Allgemeine Psychologie II at Universität Bielefeld

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Geben Sie zwei Beispiele für die Umweltabhängigkeit menschlicher Sinnesleistungen.

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Sie wollen untersuchen, wie sich Joggen auf die Lernleistung auswirkt. Wie gehen Sie vor? Was sind UVs und AVs? Gibt es Störvariablen, die Sie beachten müssen?

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Wie kann man ein Konditionierungsexperiment besonders effektiv gestalten?

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Wie kann man mit dem Summationstest prüfen, ob ein CS inhibitorisch geworden ist?

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Worin unterscheiden sich Lamarckismus und Darwinismus grundlegend?

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Wie kann man ein abergläubisches Verhalten erzeugen? Beschreiben Sie ein einfaches Tierexperiment dazu.

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Beschreiben Sie den Kniesehnenreflex als Kontrollsystem.

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Wie kann man zeigen, dass Habituation ein sensorisches Phänomen ist?

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Warum sind Einzelfallbeobachtungen als wissenschaftliche Daten problematisch?

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Beschreiben Sie 3 Alltagsbeispiele für Konditionierungsprozesse bei Menschen.

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Was bedeutet Spontanerholung?

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Welche Verstärkerpläne führen eher zu einer hohen Löschungsresistenz des Verhaltens, welche zu einem schnellen Erwerb?

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Allgemeine Psychologie II

Geben Sie zwei Beispiele für die Umweltabhängigkeit menschlicher Sinnesleistungen.

Ein Beispiel für die Umweltabhängigkeit menschlicher Sinnesleistung ist Amblyopie als Folge von Strabismus (Schielen). Hierbei entsteht eine Sehschwäche aufgrund einer unzureichenden Entwicklung des Sehsystems während der Kindheit aufgrund der fehlenden Stimulation eines Auges mit Reizen. 


Ein weiteres Beispiel für die Umweltabhängigkeit menschlicher Sinnesleistung ist verzögerter oder fehlender Spracherwerb aufgrund eines Hörsturzes und dem daraus resultierenden fehlenden auditiven Input.

Allgemeine Psychologie II

Sie wollen untersuchen, wie sich Joggen auf die Lernleistung auswirkt. Wie gehen Sie vor? Was sind UVs und AVs? Gibt es Störvariablen, die Sie beachten müssen?

Um zu untersuchen, wie sich Joggen auf die Lernleistung auswirkt, würde ich ein between-subject-design mit Messwiederholung mit der unabhängigen Variablen „Joggen“ (Ja/Nein) und der abhängigen Variablen Lernleistung (Wiedergabeleistung, Bearbeitungsdauer, Fehlerrate, Geschwindigkeit, etc.) nutzen.


Zu Beginn meines Versuchs würde ich hierbei eine randomisierte Einteilung meiner Versuchspersonen in Experimentalgruppe (Joggen) und Kontrollgruppe (kein Joggen) vornehmen, ehe ich anschließend mithilfe eines Gedächtnistests eine Gedächtnis-Baseline messen würden. Im Anschluss würde ich den Versuchspersonen detaillierte Anweisung im Hinblick auf Lernzeitpunkt, Lerndauer, Lernumfeld und Lernmaterialien geben, um sicherzustellen, dass der einzige Unterschied zwischen beiden Gruppen das Joggen ist. Innerhalb der Experimentalgruppe würde ich dementsprechend auch noch festlegen, wann (vor oder nach dem Lernen) und wie lange gejoggt werden soll, um systematische Unterschiede innerhalb der Gruppe zu vermeiden. Anschließend würde ich den Versuchspersonen einen gewissen Zeitraum zum Lernen geben (z.B. 2 Wochen), ehe ich sie zum Ursprungsort des Experiments bitten und die Lernleistung beider Gruppen mit einem Test erfassen würde. Anschließend müsste ich nur noch die Ergebnisse des Tests innerhalb und zwischen den Gruppen mithilfe von statistischen Tests mit meiner aufgenommenen Baseline vergleichen, um darauf basierend Aussagen über meine Forschungsfrage treffen zu können.


Mögliche Störvariablen könnten in diesem Experiment (angenommen es gäbe keine Randomisierung, keine Manipulationskontrolle und kein passendes Versuchsdesign) z.B. das Geschlecht, die individuelle Fitness, die individuelle Einstellung zum Sport, das Alter oder auch die Intelligenz sein.

Allgemeine Psychologie II

Wie kann man ein Konditionierungsexperiment besonders effektiv gestalten?

Bei der effektiven Gestaltung eines Konditionierungsexperiment muss man zwei Dinge besonders beachten, und zwar die Auswahl des konditionierten Reizes (CS) und die Paarung des konditionierten Reizes (CS) mit dem unkonditionierten Reiz (US).


Bei der Auswahl des konditionierten Reizes (CS) kann man nun variieren zwischen salienten (auffälligen) und nicht salienten, sowie appetitiven (angenehmen) und aversiven (unangenehmen) Reizen. Für ein besonders effektives Konditionierungsexperiment sollte man hierbei als konditionierten Reiz einen salienten und aversiven Reiz wählen, da dieser zu einer langanhaltenden und starken konditionierten Reaktion führt. Allerdings muss man natürlich berücksichtigen, was für aversive Reize ethisch noch vertretbar sind.


Im Hinblick auf die Paarung des konditionierten Reizes (CS) mit dem unkonditionierten Reiz (US) gibt es 3 verschiedene Möglichkeiten. Man kann die Reize simultan, trace (Spuren) oder delay (rückwärtsgerichtet) gepaart sein. Sowohl bei der trace und delay Paarung ist die Zeit zwischen den beiden Reizen hierbei anpassbar. Für eine besonders effektives Konditionierungsexperiment sollte man im Hinblick auf die Paarung des konditionierten Reizes (CS) mit dem unkonditionierten Reiz (US) eine trace-Anordnung bzw. Spurenkonditionierung wählen, da der konditionierte Reiz so eine Art Warnfunktion gewinnt. Der optimale Abstand zwischen konditioniertem Reiz (CS) und unkonditioniertem Reiz (US) ist hierbei von Konditionierungstyp und Lebewesen abhängig, aber in der Regel gilt, dass ein kürzerer Abstand besser ist.

Allgemeine Psychologie II

Wie kann man mit dem Summationstest prüfen, ob ein CS inhibitorisch geworden ist?

Man kann mit dem Summationstest prüfen, ob ein konditionierter Stimulus (CS) inhibitorisch geworden ist, indem man nach einer unabhängigen Etablierung eines exzitatorischen konditionierten Stimulus (CS+) und eines inhibitorischen konditionierten Stimulus (CS-) beide Reize/Stimuli gleichzeitig präsentiert (= Summation). Die inhibitorische Konditionierung war dann erfolgreich, wenn die (auf den exzitatorischen konditionierten Stimulus (CS+) konditionierte) konditionierte Reaktion (CR) verringert auftritt.


Formaler Ablauf des Summationstests:

1. 1. Konditionierte Reiz (CS1) + unkonditionierter Stimulus 

        (US) → konditionierte Reaktion (CR)

2. 1. Konditionierter Reiz (CS1) + 2. Konditionierter Reiz 

        (CS2) → keine konditionierte Reaktion (CR)

3. 3. Konditionierter Reiz (CS3) + unkonditionierter Stimulus  

    (US) → konditionierte Reaktion (CR)

4. 3. Konditionierter Reiz (CS3) + 2. Konditionierten Reiz 

    (CS2) → geringe konditionierte Reaktion (CR)


Man kann mithilfe des Summationstest prüfen, ob ein konditionierter Stimulus (CS2) inhibitorisch geworden ist, indem man wie im oben beschrieben formalen Ablauf des Summationstest vorgeht. Wichtig zur Überprüfung der Tatsache, ob ein konditionierter Stimulus (CS2) inhibitorisch geworden ist, ist nämlich die Tatsache, ob er bei der erstmaligen Darbietung mit einem anderen konditionierten Stimulus (CS3) die konditionierte Reaktion hemmt oder nicht.


Um dies zu überprüfen muss man zu Beginn erst einmal einen konditionierten Stimulus (CS1) wie z.B. ein Metronom mit einem unkonditionierten Reiz (US) z.B. Futter paaren, so dass es zu einer konditionierten Reaktion (CR) wie z.B. Speichelfluss kommt.


Im nächsten Schritt muss der 1. Konditionierte Stimulus (CS1) zusammen mit einem 2. Konditionierten Stimulus (CS2)  wie z.B. Licht, aber ohne den unkonditionierten Stimulus (US) dargeboten werden, so dass es zu keiner konditionierten Reaktion (CR) kommt. Es soll also gelernt werden, dass das Metronom alleine Futter bedeutet, aber mit Licht zusammen nicht. 


Im 3.Schritt wird nun ein neuer konditionierter Stimulus (CS3) z.B. ein taktiler Reiz mit dem unkonditionierten Stimulus (US) gepaart, so dass es zu einer konditionierten Reaktion (CR) kommt.


Im 4. und letztem Schritt wird nun überprüft, ob der konditionierte Stimulus (CS2) inhibitorisch ist oder nicht, indem er gemeinsam mit dem 3. Konditionieren Stimulus (CS3) dargeboten wird. Da bei der gemeinsamen Darbietung, also taktiler Reiz und Licht, die konditionierte Reaktion (CR) kleiner bzw. gar nicht mehr vorhanden ist, weiß man, dass der konditionierte Stimulus (CS2) inhibitorisch wirkt.

Allgemeine Psychologie II

Worin unterscheiden sich Lamarckismus und Darwinismus grundlegend?

Lamarckismus und Darwinismus unterscheiden sich grundlegend in ihrer Annahme über die Gründe für die Ausprägung gewisser Merkmale während der Evolution (verschiedene Evolutionstheorien). Während im Lamarckismus davon ausgegangen wird, dass Organe durch Gebrauch vervollkommnen und bei Nicht-Gebrauch verkümmern und diese Veränderung anschließend an die Nachfahren weitergegeben werden, geht Darwin davon aus, dass es eine Art „Kampf ums Überleben“ (differentielle Reproduktion) gibt und schlussfolgert daraus, dass nur die Individuen, die am besten an die Umwelt angepasst sind, diesen Kampf gewinnen und somit auch ihre Merkmale weitervererben (survival of the fittest).

Allgemeine Psychologie II

Wie kann man ein abergläubisches Verhalten erzeugen? Beschreiben Sie ein einfaches Tierexperiment dazu.

Abergläubisches Verhalten kann man erzeugen, indem man in bestimmten festen Intervallen zufälliges Verhalten verstärkt. Hierbei ist die Verstärkung unabhängig von dem aufgetretenen Verhalten. Dies hat zur Folge, dass immer eine Aktion vor der Verstärkung auftritt und somit verstärkt wird. Diese verstärkte Aktion wird anschließend ein klein wenig häufiger gezeigt als alternative Aktionen. Somit steigt die Wahrscheinlichkeit einer Verstärkung genau dieser Aktion und der Kreislauf wiederholt sich. Allerdings ist besonders das richtige Timing der Verstärkung wichtig, um abergläubisches Verhalten zu erzeugen, dementsprechend sollte man kurze, feste Intervalle langen, festen Intervallen vorziehen. 


Ein einfaches Tierexperiment zum Erzeugen von abergläubischen Verhalten kann man mit „motivierten“ (= hungrigen) Tauben durchführen. Hierfür müssen diese „motivierten“ Tauben jeden Tag wenige Minuten in einem Versuchskäfig verbringen. Anschließend wird der Futtertrog mithilfe einer Schaltuhr alle 15s für 5s an den Käfig gebracht, egal was das Tier macht. Dies hat zur Folge, dass es immer eine Aktion der Taube unmittelbar vor dem Futter gibt, welche verstärkt wird. Anschließend wird diese verstärkte Aktion ein klein wenig häufiger gezeigt, wodurch die Wahrscheinlichkeit der Verstärkung genau dieser Aktion steigt. Bei richtigem Timing der Verstärkung kommt es zu abergläubischem Verhalten der Tauben, wie z.B. Pendelbewegung von Kopf und Körper oder Drehungen im Kreis. 

Allgemeine Psychologie II

Beschreiben Sie den Kniesehnenreflex als Kontrollsystem.

Der Kniesehnenreflex fungiert insofern als Kontrollsystem, als dass es auch beim Kniesehnenreflex einen Komparator gibt, der sowohl den Referenzinput als auch den aktuellen Input miteinander vergleicht, ehe er ein Aktionssystem aktiviert oder deaktiviert. Im Fall des Kniesehnenreflexes ist hierbei die Muskelspindel, also der Rezeptor am Muskel, der Komparator, der den Referenzinput, also die aktuelle Spannung der Kniesehne, mit dem aktuellen Input, also dem aktuellen Zustand der sensorischen Neuronen (verändert durch den Schlag auf das Knie mit dem Hammer), vergleicht und anschließend entscheidet, ob es das Aktionssystem, also das Motorneuron „aktiviert“, es also zu einem Output (Streckung) kommt oder ob es das Motorneuron „deaktiviert“ wird, es also zu keinem Output (Streckung) kommt. Außerdem gibt es auch beim Kniesehnenreflex genau wie bei anderen Kontrollsystemen Störfaktoren, die das Kontrollsystem und den aktuellen Input beeinflussen können. Im Falle des Kniesehnenreflexes könnten mögliche Störfaktoren z.B. Habituation sein, also die Tatsache, dass der Kniesehnenreflex vorher schon sehr oft ausgelöst wurde, oder auch die Muskelspannung.

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Wie kann man zeigen, dass Habituation ein sensorisches Phänomen ist?

Mithilfe der Untersuchungen des neuronalen Schaltkreises des Kiemenreflex bei der Aplysia (einfaches System – 24 sensorischen Neuronen sind monosynaptisch mit den 6 motorischen Neuronen verknüpft und haben eine indirekte Verbindung über Interneuronen) von Kandel und seinen Mitarbeitern kann man zeigen, dass Habituation ein sensorisches Phänomen ist. In ihren Untersuchungen haben Kandel und seine Mitarbeiter häufig den Kiemenreflex der Aplysia ausgelöst und die Veränderung auf neuronaler Ebene durch die Habituation beobachtet, d.h. sie haben geschaut, ob es Veränderungen an den sensorischen oder an den motorischen Neuronen gibt. Hierbei fanden sie heraus, dass die Habituation an der Präsynapse des sensorischen Neurons stattfindet. Bei Habituation wird also lediglich die Erregung reduziert und nicht die Fähigkeit schlechter und dementsprechend handelt es sich bei Habituation um ein sensorisches und nicht um ein motorisches Phänomen.

Allgemeine Psychologie II

Warum sind Einzelfallbeobachtungen als wissenschaftliche Daten problematisch?

Anekdoten und Einzelfallbeobachtung sind als wissenschaftliche Daten problematisch, da ihre Repräsentativität fragwürdig ist. Man weiß meist nicht wie viele solcher Fälle vorliegen und kann so schlecht von ihnen auf die Gesamtheit schließen. Zudem ist der Einfluss von Drittvariablen (z.B. Motivation, Individualität) nicht überprüfbar.

Allgemeine Psychologie II

Beschreiben Sie 3 Alltagsbeispiele für Konditionierungsprozesse bei Menschen.

Ein Alltagsbeispiel für Konditionierungsprozesse beim Menschen ist z.B. die Reaktion des Herzens (oder Magen, Leber oder Nieren) bei regelmäßigem Joggen. Während beim erstmaligen Joggen das Herz sehr schnell anfängt zu schlagen, da der Körper eine Menge Sauerstoff braucht, da er noch nicht ans Joggen gewöhnt ist bzw. das Herz noch nicht konditioniert, wird das Herz bei regelmäßigen Joggen so „konditioniert“, dass es nicht mehr so schnell sehr schnell anfängt zu schlagen, sondern mit jedem Schlag mehr Blut und somit Sauerstoff durch den Körper pumpt.


Ein weiters Alltagsbeispiel für Konditionierungsprozesse beim Menschen ist das Immunsystem. Die Konditionierung des Immunsystems kann man hierbei besonders gut an der Funktion einer Impfung beschreiben. Bei einer Impfung werden dem Körper nämlich absichtlich Viren verabreicht, auf die der Körper und das Immunsystem reagieren muss. Ziel ist hierbei die Konditionierung des Immunsystems, d.h. dass das Immunsystem bei einer erneuten Konfrontation mit gleichen oder ähnlichen Viren schneller und auf die gleiche Art und Weise reagiert, um die Krankheit abzuwehren.


Ein drittes Alltagsbeispiel für die Konditionierungsprozesse beim Menschen ist die verbale Konditionierung durch z.B. Werbung. Hierbei werden wir Menschen durch prägnante Slogans, wie z.B. „Ich bin doch nicht blöd“ von Media Markt so konditioniert, dass gewisse Produkte oder Firmen wie in diesem Fall Media Markt gut sind und man sie deshalb unbedingt benötigt bzw. bei ihnen einkaufen muss.

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Was bedeutet Spontanerholung?

Spontanerholung bedeutet, dass zu Beginn eines Extinktionsblockes durchaus eine konditionierte Reaktion auftreten kann, obwohl zum Ende des letzten Extinktionsblockes keine konditionierte Reaktion mehr aufgetreten ist. Hierbei gilt je mehr Zeit vergeht, desto größer ist die Spontanerholung. Zudem ist sie auch ein Beleg dafür, dass Extinktion nicht die Auslöschung einer Assoziation ist.

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Welche Verstärkerpläne führen eher zu einer hohen Löschungsresistenz des Verhaltens, welche zu einem schnellen Erwerb?

Intermittierende Verstärkerpläne führen eher zu einer hohen Löschungsresistenz des Verhaltens, während Verstärkerpläne mit kontinuierlicher Verstärkung eher einen schnellen Erwerb begünstigen.

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