Mammalia (Fauna) at Universität Bayreuth | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Mammalia (Fauna) an der Universität Bayreuth

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TESTE DEIN WISSEN
Endothermie (Warmblütigkeit)
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Vorteil
- aufgrund erhöhten Stoffumsatzes Aufrechterhaltung einer von Außentemperatur weitgehend unabhängige KT 
-> ermöglicht länger andauernde Aktivitäten
Nachteil
- Benötigen des zehnfaches Sauerstoffs und Nahrung wie vergleichbar große Reptilien
Lösung
Kieferform:
- effizientere Nahrungsaufnahme durch Nutzung neuer Knochen weiter vorne
-> mehr Platz für Kiefermuskulatur und Knochen des Hinterkopfes
-> alte Gelenke frei für neue Aufgaben (z.B. Luftschall-Übertragung im Mittelohr)
Spezialisierte Zähne:
- bei ST spezialisiert für unterschiedliche Aufgaben
Wirbel:
- Unterstützung der Atmung beim Laufen durch vertikale Mobilität
Konservierung der Körperwärme:
- Haare
- sekundärer Gaumen
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Koordination von Fortbewegung und Atmung
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Horizontales Biegen (früher Tetrapode, heute Salamander, Eidechsen):
- ermöglicht kurze, anaerobe Sprints 
Vertiakles Biegen (bei gallopierenden Säugern):
- Unterstützung der Atmung durch ausdauerndes Laufen
- Ermöglicht durch Wirbelanatomie und Verlagerung der Beine unter den Rumpf

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TESTE DEIN WISSEN
Gaumen
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TESTE DEIN WISSEN
- Trennung des Rachen- und Mundraumes durch Gaumen
- Verschließen der Luftröhre während des Schluckens durch Epiglottis (Kehldeckel)
- Absenken der Zungenbasis gegen Gaumen: Unterdrucken zum Saugen
- Larynx (kehlkopf) bei Säuglingen höher
-> Erledigen des Schluckens und Atmen gleichzeitig
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TESTE DEIN WISSEN
Haut
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TESTE DEIN WISSEN
1. Epidermis
2. Dermis (=Corium)
- Drüsen für Schweiß
-> Thermoregulation über Flüssigkeitsabgabe (typisch für Menschen und Pferde) (Känguruhs lecken Unterarme, Hunde hecheln)
-Talg zur Haareinfettung
-> wasserabweisend, geschmeidig machen
- Duftstoffe 
-> Beziehung der Artgenossen
- Milchdrüsen
3. Hypodermis (=Subcutis)(viele Fettzellen)

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Milchdrüsen
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Vorteile
- Proteinreiche Nahrung
- Antikörper der Mutter
- Viviparie weniger aufwändig für Mutter

Ursprung der Milchdrüsen
- aus Talgdrüsen
-> Assoziation mit Talgdrüsen
- Pheromone
-> zur Erkennung der Mutter von Jungen
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Zähne
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TESTE DEIN WISSEN
1. Schmelz
- aus Kalziumphosphat, Fluor, Proteinen, Wasser
- härteste Gewebe
- je mehr Kalziumphosphat und Fluor im Zahn, desto widerstandsfähiger gegen äußere Angriffe
2. Dentin
- Schutz der Pulpa (Zahnmark), Enthalten weniger Kalziumkristalle und mehr kollagenen Fasern
- Durchzogen von kleinen Dentinkanälchen (mit Zellfortsätzen -> Anbau von Dentin)
- Wachstum von Dentin ins hohe Alter
3. Pulpa 
- aus Blutgefäßen, Nervenbahnen, Bindegewebe, Zellen zur Dentinbildung (Odontoblasten)
- Durchziehen von Fortsätzen der Zellen udn Nerven in Dentin
-> Versorgung mit Nährstoffen, Ablagerung von Dentin, Weiterleiten von Reizen
4. Zement
- Verankerung im Zahnfach (Aussparung des Knochens)
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Zahnformeln
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
- 32 Zähne
- Unterteilung in OK links, OK rechts, UK links, UK rechts
Reihenfolge
- I -> Incisivi (Schneidezähne)
- C -> Canini (Eckzähne)
- P -> Prämolaren (Vormahlzähne)
- M -> Molaren (Mahlzähne)

2-1-2-3     (2I + 1C + 2P + 3M) x 4 = 32 Zähne

Diphyodontie bei ST:
- einmaliger Zahnwechsel (2 Zahngenerationen)

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
O. Eulipotyphla (Insektenfresser/ Insectivora)

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Merkmale
- Vorhanden sein von Eckzähnen (C) (klein, Ausnahme: Maulwurf mit großen C)
- rüsselartige Verlängerung der Schnauze
- keine Opponierbarkeit des Daumen
- kein Blinddarm

Zahnformel
OKL                OKR
1-3     1        2-4     3
1-3     0-1    2-4     3
UKL                OKL
Summe: 26-44 Zähne

Familien
-Maulwürfe
-> große C
-> Fell aus Wollhaaren ohne Strich
-> Schwanz und Schnauze mit Tasthaaren
- Igel
-> Rückenhaare= Stacheln
- Spitzmäuse
-> Verströmen von Moschusgeruch durch Drüse am After
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
O. Lagomorpha
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Feldhase
- kurze Vorder-, lange Hinterbeine
- dämmerungsaktiver Einzelgänger

Wildkaninchen
- kurze Hinterbeine
- zierlicher Körperbau
- dämmerungsaktiv, in Kolonien

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TESTE DEIN WISSEN
O. Rodentia (Nagetiere)
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Nagezähne (I)
- je 2 ständig nachwachsende I in OB & UK mit Schmelzüberzug an Vorderseite
- gegenseitiges Schärfen der Schneidezähne
- statt C große zahnfeie Lücken (Diastema), vor P, dahinter M

Familie Wühler
- Hamster 
- Feldmaus
- Bisamratte
Familie Langschwanzmäuse
- Gelbhalsmaus (fast reinweiße US mit deutlicher Abgrenzung zur OS, Bewohnen Maulswurfs- Und Wühlmausbauten)
- Waldmaus (schmutzigweiße US mit fließender Abgrenzung zur OS, Bauen eigener Bauten)
- Hausmaus (Kulturfolger)
Familie Hörnchen
- buschiger Schwanz, Sohlengänger, 
- Zahnformel:
1-0-2-3
1-0-1-3 = 22
-> Eichhörnchen
-> Grauhörnchen
Familie Bilche
- Siebenschläfer (Hörnchenverwandt)
- nachtaktiv
- WS >7 Monate


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TESTE DEIN WISSEN
O. Carnivora (Raubtiere)
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Hunde
- Zahnformel:
3-1-4-2
3-1-4-3 = 42
- viele Backenzähne, Aufbrechen von Knochen älterer Kadaver, 
Katzen
- Zahnformel:
3-1-3-1
3-1-2-1 = 30
- Spezialisierung des Gebisses auf weichere und fleischige Teile der Beute
P4/M1- Brechschere
- Besitzen alle Landraubtiere -> Eignung zum Zerschneiden von Fleisch (=Reißzähne)
- Besonders kräftig bei Hyänen, weniger kräftig bei Bären
- Reduzieren der Backenzähne bei Katzen
Familie Marder
- Iltis
- Nerz
- Hermelin
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Funktion der Haare
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
- Wärmeisolation (proportional zur Haarlänge)
- Tastsinn (Vibrissen = Tasthaare)
- Tarnung (Färbung)
- Kommunikation
- Modifikation als
-> Schutz der Fingerspitzen (Hufe, Nägel)
-> Verteidigung/Angriff (Klauen)
-> Werkzeug (Klauen)
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Beispielhafte Karteikarten für deinen Mammalia (Fauna) Kurs an der Universität Bayreuth - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:
Endothermie (Warmblütigkeit)
A:
Vorteil
- aufgrund erhöhten Stoffumsatzes Aufrechterhaltung einer von Außentemperatur weitgehend unabhängige KT 
-> ermöglicht länger andauernde Aktivitäten
Nachteil
- Benötigen des zehnfaches Sauerstoffs und Nahrung wie vergleichbar große Reptilien
Lösung
Kieferform:
- effizientere Nahrungsaufnahme durch Nutzung neuer Knochen weiter vorne
-> mehr Platz für Kiefermuskulatur und Knochen des Hinterkopfes
-> alte Gelenke frei für neue Aufgaben (z.B. Luftschall-Übertragung im Mittelohr)
Spezialisierte Zähne:
- bei ST spezialisiert für unterschiedliche Aufgaben
Wirbel:
- Unterstützung der Atmung beim Laufen durch vertikale Mobilität
Konservierung der Körperwärme:
- Haare
- sekundärer Gaumen
Q:
Koordination von Fortbewegung und Atmung
A:
Horizontales Biegen (früher Tetrapode, heute Salamander, Eidechsen):
- ermöglicht kurze, anaerobe Sprints 
Vertiakles Biegen (bei gallopierenden Säugern):
- Unterstützung der Atmung durch ausdauerndes Laufen
- Ermöglicht durch Wirbelanatomie und Verlagerung der Beine unter den Rumpf

Q:
Gaumen
A:
- Trennung des Rachen- und Mundraumes durch Gaumen
- Verschließen der Luftröhre während des Schluckens durch Epiglottis (Kehldeckel)
- Absenken der Zungenbasis gegen Gaumen: Unterdrucken zum Saugen
- Larynx (kehlkopf) bei Säuglingen höher
-> Erledigen des Schluckens und Atmen gleichzeitig
Q:
Haut
A:
1. Epidermis
2. Dermis (=Corium)
- Drüsen für Schweiß
-> Thermoregulation über Flüssigkeitsabgabe (typisch für Menschen und Pferde) (Känguruhs lecken Unterarme, Hunde hecheln)
-Talg zur Haareinfettung
-> wasserabweisend, geschmeidig machen
- Duftstoffe 
-> Beziehung der Artgenossen
- Milchdrüsen
3. Hypodermis (=Subcutis)(viele Fettzellen)

Q:
Milchdrüsen
A:
Vorteile
- Proteinreiche Nahrung
- Antikörper der Mutter
- Viviparie weniger aufwändig für Mutter

Ursprung der Milchdrüsen
- aus Talgdrüsen
-> Assoziation mit Talgdrüsen
- Pheromone
-> zur Erkennung der Mutter von Jungen
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Q:
Zähne
A:
1. Schmelz
- aus Kalziumphosphat, Fluor, Proteinen, Wasser
- härteste Gewebe
- je mehr Kalziumphosphat und Fluor im Zahn, desto widerstandsfähiger gegen äußere Angriffe
2. Dentin
- Schutz der Pulpa (Zahnmark), Enthalten weniger Kalziumkristalle und mehr kollagenen Fasern
- Durchzogen von kleinen Dentinkanälchen (mit Zellfortsätzen -> Anbau von Dentin)
- Wachstum von Dentin ins hohe Alter
3. Pulpa 
- aus Blutgefäßen, Nervenbahnen, Bindegewebe, Zellen zur Dentinbildung (Odontoblasten)
- Durchziehen von Fortsätzen der Zellen udn Nerven in Dentin
-> Versorgung mit Nährstoffen, Ablagerung von Dentin, Weiterleiten von Reizen
4. Zement
- Verankerung im Zahnfach (Aussparung des Knochens)
Q:
Zahnformeln
A:
- 32 Zähne
- Unterteilung in OK links, OK rechts, UK links, UK rechts
Reihenfolge
- I -> Incisivi (Schneidezähne)
- C -> Canini (Eckzähne)
- P -> Prämolaren (Vormahlzähne)
- M -> Molaren (Mahlzähne)

2-1-2-3     (2I + 1C + 2P + 3M) x 4 = 32 Zähne

Diphyodontie bei ST:
- einmaliger Zahnwechsel (2 Zahngenerationen)

Q:
O. Eulipotyphla (Insektenfresser/ Insectivora)

A:
Merkmale
- Vorhanden sein von Eckzähnen (C) (klein, Ausnahme: Maulwurf mit großen C)
- rüsselartige Verlängerung der Schnauze
- keine Opponierbarkeit des Daumen
- kein Blinddarm

Zahnformel
OKL                OKR
1-3     1        2-4     3
1-3     0-1    2-4     3
UKL                OKL
Summe: 26-44 Zähne

Familien
-Maulwürfe
-> große C
-> Fell aus Wollhaaren ohne Strich
-> Schwanz und Schnauze mit Tasthaaren
- Igel
-> Rückenhaare= Stacheln
- Spitzmäuse
-> Verströmen von Moschusgeruch durch Drüse am After
Q:
O. Lagomorpha
A:
Feldhase
- kurze Vorder-, lange Hinterbeine
- dämmerungsaktiver Einzelgänger

Wildkaninchen
- kurze Hinterbeine
- zierlicher Körperbau
- dämmerungsaktiv, in Kolonien

Q:
O. Rodentia (Nagetiere)
A:
Nagezähne (I)
- je 2 ständig nachwachsende I in OB & UK mit Schmelzüberzug an Vorderseite
- gegenseitiges Schärfen der Schneidezähne
- statt C große zahnfeie Lücken (Diastema), vor P, dahinter M

Familie Wühler
- Hamster 
- Feldmaus
- Bisamratte
Familie Langschwanzmäuse
- Gelbhalsmaus (fast reinweiße US mit deutlicher Abgrenzung zur OS, Bewohnen Maulswurfs- Und Wühlmausbauten)
- Waldmaus (schmutzigweiße US mit fließender Abgrenzung zur OS, Bauen eigener Bauten)
- Hausmaus (Kulturfolger)
Familie Hörnchen
- buschiger Schwanz, Sohlengänger, 
- Zahnformel:
1-0-2-3
1-0-1-3 = 22
-> Eichhörnchen
-> Grauhörnchen
Familie Bilche
- Siebenschläfer (Hörnchenverwandt)
- nachtaktiv
- WS >7 Monate


Q:
O. Carnivora (Raubtiere)
A:
Hunde
- Zahnformel:
3-1-4-2
3-1-4-3 = 42
- viele Backenzähne, Aufbrechen von Knochen älterer Kadaver, 
Katzen
- Zahnformel:
3-1-3-1
3-1-2-1 = 30
- Spezialisierung des Gebisses auf weichere und fleischige Teile der Beute
P4/M1- Brechschere
- Besitzen alle Landraubtiere -> Eignung zum Zerschneiden von Fleisch (=Reißzähne)
- Besonders kräftig bei Hyänen, weniger kräftig bei Bären
- Reduzieren der Backenzähne bei Katzen
Familie Marder
- Iltis
- Nerz
- Hermelin
Q:
Funktion der Haare
A:
- Wärmeisolation (proportional zur Haarlänge)
- Tastsinn (Vibrissen = Tasthaare)
- Tarnung (Färbung)
- Kommunikation
- Modifikation als
-> Schutz der Fingerspitzen (Hufe, Nägel)
-> Verteidigung/Angriff (Klauen)
-> Werkzeug (Klauen)
Mammalia (Fauna)

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Tag 13: Mammalia 🐁

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