Physiologie at TU München | Flashcards & Summaries

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Gehirnregionen behinhaltet das limbische System?

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Zu den limbischen Schlüsselstrukturen gehören kortikale und subkortikale Bereiche.

Heutzutage zählen die meisten Wissenschaftler zum limbischen System den Hippocampus, Gyrus cinguli,die Amygdala und das Corpus mammillare

Erweiterte Bereiche des Limbischen Systems ist zum einen der präfrontale Kortex, als auch Assoziationsbereiche im Kortex.

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Welche Funktion hat das limbische System?

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Steuerung von

• Verhaltensprogrammen (Abwehr, nutritives, reproduktives, thermoregulatorisches Verhalten)

• Ursprung von Trieb, Motivation, Emotion

• Steuert den Ausdruck von Emotion

• Vermittlerrolle zwischen neokortikalen kognitiven Funktionen und phylogenetisch alten Funktionen der Trieb und Emotionswelt (Einordnung einer Situation als gut oder schlecht)


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Was hat eine Dysfunktion des limbischen Systems zur Folge?

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Limbische Dysfunktionen sind immer eine Dissoziation zwischen Kognition und Emotion = Schizophrenie, Manie, Depression, etc.

Alzheimer zeigt im limbischen System oft erste Veränderungen.

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Welche Arten der Gedächtnisbildung gibt es?


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1. Sensorisches Gedächtnis (sehr kurz <1s)


--> Verbalisierung

2. Kurzzeitgedächtnis (Primäres Gedächtnis, etwa 7 Infoeinheiten für eine Sekunden-Minuten)


3. Langzeitgedächtnis

Sekundäres (Minuten-Jahre)

Tertiäres (lebenslang, z.B. schreiben, eigener Name, lesen)


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Was bedeutet Kognitive Funktion des Kortex?

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Als kognitive Funktionen werden diejenigen Hirnfunktionen bezeichnet, die Teilfunktionen von Sinnessystemen und motorischen Systemen integrieren, diese gedächtnisabhängig bewerten und mit aktuellen Zuständen von Aufmerksamkeit, Emotion und Motivation abstimmen.


In ihrer Gesamtheit begründen die kognitiven Funktionen das „ICH Konzept“ jedes Menschen

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Was versteht man unter dem deklarativem (explizitem) Gedächtnis?

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Das deklarative Gedächtnis gehört zu den qualitativen Kategorien und Schlüsselstrukturen des Kortex. 


Man unterteilt das deklarative Gedächtnis in das semantische Gedächtnis und das epiosodische Gedächtnis. 

Beide gehören zum medialen Temporallappen, Hippokampus und Thalamus. 


Das semantische Gedächtnis umfasst dabei das gesamte Faktenwissen, das ein Mensch im Laufe seines Lebens anhäuft, also gemeinhin sein Allgemeinwissen.


Das episodische Gedächtnis beinhaltet hingegen persönliche Erlebnisse, wie zum Beispiel die Hochzeit, Geburtstage usw.

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Was versteht man unter dem nicht-deklarativem (implizitem) Gedächtnis?

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Das implizite Gedächtnis ist Teil der qualitativen Kategorien und Schlüsselstrukturen des Kortex. 


Das implizite Gedächtnis ist jener Teil des Gedächtnisses, der sich auf Erleben und Verhalten des Menschen auswirkt, ohne dabei ins Bewusstsein zu treten. 


Gedächtnisanteile des impliziten Gedächtnis:


1. Prozedurales Gedächtnis: 

- ein Basalganglion, was sich im Striatum befindet (subkortikaler Anteil des zentralen motorischen Zentrums)

- beinhaltet Fertigkeiten, die automatisch, ohne Nachdenken eingesetzt werden. Dazu gehören vor allem motorische Abläufe (Fahrradfahren, Schwimmen, Tanzen, Skifahren, etc.) 


2. Bahnung

- befindet sich im Neokortex

- darunter versteht man fundamentales Lernen, also dass man z.B. gelernt hat das bei einer Pflanze die Blätter oben sind und die Erde unten


3. Das assoziative Lernen 

- Dazu gehören emotionale Einflüsse, die in der Amygdala verarbeitet werden und motorische Reflexe die im Zerebellum verarbeitet werden. 

- Ein bekanntes Beispiel ist der Pawlowsche Hund: die Konditionierung des Hundes mit Futter: Beim assoziativen Lernen wird  ein neutraler Reiz mit einem zweiten Reiz gekoppelt. Dieser zweite Reiz beinhaltet eine Belohnung oder Bestrafung. 


4. Nicht-assoziatives Lernen

- Dazu gehöhren die Habituation und Sensitisierung die beide in den Reflexkreisen sind.

- Die Reaktion auf einen willkürlichen Außenreiz nimmt ab. So wird z.B. eine Katze durch lautes Trommeln beim Fressen unterbrochen. Anfänglich unterbricht sie die Futteraufnahme, wenn das Baby trommelt, irgendwann jedoch nicht mehr. Es tritt ein Gewöhnungsprozess (Habituation) ein. 

- Lernen durch ständiges Wiederholen der Reize

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Was versteht man unter dem Physiologischen Korrelat des Gedächtnis? Also was passiert, wenn wir uns etwas merken?

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- In Neuronenverbänden kreisende Bewegung (sehr kurz)

- Adaptive Veränderung der synaptischen Übertragung zwischen Neuronen (synaptische Plastizität)


- Kurzfristig: Veränderungen in der präsynaptisch freigesetzten Transmittermenge (z.B. erhöhte Ca-Konzentration präsynaptisch)


- Langfristig: Langzeitpotensierung (LTP); Langzeitdepression (LDP)

--> Verstärkung der postsynaptischen Antwort

--> Genexpression, Neubildung von Synapsen

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Wie funktioniert die Langezeitpotentierung im Detail?

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1. Viele AP kommen an --> viel Transmitter (Glutamat wird ausgeschüttet)

2. NMDA-Kanal wird durch das Herausschleudern des Magnesiumpropfs zusätzlich neben dem AMPA-Kanal aktiviert --> Natrium strömt in die Zelle ein, sowie Calcium

3. Es kommt zu intrazellulären Calciumfreisetzung

4. Enzyminduktion wird angeregt, die retrograd auf die Präsynapse wirken kann (Botenstoff wahrscheinlich NO)


--> Neubildung von Synapsen

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Welche Wellen (Elektroenzephalogramm) umfasst das Wachsein?

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1. alpha–Wellen (8 -14 Hz) inaktiv, Augen zu, wach.

2. beta-Wellen (13-30 Hz) mentale Aktivität, Augen zu oder auf

3. gamma-Wellen (>30 Hz) lernen

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Welche Wellen (Elektroenzephalogramm) umfasst das Einschlafen und Tiefschlafen?

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Theta-Wellen (4-7 Hz) einschlafen

Delta-Wellen (0,5-3 Hz) Tiefschlaf

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Welche Schlafstadien gibt es?

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Stadium I-IV : non-Rem, „slowwave“ oder synchronisierter Schlaf

„Stadium II“ : REM oder desynchronisierterSchlaf; Während REM Traumepisoden

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Q:

Welche Gehirnregionen behinhaltet das limbische System?

A:

Zu den limbischen Schlüsselstrukturen gehören kortikale und subkortikale Bereiche.

Heutzutage zählen die meisten Wissenschaftler zum limbischen System den Hippocampus, Gyrus cinguli,die Amygdala und das Corpus mammillare

Erweiterte Bereiche des Limbischen Systems ist zum einen der präfrontale Kortex, als auch Assoziationsbereiche im Kortex.

Q:

Welche Funktion hat das limbische System?

A:

Steuerung von

• Verhaltensprogrammen (Abwehr, nutritives, reproduktives, thermoregulatorisches Verhalten)

• Ursprung von Trieb, Motivation, Emotion

• Steuert den Ausdruck von Emotion

• Vermittlerrolle zwischen neokortikalen kognitiven Funktionen und phylogenetisch alten Funktionen der Trieb und Emotionswelt (Einordnung einer Situation als gut oder schlecht)


Q:

Was hat eine Dysfunktion des limbischen Systems zur Folge?

A:

Limbische Dysfunktionen sind immer eine Dissoziation zwischen Kognition und Emotion = Schizophrenie, Manie, Depression, etc.

Alzheimer zeigt im limbischen System oft erste Veränderungen.

Q:

Welche Arten der Gedächtnisbildung gibt es?


A:

1. Sensorisches Gedächtnis (sehr kurz <1s)


--> Verbalisierung

2. Kurzzeitgedächtnis (Primäres Gedächtnis, etwa 7 Infoeinheiten für eine Sekunden-Minuten)


3. Langzeitgedächtnis

Sekundäres (Minuten-Jahre)

Tertiäres (lebenslang, z.B. schreiben, eigener Name, lesen)


Q:

Was bedeutet Kognitive Funktion des Kortex?

A:

Als kognitive Funktionen werden diejenigen Hirnfunktionen bezeichnet, die Teilfunktionen von Sinnessystemen und motorischen Systemen integrieren, diese gedächtnisabhängig bewerten und mit aktuellen Zuständen von Aufmerksamkeit, Emotion und Motivation abstimmen.


In ihrer Gesamtheit begründen die kognitiven Funktionen das „ICH Konzept“ jedes Menschen

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Q:

Was versteht man unter dem deklarativem (explizitem) Gedächtnis?

A:

Das deklarative Gedächtnis gehört zu den qualitativen Kategorien und Schlüsselstrukturen des Kortex. 


Man unterteilt das deklarative Gedächtnis in das semantische Gedächtnis und das epiosodische Gedächtnis. 

Beide gehören zum medialen Temporallappen, Hippokampus und Thalamus. 


Das semantische Gedächtnis umfasst dabei das gesamte Faktenwissen, das ein Mensch im Laufe seines Lebens anhäuft, also gemeinhin sein Allgemeinwissen.


Das episodische Gedächtnis beinhaltet hingegen persönliche Erlebnisse, wie zum Beispiel die Hochzeit, Geburtstage usw.

Q:

Was versteht man unter dem nicht-deklarativem (implizitem) Gedächtnis?

A:

Das implizite Gedächtnis ist Teil der qualitativen Kategorien und Schlüsselstrukturen des Kortex. 


Das implizite Gedächtnis ist jener Teil des Gedächtnisses, der sich auf Erleben und Verhalten des Menschen auswirkt, ohne dabei ins Bewusstsein zu treten. 


Gedächtnisanteile des impliziten Gedächtnis:


1. Prozedurales Gedächtnis: 

- ein Basalganglion, was sich im Striatum befindet (subkortikaler Anteil des zentralen motorischen Zentrums)

- beinhaltet Fertigkeiten, die automatisch, ohne Nachdenken eingesetzt werden. Dazu gehören vor allem motorische Abläufe (Fahrradfahren, Schwimmen, Tanzen, Skifahren, etc.) 


2. Bahnung

- befindet sich im Neokortex

- darunter versteht man fundamentales Lernen, also dass man z.B. gelernt hat das bei einer Pflanze die Blätter oben sind und die Erde unten


3. Das assoziative Lernen 

- Dazu gehören emotionale Einflüsse, die in der Amygdala verarbeitet werden und motorische Reflexe die im Zerebellum verarbeitet werden. 

- Ein bekanntes Beispiel ist der Pawlowsche Hund: die Konditionierung des Hundes mit Futter: Beim assoziativen Lernen wird  ein neutraler Reiz mit einem zweiten Reiz gekoppelt. Dieser zweite Reiz beinhaltet eine Belohnung oder Bestrafung. 


4. Nicht-assoziatives Lernen

- Dazu gehöhren die Habituation und Sensitisierung die beide in den Reflexkreisen sind.

- Die Reaktion auf einen willkürlichen Außenreiz nimmt ab. So wird z.B. eine Katze durch lautes Trommeln beim Fressen unterbrochen. Anfänglich unterbricht sie die Futteraufnahme, wenn das Baby trommelt, irgendwann jedoch nicht mehr. Es tritt ein Gewöhnungsprozess (Habituation) ein. 

- Lernen durch ständiges Wiederholen der Reize

Q:

Was versteht man unter dem Physiologischen Korrelat des Gedächtnis? Also was passiert, wenn wir uns etwas merken?

A:

- In Neuronenverbänden kreisende Bewegung (sehr kurz)

- Adaptive Veränderung der synaptischen Übertragung zwischen Neuronen (synaptische Plastizität)


- Kurzfristig: Veränderungen in der präsynaptisch freigesetzten Transmittermenge (z.B. erhöhte Ca-Konzentration präsynaptisch)


- Langfristig: Langzeitpotensierung (LTP); Langzeitdepression (LDP)

--> Verstärkung der postsynaptischen Antwort

--> Genexpression, Neubildung von Synapsen

Q:

Wie funktioniert die Langezeitpotentierung im Detail?

A:

1. Viele AP kommen an --> viel Transmitter (Glutamat wird ausgeschüttet)

2. NMDA-Kanal wird durch das Herausschleudern des Magnesiumpropfs zusätzlich neben dem AMPA-Kanal aktiviert --> Natrium strömt in die Zelle ein, sowie Calcium

3. Es kommt zu intrazellulären Calciumfreisetzung

4. Enzyminduktion wird angeregt, die retrograd auf die Präsynapse wirken kann (Botenstoff wahrscheinlich NO)


--> Neubildung von Synapsen

Q:

Welche Wellen (Elektroenzephalogramm) umfasst das Wachsein?

A:

1. alpha–Wellen (8 -14 Hz) inaktiv, Augen zu, wach.

2. beta-Wellen (13-30 Hz) mentale Aktivität, Augen zu oder auf

3. gamma-Wellen (>30 Hz) lernen

Q:

Welche Wellen (Elektroenzephalogramm) umfasst das Einschlafen und Tiefschlafen?

A:

Theta-Wellen (4-7 Hz) einschlafen

Delta-Wellen (0,5-3 Hz) Tiefschlaf

Q:

Welche Schlafstadien gibt es?

A:

Stadium I-IV : non-Rem, „slowwave“ oder synchronisierter Schlaf

„Stadium II“ : REM oder desynchronisierterSchlaf; Während REM Traumepisoden

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