Genetik at Universität Bern | Flashcards & Summaries

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TESTE DEIN WISSEN

Nenne Beispiele für Quantitative und Qualitative Merkmale

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TESTE DEIN WISSEN

Quantitative Merkmale sind messbare Werte auf einer Intervallskala, z.B. das Gewicht. Sie werden in diskret oder stetig eingeteilt:

-diskret: z.B. Zahl der Milchkühe pro Betrieb oder Alter in Jahren --> nimmt nur abzählbar viele Werte an

-stetig: z.B. Grösse, Gewicht, Länge, Milchmenge


Qualitative Merkmale nehmen keinen mathematischen Wert an, folgen keiner Rangfolge, können jedoch in Kategorien unterschieden werden, z.B. Geschlecht, Rasse etc. Sie werden in nominal und ordinal eingeteilt:

-nominal: Rasse, Farbe, Geschlecht

-ordinal (Rangfolge): z.B. Kalbverkauf von leicht - schwer

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Was ist ein dihybrider Erbgang?

Was erscheint in den F1- und F2-Generationen?

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Es werden 2 Merkmale beobachtet.

 

In der F1-Generation haben alle den gleichen Phänotyp.

 

In der F2-Generation:

Phänotypische Aufspaltung = 9:3:3:1

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Was ist ein autosomal codominanter Erbgang?

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Die zwei Allele eines Gens wirken gleich stark auf den Phänotyp ein!

W=weiss

R=rot

 

Parentalgeneration: WW x RR

F1-Generation: WR, es gibt eine weiss-rot gefleckte Blütenfarbe, gleicher Phänotyp

F2-Generation: Phänotypverhältnis 1: 2: 1 (1 weiss, 2 gefleckt, 1 rot) 


z.B. Blutgruppen

Mutter AA, Vater BB

F1 = AB


-->Wenn das mütterliche UND das väterliche Allel im Nachkommen sichtbar wird, spricht man von einem codominanten Merkmal.

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Mit was befasst sich die Populationsgenetik?

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Die Populationsgenetik befasst sich mit der genetischen Struktur einer Population zu einem bestimmten Zeitpunkt und der Änderung der genetischen Strukturen unter dem Einfluss bestimmter Kräfte.

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Woran erkennt man einen monogen autosomal rezessiven Erbgang?

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  • monogen autosomal rezessive Merkmale „überspringen“ häufig eine Generation
  • männliche und weibliche Individuen sind gleich häufig betroffen, Ausnahme sind geschlechtsbegrenzte Merkmale wie z.B. Hodenhochtstand. Ist nicht dasselbe wie geschlechtsgekoppelt!
  • häufig nach Inzuchtpaarung


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Woran erkennt man einen monogen autosomal dominanten Erbgang?

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  • Monogen autosomal dominante Merkmale überspringen nie eine Generation!
  • Merkmalsträger haben immer einen betroffenen Vater oder eine betroffene Mutter (Ausnahme: wenn eine neue Mutation auftritt).
  • Männliche und weibliche Individuen sind gleich häufig betroffen (Ausnahme: geschlechtsbegrenzte Merkmale)
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Wie ist eine Population definiert?

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Eine Population ist eine Gemeinschaft sich sexuell fortpflanzender Individuen derselben Art, zwischen denen regelmässig Paarungen auftreten und die im Verlauf einer Reihe von Generationen einen bestimmten Raum besiedeln.

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Woran erkennt man einen zytoplasmatischen (mitochondrialen) Erbgang?

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  • Vererbung über die Mutter
  • Häufig Variabilität im Schweregrad (abhängig vom Anteil mutierter mtDNA).
  • Normalerweise alle Nachkommen von Merkmalsträgerinnen betroffen
  • Phänotyp überspringt nie eine Generation
  • Seltener Erbgang
  • Wird immer über die Mutter übertragen und alle Nachkommen sind betroffen. Nur die Zygote trägt etwas zu den Mitochondrien bei, der Vater nicht.
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Was ist ein monohybrider Erbgang?

Was erscheint in den F1- und F2-Generationen?

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Es wird nur 1 einziges Merkmal betrachtet. Z.B. nur die Farben von Erbsen.

 

In der F1-Generation haben alle den gleichen Phänotyp. 

 

In der F2-Generation:

Phänotypische Aufspaltung = 3 : 1

Genotypische Aufspaltung = 1 : 2 : 1

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Woran erkennt man einen monogen X-chromosomal rezessiven Erbgang?

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  • Monogen X-chromosomal rezessive Merkmale treten häufiger bei männlichen Individuen auf d.h. Merkmalsträger sind männlich.
  • Merkmalsträger hängen immer über die mütterliche Linie zusammen
  • Anlageträgerinnen sind immer weiblich 
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Wie sind Rassen definiert?

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TESTE DEIN WISSEN

Gesamtheit der auf eine Züchtung zurückgehenden Tiere, die sich durch bestimmte gemeinsame Merkmale von den übrigen derselben Art unterscheiden. (Untereinheiten einer Art)

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Was ist der Phänotyp?

Was ist der Genotyp?

 

Was wird als Genom bezeichnet?

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Phänotyp: beschreibt quantitative und qualitative Eigenschaften eines Organismus (oder einer einzelnen Zelle). Hierzu zählen nicht nur leicht feststellbare Charakteristika wie Form und Farbe, sondern auch mikroskopisch oder auf molekularer Ebene beobachtbare Eigenschaften.

 

Genotyp: Bezieht sich auf die durch genetische Analyse erschlossene genetische Verfassung eines Organismus, die für das äussere Erscheinungsbild verantwortlich ist.

 

Genom = Gesamtheit der genetischen Informationen im haploiden Chromosomensatz.

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Q:

Nenne Beispiele für Quantitative und Qualitative Merkmale

A:

Quantitative Merkmale sind messbare Werte auf einer Intervallskala, z.B. das Gewicht. Sie werden in diskret oder stetig eingeteilt:

-diskret: z.B. Zahl der Milchkühe pro Betrieb oder Alter in Jahren --> nimmt nur abzählbar viele Werte an

-stetig: z.B. Grösse, Gewicht, Länge, Milchmenge


Qualitative Merkmale nehmen keinen mathematischen Wert an, folgen keiner Rangfolge, können jedoch in Kategorien unterschieden werden, z.B. Geschlecht, Rasse etc. Sie werden in nominal und ordinal eingeteilt:

-nominal: Rasse, Farbe, Geschlecht

-ordinal (Rangfolge): z.B. Kalbverkauf von leicht - schwer

Q:

Was ist ein dihybrider Erbgang?

Was erscheint in den F1- und F2-Generationen?

A:

Es werden 2 Merkmale beobachtet.

 

In der F1-Generation haben alle den gleichen Phänotyp.

 

In der F2-Generation:

Phänotypische Aufspaltung = 9:3:3:1

Q:

Was ist ein autosomal codominanter Erbgang?

A:

Die zwei Allele eines Gens wirken gleich stark auf den Phänotyp ein!

W=weiss

R=rot

 

Parentalgeneration: WW x RR

F1-Generation: WR, es gibt eine weiss-rot gefleckte Blütenfarbe, gleicher Phänotyp

F2-Generation: Phänotypverhältnis 1: 2: 1 (1 weiss, 2 gefleckt, 1 rot) 


z.B. Blutgruppen

Mutter AA, Vater BB

F1 = AB


-->Wenn das mütterliche UND das väterliche Allel im Nachkommen sichtbar wird, spricht man von einem codominanten Merkmal.

Q:

Mit was befasst sich die Populationsgenetik?

A:

Die Populationsgenetik befasst sich mit der genetischen Struktur einer Population zu einem bestimmten Zeitpunkt und der Änderung der genetischen Strukturen unter dem Einfluss bestimmter Kräfte.

Q:

Woran erkennt man einen monogen autosomal rezessiven Erbgang?

A:
  • monogen autosomal rezessive Merkmale „überspringen“ häufig eine Generation
  • männliche und weibliche Individuen sind gleich häufig betroffen, Ausnahme sind geschlechtsbegrenzte Merkmale wie z.B. Hodenhochtstand. Ist nicht dasselbe wie geschlechtsgekoppelt!
  • häufig nach Inzuchtpaarung


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Q:

Woran erkennt man einen monogen autosomal dominanten Erbgang?

A:
  • Monogen autosomal dominante Merkmale überspringen nie eine Generation!
  • Merkmalsträger haben immer einen betroffenen Vater oder eine betroffene Mutter (Ausnahme: wenn eine neue Mutation auftritt).
  • Männliche und weibliche Individuen sind gleich häufig betroffen (Ausnahme: geschlechtsbegrenzte Merkmale)
Q:

Wie ist eine Population definiert?

A:

Eine Population ist eine Gemeinschaft sich sexuell fortpflanzender Individuen derselben Art, zwischen denen regelmässig Paarungen auftreten und die im Verlauf einer Reihe von Generationen einen bestimmten Raum besiedeln.

Q:

Woran erkennt man einen zytoplasmatischen (mitochondrialen) Erbgang?

A:
  • Vererbung über die Mutter
  • Häufig Variabilität im Schweregrad (abhängig vom Anteil mutierter mtDNA).
  • Normalerweise alle Nachkommen von Merkmalsträgerinnen betroffen
  • Phänotyp überspringt nie eine Generation
  • Seltener Erbgang
  • Wird immer über die Mutter übertragen und alle Nachkommen sind betroffen. Nur die Zygote trägt etwas zu den Mitochondrien bei, der Vater nicht.
Q:

Was ist ein monohybrider Erbgang?

Was erscheint in den F1- und F2-Generationen?

A:

Es wird nur 1 einziges Merkmal betrachtet. Z.B. nur die Farben von Erbsen.

 

In der F1-Generation haben alle den gleichen Phänotyp. 

 

In der F2-Generation:

Phänotypische Aufspaltung = 3 : 1

Genotypische Aufspaltung = 1 : 2 : 1

Q:

Woran erkennt man einen monogen X-chromosomal rezessiven Erbgang?

A:
  • Monogen X-chromosomal rezessive Merkmale treten häufiger bei männlichen Individuen auf d.h. Merkmalsträger sind männlich.
  • Merkmalsträger hängen immer über die mütterliche Linie zusammen
  • Anlageträgerinnen sind immer weiblich 
Q:

Wie sind Rassen definiert?

A:

Gesamtheit der auf eine Züchtung zurückgehenden Tiere, die sich durch bestimmte gemeinsame Merkmale von den übrigen derselben Art unterscheiden. (Untereinheiten einer Art)

Q:

Was ist der Phänotyp?

Was ist der Genotyp?

 

Was wird als Genom bezeichnet?

A:

Phänotyp: beschreibt quantitative und qualitative Eigenschaften eines Organismus (oder einer einzelnen Zelle). Hierzu zählen nicht nur leicht feststellbare Charakteristika wie Form und Farbe, sondern auch mikroskopisch oder auf molekularer Ebene beobachtbare Eigenschaften.

 

Genotyp: Bezieht sich auf die durch genetische Analyse erschlossene genetische Verfassung eines Organismus, die für das äussere Erscheinungsbild verantwortlich ist.

 

Genom = Gesamtheit der genetischen Informationen im haploiden Chromosomensatz.

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