisch
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
4. Was ist der Selbstbericht?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Selbstbericht
  • Explizites Selbstkonzept der Persönlichkeit wird erfasst
    • wie wir uns selbst sehen 
  • Blinde Flecke des Selbstberichts: —> kennen nicht alle Facetten unserer Persönlichkeit 
    • Motivationsdefizit (response factors)
      • Soziale Erwünschtheit (normative Erwartungen)
      • Zustimmungstendenz (sog. Akquieszenz) 
      • Tendenz zu Extremwerten
      • Faking (falsch ausfüllen, um weiterzukommen)
    • Informationsdefizit (introspective limits) 
      • Fehlende Selbsteinsicht (kommen nicht an alle Infos dran)
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
2. Was sind die Kriterien für wissenschaftliche Theorien?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Kriterien für wissenschaftliche Theorien:
(1) Explizitheit
(2) Widerspruchsfreiheit
(3) Vollständigkeit
(4) Sparsamkeit
(5) Produktivität
(6) Anwendbarkeit (praktisch)
(7) *Empirische Verankerung
(8) *Empirische Überprüfbarkeit
  • 7 und 8 müssen nicht unbedingt zutreffen
  • Anspruch alles zu erfüllen, sollte vorhanden sein, ist aber nicht immer möglich
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
7. Welche Argumente sprechen dafür, dass man Kulturen anhand ihrer mittleren Trait-Ausprägungen (mTA) vergleicht?
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Kann und darf man Kulturen anhand ihrer mittleren Trait-Ausprägungen (mTA) vergleichen?
Argumente FÜR die Akkuratheit von mTAs (Church, 2016)
  • Konvergenz von mTAs zwischen Selbst- und Fremdbericht
    • hohe Korrelation davon 
  • Geographische Verteilung von mTAs (z. B. Extraversion und Offenheit erhöht in Europa und Amerika vs. Afrika und Asien)
    • bestimmte kulturelle Kontexte unterscheiden sich 
  • Sinnvolle nomologische Korrelate von mTAs: z. B. ...
    • nomologisch = womit hängen mTAs eigentlich zusammen? Mit welchen anderen Eigenschaften/ Ausprägungen oder Außenmaßen?
    • Nationen mit höherer Extraversion berichten höheres Wohlbefinden
    • Individualistische Kulturen haben höhere mittlere Extraversion und Offenheit
    • Weniger kriminelle Gewalttaten in US-Staaten mit höherem mittleren Altruismus
Lösung ausblenden
  • 223652 Karteikarten
  • 4656 Studierende
  • 107 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Einführung in die Differentielle und Persönlichkeitspsychologie (Bücker) Kurs an der Universität Bochum - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:
4. Was gibt es für alternative Intelligenzen?
A:
  • eine Reihe populärer „alternativer“ Intelligenzen vorgeschlagen, z.B.:
    • Praktische Intelligenz
    • Soziale Intelligenz
    • Emotionale Intelligenz (EI)
  • alltagspsychologisches Verständnis EI
    • Unterschiede in allgemeiner emotionaler Fähigkeit
    • diese „emotionale Intelligenz“ ist etwas anderes und für Erfolg im Leben wichtiger als kognitive Fähigkeiten
  • nennt man auch non-kognitive Intelligenzen
Q:
7. Welche Argumente sprechen dagegen, dass man Kulturen anhand ihrer mittleren Trait-Ausprägungen (mTA) vergleicht?
A:
Kann und darf man Kulturen anhand ihrer mittleren Trait-Ausprägungen (mTA) vergleichen?
Argumente GEGEN die Akkuratheit von mTAs (Church, 2016)
  • Unterschiedliche Maße konvergieren teilweise nicht (selbst intrakulturell)
    • Instrumente können nicht überall angewendet werden
  • Messinvarianz gleicher Maße oft nicht gegeben (aber ist Voraussetzung für interkulturelle Vergleiche) 
    • Messinvarianz = funktioniert immer gleich unabhängig vom Ort der Durchführung 
    • gleiche Interpretation der Items (unabhängig vom Geschlecht oder Kultur)
    • ist jedoch häufig nicht der Fall
  • Kulturelle Unterschiede in Antwortstilen (z.B. mehr Akquieszenz in kollektivistischen Kulturen)
    • Akquieszenz = höhere Neigung zur Zustimmung
    • unabhängig von der Messung, sondern von Kultur
    • konfundiert mit tatsächlicher Messung der Eigenschaften
  • Referenzgruppeneffekte: Andere Vergleichsstandards bei Item-Beantwortung
    • man vergleicht sich mit anderen Personen, die einen umgeben und wählt diese als Standard
    • Standards unterscheiden sich je nach Kultur; also unterschiedliche Referenzgruppen gewählat.
  • Nationale Stereotypen hängen nicht mit mTAs zusammen
    (aber nicht zwangsläufig ein Validitätsproblem der mTAs)
    • Stereotyp kann Antworten beeinflussen 
Q:
3. Wie ist der geschichtliche Hintergrund bei der Entdeckung der Big 5 gewesen?
A:
Geschichtlicher Abriss:
  • Francis Galton (1884): Durchforstete Wörterbücher auf der Suche nach personenbeschreibenden Wörtern
  • Ludwig Klages (1926): Formulierte als erster eine psycholexikalische Sedimentationshypothese
  • Baumgarten (1933): Erste psycholexikalische Studie (1093 persönlichkeitsbeschreibende Adjektive im Deutschen)
  • Allport & Odbert (1936): Klassische psycholexikalische Studie (17.953 personenbeschreibende Wörter im Englischen)
  • Später: „Faktorenanalytische Tradition“ (ab Cattell) mit Interesse an Strukturen von personenbeschreibenden Wörtern —> Konsequenz: Big Five Forschung
    • 17000 Wörter auf die Big 5 runtergebrochen 

—> Namen und Zahlen nicht so wichtig

Q:
4. Welche kognitiven Kompetenzen werden in einzelnen Aufgaben erfasst (Fähigkeitserfassung)?
A:
Kognitive Komponenten einzelner Aufgaben
  • z. B. induktives Denken (Sternberg, 1977) —> schlussfolgerndes Denken (Zusammenhänge erkennen)
    • Aufgabentyp: A verhält sich zu B wie C zu D, z. B.
    • Hand : Fuß = Finger : ? (Zehe)
    • Wort : Buchstabe = Abschnitt : ? (Satz)
  • angenommene Teilprozesse, die Intelligenz kennzeichnen
    • Encoding: Identifizierung, Kodierung und Speicherung der Reiz-Attribute
    • Inference: Auffinden der Regel, die A und B in Relation setzt
    • Mapping: Auffinden der Regel, die A und C in Relation setzt
    • Application: Formulieren einer Regel, um mit deren Hilfe eine Vorstellung von der richtigen Lösung zu entwickeln, die dann zu den angebotenen Alternativen ausgewählt werden kann
    • Justification: Prüfen der ausgeführten Operationen
    • Preparation response: Vorbereitung der Analogie-Lösung; Kontrolle, Lösungsprozess, Übersetzen Lösung in eine Antwort
Q:
5. Was beschreibt die Aggregation in der Konsistenzdebatte?
A:
Aggregation
  • angemessenes Beschreibungsniveau von Verhalten durch Aggregation —> Verhalten unterschiedlich messbar
    • über mehrere Verhaltensindikatoren je Situation,
    • über multiple Beurteiler (Verhaltensbeobachtung)
    • über Situationen / Zeitpunkte
    • und globalere Verhaltensbewertungen
  • insgesamt Aussagen über mittlere Ausprägung einer Eigenschaft getroffen 
  • dann z. T. Konsistenzen und Verhaltensvorhersagen deutlich über r = .40 (z. B. Funder & Colvin, 1991; Borkenauet al., 2004)
    • r wird höher, als wenn States einzeln betrachtet werden
Mehr Karteikarten anzeigen
Q:
7. Wie erklären die Kulturpsychologische Erklärungsansätze Geschlechtsunterschiede?
A:
Kulturpsychologische Erklärungsansätze
  • Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Geschlechtsunterschieden und Geschlechtsstereotypen zwischen Kulturen werden durch Merkmale der Kulturen erklärt
  • Kultur fördert oder hemmt Verhalten 
Q:
2. Was unterscheidet ein Trait vom State? 
A:
Traits vs. States
—> Unterscheidung in der zeitlichen Perspektive auf die Eigenschaften

States: momentanes Denken, Fühlen, Wollen, und Handeln in einer gegebenen Situation
—> Konsequenzen aus den Traits, die sich im Verhalten zeigen 

Traits/Dispositionen: stabile, latente Tendenzen des Denkens, Fühlens, Wollens und Handelns
—> stabile Eigenschaften 
—> Traits mit Konsequenzen, die sich im Verhalten zeigen 

Beispiel:
  • Dispositionelle Schüchternheit: Beteiligung oder nicht in der Vorlesung 
  • Trait hat Konsequenz für momentanes Denken —> Trait related behaviour
    • state aus Trait generiert
    • je nach Situation gezeigt oder nicht 
    • man sieht immer nur die States im Alltag
Q:
3. Was sind Traits? 10 generelle Merkmale 
A:
10 generelle Merkmale von Traits Fleeson (2012), Paunonen & Hing (2010)

1. Traits prädisponieren Personen zu gewissen Erlebens-/Verhaltensmustern.
  • Introvertierte ziehen sich aus sozialen Situationen eher zurück; sie nehmen andere Menschen schneller bedrohlicher wahr als andere

2. Ein Trait äußert sich in verschiedenen Erlebens- und Verhaltensweisen.

3. Traits sind als kontinuierliche Dimensionen operationalisiert.

4. Personen unterscheiden sich in ihren Ausprägungen auf Trait-Dimensionen.

5. Traits können durch unterschiedliche Datenquellen erfasst werden.

6. Traits werden durch biologische und umweltliche Bedingungen geformt.

7. Traits können sowohl eine beschreibende als auch eine erklärende Seite haben.

8. Traits lassen sich hierarchisch anordnen (z. B. in Domänen, Facetten und Nuancen).

9. Traits fangen transsituativ konsistentes Erleben und Verhalten sowie über die Zeit stabile Erlebens- und Verhaltensregelmäßigkeiten ein.

10. Traits erlauben eine Vorhersage von anderen Variablen.
Q:
3. Wie definiert man Verträglichkeit aus den Big 5?
A:
Verträglichkeit: prosoziale, gemeinschaftliche Orientierung
  • Positive Ladungen: gutmütig, vertrauensvoll, wohlwollend, hilfsbereit, freundlich 
  • Negative Ladungen: kalt, zynisch, aggressiv, streitlustig, wetteifernd, misstrauisch
Q:
4. Was ist der Selbstbericht?
A:
Selbstbericht
  • Explizites Selbstkonzept der Persönlichkeit wird erfasst
    • wie wir uns selbst sehen 
  • Blinde Flecke des Selbstberichts: —> kennen nicht alle Facetten unserer Persönlichkeit 
    • Motivationsdefizit (response factors)
      • Soziale Erwünschtheit (normative Erwartungen)
      • Zustimmungstendenz (sog. Akquieszenz) 
      • Tendenz zu Extremwerten
      • Faking (falsch ausfüllen, um weiterzukommen)
    • Informationsdefizit (introspective limits) 
      • Fehlende Selbsteinsicht (kommen nicht an alle Infos dran)
Q:
2. Was sind die Kriterien für wissenschaftliche Theorien?
A:
Kriterien für wissenschaftliche Theorien:
(1) Explizitheit
(2) Widerspruchsfreiheit
(3) Vollständigkeit
(4) Sparsamkeit
(5) Produktivität
(6) Anwendbarkeit (praktisch)
(7) *Empirische Verankerung
(8) *Empirische Überprüfbarkeit
  • 7 und 8 müssen nicht unbedingt zutreffen
  • Anspruch alles zu erfüllen, sollte vorhanden sein, ist aber nicht immer möglich
Q:
7. Welche Argumente sprechen dafür, dass man Kulturen anhand ihrer mittleren Trait-Ausprägungen (mTA) vergleicht?
A:
Kann und darf man Kulturen anhand ihrer mittleren Trait-Ausprägungen (mTA) vergleichen?
Argumente FÜR die Akkuratheit von mTAs (Church, 2016)
  • Konvergenz von mTAs zwischen Selbst- und Fremdbericht
    • hohe Korrelation davon 
  • Geographische Verteilung von mTAs (z. B. Extraversion und Offenheit erhöht in Europa und Amerika vs. Afrika und Asien)
    • bestimmte kulturelle Kontexte unterscheiden sich 
  • Sinnvolle nomologische Korrelate von mTAs: z. B. ...
    • nomologisch = womit hängen mTAs eigentlich zusammen? Mit welchen anderen Eigenschaften/ Ausprägungen oder Außenmaßen?
    • Nationen mit höherer Extraversion berichten höheres Wohlbefinden
    • Individualistische Kulturen haben höhere mittlere Extraversion und Offenheit
    • Weniger kriminelle Gewalttaten in US-Staaten mit höherem mittleren Altruismus
Einführung in die Differentielle und Persönlichkeitspsychologie (Bücker)

Erstelle und finde Lernmaterialien auf StudySmarter.

Greife kostenlos auf tausende geteilte Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren und mehr zu.

Jetzt loslegen

Das sind die beliebtesten StudySmarter Kurse für deinen Studiengang Einführung in die Differentielle und Persönlichkeitspsychologie (Bücker) an der Universität Bochum

Für deinen Studiengang Einführung in die Differentielle und Persönlichkeitspsychologie (Bücker) an der Universität Bochum gibt es bereits viele Kurse, die von deinen Kommilitonen auf StudySmarter erstellt wurden. Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren, Übungsaufgaben und mehr warten auf dich!

Das sind die beliebtesten Einführung in die Differentielle und Persönlichkeitspsychologie (Bücker) Kurse im gesamten StudySmarter Universum

differentielle und persönlichkeitspsychologie

IU Internationale Hochschule

Zum Kurs
Differentielle und Persönlichkeitspsychologie

Medical School Hamburg

Zum Kurs

Die all-in-one Lernapp für Studierende

Greife auf Millionen geteilter Lernmaterialien der StudySmarter Community zu
Kostenlos anmelden Einführung in die Differentielle und Persönlichkeitspsychologie (Bücker)
Erstelle Karteikarten und Zusammenfassungen mit den StudySmarter Tools
Kostenlos loslegen Einführung in die Differentielle und Persönlichkeitspsychologie (Bücker)