Sozialpsychologie at Universität Bielefeld

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Was sind 8 Grundprinzipien der Sozialpsychologie?

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Was ist ein Konstrukt?

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Wie stehen die Begriffe Theorie, Hypothese und Konstrukt im Zusammenhang?

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Welche Maßnahmen gibt es zur Sicherung der Validität?

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Was bedeutet Generalisierung?

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Was bedeutet Replikation?

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Welche Grundprinzipien sind zum Verständnis der Methoden der Sozialpsychologie geeignet?

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Was bedeutet "Priming"?

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Erläutern Sie anhand von Kelleys Kovariationsmodell der Attribution Kausalattributionen auf die Person, auf das Objekt und auf die Umstände.

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Wie können nach Gilbert Attributionen zur Korrektur erster Eindrücke führen?

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Was ist an Gilberts Operationalisierung der "cognitive busyness" besonders pfiffig?

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Wie bilden sich Beobachter/-innen einen Gesamteindruck von einer Person? Welche Urteilsverzerrungen können hierbei eine Rolle spielen?

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Sozialpsychologie

Was sind 8 Grundprinzipien der Sozialpsychologie?

- 2 Axiome -> Axiom = als absolut richtig anerkannter Grundsatz; gültige Wahrheit

   - subjektive Konstruktion der Realität

   - Universalität sozialer Einflüsse

- 3 Motive:

  - Kontrolle („mastery“)

  - Verbindung mit anderen („Connectedness“)

  - Motiv des Selbstwerterhalts („Valuing me and mine“)

- 3 Prinzipien der Informationsverarbeitung:

   - Konservatismus

   - Zugänglichkeit

   - variable Verarbeitungstiefe

Sozialpsychologie

Was ist ein Konstrukt?

Konstrukt = nicht empirisch erkennbarer Sachverhalt innerhalb einer wissenschaftlichen Theorie

Sozialpsychologie

Wie stehen die Begriffe Theorie, Hypothese und Konstrukt im Zusammenhang?

Theorie = System aus Konstrukten, deren Definitionen und 

                 Aussagen darüber, wie diese miteinander 

                 zusammenhängen

Hypothese = Aussage über einen Zusammenhang zwischen 

                       Konstrukten

Konstrukt = nicht empirisch erkennbarer/beobachtbarer Sachverhalt 

                     innerhalb einer wissenschaftlichen Theorie

Sozialpsychologie

Welche Maßnahmen gibt es zur Sicherung der Validität?

- Gefährdung der Konstruktvalidität: 

  - u.a. durch "soziale Erwünschtheit", Versuchsleiter-Erwartung oder 

    ungeeignete Messverfahren

  - Sicherung durch sorgfältige Entwicklung und Pilotierung der 

    Verfahren; multiple Operationalisierung

    - Fragen während der Pilotierung z.B.

      - Wie lang soll die Manipulation andauern?

      - Wie viele Versuchspersonen sind notwendig?

      - Furcht auch auf andere Weisen instrumentalisierbar?

- Gefährdung der interne Validität:

  - durch Variablen, die mit der UV kovariieren ("konfundiert sind") 

    und die AV beeinflussen -> z.B. soziale Ablehnung, Verwirrung, etc.

  - Sicherung durch experimentelle Designs und andere   

    Kontrolltechniken

- Gefährdung der externe Validität: 

   - u. a. durch zu spezifische Stichproben, kulturelle Unterschiede ->  

     z.B. keine Affiliation aufgrund sozialer Angst

   - Sicherung durch konzeptuelle Replikationen; theoriegeleitet!

     - konzeptuelle Replikation = psychologischer Ansatz 

       bleibt gleich

 

Sozialpsychologie

Was bedeutet Generalisierung?

Generalisierung

Übertragung der Erkenntnisse und Schlussfolgerung die aus einer Untersuchung gezogen werden, auf andere Orte (außerhalb des Labors), andere Personen (als die, die im Experiment untersucht wurden), auf andere Situationen (als die, die im Experiment hergestellt wurden) und auf andere Zeitpunkte (in der Vergangenheit und Zukunft)

Sozialpsychologie

Was bedeutet Replikation?

Replikation =

Wiederholung einer wissenschaftlichen Studie mit dem Ziel der Kontrolle und Überprüfung der berichteten Forschungsergebnisse

Sozialpsychologie

Welche Grundprinzipien sind zum Verständnis der Methoden der Sozialpsychologie geeignet?

- Subjektive Konstruktion der Realität

   - Wissenschaftliche Theorien sind von Menschen erdachte 

      Konstruktionen -> eigene Vorstellung beeinflussen die  

      wissenschaftlichen Theorien

- Universalität sozialer Einflüsse

   - Wissenschaftler/-innen werden in ihrem Handeln von Regeln, 

      Konventionen, Werten, etc. beeinflusst

- Motiv der Kontrolle

  - wissenschaftliche Methoden dienen dem Ziel, die Welt zu 

     verstehen, zu erklären und zu verändern

Sozialpsychologie

Was bedeutet "Priming"?

Priming = erhöhte Zugänglichkeit durch kurz 

                  zurückliegende Aktivierung

Sozialpsychologie

Erläutern Sie anhand von Kelleys Kovariationsmodell der Attribution Kausalattributionen auf die Person, auf das Objekt und auf die Umstände.

- Muster für Attribution auf die Person -> siehe auch Abbildung im 

  Skript

  - Konsensus niedrig

  - Distinktheit niedrig

  - Konsistenz hoch

  - bezogen auf unser Beispiel:

    Nur Paul tritt Linda beim Tanzen immer auf die 

    Füße, allerdings tritt Paul auch anderen  

     „Objekten“ beim Tanzen auf die Füße -> 

    mögliche Schlussfolgerung: Paul ist ein schlechter

    Tänzer

- Muster für Attribution auf das Objekt -> siehe auch Abbildung im 

  Skript

   - Konsensus hoch

   - Distinktheit hoch

   - Konsistenz hoch

   - bezogen auf unser Beispiel:

     Alle Personen treten nur Linda beim Tanzen 

     immer wieder auf die Füße, aber nicht anderen

    „Objekten“ -> mögliche Schlussfolgerung: Linda 

      kann nicht gut tanzen

- Muster für Attribution auf die „Umstände“ -> siehe auch Abbildung 

  im Skript

  - Konsensus niedrig

  - Distinktheit hoch

  - Konsistenz niedrig

  - bezogen auf unser Beispiel:

    Paul tritt Linda beim Tanzen nur zu einem 

    bestimmten Zeitpunkt/in einer bestimmten

    Situation auf die Füße und tritt ansonsten zu 

    keinem anderen Zeitpunkt Linda oder jemand

    anderem beim Tanzen auf die Füße -> mögliche 

    Schlussfolgerung: Versehen, Zufall


Sozialpsychologie

Wie können nach Gilbert Attributionen zur Korrektur erster Eindrücke führen?

Korrektur erster Eindrücke durch Attributionen:

- Attribution = subjektive als auch soziale Zuschreibung von 

                        Eigenschaften (Attributen), wie Fähigkeiten oder 

                        Erfahrungen als auch die von angenommenen bzw. 

                        vermuteten Ursachen von Handlungen der eigenen 

                        Person oder anderer Menschen, sowie die 

                        Verursachung von realen äußeren Vorgängen und 

                        Situationen (Kausalattribuierung)

- systematische Verarbeitung kann zu Attributionen führen, die den  

  ersten Eindruck revidieren

  - Dan Gilbert: 3 Stufen der Verarbeitung:

    1. Identifikation des Verhaltens (z.B. als „nervös“) -> bei unserem 

        Tanzbeispiel mit Paul und Linda z.B. die Tatsache, dass Paul 

         aufgeregt tanzt und Linda deswegen auf die Füße tritt

    2. Dispositionale Schlussfolgerung (z.B. „P ist ängstlich“) -> bei 

        unserem Tanzbeispiel z.B. aus Pauls aufgeregtem Tanzen mit 

        Linda schließen, dass Paul aufgeregt ist

   3. gegebenenfalls situative Korrektur (z.B. „P wartet auf eine 

       schwierige Prüfung, da wäre jeder nervös“) -> bei unserem 

       Tanzbeispiel z.B. die Tatsache, dass Paul und Linda den 

       Eröffnungstanz einer Feier machen und deswegen alle Augen 

       auf sie gerichtet sind

- Gilberts Hypothese: Stufen 1 und 2 laufen automatisch ab; die 

                                     dritte Stufe erfordert kognitive Anstrengung (= 

                                     systematische Verarbeitung)

Sozialpsychologie

Was ist an Gilberts Operationalisierung der "cognitive busyness" besonders pfiffig?

An Gilberts Operationalisierung der "cognitive busyness" ist besonders pfiffig, dass sie nur dadurch erzeugt wird, dass die Versuchspersonen lediglich eine weitere (Gedächtnis-)aufgabe bekommen. Dies sorgt zum einen dafür, dass man kein Risiko eingeht durch die Operationalisierung sich Gedanken über weitere Störvariablen machen müssen und zum anderen ebenfalls die Untersuchung der Gedächtnisleistung im Hinblick auf verschiedene Fragestellungen ermöglicht. Die Operationalisierung der "cognitive busyness" von Gilbert ist also besonders effektiv und effizient.

Sozialpsychologie

Wie bilden sich Beobachter/-innen einen Gesamteindruck von einer Person? Welche Urteilsverzerrungen können hierbei eine Rolle spielen?

Einen Gesamteindruck bilden:

- Personen erwarten, dass positive bzw. negative 

  Eigenschaften gemeinsam auftreten (implizite 

  Persönlichkeitstheorien)

  - z.B. großzügig -> ehrlich -> herzlich

- Integration: Verhaltensweisen, die auf ähnliche 

                     Disposition schließen lassen, werden

                     zusammen abgespeichert

   - Disposition = immer wieder auftretende 

                           Eigenschaften, 

                           Verhaltensbereitschaften

- negative Verhaltensinformation erhält größeres 

  Gewicht -> aber auch leichter zu revidieren im 

  Gegensatz zu positiven Verhaltensinformationen

 

Gesamteindruck kann durch Motive verzerrt sein:

- Wunschdenken/Selbstwertschutz:

  - Klein & Kunda (1992): 

     Vpn beobachten Zielperson beim Lösen von 

     Aufgaben und schätzen deren Kompetenz ein. 

    Zwei Erwartungsbedingungen:

   (a) Zielperson ist später Partner bei ähnlichen 

        Aufgaben

  (b) Zielperson ist später Gegner

  - Ergebnis: positive Einschätzung bei (a)

    - Wunschdenken = Versuchspersonen   

      wollen/hoffen, dass ihr Partner kompetent ist, 

      damit sie ähnliche Aufgaben besser zusammen  

      lösen können/gewinnen

    - Selbstwertschutz = Versuchspersonen 

       machen den Gegner schlechter um sich selbst 

       darzustellen/den eigenen Selbstwert zu 

       schützen = eigene Kompetenzen nicht 

       schlechter machen

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