Biopsychologie at Universität Bielefeld | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Biopsychologie an der Universität Bielefeld

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Analyseebenen kennen Sie? Erläutern Sie jede Ebene kurz.

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • chemische Vorgänge am Neuron
  • „Verhalten“ einzelner Neurone
  • Neuronenverbände
  • psychologische Prozesse
  • subjektives Erleben
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TESTE DEIN WISSEN

Erläutern Sie an einem Beispiel die Schwierigkeit, aus Befunden in einer
Analyseebene Rückschlüsse auf einer anderen Analyseebene zu ziehen.

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TESTE DEIN WISSEN
  • Wir brauchen alle Ebenen, denn nur mit einer Ebene haben wir das menschliche
    System nicht verstanden
  • Man kann den Geist nicht verstehen, wenn man über Neurone spricht, genauso
    wie man Tanzen nicht versteht, wenn wir uns darüber unterhalten, welche
    Muskeln dabei aktiv sind.
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TESTE DEIN WISSEN

Welche Fehlinterpretation ist mit dem Homunkulus- oder "Mann-im-Mann"-
Problem gemeint?

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TESTE DEIN WISSEN

Wenn ich in meinem Cortex ein Abbild der Umwelt habe, wer guckt sich dann
dieses Abbild an?... Also muss es Jemanden geben der diese Abbildungen auslesen
kann (Mann im Mann). Wenn das so ist, dann hätte der Mann wieder einen Mann
der die Abbilder ausließt. Das wäre ein nie endendes Problem (Mann im Mann im
Mann im Mann…)

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TESTE DEIN WISSEN

Was sind Agonisten und Antagonisten im Zusammenhang mit Neurotransmittern?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Agonist = Substanz, die eine ähnliche Wirkung hat wie ein Neurotransmitter bzw. die Wirkung einer synaptischen Übertragungskette erhöht (Kanal geht auf)
  • Antagonist = verhindert/verringert die Effektivität einer synaptischen
    Übertragungskette (Kanal geht nicht mehr auf)
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TESTE DEIN WISSEN

Welche Arten von Schmerzreizen werden von Schmerzsensoren entdeckt?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Mechanisch (Druck)
  • Thermisch (über 45° Hitze, unter 5° Kälte)
  • Chemisch (Säure)
  • Polymodal (eine Mischung)
  • Still (Entzündungen)
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TESTE DEIN WISSEN

Was ist der Unterschied zwischen Dendriten und Axonen?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Der Unterschied ist, dass der Input der Informationen an den Dendriten
stattfindet und der Output von Informationen nur durch das Axon erfolgen kann.

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist eine "Referenz" im Zusammenhang mit E[x]G-Methoden? Wozu braucht man
sie? Wo legt man sie beim EEG an, und warum?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Die Referenz oder der gemessene Referenzpunkt ist eine Art Null-Linie. Ein
    Ort an dem keine Aktivität stattfindet.
  • Wir brauchen die Referenz, als weiteren Vergleichspunkt um zu erfahren in
    welchem Ausmaß sich die Aktivität am zweiten gemessenen Ort verändert.
  • Für diese Information ist es wichtig bei dem EEG eine Elektrode am
    Ohrläppchen oder Nase anzulegen, den Ort, an dem keine Aktivität stattfindet,
    also keine Hirnströme gemessen werden können.
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TESTE DEIN WISSEN

Was ist ein Interneuron?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Ein Interneuron verbindet nahe beieinander liegende Neurone und moduliert die
    lokale Verschaltung (exzitatorisch, inhibitorisch), hat kurze bis keine Axone.
  • Meist sind Interneurone inhibitorisch (hemmend)
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TESTE DEIN WISSEN

Wie ist es möglich, dass ein Neuron Informationen an viele andere Neurone
weitergibt, wenn es doch nur ein einziges Axon hat?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Dieses einzige Axon spaltet sich im Verlauf weiter auf und kann durch die
Endverbindungen, die Endknöpfe jetzt Informationen an viele Neurone
weitergeben.

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TESTE DEIN WISSEN

Beschreiben Sie den Ablauf eines Aktionspotentials. Gehen Sie dabei auch auf den
Ein- und Ausfluss von Ionen am Neuron ein. Erklären Sie, warum es zur
Positivierung und dann wieder zur Negativierung kommt. Welche Rolle spielt die
Natrium-Kalium-Pumpe hier?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Jedes einzelne ankommende Signal/Input an den Dendriten, verändert das
    Potential. Wenn das Potential auf -62mV steigt, kommt es zum Aktionspotential
  • Die Na+ Kanäle öffnen sich und das Na+ beginnt den Einstrom in die Zelle (es
    wird immer positiver in der Zelle)
  • Die K+ Kanäle öffnen sich und das K+ beginnt den Ausstrom aus der Zelle
    (Diffusions- und elektrische Kraft wirken auf das K+)
  • Die Na+ Kanäle gehen wieder zu (werden refraktär), das Na+ kann nicht mehr in
    die Zelle gelangen (ca. +40mV)
  • Das K+ verlässt weiterhin die Zelle, das Membranpotential wird wieder zum
    Ruhepotential (es fließt sogar mehr raus das, dass Ruhepotential überschritten wird)
  • Die K+ Kanäle werden geschlossen, die Na+ Kanäle werden neu eingestellt
  • Das überschüssige K+ fließt weg oder wird von der Na/K-Pumpe nach innen
    gebracht
  • Die Natrium-Kalium-Pumpe sorgt dafür, dass alles so wie vorher war (-70mV)
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TESTE DEIN WISSEN

Welche Bestandteile gehören zu einer Synapse?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Präsynapse (Endknöpfchen)
  • Synaptischer Spalt
  • Postsynaptische Membran
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TESTE DEIN WISSEN

Benennen Sie die wesentlichen Teile eines Neurons.

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TESTE DEIN WISSEN
  • Soma: Zellkörper
  • Dendriten
  • Axon
  • Myelinscheide
  • Endknöpfe am Axon
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Beispielhafte Karteikarten für deinen Biopsychologie Kurs an der Universität Bielefeld - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Welche Analyseebenen kennen Sie? Erläutern Sie jede Ebene kurz.

A:
  • chemische Vorgänge am Neuron
  • „Verhalten“ einzelner Neurone
  • Neuronenverbände
  • psychologische Prozesse
  • subjektives Erleben
Q:

Erläutern Sie an einem Beispiel die Schwierigkeit, aus Befunden in einer
Analyseebene Rückschlüsse auf einer anderen Analyseebene zu ziehen.

A:
  • Wir brauchen alle Ebenen, denn nur mit einer Ebene haben wir das menschliche
    System nicht verstanden
  • Man kann den Geist nicht verstehen, wenn man über Neurone spricht, genauso
    wie man Tanzen nicht versteht, wenn wir uns darüber unterhalten, welche
    Muskeln dabei aktiv sind.
Q:

Welche Fehlinterpretation ist mit dem Homunkulus- oder "Mann-im-Mann"-
Problem gemeint?

A:

Wenn ich in meinem Cortex ein Abbild der Umwelt habe, wer guckt sich dann
dieses Abbild an?... Also muss es Jemanden geben der diese Abbildungen auslesen
kann (Mann im Mann). Wenn das so ist, dann hätte der Mann wieder einen Mann
der die Abbilder ausließt. Das wäre ein nie endendes Problem (Mann im Mann im
Mann im Mann…)

Q:

Was sind Agonisten und Antagonisten im Zusammenhang mit Neurotransmittern?

A:
  • Agonist = Substanz, die eine ähnliche Wirkung hat wie ein Neurotransmitter bzw. die Wirkung einer synaptischen Übertragungskette erhöht (Kanal geht auf)
  • Antagonist = verhindert/verringert die Effektivität einer synaptischen
    Übertragungskette (Kanal geht nicht mehr auf)
Q:

Welche Arten von Schmerzreizen werden von Schmerzsensoren entdeckt?

A:
  • Mechanisch (Druck)
  • Thermisch (über 45° Hitze, unter 5° Kälte)
  • Chemisch (Säure)
  • Polymodal (eine Mischung)
  • Still (Entzündungen)
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Q:

Was ist der Unterschied zwischen Dendriten und Axonen?

A:

Der Unterschied ist, dass der Input der Informationen an den Dendriten
stattfindet und der Output von Informationen nur durch das Axon erfolgen kann.

Q:

Was ist eine "Referenz" im Zusammenhang mit E[x]G-Methoden? Wozu braucht man
sie? Wo legt man sie beim EEG an, und warum?

A:
  • Die Referenz oder der gemessene Referenzpunkt ist eine Art Null-Linie. Ein
    Ort an dem keine Aktivität stattfindet.
  • Wir brauchen die Referenz, als weiteren Vergleichspunkt um zu erfahren in
    welchem Ausmaß sich die Aktivität am zweiten gemessenen Ort verändert.
  • Für diese Information ist es wichtig bei dem EEG eine Elektrode am
    Ohrläppchen oder Nase anzulegen, den Ort, an dem keine Aktivität stattfindet,
    also keine Hirnströme gemessen werden können.
Q:

Was ist ein Interneuron?

A:
  • Ein Interneuron verbindet nahe beieinander liegende Neurone und moduliert die
    lokale Verschaltung (exzitatorisch, inhibitorisch), hat kurze bis keine Axone.
  • Meist sind Interneurone inhibitorisch (hemmend)
Q:

Wie ist es möglich, dass ein Neuron Informationen an viele andere Neurone
weitergibt, wenn es doch nur ein einziges Axon hat?

A:

Dieses einzige Axon spaltet sich im Verlauf weiter auf und kann durch die
Endverbindungen, die Endknöpfe jetzt Informationen an viele Neurone
weitergeben.

Q:

Beschreiben Sie den Ablauf eines Aktionspotentials. Gehen Sie dabei auch auf den
Ein- und Ausfluss von Ionen am Neuron ein. Erklären Sie, warum es zur
Positivierung und dann wieder zur Negativierung kommt. Welche Rolle spielt die
Natrium-Kalium-Pumpe hier?

A:
  • Jedes einzelne ankommende Signal/Input an den Dendriten, verändert das
    Potential. Wenn das Potential auf -62mV steigt, kommt es zum Aktionspotential
  • Die Na+ Kanäle öffnen sich und das Na+ beginnt den Einstrom in die Zelle (es
    wird immer positiver in der Zelle)
  • Die K+ Kanäle öffnen sich und das K+ beginnt den Ausstrom aus der Zelle
    (Diffusions- und elektrische Kraft wirken auf das K+)
  • Die Na+ Kanäle gehen wieder zu (werden refraktär), das Na+ kann nicht mehr in
    die Zelle gelangen (ca. +40mV)
  • Das K+ verlässt weiterhin die Zelle, das Membranpotential wird wieder zum
    Ruhepotential (es fließt sogar mehr raus das, dass Ruhepotential überschritten wird)
  • Die K+ Kanäle werden geschlossen, die Na+ Kanäle werden neu eingestellt
  • Das überschüssige K+ fließt weg oder wird von der Na/K-Pumpe nach innen
    gebracht
  • Die Natrium-Kalium-Pumpe sorgt dafür, dass alles so wie vorher war (-70mV)
Q:

Welche Bestandteile gehören zu einer Synapse?

A:
  • Präsynapse (Endknöpfchen)
  • Synaptischer Spalt
  • Postsynaptische Membran
Q:

Benennen Sie die wesentlichen Teile eines Neurons.

A:
  • Soma: Zellkörper
  • Dendriten
  • Axon
  • Myelinscheide
  • Endknöpfe am Axon
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