Theorien der Sozialpädagogik at Universität Bamberg

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Gesellschaftstheorie – Klaus Mollenhauer 


> Zentrale Begriffe: Erziehung:

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Bedürfnistheorie (interdisziplinäre Fürsorgewissenschaft) -Ilse Arlt

>Methoden der Bedürfniserhebung 
>Bedürfnisbefriedigung ist Abhängig von...
> Entstehungsprozess

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Bedürfnistheorie (interdisziplinäre Fürsorgewissenschaft) - Ilse Arlt

> Typologie der Bedürfnisse 
> SA als Wissenschaft der Abhilfe
> Kritik

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Gesellschafstheorie – Klaus Mollenhauer 


>Ziel 


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Gesellschaftstheorie – Klaus Mollenhauer


> Zentrale Begriffe:

  • Erziehung/Bildung:
  • Erziehungswissenschaft:
  • Pädagogik: 

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Gesellschaftstheorie – Klaus Mollenhauer


> Kritische Erziehungswissenschaft - Theoretische Zugänge:  

Kommunikationstheorie (Bezug zu Habermas

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Gesellschaftstheorie – Klaus Mollenhauer


> Kritische Erziehungswissenschaft Zentrale Begriffe: 


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Gesellschaftstheorie – Klaus Mollenhauer 


>Sozialpädagogik(zentraler Begriff): 

> Thematische Profilierung

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Gesellschaftstheorie – Klaus Mollenhauer


>Thematische Profilierung – Theoretische Problemlagen (bezogen auf Kinder- & 

Jugendhilfe)

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Gesellschaftstheorie – Klaus Mollenhauer


> Jugendarbeit  

> Kritik an der Entw der Sozpäd

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Bedürfnistheorie (interdisziplinäre Fürsorgewissenschaft) - Ilse Arlt

> Ziel 
> Im Zentrum
> Zentrale Aspekte 

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Alltag und Lebenswelt – Hans Thiersch

Lebenswelt

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Theorien der Sozialpädagogik

Gesellschaftstheorie – Klaus Mollenhauer 


> Zentrale Begriffe: Erziehung:

Gesellschaftstheorie – Klaus Mollenhauer 


Zentrale Begriffe: 

Erziehung: 

- zentral für sein Verständnis von Sozialpädagogik 

- ist ein Funktionales Arrangement 

- soll ein systematisches Verhältnis der Generationen zueinander herstellen

- Muss in Distanziertheit betrachtet werden 

- Unterschiedliche Erziehungsfelder (Schule, Familie, außerschulisch)


Ziel der Erziehung: 

 Mündiges & krizisches Subjekt 

 Gesellschaft verändern können


Doppelfunktion: 

Integration: Im gegebenen System (Gesellschaft) zu recht "finden/einfinden

- Emanzipation: Kritik an gesellschaftlichen Verhältnissen soll entstehen (zur Verbesserung/Veränderung) 


Doppelfunktion ist der Grund für die Notwendigkeit einer kritisch 

emanzipatorischen Erziehungstheorie 

- Mit dem Ziel: Emanzipation + Integration 

- Kritik (an gesellschaftlichen Verhältnissen )

- Rationalität (

frage nach rationalen Handlungsmöglichkeiten, 

Anbieten von realisierbaren Handlungsalternative) 

- Emanzipation (Befreiung aus Bedingungen und festgelegten Handlungsmustern ) 

Theorien der Sozialpädagogik

Bedürfnistheorie (interdisziplinäre Fürsorgewissenschaft) -Ilse Arlt

>Methoden der Bedürfniserhebung 
>Bedürfnisbefriedigung ist Abhängig von...
> Entstehungsprozess
Bedürfnistheorie (interdisziplinäre Fürsorgewissenschaft) - Ilse Arlt

Methoden der Bedürfniserhebung (Personenzentriert):
- Beobachtung des Alltags
-präzise Erhebung des gelingenden oder misslingenden Alltags in Armutsforschung
• (Aus-)Bildungsmaßnahmen
• Umgang mit eigenen & gesellschaftlichen Ressourcen 
• Frage: was ist gutes Leben?
• Beschreibung anderer Lebensweisen, Kulturen (Blick in Zukunft inwieweit Veränderung möglich ist)
• Analyse von Reformbewegungen um Ergebnisse aufzunehmen und miteinzubeziehen 

- Unterschied: regelmäßige Lebensbedürfnisse & fallweise sonstige Bedürfnisse 
- 2 Möglichkeiten ihnen nachzugehen: streben nach Gewalt, Reichtum und Macht/ Vereinfachung der Bedürfnisbefriedigung, Bedarf reduzieren 

13 Bedürfnisklassen:
1. Luft/Licht/Wärme/Wasser
2. Ernährung 
3. Wohnen
4. Körperpflege
5. Kleidung
6. Ärztliche Hilfe und Krankenpflege
7. Unfallverhütung und Erste Hilfe
8. Erholung
9. Familienleben
10. Erziehung
11. Rechtspflege
12. Ausbildung zu wirtschaftlicher Tüchtigkeit 
13. Geistespflege (Moral, Ethik, Religion) 
vgl. Bedürfnispyramide Maslow 

- bei allen Menschen Grundbedürfnisse, keine Hierarchie 
- Bedürfnisse je nach Lebensumstände verschiedene Ausprägungen
• Besondere Bedürfnisgruppen: Kranke, Menschen m. Einschränkungen
=> durch unzureichende Erfüllung dieser Bedürfnisse = ARMUT!
! Aufgabe der Fürsorge (SA): Bedürfnisse ausreichend erfüllen, Gedeihen des Menschen vorantreiben! 

Bedürfnisbefriedigung ist Abhängig von:
- Sachgüter (wirtsch. Möglk.): Besitz, Benetzung 
- Nicht-Sachliche Güter (eig. & fremdes Können): Kenntnisse, Bildung, Fertigkeiten & Fähigkeiten, Verständnis 
- zeitliche Möglichkeiten 
- Zweckstreben: Zweck der Befriedigung?, selbst weiterkommen 

Entstehungsprozess des Bedürfnis:
- Entstehung (äußere Umstände)
- Bewusstwerden
- Wunsch nach Beseitigung der Unlust
- Vorstellung der Bedürfnisbefriedigung ( sittliche Beeinflussung über Grad des Genusses & unterliegt Hemmungen) 
- Reihe die auf Bedürfnisbefriedigung führenden Handlung

Theorien der Sozialpädagogik

Bedürfnistheorie (interdisziplinäre Fürsorgewissenschaft) - Ilse Arlt

> Typologie der Bedürfnisse 
> SA als Wissenschaft der Abhilfe
> Kritik
Bedürfnistheorie (interdisziplinäre Fürsorgewissenschaft) - Ilse Arlt

Typologie der Bedürfnisbefriedigung:
• Mittel + Können + Zeit = Bedürfnisbefriedigung 
-> fehlen nur die Mittel oder Können und Zeit zusammen oder alle drei kommt es zu Armut (multikausale Gründe für Armut) 

- je mehr Mittel zur Verfügung stehen, umso höher ist Handlungsspielraum 
- je besser die gesell. Position ist, desto größer ist Distanz zur Armut 

Not und Luxus:
- Notschwelle: Entbehrungszustand -> Bedürfnisbefriedigung darf nicht darunter sinken, sonst schädigt es dem Gedeihen des einzelnen und der Gesellschaft 
- Gedeihenserfordernis: ist-& soll- Zustand vglen + Zustand vor und nach der Hilfe testen 
- Luxusschwelle: Überschreitung führt zu mehr Wünschen -> Ausartung 
Kreativer vs. überflüssiger Konsum (keine Rücksicht auf Folgen für sich und andere) 

SA als Wissenschaft der Hilfe:
Bedürfnisse erkennen und einschätzen können: wann besteht mit & wird Hilfe benötigt? Armutsforschung als Wissenschaft von Not & Hilfe 
Lebensfreude als Ziel: Menschen dazu befähigen Bedürfnisse zu erkennen/ befriedigen, Recht auf Hilfe und Gegenleistung (Hilfe zur Selbsthilfe -> beugt Demütigung vor, geben und nehmen), handeln Legitimieren (genauer Kenntnisse der Bedingtheit menschlichen Handelns 

Kritik: 
- Radikalität im Denken (13 Bedürfnisklassen ohne Rücksicht auf weitere, wie Sexualität) (Festlegung der nicht-hierarchiesierten Bedürfnisklassen)
- Lebensfreude als oberstes Ziel
- am westliches Wohlstandsniveau orientiert -> frage wer es definiert -> Macht 
- Gesellschaft soll verändert werden aber nicht kritisiert 
- Analyse der Bedürfnisinterpretation durch soziale Bewegungen wird vernachlässigt 
- Statistiken verfälschen den individuellen Blick auf Armut (Gefahr der Verwissenschaftlichung) 

Theorien der Sozialpädagogik

Gesellschafstheorie – Klaus Mollenhauer 


>Ziel 


Gesellschafstheorie – Klaus Mollenhauer 


Ziel: 

Anschlussfähigkeit für die Sozialpädagogik an die Gesellschaft

- Politischer Aspekt der Erziehungswirklichkeit: 

Bildung + Erziehung = vorausbedachtes Gesellschaftsmodell 

- Bestand & Gültigkeit werden erkennbar wenn die junge Generation erwachsen ist 

-Bildung + Erziehung werden vermittelt  

  • durch die Vorbereitung auf eine küftige Gesellschaft 
  • aus einer gegebenen Gesellschaft heraus

-> man muss sich dieser kritisch zuwenden 

->Versuch der Begründung einer kri#schen Erziehungswissenscha (Sozialpädagogik als Thema 

darin) + Forderung einer kritischen Sozialpädagogik 

 

Zentrales Anliegen:  

Kann ein autonomes, kritisches Individuum mit päd. Mitteln hervorgebracht werden?




Theorien der Sozialpädagogik

Gesellschaftstheorie – Klaus Mollenhauer


> Zentrale Begriffe:

  • Erziehung/Bildung:
  • Erziehungswissenschaft:
  • Pädagogik: 

Gesellschaftstheorie – Klaus Mollenhauer 


Zentrale Begriffe: 

Erziehung/Bildung: 

  • Tatsache menschlicher Existenz 
  •  Zentraler Bestandteil der Kultur 
  • Macht Mensch zum Menschen 
  • Wird zunehmend vergesellschaftet


Erziehungswissenschaft: 

  • Handlungen die zum „Erwachsen“-werden führen
  • Junge Generation muss zum Erwachsen werden geführt werden 
  • Auf Erwachsene zurückgreifen 
  • Sollen auf jüngere Generation zu gehen - Hilfe bei Sozialisation


Pädagogik: 

  • Form des sozialen Handelns (Bildung) in der Praxis
  • Vorwissenschaftliche Erziehungslehre 
  • Erziehung + Bildung
  • Hauptziel:  Lernen ermöglichen um mündig zu werden


Sozpäd: 

  • Anlass & Ausgangspunkt ist Konflikt => sucht Antworten auf Probleme von Gesellschaft

Theorien der Sozialpädagogik

Gesellschaftstheorie – Klaus Mollenhauer


> Kritische Erziehungswissenschaft - Theoretische Zugänge:  

Kommunikationstheorie (Bezug zu Habermas

Gesellschaftstheorie – Klaus Mollenhauer


Kritische Erziehungswissenschaft - Theoretische Zugänge:  

Kommunikationstheorie (Bezug zu Habermas

-Strukturanalyse pädagogischer Beziehungen (Interaktion und Situation) 

  • Strukturen wie Erziehung zu funktionieren hat 
  • Struktur der Beziehung zwischen den Lernenden & Lehrenden 

 

- Institutionelles Rahmenbedingungen 

  • Machtstrukturen, Regeln, Soziale Kontrolle

Theorien der Sozialpädagogik

Gesellschaftstheorie – Klaus Mollenhauer


> Kritische Erziehungswissenschaft Zentrale Begriffe: 


Gesellschaftstheorie – Klaus Mollenhauer 


Kritische Erziehungswissenschaft Zentrale Begriffe: 

- Konflikt: Praxis und Politik 

  • Erziehungswissenschaft beeinflusst Politik
  • Gesellschaftliche Bedingtheit durch Politik
  • Erziehung auch politisch (Vorbereitung auf Gesellschaft)

- Emanzipation: (Selbst-) Bildung


  • Befähigung des Einzelnen zur Selbstbildung
  • Weitergegebenes Wissen reflektieren & weiterbilden (um Gesellschaft verändern zu können)
  • Normativer Aspekt: was kann das Individuum leisten?

- Pädagogisches Feld (Ort der gesellschaftlichen Erziehung): 

  • sinnkonstituierend (Sinn in der Erziehung) 
  • sinntradierend (Traditionen beibehalten ) 
  • sinnerschließend (Frage nach der Annehmbarkeit von Erziehung)

- Mündigkeit

  • Erziehung zur Selbstverantwortung und Spontanität
  • Eigenes Handeln re(ek#eren können

- Diskurs (Reflexion, Irritation, Kritik, Entwicklung neuer Sicht- und Interpretationsweisen)

  • Aufgabe einer kri#schen Erziehungswissenscha 

Theorien der Sozialpädagogik

Gesellschaftstheorie – Klaus Mollenhauer 


>Sozialpädagogik(zentraler Begriff): 

> Thematische Profilierung

Gesellschaftstheorie – Klaus Mollenhauer 


Sozialpädagogik(zentraler Begriff): 

- Unterschiede zu anderen Erziehungsfeldern (Schule, Familie->ergänzt)

- Anlass und Ausgangspunkt der Maßnahmen ist ein Konflikt 

  • Subjektive Erfahrungen der Einzelnen
  • Wie nehmen sie den Konflikt wahr? Ist es überhaupt ein Konflikt? 

- Erziehungsgeschehen ist flexibel 

- Muss zur Überwindung des Konflikts zwischen Individuum und Gesellschaft beitragen 

- Im weitesten Sinne: Bildungsvorgang 

=> Zielt auf 3-fachen Gegenstand: Kommunikation, Mündigkeit, institutionelle Rahmenbedingungen (soll schützen, pflegen, beraten)


Sozialpädagogik als ein in die Zukunft gerichteter Lernprozess : 

-> Jeder Bildungsvorgang enthält eine zeitliche Struktur 

  • Lernprozess ist zeitlich begrenzt 
  • Versucht Vergangenheit mit der Zukunft zu verbinden
  • Begrenzt das Neu- und Umdenken

- muss sich immer weiterentw und sich an Grenzen der Generation anpassen

- Bestimmung der Entw.aufgabe (altersspezif.)

- soz. Bez. und Orte müssen aufrecht erhalten werden

- Gesell. Bedingungen und Strukturen müssen berücksichtigt werden

=> Sozpäd muss sich deshalb zukünftiges auf folgendes konzentrieren


Thematische Profilierung:

- Generationsverhältnis 

- Normalität & Abweichung 

- Armut 

- Interkulturalität 

- Treatment Forschung

Theorien der Sozialpädagogik

Gesellschaftstheorie – Klaus Mollenhauer


>Thematische Profilierung – Theoretische Problemlagen (bezogen auf Kinder- & 

Jugendhilfe)

Gesellschaftstheorie – Klaus Mollenhauer 


Thematische Profilierung – Theoretische Problemlagen (bezogen auf Kinder- & 

Jugendhilfe):

1)  Generationenverhältnis 

- Jugend musst Konfrontationen mit Generationsdifferenzierung bewältigen 

  • kann zu kritischen sozialen Lagen und biografischen Brüchen kommen 

 

2)  Normalität und Abweichung (Normalitätsbalance)  

- Abweichungen von gesellschaftl. Normvorstellungen (Grundzug des Heranwachsens) 

-Normalitäten verändern sich 

-Sozialpädagogik muss mit der Normalität des Unterschieds rechnen 

  •  unentliche Normalitätsentwürfe - konkurrierend - private Normalitätsentwürfe 
  • Sozialpädagogik muss beiden gerecht werden


3)  Armut

- Arme Menschen als Hauptklientel 

- Sozialpädagogisches Ziel: Armut erforschen und thematisieren 

- Sozialpädagogik ist immer in Kontakt mit Armut, von Armut betroffenen Familien 

- Hat negative Folgen auf die Möglichkeiten gesellschaftlicher Teilhabe  

 

4)  Interkulturalität 

- Signifikante Zunahme 

- Verschiedene Problemlagen 

- Gegenwärtiges + zukünftiges Handlungsfeld 

- Migrationsentwicklung rufen kulturelle Integrations- und Assimilationsaufgaben hervor 

=> Aufgabe der Sozialpädagogik (In allen 4 Bereichen):  

  • Bildung individueller, autonomer Subjekte unterstützen 
  • Bewältigung von Problemen & Aufgaben in den genannten Feldern führt zu Emanzipation 

 

Treatment-Forschung

Theorien der Sozialpädagogik

Gesellschaftstheorie – Klaus Mollenhauer


> Jugendarbeit  

> Kritik an der Entw der Sozpäd

Gesellschaftstheorie – Klaus Mollenhauer


Jugendarbeit: 

- Freiwilligkeit (v. selbst bestimmte Hilfestellung annehmen)

Orientierung an Bedürfnisse und Interessen der Jugendlichen (zentraler Zukunftsbezug)

- Geselligkeit im freien Raum 

- politische Rahmenbedingungen und soziale Kommunikation


kritischer Moment der Jugendarbeit 

  • im Erziehungsfeld: Infovermittlung, Freizeitangebote vs. Aufklärung und Mündigkeit
  • Einübung von Kritik, Demokratie, Flexibilität üben Moment des Konflikts


Kritik an der Entw der Sozpäd:

- Geschichts- und Perspektivlosigkeit des päd Denkens

Zukunftsperspektive utopisch

+ begründbarer Begriff der EWS (stationäre Gesellschaftsproblematik verändert sich nur sehr langsam, Erz.ziele klar definiert)

- erst durch Erz wird man zum Menschen

Theorien der Sozialpädagogik

Bedürfnistheorie (interdisziplinäre Fürsorgewissenschaft) - Ilse Arlt

> Ziel 
> Im Zentrum
> Zentrale Aspekte 
Bedürfnistheorie (interdisziplinäre Fürsorgewissenschaft) - Ilse Arlt

Ziel: Beförderung des individuellen & gesellschaftlichen Gedeihens 
- basiert auf Bedürfniskonzept 
Mehr Lebensfreude statt bloße Leidenslinderung
- Menschen dazu befähigen Bedürfnisse zu erkennen & zu befriedigen (innere & äußere Lebensvorgänge + bewusste & unbewusste) 

im Zentrum: 
- erforscht Armut und Gedeihen
- betont Armut als multikausal bedingte Mangelbefindlichkeit ( Hinweis auf menschlichen Wohllebens/ Gedeihens) 
- ihre Arbeit entstand aus Kritik der gegenwärtigen Wohlfahrtspflege heraus (nicht Linderung vom Leid, sondern Beförderung der Lebensfreude) 

Zentrale Aspekte:
A) Elendsform (z.B. Armut)
B) Bedürfnis (Beheben der Arbeitslosigkeit)
C) Notursache (Arbeitslosigkeit)
D) Vorhandene Fürsorgemittel 
(Unterstützungsmöglichkeiten um Sit. Zu verändern)
E) berufliche Zusammengehörigkeit (Ärzte, Sozialarbeit)
F) nationale & religiöse Zusammenhang (Warum entw. Sich bestimmte Armutszustände?) -> Caritas & staatliche Hilfe 
G) Altersstufen (kann Notursache bedingen/ führt zu unterschiedlichen Bedürfnissen 


Theorien der Sozialpädagogik

Alltag und Lebenswelt – Hans Thiersch

Lebenswelt

Lebenswelt 

Lebenswelt als Ort der Erfahrung und der Bewältigung ist die Schnittstelle zwischen Subjekt 

und Strukturen. Die alltägliche Lebenswelt ist strukturiert durch die Dimensionen der 

erlebten Zeit, des erlebten Raumes und der erlebten sozialen Bezüge

  • Mensch als Ergebnis seiner Erfahrungen und Wahrnehmungen (der Lebenswelt).
  • Mensch unter Beeinflussung der Konflikte zwischen seinen verschiedenen 

    Lebenswelten.

  • Deutungen und Handlungsmuster bieten Sicherheit, gleichzeitig auch
    Einschränkungen.

  • Lebensmuster werden geprägt durch gesellschaftliche Strukturen


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