Einführung In Die Klinische Psychologie at Universität Bielefeld | Flashcards & Summaries

Select your language

Suggested languages for you:
Log In Start studying!

Lernmaterialien für Einführung in die Klinische Psychologie an der Universität Bielefeld

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Einführung in die Klinische Psychologie Kurs an der Universität Bielefeld zu.

TESTE DEIN WISSEN

Diagnosen von Regulationsstörungen können eindeutig einer Kategorie zugeordnet werden

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

wahr

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Von der Enuresis nocturna sind eher ...

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

...Mädchen betroffen (2:1)

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Bei einer Enkopresis sind häufiger... 

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Jungen betroffen (3-4x häufiger)

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Bei Kinder sind die Symptome einer PTBS leicht zu erkennen

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Ja

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Womit beschäftigt sich die Ätiologie?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Ätiologie ist die Lehre von den Ursachen psychischer Störungen


Gegenstand können sein: 

  • Prädisponierende (begünstigende) Faktoren (z.B. Temperament, Gewalterfahrungen)
  • Auslösende Faktoren (z.B. Misserfolg, Verlusterlebnisse)
  • Aufrechterhaltende Faktoren (z.B. Vermeidungsverhalten)
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Was ist ein Paradigma und welche Paradigmen sind in der Klinischen Psychologie von Bedeutung?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Definition Paradigma:

Ein Paradigma ist ein System grundlegender Annahmen bzw. eine allgemeine Perspektive, welches die Definition, Untersuchung und Behandlung abweichenden Verhaltens beeinflusst 


Paradigmen der Klinischen Psychologie: 

  • Biologisches Paradigma
  • Kognitiv-behaviorales Paradigma
  • Psychoanalytisches Paradigma
  • Lerntheoretisches Paradigma
  • Diathese-Stress-Modell
  • Interaktionsmodelle
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Unterscheiden Sie Prävention und Intervention voneinander

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Prävention 

  • Ziel: Krankheitsvermeidung
  • Erreichbar durch Reduktion, bzw. Minimierung von Risikofaktoren, Verbesserung bzw. Erzeugung von Schutzfaktoren 
  • Muss eng mit Annahmen über die Ursachen, normalen Entwicklungsverläufen und Risiko- und Schutzfaktoren verbunden sein
  • Diagnose liegt (noch) nicht vor
  • Prävention wirkt und kostet langfristig gesehen weniger


Intervention

  • Ziel: Krankheitsbehebung, Symptomreduktion
  • Erreichbar durch z.B. Psychotherapie
  • Diagnose ist vorhanden/ liegt vor
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Bennen Sie die wichtigsten Risikofaktoren der Regulationsstörungen

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Zentrale Risikofaktoren von Regulationsstörungen


Pränatal: 

  • Stress
  • Ängste
  • Schwangerschaftsdepression
  • Partnerschaftskonflikte
  • Substanzmissbrauch (Drogen, Alkohol, Nikotin)


Perinatal: 

  • Traumatisch erlebte Geburt
  • Frühe Trennung von Mutter und Neugeborenen
  • Früh- bzw. Mangelgeburt („Small for gestational age“ (SGA/ Mangelgeburt) = Kindern, welche bei Geburt für die Schwangerschaftsdauer untergewichtig oder mit einer zu kleinen Geburtslänge zur Welt kommen)
  • Geburtskomplikationen


Postnatal: 

  • Faktoren der Bezugsperson(en)
    • Anhaltende Partnerschaftskonflikte
    • Psychische Störung der Eltern/ eines Elternteils
    • Hohe finanzielle Belastung (kann den Stress & Partnerschaftskonflikte erhöhen)
  • Faktoren des Kindes
    • Neurologische Auffälligkeiten
    • Entwicklungsstörung


Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Was ist die Inzidenz?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Anzahl an Neuerkrankungsfällen einer bestimmten Erkrankung in einem bestimmten Zeitraum

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Ab wann ist Schreien exzessiv?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Beurteilung durch Dreier-Regel nach Wessel (1954):

  • mind. 3 Stunden am Tag
  • mind. 3 Tage die Woche
  • über 3 Wochen
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Welche Symptome treten bei Schreistörungen bei den Kinder, Eltern auf?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Symptome des Kindes

  • Exzessives Schreien ohne erkennbaren Grund
  • Kind ist unruhig, quengelig, lässt sich nicht beruhigen
  • Überreizung und Überempfindlichkeit- jedoch fordert das Kind ständig neue Reize
  • Neigung zur Überstreckung (versteifen, Kopf nach hinten werfen- erschwert den Eltern das Kind zu beruhigen), Bevorzugung einer vertikalen Körperhaltung
  • Ruhige Wach- und Schlafphasen am Vormittag, Zunahme von Unruhe und Schreien zum späten Nachmittag und Abend
  • Relativ ruhige Nacht, aber meist Schlafdefizit durch spätes Einschlafen (hat weitere Auswirkungen auf den Tag: Kind ist müde und möchte wach bleiben-darauf folgt eine Überregung)


Symptome der Eltern

  • Massive Erschöpfung und Anspannung
  • Hilflosigkeit und Verzweiflung
  • Depressive Symptome bis hin zur Depression, Versagensgefühl
  • Hohe Stressbelastung
  • Wut bis hin zur Aggression (gefährlich für das Kind: eine frühe Intervention ist daher notwendig), negative Einstellung gegenüber dem Kind (Starke Belastung und nachhaltige Folgen auf die Eltern-Kind-Beziehung)
  • Partnerschaftskonflikte (Überlastung der Mütter, Rollenzuteilung)
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Definieren Sie Regulationsstörungen, welche Formen gibt es und wie sieht das typische Symptomtrias aus?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Definition: Regulationsstörung

Eine für das Alter bzw. den Entwicklungsstand des Säuglings bzw. Kleinkindes außergewöhnliche Schwierigkeit, sein Verhalten in einem oder mehreren Entwicklungsbereichen angemessen zu regulieren


Formen der Regulationsstörungen:

  • Schreistörung
  • Fütterstörung
  • Schlafstörung


Symptomtrias: 

  • Verhaltensauffälligkeit in einem oder mehrerer Entwicklungsbereiche
  • Überlastungssyndrom bei Bezugspersonen
  • Dysfunktionale Interaktionsmuster im Umgang mit den kindlichen Verhaltensproblemen
Lösung ausblenden
  • 141549 Karteikarten
  • 3034 Studierende
  • 216 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Einführung in die Klinische Psychologie Kurs an der Universität Bielefeld - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Diagnosen von Regulationsstörungen können eindeutig einer Kategorie zugeordnet werden

A:

wahr

Q:

Von der Enuresis nocturna sind eher ...

A:

...Mädchen betroffen (2:1)

Q:

Bei einer Enkopresis sind häufiger... 

A:

Jungen betroffen (3-4x häufiger)

Q:

Bei Kinder sind die Symptome einer PTBS leicht zu erkennen

A:

Ja

Q:

Womit beschäftigt sich die Ätiologie?

A:

Ätiologie ist die Lehre von den Ursachen psychischer Störungen


Gegenstand können sein: 

  • Prädisponierende (begünstigende) Faktoren (z.B. Temperament, Gewalterfahrungen)
  • Auslösende Faktoren (z.B. Misserfolg, Verlusterlebnisse)
  • Aufrechterhaltende Faktoren (z.B. Vermeidungsverhalten)
Mehr Karteikarten anzeigen
Q:

Was ist ein Paradigma und welche Paradigmen sind in der Klinischen Psychologie von Bedeutung?

A:

Definition Paradigma:

Ein Paradigma ist ein System grundlegender Annahmen bzw. eine allgemeine Perspektive, welches die Definition, Untersuchung und Behandlung abweichenden Verhaltens beeinflusst 


Paradigmen der Klinischen Psychologie: 

  • Biologisches Paradigma
  • Kognitiv-behaviorales Paradigma
  • Psychoanalytisches Paradigma
  • Lerntheoretisches Paradigma
  • Diathese-Stress-Modell
  • Interaktionsmodelle
Q:

Unterscheiden Sie Prävention und Intervention voneinander

A:

Prävention 

  • Ziel: Krankheitsvermeidung
  • Erreichbar durch Reduktion, bzw. Minimierung von Risikofaktoren, Verbesserung bzw. Erzeugung von Schutzfaktoren 
  • Muss eng mit Annahmen über die Ursachen, normalen Entwicklungsverläufen und Risiko- und Schutzfaktoren verbunden sein
  • Diagnose liegt (noch) nicht vor
  • Prävention wirkt und kostet langfristig gesehen weniger


Intervention

  • Ziel: Krankheitsbehebung, Symptomreduktion
  • Erreichbar durch z.B. Psychotherapie
  • Diagnose ist vorhanden/ liegt vor
Q:

Bennen Sie die wichtigsten Risikofaktoren der Regulationsstörungen

A:

Zentrale Risikofaktoren von Regulationsstörungen


Pränatal: 

  • Stress
  • Ängste
  • Schwangerschaftsdepression
  • Partnerschaftskonflikte
  • Substanzmissbrauch (Drogen, Alkohol, Nikotin)


Perinatal: 

  • Traumatisch erlebte Geburt
  • Frühe Trennung von Mutter und Neugeborenen
  • Früh- bzw. Mangelgeburt („Small for gestational age“ (SGA/ Mangelgeburt) = Kindern, welche bei Geburt für die Schwangerschaftsdauer untergewichtig oder mit einer zu kleinen Geburtslänge zur Welt kommen)
  • Geburtskomplikationen


Postnatal: 

  • Faktoren der Bezugsperson(en)
    • Anhaltende Partnerschaftskonflikte
    • Psychische Störung der Eltern/ eines Elternteils
    • Hohe finanzielle Belastung (kann den Stress & Partnerschaftskonflikte erhöhen)
  • Faktoren des Kindes
    • Neurologische Auffälligkeiten
    • Entwicklungsstörung


Q:

Was ist die Inzidenz?

A:

Anzahl an Neuerkrankungsfällen einer bestimmten Erkrankung in einem bestimmten Zeitraum

Q:

Ab wann ist Schreien exzessiv?

A:

Beurteilung durch Dreier-Regel nach Wessel (1954):

  • mind. 3 Stunden am Tag
  • mind. 3 Tage die Woche
  • über 3 Wochen
Q:

Welche Symptome treten bei Schreistörungen bei den Kinder, Eltern auf?

A:

Symptome des Kindes

  • Exzessives Schreien ohne erkennbaren Grund
  • Kind ist unruhig, quengelig, lässt sich nicht beruhigen
  • Überreizung und Überempfindlichkeit- jedoch fordert das Kind ständig neue Reize
  • Neigung zur Überstreckung (versteifen, Kopf nach hinten werfen- erschwert den Eltern das Kind zu beruhigen), Bevorzugung einer vertikalen Körperhaltung
  • Ruhige Wach- und Schlafphasen am Vormittag, Zunahme von Unruhe und Schreien zum späten Nachmittag und Abend
  • Relativ ruhige Nacht, aber meist Schlafdefizit durch spätes Einschlafen (hat weitere Auswirkungen auf den Tag: Kind ist müde und möchte wach bleiben-darauf folgt eine Überregung)


Symptome der Eltern

  • Massive Erschöpfung und Anspannung
  • Hilflosigkeit und Verzweiflung
  • Depressive Symptome bis hin zur Depression, Versagensgefühl
  • Hohe Stressbelastung
  • Wut bis hin zur Aggression (gefährlich für das Kind: eine frühe Intervention ist daher notwendig), negative Einstellung gegenüber dem Kind (Starke Belastung und nachhaltige Folgen auf die Eltern-Kind-Beziehung)
  • Partnerschaftskonflikte (Überlastung der Mütter, Rollenzuteilung)
Q:

Definieren Sie Regulationsstörungen, welche Formen gibt es und wie sieht das typische Symptomtrias aus?

A:

Definition: Regulationsstörung

Eine für das Alter bzw. den Entwicklungsstand des Säuglings bzw. Kleinkindes außergewöhnliche Schwierigkeit, sein Verhalten in einem oder mehreren Entwicklungsbereichen angemessen zu regulieren


Formen der Regulationsstörungen:

  • Schreistörung
  • Fütterstörung
  • Schlafstörung


Symptomtrias: 

  • Verhaltensauffälligkeit in einem oder mehrerer Entwicklungsbereiche
  • Überlastungssyndrom bei Bezugspersonen
  • Dysfunktionale Interaktionsmuster im Umgang mit den kindlichen Verhaltensproblemen
Einführung in die Klinische Psychologie

Erstelle und finde Lernmaterialien auf StudySmarter.

Greife kostenlos auf tausende geteilte Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren und mehr zu.

Jetzt loslegen

Das sind die beliebtesten StudySmarter Kurse für deinen Studiengang Einführung in die Klinische Psychologie an der Universität Bielefeld

Für deinen Studiengang Einführung in die Klinische Psychologie an der Universität Bielefeld gibt es bereits viele Kurse, die von deinen Kommilitonen auf StudySmarter erstellt wurden. Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren, Übungsaufgaben und mehr warten auf dich!

Mehr Karteikarten anzeigen

Das sind die beliebtesten Einführung in die Klinische Psychologie Kurse im gesamten StudySmarter Universum

M - Einführung in die Klinische Psychologie

Universität Bonn

Zum Kurs
Einführung in dir klinische Psychologie

HSD Hochschule Döpfer

Zum Kurs
Einführung in die Klinische Psychologie / Psychiatrie

BTU Cottbus-Senftenberg

Zum Kurs

Die all-in-one Lernapp für Studierende

Greife auf Millionen geteilter Lernmaterialien der StudySmarter Community zu
Kostenlos anmelden Einführung in die Klinische Psychologie
Erstelle Karteikarten und Zusammenfassungen mit den StudySmarter Tools
Kostenlos loslegen Einführung in die Klinische Psychologie