Arbeits- Und Organisationspsychologie at Universität Bielefeld | Flashcards & Summaries

Lernmaterialien für Arbeits- und Organisationspsychologie an der Universität Bielefeld

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TESTE DEIN WISSEN

Arbeitsanalytisch-empirische Methode

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TESTE DEIN WISSEN

• Unter Verwendung von teil- oder vollstandardisierten Methoden (z. B. Fragebögen)
werden die beruflichen Tätigkeiten an konkreten Arbeitsplätzen analysiert
• Berufliche Tätigkeiten und Situationen werden mit standardisierten Verfahren an
konkreten Arbeitsplätzen erhoben

• Übersetzung in Personmerkmale erfolgt über Einschätzung

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Was besagt die Equity Theory (Gerichtigkeitstheorie?)

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Menschen gehen nur dann Beziehungen ein und halten sie aufrecht, wenn Verteilungsgerechtigkeit besteht

-> wenn sie also eine faire Gegenleistung für ihren Einsatz erhalten.

liegt daran, dass Menschen Vergleiche im Hinblick auf Gerechtigkeit am Arbeitsplatz durchführen, welche in einem sozialen Kontext stattfinden.

Entscheidend welchen Einsatz/Input und welchen Ertrag/Outcome Mitarbeiter bei sich und bei anderen Personen bedeutsam wahrnehmen, denn wenn das eine höher als das ander entsteht eine Unausgeglichenheit, die in Form der Unter- & Überbezahlung präsent ist

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Was ist die Methode der kritischen Ereignisse

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(= Critical Incident Technique) ist ein klassisches Verfahren zur Anforderungsanalyse (Flanagan, 1954).


Bei diesem tätigkeitsspezifischen Verfahren werden vor allem erfolgskritische Ereignisse der
Arbeitssituation betrachtet, da diese besonders gut erfolgreiche von weniger erfolgreichen
Stelleninhabern unterscheiden.

Die generierten Critical Incidents werden nach ihrer Bedeutung (Erfolg vs. Misserfolg) erfasst,
gewichtet, kategorisiert und als Anforderungen an das Verhalten zusammengefasst.

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Was ist konkret mit Eignung bei Eignungsdiagnostik gemeint?

Was bezeichnet der Begriff der Eignungsbeurteilung?

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Eignung = „eine Person ist für einen Beruf, eine berufliche Tätigkeit oder eine berufliche Position geeignet, wenn sie über diejenigen Merkmale verfügt, die Voraussetzung für die jeweils geforderte berufliche Leistungshöhe sind.“
Eignungsbeurteilung = „Wahrscheinlichkeitsaussage darüber, ob die zu beurteilende Person einerseits den gegenwärtigen und künftigen Anforderungen gerecht wird und andererseits in dem
Beruf auch zufrieden sein wird.“

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Erfahrungsgeleitet-intuitive Methode

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• Anforderungen werden z. B. aus der erfahrungsbasierten Beurteilung der beruflichen
Tätigkeit, der erforderlichen Arbeitsmittel und Arbeitsgegenstände abgeleitet (z. B.
Expertenurteil von einem Mitarbeiter der Agentur für Arbeit)
• Abschätzung der Anforderungen und Befriedigungspotenziale von Berufen sowie
korrespondierenden Personmerkmalen
• Spezifizierung der Eigentümlichkeit von Berufen (Materialien, Werkzeuge,
Umweltbedingungen etc.)

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Personbezogen-empirische Methode

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• Auf Basis statistischer Zusammenhänge zwischen den Merkmalen der Berufstätigen und Kriterien, etwa der beruflichen Leistung, werden die Anforderungen abgeleitet
• Erhebung statistischer Zusammenhänge zwischen Personmerkmalen und Berufserfolgskriterien

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Erläutere das Menschenbild des VIRTUAL MAN und nenne anschließend die vier Prinzipien, die dieses Menschenbild kennzeichnen.
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Grundgedanke:
  • Leben, Arbeiten und kommunizieren durch Informations- und Kommunikationstechnologien geprägt
  • Der Mensch ist flexibel und kann sich mühelos an neue Technologien anpassen 
  • Der Mensch zeichnet sich durch seine Neigung zu Kooperation und Aktivität in Netzwerken aus
  • Prinzipien: Enttraditionalisierung, Optionierung, Individualisierung, Netzwerkbildung

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Erläutere den Grundgedanken des SELFACTUALIZING MAN und gehe dabei kurz auf den Auslöser ein, der zur Entwicklung dieses Menschenbildes geführt hat.
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Auslöser: Maslow (Bedürfnispyramide), Herzberg (Zweifaktorentheorie der Arbeitszufriedenheit), Studien de Tavistock Institute 
Grundgedanke: Menschen streben nach Selbstverwirklichung, Autonomie und Selbstkontrolle 
  • Beschäftigte werden in Organisation aktiv 
  • Aufgabe von Führungskräften: mehr anregen, unterstützen, fördern - nicht mehr so stark kontrollieren 
  • Arbeitsgestaltung: ganzheitliche Tätigkeiten in flachen Hierarchien und dezentralen Entscheidungsmöglichkeiten (Methode: Job enrichment)
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Erläutere, welche Befundlage zur Entwicklung des Menschenbildes des COMPLEX MAN geführt hat.
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Auslöser: wenig einheitliche Befunde zum Job enrichment, z.B. Hulin & Blood (1968)
Grundgedanke: Bedürfnisse und Motive sind vielfältig und oftmals nicht einmal zeitlich stabil oder situationsübergreifend
  • Aufgabe von Führungskräften: Situationen diagnostizieren können. Unterschiede zwischen Personen erkennen können, eigenes Verhalten situationsadäquat variieren 
  • Arbeitsgestaltung: Stärkere Flexibilisierung und Individualisierung von Arbeitsplätzen ist notwendig 
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Erläutere, inwiefern sich die Aufgaben von Führungskräften beim Menschenbild des SELFACTUALIZING MAN im Vergleich zum Menschenbild des COMPLEX MAN ähneln bzw. unterscheiden.
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Self actualzing: frühere Entwicklung, weg vom Kontrollieren 
Complex Man: situationsangepasst
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Erläutere den Grundgedanken des SOCIAL MAN und gehe dabei kurz auf einen Auslöser ein, der zur Entwicklung dieses Menschenbildes geführt hat.
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Auslöser: Hawthorne Studien
Grundgedanke: Arbeitsverhalten wird weitgehend durch soziale Normen der (Arbeitslos-) Gruppe bestimmt 
  • Betrieb als soziales System: Informations- und Kommunikationsprozesse haben hohe Bedeutung 
  • Arbeitsgestaltung: Verbesserung der zwischenmenschlichen Beziehungen durch systematische Förderung der Teamarbeit 
  • Arbeitszufriedenheit
  • Verbesserung der Leistung 
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Erläutere den Grundgedanken des ECONOMIC MAN und gehe dabei kurz auf einen Auslöser ein, der zur Entwicklung dieses Menschenbildes geführt hat.
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Auslöser: Scientific Management / Taylorismus
  • Grundgedanke: Beschäftige lassen sich in zwei Gruppen einteilen: wenig vertrauenswürdige, rein ökonomisch motivierte Masse vs. vertrauenswürdige, breit motivierte ELITE, die die Masse lenkt. 
  • Fokus auf individuelle Arbeiter als Analyseeinheit
  • Arbeitsgestaltung: Ineffizienz der Arbeiter durch Gestaltung von Werkzeugen und Arbeitsabläufen kompensieren 
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Q:

Arbeitsanalytisch-empirische Methode

A:

• Unter Verwendung von teil- oder vollstandardisierten Methoden (z. B. Fragebögen)
werden die beruflichen Tätigkeiten an konkreten Arbeitsplätzen analysiert
• Berufliche Tätigkeiten und Situationen werden mit standardisierten Verfahren an
konkreten Arbeitsplätzen erhoben

• Übersetzung in Personmerkmale erfolgt über Einschätzung

Q:

Was besagt die Equity Theory (Gerichtigkeitstheorie?)

A:

Menschen gehen nur dann Beziehungen ein und halten sie aufrecht, wenn Verteilungsgerechtigkeit besteht

-> wenn sie also eine faire Gegenleistung für ihren Einsatz erhalten.

liegt daran, dass Menschen Vergleiche im Hinblick auf Gerechtigkeit am Arbeitsplatz durchführen, welche in einem sozialen Kontext stattfinden.

Entscheidend welchen Einsatz/Input und welchen Ertrag/Outcome Mitarbeiter bei sich und bei anderen Personen bedeutsam wahrnehmen, denn wenn das eine höher als das ander entsteht eine Unausgeglichenheit, die in Form der Unter- & Überbezahlung präsent ist

Q:

Was ist die Methode der kritischen Ereignisse

A:

(= Critical Incident Technique) ist ein klassisches Verfahren zur Anforderungsanalyse (Flanagan, 1954).


Bei diesem tätigkeitsspezifischen Verfahren werden vor allem erfolgskritische Ereignisse der
Arbeitssituation betrachtet, da diese besonders gut erfolgreiche von weniger erfolgreichen
Stelleninhabern unterscheiden.

Die generierten Critical Incidents werden nach ihrer Bedeutung (Erfolg vs. Misserfolg) erfasst,
gewichtet, kategorisiert und als Anforderungen an das Verhalten zusammengefasst.

Q:

Was ist konkret mit Eignung bei Eignungsdiagnostik gemeint?

Was bezeichnet der Begriff der Eignungsbeurteilung?

A:

Eignung = „eine Person ist für einen Beruf, eine berufliche Tätigkeit oder eine berufliche Position geeignet, wenn sie über diejenigen Merkmale verfügt, die Voraussetzung für die jeweils geforderte berufliche Leistungshöhe sind.“
Eignungsbeurteilung = „Wahrscheinlichkeitsaussage darüber, ob die zu beurteilende Person einerseits den gegenwärtigen und künftigen Anforderungen gerecht wird und andererseits in dem
Beruf auch zufrieden sein wird.“

Q:

Erfahrungsgeleitet-intuitive Methode

A:

• Anforderungen werden z. B. aus der erfahrungsbasierten Beurteilung der beruflichen
Tätigkeit, der erforderlichen Arbeitsmittel und Arbeitsgegenstände abgeleitet (z. B.
Expertenurteil von einem Mitarbeiter der Agentur für Arbeit)
• Abschätzung der Anforderungen und Befriedigungspotenziale von Berufen sowie
korrespondierenden Personmerkmalen
• Spezifizierung der Eigentümlichkeit von Berufen (Materialien, Werkzeuge,
Umweltbedingungen etc.)

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Q:

Personbezogen-empirische Methode

A:

• Auf Basis statistischer Zusammenhänge zwischen den Merkmalen der Berufstätigen und Kriterien, etwa der beruflichen Leistung, werden die Anforderungen abgeleitet
• Erhebung statistischer Zusammenhänge zwischen Personmerkmalen und Berufserfolgskriterien

Q:
Erläutere das Menschenbild des VIRTUAL MAN und nenne anschließend die vier Prinzipien, die dieses Menschenbild kennzeichnen.
A:
Grundgedanke:
  • Leben, Arbeiten und kommunizieren durch Informations- und Kommunikationstechnologien geprägt
  • Der Mensch ist flexibel und kann sich mühelos an neue Technologien anpassen 
  • Der Mensch zeichnet sich durch seine Neigung zu Kooperation und Aktivität in Netzwerken aus
  • Prinzipien: Enttraditionalisierung, Optionierung, Individualisierung, Netzwerkbildung

Q:
Erläutere den Grundgedanken des SELFACTUALIZING MAN und gehe dabei kurz auf den Auslöser ein, der zur Entwicklung dieses Menschenbildes geführt hat.
A:
Auslöser: Maslow (Bedürfnispyramide), Herzberg (Zweifaktorentheorie der Arbeitszufriedenheit), Studien de Tavistock Institute 
Grundgedanke: Menschen streben nach Selbstverwirklichung, Autonomie und Selbstkontrolle 
  • Beschäftigte werden in Organisation aktiv 
  • Aufgabe von Führungskräften: mehr anregen, unterstützen, fördern - nicht mehr so stark kontrollieren 
  • Arbeitsgestaltung: ganzheitliche Tätigkeiten in flachen Hierarchien und dezentralen Entscheidungsmöglichkeiten (Methode: Job enrichment)
Q:
Erläutere, welche Befundlage zur Entwicklung des Menschenbildes des COMPLEX MAN geführt hat.
A:
Auslöser: wenig einheitliche Befunde zum Job enrichment, z.B. Hulin & Blood (1968)
Grundgedanke: Bedürfnisse und Motive sind vielfältig und oftmals nicht einmal zeitlich stabil oder situationsübergreifend
  • Aufgabe von Führungskräften: Situationen diagnostizieren können. Unterschiede zwischen Personen erkennen können, eigenes Verhalten situationsadäquat variieren 
  • Arbeitsgestaltung: Stärkere Flexibilisierung und Individualisierung von Arbeitsplätzen ist notwendig 
Q:
Erläutere, inwiefern sich die Aufgaben von Führungskräften beim Menschenbild des SELFACTUALIZING MAN im Vergleich zum Menschenbild des COMPLEX MAN ähneln bzw. unterscheiden.
A:
Self actualzing: frühere Entwicklung, weg vom Kontrollieren 
Complex Man: situationsangepasst
Q:
Erläutere den Grundgedanken des SOCIAL MAN und gehe dabei kurz auf einen Auslöser ein, der zur Entwicklung dieses Menschenbildes geführt hat.
A:
Auslöser: Hawthorne Studien
Grundgedanke: Arbeitsverhalten wird weitgehend durch soziale Normen der (Arbeitslos-) Gruppe bestimmt 
  • Betrieb als soziales System: Informations- und Kommunikationsprozesse haben hohe Bedeutung 
  • Arbeitsgestaltung: Verbesserung der zwischenmenschlichen Beziehungen durch systematische Förderung der Teamarbeit 
  • Arbeitszufriedenheit
  • Verbesserung der Leistung 
Q:
Erläutere den Grundgedanken des ECONOMIC MAN und gehe dabei kurz auf einen Auslöser ein, der zur Entwicklung dieses Menschenbildes geführt hat.
A:
Auslöser: Scientific Management / Taylorismus
  • Grundgedanke: Beschäftige lassen sich in zwei Gruppen einteilen: wenig vertrauenswürdige, rein ökonomisch motivierte Masse vs. vertrauenswürdige, breit motivierte ELITE, die die Masse lenkt. 
  • Fokus auf individuelle Arbeiter als Analyseeinheit
  • Arbeitsgestaltung: Ineffizienz der Arbeiter durch Gestaltung von Werkzeugen und Arbeitsabläufen kompensieren 
Arbeits- und Organisationspsychologie

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