Soziologie at Universität Augsburg

Flashcards and summaries for Soziologie at the Universität Augsburg

Arrow Arrow

It’s completely free

studysmarter schule studium
d

4.5 /5

studysmarter schule studium
d

4.8 /5

studysmarter schule studium
d

4.5 /5

studysmarter schule studium
d

4.8 /5

Study with flashcards and summaries for the course Soziologie at the Universität Augsburg

Exemplary flashcards for Soziologie at the Universität Augsburg on StudySmarter:

Max Weber

Gegenstand und Prinzipien der Soziologie

Exemplary flashcards for Soziologie at the Universität Augsburg on StudySmarter:

Max Weber

Vorgehensweise & Methode: Verstehen mittels Idealtypen


Exemplary flashcards for Soziologie at the Universität Augsburg on StudySmarter:

Max Weber

Handlungstypen

Exemplary flashcards for Soziologie at the Universität Augsburg on StudySmarter:

Max Weber

Modernisierung als Rationalisierungsprozess

Exemplary flashcards for Soziologie at the Universität Augsburg on StudySmarter:

Max Weber

Theorie wirtschaftlichen Erfolgs von Protestanten 

Exemplary flashcards for Soziologie at the Universität Augsburg on StudySmarter:

Émile Durkheim

Was sind soziale Tatsachen?

Exemplary flashcards for Soziologie at the Universität Augsburg on StudySmarter:

Émil Durkheim

Mechanische und organische Solidarität

Exemplary flashcards for Soziologie at the Universität Augsburg on StudySmarter:

Émil Durkheim

„der Selbstmord“

Exemplary flashcards for Soziologie at the Universität Augsburg on StudySmarter:

Rational Choice Theorien Grundannahmen und Menschenbild


Exemplary flashcards for Soziologie at the Universität Augsburg on StudySmarter:

Rational Choice Theorien

Grenzen rationaler Wahl

Exemplary flashcards for Soziologie at the Universität Augsburg on StudySmarter:

Rational Choice Theorien

Dilemma-Situationen

Exemplary flashcards for Soziologie at the Universität Augsburg on StudySmarter:

Talcott Parsons - Grand Theory

Your peers in the course Soziologie at the Universität Augsburg create and share summaries, flashcards, study plans and other learning materials with the intelligent StudySmarter learning app.

Get started now!

Flashcard Flashcard

Exemplary flashcards for Soziologie at the Universität Augsburg on StudySmarter:

Soziologie

Max Weber

Gegenstand und Prinzipien der Soziologie

  • Prinzip der Werturteilsfreiheit: Sein betrachten, nicht Sollen vorgeben
  • Gegenstand: soziales Handeln deuten, verstehen und erklären
  • Handlungsbegriff:
    Handeln ist Verhalten nach subjektiven Sinn
    soziales Handeln ist Verhalten nach sozial anerkannten Sinn

Soziologie

Max Weber

Vorgehensweise & Methode: Verstehen mittels Idealtypen



  • Klassifizierung charakteristischer Erscheinungsformen eines sozialen Phänomens zu eindeutigen Kategorien → Unterschiede herausheben
  • Idealtypen ≠ Realtypen

Soziologie

Max Weber

Handlungstypen

  • zweckrationales Handeln
    • Tauglichkeit der Mittel wird erwogen, um einen bestimmten Zweck (oder ein Ziel) zu erreichen
    • Abwägung der Nebenfolgen des Handelns
  • wertrationales Handeln
    • bewusster Glaube an den Eigenwert der Handlung
    • Pflicht → Differenzierung zwischen Mittel und Zweck ist aufgehoben, Nebenfolgen spielen keine Rolle
  • affektuelles Handeln
    • Reagieren auf außeralltägliche Reize
  • traditionales Handeln
    • Reagieren auf gewohnte Reize in Richtung der einmal eingelebten Einstellung (Bspw. Gewohnheiten, Sitten und Gebräuche)

Soziologie

Max Weber

Modernisierung als Rationalisierungsprozess

  • Religion: von einfachen magischen Vorstellungen zu komplexen theologischen Systemen
  • Wissenschaften: Wissen wird zunehmen systematisiert und zunehmend positiviert
  • Recht: göttliches Recht → Naturrecht → komplexes Rechtsystem
  • Politik: Rationalisierung als Bürokratisierung → von traditioneller und charismatischer zu legaler Herrschaft
    mit bürokratischem Verwaltungsstab

Soziologie

Max Weber

Theorie wirtschaftlichen Erfolgs von Protestanten 

  • Ausgangsbeobachtung: Protestanten sind wirtschaftlicher erfolgreicher als Katholiken
  • These: Zusammenhang zwischen der protestantischen Religiosität und modernem Erwerbsleben
  • Mögliche Ursache: Erlösungsvorstellung als entscheidende Differenzierung in den Weltreligionen
  • Asketischer Protestantismus:
    • Prädestinationslehre: Schicksal eines jeden Gläubigen ist unabänderlich vorherbestimmt
    • Rastlose Berufsarbeit/Berufung
    • Innerweltliche Askese → Reichtum nicht „verprassen“, sondern investieren

Soziologie

Émile Durkheim

Was sind soziale Tatsachen?

  • Kollektive soziale Realitäten
    • Tradierte (überliefert) kollektive Wissensbestände
    • Bestehend aus Werten, Sitten, Gebräuchen, Mythen, etc
  •  Institutionen (verstanden als tradierte und verfestigte Handlungsorientierungen)
    • Institutionen wie Recht, Geld, Familie und Religion
    • Aber auch (eher informelle) normative kollektive Überzeugungen wie bspw. bei den Geschlechterrollen,
      Höflichkeitsnormen etc.
  • Kollektivbewusstsein als die Gesamtheit der den Durchschnittsmitgliedern einer Gesellschaft gemeinsamen
    Überzeugungen und Gefühle
  • Soziale Tatsachen…
    • …existieren außerhalb des Individuums
    • …liegen nicht in der „Natur“ des Menschen
    • …sind vom Tun des Einzelnen unabhängig
    • …wirken mit Macht bzw. einem gewissen Zwang
    • …setzen dem Individuum Widerstände entgegen
    • …beeinflussen Handeln, Denken und Fühlen der Menschen
    • …sind durch Zusammenleben in Gruppen und Kollektiven entstanden
    • …werden in Sozialisationsprozessen internalisiert und durch Sanktionierungen abgesichert

Soziologie

Émil Durkheim

Mechanische und organische Solidarität

  • Ausgangsfrage: Wie ist der Einzelne in die Struktur einer Gesellschaft und in das entsprechende Wertsystem
    eingebunden?
  • Solidarität = Beziehung des Einzelnen zum Gesamten
  • Mit steigender Individualisierung und Rationalität der Gesellschaft verändert sich auch die Solidarität
    • von der religiös-einheitlichen zur pluralisierten Gesellschaft
    • Solidarität durch Ähnlichkeit zu Solidarität durch Abhängigkeit

Soziologie

Émil Durkheim

„der Selbstmord“

  • Definition: Selbstmord als „jeden Todesfall, der direkt oder indirekt auf eine Handlung oder Unterlassung
    zurückzuführen ist, die vom Opfer selbst begangen wurde, wobei es das Ergebnis seines Verhaltens im Voraus
    kannte“
  • Soziologische Erklärung:
    • Nachweis sozialer Einflüsse auf die Selbstmordrate am Beispiel Religionszugehörigkeit und Familienstand
    • Nachweis über statistische Zusammenhänge
  • Arten von Selbstmord:
    • Der egoistische Selbstmord: Mangel an sozialen Beziehungen (Protestanten begehen eher Selbstmord als
      Katholiken) → in modernen Gesellschaften da Individualität sehr verbreitet und Gemeinschaft in Hintergrund
      rückt
    • Der altruistische Selbstmord: Von sozialen Beziehungen vereinnahmt (Seppuku – japanischer traditioneller
      Selbstmord)
    • Der anomische Selbstmord: vor allem in Krisen- und Umbruchszeiten (Selbstmord, weil man z.B. zu hohe
      Schulden hat und keine Werte oder Normen zum Handeln hat)
    • Der fatalistische Selbstmord: keine Freiheiten (Selbstmord unter Sklaven)
  • Schlussfolgerungen: Anomie als Pathologie der Moderne
    • Anomie als Zustand der Norm-/Regellosigkeit oder Regelunklarheit
    • Anomie als Störung des Gleichgewichtszustands zwischen
      • Individuelle Bedürfnisse (die prinzipiell unendlich sind)
      • Und gesellschaftlichen Möglichkeiten (die begrenzt sind)
    • Nur die Gesellschaft hat die Macht, dem Individuum Grenzen zu setzen = Gleichgewicht
    • Prognose: Anomie als latenter Dauerzustand des Kapitalismus
  • Lösung: Intermediäre Instanzen wie Berufsverbände stärken Kollektivbewusstsein und durch die normative
    Regulation der Individuen

Soziologie

Rational Choice Theorien Grundannahmen und Menschenbild


  • Homo oecnomicus : Der Mensch als Nutzenmaximierer
  • Vorhandensein mehrerer Optionen
  • widerspruchsfreie Präferenzen
  • vollständige Information über die Optionen und Folgen
  • vollkommener „ innerer Rechner “ → Rangordnung der Präferenzen und Kosten Nutzen Abwägung

Soziologie

Rational Choice Theorien

Grenzen rationaler Wahl

  • Externe Entscheidungsbedingungen
    • „äußere“, gegebene Handlungsbeschränkungen
    • fehlende Mittel
  • Interne Entscheidungsbedingungen
    • Präferenzen/Wünsche (desires)
    • Realitätsannahmen (beliefs)
  • Probleme bei der Präferenzbildung
    • endogener Präferenzwandel : Willensschwäche
      • Gegenwart wird der Zukunft vorgezogen
      • Gegenstrategie: Selbstbindung
    • exogener Präferenzwandel
      • Adaptive Präferenzbildung („saure Trauben“)
      • Kontraadaptive Präferenzbildung („verbotene Früchte“)
    • Willensexzess
      • Ziele und Zustände als Nebenfolgen von Handeln, die nicht durch rationales und intentionales Handeln herbeigeführt werden können (z.B. Schlaf, Spontanität)
  • Informations- und Zeitmangel
    • Kaum vollständige Information erreichbar
    • Knappheit der Zeitressourcen

Soziologie

Rational Choice Theorien

Dilemma-Situationen

  • Definition: Soziale Dilemmata: individuell rationale Handlungen führen auf der Kollektivebene zu suboptimalen Ergebnissen
  • Kollektivgutproblematik : individuelle Nutzenmaximierung ≠ Steigerung des Gemeinwohls
  • Spieltheorie : Konflikte und strategische Kooperation

Soziologie

Talcott Parsons - Grand Theory

  • Ausgangspunkt: Konvergenzthese → Kritik des utilitaristischen Handlungsmodells
  • Ordnungsproblem bei den ‘Utilitaristen’
    • Anthropologische Grundkonstante: Menschen verfolgen egoistisch ihre Ziele und handeln nutzenmaximierend
    • Ergebnis: „Krieg aller gegen alle“ als „Naturzustand“ 
  • Parsons‘ Kritik an den Utilitaristen
    • Ordnung
      • Emile Durkheim : nicht vertragliche Elemente eines Vertrages
      • Max Weber : Zwangsordnung ist keine stabile Ordnung → legitime Herrschaft beruht auf Zustimmung
    • Handlung
      • egoistisch nutzenmaximierende Zielverfolgung ist nur ein Teilaspekt menschlichen Handels → gemeinsame Handlungsorientierung ist Voraussetzung für stabile Ordnung
  • Lösung des Ordnungsproblems: Normativistische Ordnungstheorie
    • Ziele sind immer schon durch Normen und Werte gesellschaftlich präformiert
    • voluntaristische Handlungstheorie: willentliche Zustimmung zur Ordnung durch Internalisierung von Normen und
      Werte in der Sozialisation

Sign up for free to see all flashcards and summaries for Soziologie at the Universität Augsburg

Singup Image Singup Image
Wave

Other courses from your degree program

For your degree program Soziologie at the Universität Augsburg there are already many courses on StudySmarter, waiting for you to join them. Get access to flashcards, summaries, and much more.

Back to Universität Augsburg overview page

Medienbildung

Quantitative Forschung

Englisch

Französische Sprachwissenschaft

Pädagogische Psychologie/Entwicklungspsychologie

Pädagogik der Kindheit und Jugend

What is StudySmarter?

What is StudySmarter?

StudySmarter is an intelligent learning tool for students. With StudySmarter you can easily and efficiently create flashcards, summaries, mind maps, study plans and more. Create your own flashcards e.g. for Soziologie at the Universität Augsburg or access thousands of learning materials created by your fellow students. Whether at your own university or at other universities. Hundreds of thousands of students use StudySmarter to efficiently prepare for their exams. Available on the Web, Android & iOS. It’s completely free.

Awards

Best EdTech Startup in Europe

Awards
Awards

EUROPEAN YOUTH AWARD IN SMART LEARNING

Awards
Awards

BEST EDTECH STARTUP IN GERMANY

Awards
Awards

Best EdTech Startup in Europe

Awards
Awards

EUROPEAN YOUTH AWARD IN SMART LEARNING

Awards
Awards

BEST EDTECH STARTUP IN GERMANY

Awards