Demografie, Gesundheit Und Soziale Sicherung at Universität Bielefeld | Flashcards & Summaries

Lernmaterialien für Demografie, Gesundheit und soziale Sicherung an der Universität Bielefeld

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TESTE DEIN WISSEN
1 Beschreiben Sie die wichtigsten Determinanten der demographischen Alterung. (8)
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TESTE DEIN WISSEN
Die demogr. Alterung ...
... ist ein Prozess
... beschreibt den Wandel der Altersstrukturen von Bevölkerungen
... vollzieht sich schleichend, folgt langfristigen Trends, weist meist keine kurzfristigen Schwankungen auf
... zwangsläufige Folge des demogr. Übergangsprozesses
... Ursachen sind vielschichtig, viele Determinanten wirken gleichzeitig aber unabhängig voneinander
... die Beeinflussung der Alterung ist nahezu unmöglich
... ist ein Teilprozess des demogr. Wandels
... die Auswirkungen betreffen viele Lebensbereiche in untersch. Intensität
-> klassische gesellschaftliche Querschnittsaufgabe
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TESTE DEIN WISSEN
1 Die "Alterung von oben" setzte in den meisten west- und mitteleuropäischen Ländern später ein als die "Alterung von unten". Was könnten mögliche Ursachen sein?
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TESTE DEIN WISSEN
Durch die Verringerung des Anteils der jungen Leute gab es immer mehr ältere Menschen (Alterung von unten). Diese älteren Menschen leben immer länger und werden immer älter. Dieser Effekt wird sich verstärken, wenn die Baby-Boomer-Generation aus den 50er/60er Jahren in das Rentenalter kommen.

-> die "Alterung von oben" ist die Folge von der "Alterung von unten" und wird durch die erhöhte Lebenserwartung verstärkt.
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TESTE DEIN WISSEN
3 Warum kann sich trotz einer deutlich steigenden durchschnittlichen Lebenserwartung eine Bevölkerung verjüngen? (als Beispiel in den 50er/60er Jahre)
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TESTE DEIN WISSEN
Aufgrund der wirtschaftlichen Erholung in der Nachkriegszeit kam es zum Babyboom, währenddessen die Fertilität besonders hoch war. Zudem kann es infolge der Wanderung ebenfalls zu einer Verjüngung kommen. 
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TESTE DEIN WISSEN
3 Für die nächsten Jahrzehnte wird in Deutschland ein sehr starker Anstieg des Altenquotienten vorausgesagt und zwar von 27 in 2000 auf 62 im Jahr 2040. Was sind die wesentlichen Gründe für diese Entwicklung? (1) (1,1)
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TESTE DEIN WISSEN
- niedrige Fertilität im Verhältnis zu früher
- hohe Lebenserwartung mit einem recht starren Renteneintrittsalter
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TESTE DEIN WISSEN

7 Beschreiben Sie mögliche Entwicklungsszenarien der Kostenentwicklung im Gesundheitswesen aufgrund der fortschreitenden Alterung.

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TESTE DEIN WISSEN
Kompressionsthese
- Menschen verbringen mehr Zeit in Gesundheit -> Konstanz oder Rückgang der Krankheiten und Behinderungen (Keine Auswirkungen auf die Gesundheitsausgaben)

Medikalisierungsthese
- Menschen werden immer älter und verbringen die gewonnene Lebenszeit in Krankheit -> mehr Krankheiten und Behinderungen (Höhere Gesundheitsausgaben)
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TESTE DEIN WISSEN
9 Was muss man bei der Ergebnisinterpretation der Standardisierung beachten?
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TESTE DEIN WISSEN
Die Ergebnisse einer Standardisierung stellen keine realen Angaben dar und sind hypothetisch. Sie beschreiben, wie Mortalitäts- und Morbiditätsraten wären, wenn die Bezugsbevölkerung der Standardbevölkerung entspräche und wenn sie von altersstrukturbedingten Effekten abstrahiert würde.
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TESTE DEIN WISSEN
11 Krankheitshäufigkeit
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TESTE DEIN WISSEN
Krankheitsprävalenz
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TESTE DEIN WISSEN
11 Deskriptive Maßzahlen der Mortalität
-> Punktprävalenz
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TESTE DEIN WISSEN
Punktprävalenz (P) = Zahl der Erkrankten zu einem bestimmen Zeitpunkt / Gesamtbevölkerung
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TESTE DEIN WISSEN
11 Deskriptive Maßzahlen der Mortalität
-> Periodenprävalenz
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TESTE DEIN WISSEN
Periodenprävalenz = Zahl der Erkrankten in einem bestimmten Zeitraum / Gesamtbevölkerung
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TESTE DEIN WISSEN
11 Deskriptive Maßzahlen der Mortalität
-> Kumulative Inzidenz 
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TESTE DEIN WISSEN
Kumulative Inzidenz (KI) = Zahl der Neuerkrankungen innerhalb eines Zeitraums / Personen unter Risiko zu Beginn des Zeitraums
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TESTE DEIN WISSEN
11 Expansions- bzw.. Medikalisierungsthese
Kompressionsthese
These des dynamischen Gleichgewichts
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TESTE DEIN WISSEN
Expansions-/Medikalisierungsthese:
- die Phasen gesundheitlicher Beeinträchtigungen weiten sich aus
- die Menschen leben zwar länger, sind in dieser Zeit aber auch länger krank
- Krankheit fängt im gleichen Lebensalter an

Kompressionsthese:
- Menschen leben mit steigender Lebenserwartung auch länger gesund
- schwere Krankheiten ereignen sich in einem festgelegten Fenster vor dem Tod

These dynamischen Gleichgewichts:
- dynamisches Gleichgewicht zwischen dem Anstieg der Gesamtlebenszeit und dem Anstieg der Lebenszeit mit leichteren Ges.beeinträchtigungen
- Morbidität bleibt gleich lang, fängt aber später an (gleich viele Jahre in Krankheit)
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TESTE DEIN WISSEN
11
Kohorten- vs. Periodensterbetafel
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TESTE DEIN WISSEN
Kohortensterbetafel
In einem gewissen Zeitraum geborene Menschen werden über ihre gesamte Lebenszeit beobachtet, um die Überlebens- und Sterblichkeitsverhältnisse zu konstruieren

Periodensterbetafel
Querschnittsblick auf die Sterblichkeitsverhältnisse während eines bestimmten Kalenderjahres oder einer kurzen Periode
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Q:
1 Beschreiben Sie die wichtigsten Determinanten der demographischen Alterung. (8)
A:
Die demogr. Alterung ...
... ist ein Prozess
... beschreibt den Wandel der Altersstrukturen von Bevölkerungen
... vollzieht sich schleichend, folgt langfristigen Trends, weist meist keine kurzfristigen Schwankungen auf
... zwangsläufige Folge des demogr. Übergangsprozesses
... Ursachen sind vielschichtig, viele Determinanten wirken gleichzeitig aber unabhängig voneinander
... die Beeinflussung der Alterung ist nahezu unmöglich
... ist ein Teilprozess des demogr. Wandels
... die Auswirkungen betreffen viele Lebensbereiche in untersch. Intensität
-> klassische gesellschaftliche Querschnittsaufgabe
Q:
1 Die "Alterung von oben" setzte in den meisten west- und mitteleuropäischen Ländern später ein als die "Alterung von unten". Was könnten mögliche Ursachen sein?
A:
Durch die Verringerung des Anteils der jungen Leute gab es immer mehr ältere Menschen (Alterung von unten). Diese älteren Menschen leben immer länger und werden immer älter. Dieser Effekt wird sich verstärken, wenn die Baby-Boomer-Generation aus den 50er/60er Jahren in das Rentenalter kommen.

-> die "Alterung von oben" ist die Folge von der "Alterung von unten" und wird durch die erhöhte Lebenserwartung verstärkt.
Q:
3 Warum kann sich trotz einer deutlich steigenden durchschnittlichen Lebenserwartung eine Bevölkerung verjüngen? (als Beispiel in den 50er/60er Jahre)
A:
Aufgrund der wirtschaftlichen Erholung in der Nachkriegszeit kam es zum Babyboom, währenddessen die Fertilität besonders hoch war. Zudem kann es infolge der Wanderung ebenfalls zu einer Verjüngung kommen. 
Q:
3 Für die nächsten Jahrzehnte wird in Deutschland ein sehr starker Anstieg des Altenquotienten vorausgesagt und zwar von 27 in 2000 auf 62 im Jahr 2040. Was sind die wesentlichen Gründe für diese Entwicklung? (1) (1,1)
A:
- niedrige Fertilität im Verhältnis zu früher
- hohe Lebenserwartung mit einem recht starren Renteneintrittsalter
Q:

7 Beschreiben Sie mögliche Entwicklungsszenarien der Kostenentwicklung im Gesundheitswesen aufgrund der fortschreitenden Alterung.

A:
Kompressionsthese
- Menschen verbringen mehr Zeit in Gesundheit -> Konstanz oder Rückgang der Krankheiten und Behinderungen (Keine Auswirkungen auf die Gesundheitsausgaben)

Medikalisierungsthese
- Menschen werden immer älter und verbringen die gewonnene Lebenszeit in Krankheit -> mehr Krankheiten und Behinderungen (Höhere Gesundheitsausgaben)
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Q:
9 Was muss man bei der Ergebnisinterpretation der Standardisierung beachten?
A:
Die Ergebnisse einer Standardisierung stellen keine realen Angaben dar und sind hypothetisch. Sie beschreiben, wie Mortalitäts- und Morbiditätsraten wären, wenn die Bezugsbevölkerung der Standardbevölkerung entspräche und wenn sie von altersstrukturbedingten Effekten abstrahiert würde.
Q:
11 Krankheitshäufigkeit
A:
Krankheitsprävalenz
Q:
11 Deskriptive Maßzahlen der Mortalität
-> Punktprävalenz
A:
Punktprävalenz (P) = Zahl der Erkrankten zu einem bestimmen Zeitpunkt / Gesamtbevölkerung
Q:
11 Deskriptive Maßzahlen der Mortalität
-> Periodenprävalenz
A:
Periodenprävalenz = Zahl der Erkrankten in einem bestimmten Zeitraum / Gesamtbevölkerung
Q:
11 Deskriptive Maßzahlen der Mortalität
-> Kumulative Inzidenz 
A:
Kumulative Inzidenz (KI) = Zahl der Neuerkrankungen innerhalb eines Zeitraums / Personen unter Risiko zu Beginn des Zeitraums
Q:
11 Expansions- bzw.. Medikalisierungsthese
Kompressionsthese
These des dynamischen Gleichgewichts
A:
Expansions-/Medikalisierungsthese:
- die Phasen gesundheitlicher Beeinträchtigungen weiten sich aus
- die Menschen leben zwar länger, sind in dieser Zeit aber auch länger krank
- Krankheit fängt im gleichen Lebensalter an

Kompressionsthese:
- Menschen leben mit steigender Lebenserwartung auch länger gesund
- schwere Krankheiten ereignen sich in einem festgelegten Fenster vor dem Tod

These dynamischen Gleichgewichts:
- dynamisches Gleichgewicht zwischen dem Anstieg der Gesamtlebenszeit und dem Anstieg der Lebenszeit mit leichteren Ges.beeinträchtigungen
- Morbidität bleibt gleich lang, fängt aber später an (gleich viele Jahre in Krankheit)
Q:
11
Kohorten- vs. Periodensterbetafel
A:
Kohortensterbetafel
In einem gewissen Zeitraum geborene Menschen werden über ihre gesamte Lebenszeit beobachtet, um die Überlebens- und Sterblichkeitsverhältnisse zu konstruieren

Periodensterbetafel
Querschnittsblick auf die Sterblichkeitsverhältnisse während eines bestimmten Kalenderjahres oder einer kurzen Periode
Demografie, Gesundheit und soziale Sicherung

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