Gesundheitsförderung & Prävention at Universität Bern | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Gesundheitsförderung & Prävention an der Universität Bern

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TESTE DEIN WISSEN

Was bedeutet Wohlbefinden?

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TESTE DEIN WISSEN

Wohlbefinden…
— fokussiert ausschliesslich das Subjektive
— hat positive und negative Facetten
— kann inhaltlich hierarchisch strukturiert
werden (psychisch, sozial& körperlich)
— kann zeitlich strukturiert werden (kurzfristig - langfristig)
(Diener, 1984)

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TESTE DEIN WISSEN


Wirkung Sport auf affektives Befinden:
Retrospektive älterer Befunde

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TESTE DEIN WISSEN

Ergebnisse Metaanalyse von Reed und Ones (2006):

Robuster, moderater Effekt von Sportaktivität auf aktuelles Befinden (d = .47) --> kurzfristig positive Auswirkung
— Moderatoren: u. a. Anfangswert Befinden, Intensität, Dauer, Zeitpunkt der Nach-Sport-Messung
> Zeitpunkt der Befindlichkeits-Messung: Häufig nur vor und nach Sport
> «Setting» der Studien: Häufig in Labor (z. B. Laufband --> Vorteil Kontrolle, Nachteil: unrealistische Sportsituation = Übertragbarkeit auf Alltag?) oder in strukturierten Sportprogrammen (z. B. Gesundheitssport) 

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TESTE DEIN WISSEN

Wann ist mit dem besten Befinden bei sportlicher Aktivität zu rechnen? 

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TESTE DEIN WISSEN

- tiefe Intensität

- grösserer Effekt bei tiefem Anfangswert des Befindens

- bis zu 25'

- Empfindung nach körperlicher Aktivität gemessen

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Dimensionaler vs. kategorialem Ansatz der
Befindlichkeitsmessung (Schimmack, 1999)

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TESTE DEIN WISSEN

dimensional: Befinden wird durch wenige Übergeordnete Dimensionen ermittelt 

kategorial: es gibt vers. Befindlichkeitszustände (qualitative Beschreibungen) 

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TESTE DEIN WISSEN


Wirkung Sport auf affektives Befinden:

Exemplarische Studie von Jeckel und Sudeck (2016)

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TESTE DEIN WISSEN


Fragestellungen:
— Wie wirken sich Sport- und Alltagsaktivitäten auf affektives Befinden im Alltag aus?
— Wie lange halten Effekte an?
> Stichprobe: 46 Personen (54% Frauen) im mittleren Erwachsenenalter
> Erfassung des Befindens:
— …über 7 Tage im alltäglichen Leben mithilfe Aktivitätstagebuch

Befunde (within-person):
— Akute positive Effekte von Sportaktivität & Alltagsaktivität auf Valenz und Aktivierung 
— Positive Effekte von Sportaktivität & Alltagsaktivität auf Valenz und Ruhe am Abend
> Befunde stehen mehrheitlich in Einklang mit aktuellen Reviews

> Effekte auf alle 3 Befindlichkeitsdimensionen (v.a. Valenz, auch unabhängig von Tageszeit etc. am stabilsten) --> Befindlichkeitsdimensionen reagieren nicht alle gleich sensibel auf Sportaktivität 

> kein Zusammenhang mit Tageszeit aber an Wochenenden Befindlichkeit positiver 

> positive Effekte Sport & Alltagsaktivität bereits bei kurzer Dauer (10'-15'), energievoll, wach etc. hält aber nur ca. 6h an 

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Was sagt die Endocannabinoidhypothese aus? 

- Was sind Endocannabinoide? 

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TESTE DEIN WISSEN

​- Endocanabinoide = fettsäurehaltige Substanzen die von Körper selbst produziert werden 

> Endocannabinoid-System umfasst Rezeptoren CB1 und CB2sowie körpereigene Endocannabinoide


> Aktivierung der Rezeptoren führt zu Cannabis-ähnlicher
Wirkung, u. a.:
— Entspannung
— Intensivierung Sinneseindrücke
— Schmerzlinderung
— Veränderung kognitive Informationsverarbeitung

> Durch sportliche Aktivität werden vermehrt Endocannabinoide ausgeschüttet (kurze Wirkdauer) 


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Was sagt die transiente Hypofrontalitätshypothese aus? 

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> Um grosse Muskelmassen in Bewegung zu bringen
müssen viele Hirnareale gleichzeitig aktiviert werden
> Aber: Beschränkte metabolische Ressourcen
> Folge:
— sensorische, motorische und autonome Hirnareale
werden verstärkt aktiviert
— Areale, die für kognitive Informationsverarbeitung
zuständig werden herunterreguliert
> Intrusionen, negative Selbstgespräche, ständig
wiederholende kognitive Planungsversuche
etc. nehmen während Sport ab

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Was sagt die dual-mode Theorie aus? 

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TESTE DEIN WISSEN


> Psychobiologische Theorie von Panteleimon Ekkekakis
> Befindlichkeitsveränderungen während Sport: Evolutionäre Mechanismen
> Befindlichkeitseffekte sind Resultat von…
1. kognitiven Faktoren (z. B. Kompetenzerleben, Autonomieerleben)
2. interozeptiven Faktoren (d. h. Wahrnehmung Reize aus Körperinnern)
> Einfluss der beiden Faktoren ist wiederum abhängig von Intensität (Fokus auf Valenz während sportlicher Tätigkeit)

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Was ist der Sinn von Gesundheitsförderung & Krankheitsprävention? 

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TESTE DEIN WISSEN

Gesundheitsförderung:

- positive Gesundheitseffekte von Bewegung maximieren (Ressourcenstärkung)


Krankheitsprävention:

- Erkrankungsrisiken minimieren

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Was ist das Problem beim Drop-Out-Phänomen & welche Massnahmen werden dagegen ergriffen? 

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TESTE DEIN WISSEN

Drop-Out-Phänomen (über Zeit sinkende Anz. Teilnehmer die Bewegungsempfehlungen erfüllen, z.B. körperliche Aktivität nach Reha, Fitnesscenter)

 -> kein Effekt auf physische Gesundheit, schaffen es oft nicht längerfristig regelmässig aktiv zu sein

-> erfordert komplexe Verhaltensumstellung, Wissen dass Sport gut für Gesundheit ist reicht nicht 

-> systematisches Vorgehen auf mehreren Ebenen notwendig 

- hohe Gesundheitskosten der CH-Bevölkerung da gut ausgebautes Gesundheitswesen aber teure ambulante & stationäre Kosten

 -> Ziel durch Gesundheitsförderung (Interventionen um Aktivität der Gesellschaft zu fördern) Kosten zu minimieren 

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Beispiele für Interventionsprogramme zur Gesundheitsförderung

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TESTE DEIN WISSEN

- Gemeinde Duell (Schweiz bewegt)

- Gorilla

- Bike to work 

- Miges Balu

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Annäherung an den Begriff "Gesundheit"

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TESTE DEIN WISSEN

- keine einheitliche Definition (Fasitkonstrukt = schwammig)

- geläufige, aber oft kritisierte Definition (weil gilt als utopisch) der WHO: 
"Gesundheit ist ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen & sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen." 



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Beispielhafte Karteikarten für deinen Gesundheitsförderung & Prävention Kurs an der Universität Bern - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Was bedeutet Wohlbefinden?

A:

Wohlbefinden…
— fokussiert ausschliesslich das Subjektive
— hat positive und negative Facetten
— kann inhaltlich hierarchisch strukturiert
werden (psychisch, sozial& körperlich)
— kann zeitlich strukturiert werden (kurzfristig - langfristig)
(Diener, 1984)

Q:


Wirkung Sport auf affektives Befinden:
Retrospektive älterer Befunde

A:

Ergebnisse Metaanalyse von Reed und Ones (2006):

Robuster, moderater Effekt von Sportaktivität auf aktuelles Befinden (d = .47) --> kurzfristig positive Auswirkung
— Moderatoren: u. a. Anfangswert Befinden, Intensität, Dauer, Zeitpunkt der Nach-Sport-Messung
> Zeitpunkt der Befindlichkeits-Messung: Häufig nur vor und nach Sport
> «Setting» der Studien: Häufig in Labor (z. B. Laufband --> Vorteil Kontrolle, Nachteil: unrealistische Sportsituation = Übertragbarkeit auf Alltag?) oder in strukturierten Sportprogrammen (z. B. Gesundheitssport) 

Q:

Wann ist mit dem besten Befinden bei sportlicher Aktivität zu rechnen? 

A:

- tiefe Intensität

- grösserer Effekt bei tiefem Anfangswert des Befindens

- bis zu 25'

- Empfindung nach körperlicher Aktivität gemessen

Q:


Dimensionaler vs. kategorialem Ansatz der
Befindlichkeitsmessung (Schimmack, 1999)

A:

dimensional: Befinden wird durch wenige Übergeordnete Dimensionen ermittelt 

kategorial: es gibt vers. Befindlichkeitszustände (qualitative Beschreibungen) 

Q:


Wirkung Sport auf affektives Befinden:

Exemplarische Studie von Jeckel und Sudeck (2016)

A:


Fragestellungen:
— Wie wirken sich Sport- und Alltagsaktivitäten auf affektives Befinden im Alltag aus?
— Wie lange halten Effekte an?
> Stichprobe: 46 Personen (54% Frauen) im mittleren Erwachsenenalter
> Erfassung des Befindens:
— …über 7 Tage im alltäglichen Leben mithilfe Aktivitätstagebuch

Befunde (within-person):
— Akute positive Effekte von Sportaktivität & Alltagsaktivität auf Valenz und Aktivierung 
— Positive Effekte von Sportaktivität & Alltagsaktivität auf Valenz und Ruhe am Abend
> Befunde stehen mehrheitlich in Einklang mit aktuellen Reviews

> Effekte auf alle 3 Befindlichkeitsdimensionen (v.a. Valenz, auch unabhängig von Tageszeit etc. am stabilsten) --> Befindlichkeitsdimensionen reagieren nicht alle gleich sensibel auf Sportaktivität 

> kein Zusammenhang mit Tageszeit aber an Wochenenden Befindlichkeit positiver 

> positive Effekte Sport & Alltagsaktivität bereits bei kurzer Dauer (10'-15'), energievoll, wach etc. hält aber nur ca. 6h an 

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Q:

Was sagt die Endocannabinoidhypothese aus? 

- Was sind Endocannabinoide? 

A:

​- Endocanabinoide = fettsäurehaltige Substanzen die von Körper selbst produziert werden 

> Endocannabinoid-System umfasst Rezeptoren CB1 und CB2sowie körpereigene Endocannabinoide


> Aktivierung der Rezeptoren führt zu Cannabis-ähnlicher
Wirkung, u. a.:
— Entspannung
— Intensivierung Sinneseindrücke
— Schmerzlinderung
— Veränderung kognitive Informationsverarbeitung

> Durch sportliche Aktivität werden vermehrt Endocannabinoide ausgeschüttet (kurze Wirkdauer) 


Q:

Was sagt die transiente Hypofrontalitätshypothese aus? 

A:


> Um grosse Muskelmassen in Bewegung zu bringen
müssen viele Hirnareale gleichzeitig aktiviert werden
> Aber: Beschränkte metabolische Ressourcen
> Folge:
— sensorische, motorische und autonome Hirnareale
werden verstärkt aktiviert
— Areale, die für kognitive Informationsverarbeitung
zuständig werden herunterreguliert
> Intrusionen, negative Selbstgespräche, ständig
wiederholende kognitive Planungsversuche
etc. nehmen während Sport ab

Q:

Was sagt die dual-mode Theorie aus? 

A:


> Psychobiologische Theorie von Panteleimon Ekkekakis
> Befindlichkeitsveränderungen während Sport: Evolutionäre Mechanismen
> Befindlichkeitseffekte sind Resultat von…
1. kognitiven Faktoren (z. B. Kompetenzerleben, Autonomieerleben)
2. interozeptiven Faktoren (d. h. Wahrnehmung Reize aus Körperinnern)
> Einfluss der beiden Faktoren ist wiederum abhängig von Intensität (Fokus auf Valenz während sportlicher Tätigkeit)

Q:

Was ist der Sinn von Gesundheitsförderung & Krankheitsprävention? 

A:

Gesundheitsförderung:

- positive Gesundheitseffekte von Bewegung maximieren (Ressourcenstärkung)


Krankheitsprävention:

- Erkrankungsrisiken minimieren

Q:

Was ist das Problem beim Drop-Out-Phänomen & welche Massnahmen werden dagegen ergriffen? 

A:

Drop-Out-Phänomen (über Zeit sinkende Anz. Teilnehmer die Bewegungsempfehlungen erfüllen, z.B. körperliche Aktivität nach Reha, Fitnesscenter)

 -> kein Effekt auf physische Gesundheit, schaffen es oft nicht längerfristig regelmässig aktiv zu sein

-> erfordert komplexe Verhaltensumstellung, Wissen dass Sport gut für Gesundheit ist reicht nicht 

-> systematisches Vorgehen auf mehreren Ebenen notwendig 

- hohe Gesundheitskosten der CH-Bevölkerung da gut ausgebautes Gesundheitswesen aber teure ambulante & stationäre Kosten

 -> Ziel durch Gesundheitsförderung (Interventionen um Aktivität der Gesellschaft zu fördern) Kosten zu minimieren 

Q:

Beispiele für Interventionsprogramme zur Gesundheitsförderung

A:

- Gemeinde Duell (Schweiz bewegt)

- Gorilla

- Bike to work 

- Miges Balu

Q:

Annäherung an den Begriff "Gesundheit"

A:

- keine einheitliche Definition (Fasitkonstrukt = schwammig)

- geläufige, aber oft kritisierte Definition (weil gilt als utopisch) der WHO: 
"Gesundheit ist ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen & sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen." 



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