PHN: Nutrient Profiling at TU München | Flashcards & Summaries

Lernmaterialien für PHN: Nutrient Profiling an der TU München

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TESTE DEIN WISSEN

Meinungen zum Nutri Score (Internet)

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  • bestimmte positive Inhaltsstoffe werden nicht  berücksichtigt: Omega-3-FS, Vitamine (Olivenöl bekommt deshalb aufgrund Fettgehalt sehr schlechte Bewertung, aber ist doch eigentlich das beste Speiseöl)
  • Verbraucher muss beachten: Nur Lebensmittel einer Kategorie sind vergleichbar; Beispiel: Ein grünes A oder B auf einer Tiefkühlpizza bedeutet dementsprechend nicht, dass es sich hierbei um ein gesundes Gericht handelt, sondern zeigt lediglich an, welche der Tiefkühlpizzen die gesündere Wahl darstellt. 
  • Nutri Score ist freiwillig
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3. Schritt: Definition der Bezugsgröße

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Absolute vs. relative Nährstoffgehalt? 

  • z.B. 3 mg Eisen oder 17% der Zufuhrempfehlung für Eisen 
  • Welche Personengruppe bildet die Referenz für die Zufuhrempfehlungen? (vgl. 3. Schritt)


Bezugsmenge? 

  • Pro 100 kcal (klassische Nährstoffdichte) → Nutrient density score 
  • Pro 100 g → Nutrient adequacy score 
  • Pro Portion (Reference amount customarily consumed, RACC  


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5. Schritt: Algorithmen – Beispiele 


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Hansen‘s index of food quality (1993)

Nährstoffgehalt pro 2000 kcal eines LM dividiert durch die entsprechende Nährstoffzufuhrempfehlung d.h. inwieweit könnte ein LM einen spezifischen Nährstoffbedarf decken, wenn man damit den gesamten Energiebedarf bestreitet (2000 kcal)


Calories for nutrient score: 

  • Relativer Nährstoffgehalt pro 100g LM  
  • Mittelwert über 13 Nährstoffe D.h. 100g des LM decken durchschnittlich x% der Zufuhrempfehlungen für jene 13 Nährstoffe 
  • Energiedichte des LM (kcal/g) dividiert durch jenen Mittelwert der relativen Nährstoffgehalte D.h. Wie viel Energie liefert ein LM, um damit 1% der mittleren Zufuhrempfehlungen für jene 13 Nährstoffe zu erreichen?  


Australian Nutritious Food Index

  • Relativer Nährstoffgehalt pro Portion 
  • Gewogener Mittelwert basierend auf Public Health Relevanz
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5. Schritt: Algorithmen – Weitere Überlegungen 


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  • Deckelung positiver Bewertungen (z.B. bei 100% der Zufuhrempfehlung)? 
  • Abwertung aufgrund eines hohen Gehalts an einem disqualifizierenden Inhaltsstoff? 
  • Reskalierung (z.B. 0 – 100 Punkte)? 
  • Kategorisierung (z.B. A, B, C, D, E, vgl. Nutri-Score)?
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Overall Nutritional Quality Index (ONQI) 


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  • Initiiert 2003 durch einen Workshop an der U.S. Food and Drug Administration (FDA). 
  • Prototyp getestet seit 2006.
  • Grundlage des NuVal National Guidance Systems (Eingestampft in den USA 2017) 
  • Herausforderung: Beurteilung einzelner Lebensmittel in Relation zum Gesamt-Ernährungsbedarf und zu allgemein empfehlenswerten Ernährungsmustern
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Bedingungen zur Berücksichtigung eines Nährstoffs im ONQI-Algorithmus

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  • Etablierte Public Health Bedeutung und gesundheitliche Relevanz 
  • Hohe Prävalenz von unzureichender bzw. überhöhter Zufuhr 
  • Nährstoffgehalte in Nährstoffdatenbanken verfügbar 
  • Berücksichtigung führt zu keiner Performance-Verschlechterung des ONQI bei Validierungstests
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Nutri-Score Bezugsgröße

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Bezugsgröße: 100g

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Nutri Score Algorithmus

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Summe

  • kontinuierliche diskrete Skala 
  • Spannweite: von -15 (sehr gesund) bis +40 (sehr ungesund)


Kategorisierung 

  • 5 Gruppen (A, B, C, D, E)
  • Farbskalierung (grün → ro
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Nutrient Profiling Definition

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  • Ranking von Lebensmitteln auf der Basis ihrer Nährstoffgehalte
  • Nährstoffdichte als Grundlage (= Quotient aus Nährstoffgehalt und Energiegehalt)  
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Nutrient Profiling Anforderungen

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  • Wissenschaftlich valide 
  • Umsetzbar 
  • Objektiv 
  • Transparent, nachvollziehbar
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1. Schritt: Richtlinien für die Auswahl der Index-Nährstoffe

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Public Health Problem? 

  • Gesundheitliche Risiken, z.B. durch Zucker, gesättigte Fettsäuren 
  • Gesundheitliche Vorteile, z.B. durch Ballaststoffe 
  • Abhängig von der jeweiligen Zielpopulation z.B. Protein ist je nach Land/Region unterschiedlich relevant


Referenzwerte verfügbar?


Verwendungszweck

  • Konsumentenbildung, -aufklärung: Fokus auf qualifizierende Nährstoffe 
  • Lebensmittelkennzeichnung und Health Claims: Fokus auf disqualifizierende Nährstoffe 

 

Kollinearität? 

  • Es bestehen häufig Korrelationen zwischen Nährstoffen 
  • Beispiele:  Energie, Gesamtfett, gesättigte Fettsäuren, Transfettsäuren und Cholesterol sind zusammen überwiegend ein Maß für den Fettgehalt / Bei Betonung des Gehalts an Fett und Zucker wird im Wesentlichen die Energiedichte des LMs betrachtet.


Diskriminanz

  • Bei Betrachtung einer Vielzahl unterschiedlicher Nährstoffe kann ein gegenseitiger Ausgleich erfolgen → Mittelwert-Tendenz • Müssen Nährstoffe unterschiedlich gewichtet werden?  


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2. Schritt: Differenzierung nach Lebensmittelgruppen

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Pro 

  • aus Gründen der Fairness (zumeist ein Argument der Lebensmittelindustrie) 
  • auf Grund unterschiedlicher Bioverfügbarkeit von Nährstoffen je nach Lebensmittelmatrix 


Contra 

  • Aus Gründen der Vergleichbarkeit 
  • Aus Gründen der Plausibilität 


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  • 335 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen PHN: Nutrient Profiling Kurs an der TU München - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Meinungen zum Nutri Score (Internet)

A:
  • bestimmte positive Inhaltsstoffe werden nicht  berücksichtigt: Omega-3-FS, Vitamine (Olivenöl bekommt deshalb aufgrund Fettgehalt sehr schlechte Bewertung, aber ist doch eigentlich das beste Speiseöl)
  • Verbraucher muss beachten: Nur Lebensmittel einer Kategorie sind vergleichbar; Beispiel: Ein grünes A oder B auf einer Tiefkühlpizza bedeutet dementsprechend nicht, dass es sich hierbei um ein gesundes Gericht handelt, sondern zeigt lediglich an, welche der Tiefkühlpizzen die gesündere Wahl darstellt. 
  • Nutri Score ist freiwillig
Q:

3. Schritt: Definition der Bezugsgröße

A:

Absolute vs. relative Nährstoffgehalt? 

  • z.B. 3 mg Eisen oder 17% der Zufuhrempfehlung für Eisen 
  • Welche Personengruppe bildet die Referenz für die Zufuhrempfehlungen? (vgl. 3. Schritt)


Bezugsmenge? 

  • Pro 100 kcal (klassische Nährstoffdichte) → Nutrient density score 
  • Pro 100 g → Nutrient adequacy score 
  • Pro Portion (Reference amount customarily consumed, RACC  


Q:

5. Schritt: Algorithmen – Beispiele 


A:

Hansen‘s index of food quality (1993)

Nährstoffgehalt pro 2000 kcal eines LM dividiert durch die entsprechende Nährstoffzufuhrempfehlung d.h. inwieweit könnte ein LM einen spezifischen Nährstoffbedarf decken, wenn man damit den gesamten Energiebedarf bestreitet (2000 kcal)


Calories for nutrient score: 

  • Relativer Nährstoffgehalt pro 100g LM  
  • Mittelwert über 13 Nährstoffe D.h. 100g des LM decken durchschnittlich x% der Zufuhrempfehlungen für jene 13 Nährstoffe 
  • Energiedichte des LM (kcal/g) dividiert durch jenen Mittelwert der relativen Nährstoffgehalte D.h. Wie viel Energie liefert ein LM, um damit 1% der mittleren Zufuhrempfehlungen für jene 13 Nährstoffe zu erreichen?  


Australian Nutritious Food Index

  • Relativer Nährstoffgehalt pro Portion 
  • Gewogener Mittelwert basierend auf Public Health Relevanz
Q:

5. Schritt: Algorithmen – Weitere Überlegungen 


A:
  • Deckelung positiver Bewertungen (z.B. bei 100% der Zufuhrempfehlung)? 
  • Abwertung aufgrund eines hohen Gehalts an einem disqualifizierenden Inhaltsstoff? 
  • Reskalierung (z.B. 0 – 100 Punkte)? 
  • Kategorisierung (z.B. A, B, C, D, E, vgl. Nutri-Score)?
Q:

Overall Nutritional Quality Index (ONQI) 


A:
  • Initiiert 2003 durch einen Workshop an der U.S. Food and Drug Administration (FDA). 
  • Prototyp getestet seit 2006.
  • Grundlage des NuVal National Guidance Systems (Eingestampft in den USA 2017) 
  • Herausforderung: Beurteilung einzelner Lebensmittel in Relation zum Gesamt-Ernährungsbedarf und zu allgemein empfehlenswerten Ernährungsmustern
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Q:

Bedingungen zur Berücksichtigung eines Nährstoffs im ONQI-Algorithmus

A:
  • Etablierte Public Health Bedeutung und gesundheitliche Relevanz 
  • Hohe Prävalenz von unzureichender bzw. überhöhter Zufuhr 
  • Nährstoffgehalte in Nährstoffdatenbanken verfügbar 
  • Berücksichtigung führt zu keiner Performance-Verschlechterung des ONQI bei Validierungstests
Q:

Nutri-Score Bezugsgröße

A:

Bezugsgröße: 100g

Q:

Nutri Score Algorithmus

A:

Summe

  • kontinuierliche diskrete Skala 
  • Spannweite: von -15 (sehr gesund) bis +40 (sehr ungesund)


Kategorisierung 

  • 5 Gruppen (A, B, C, D, E)
  • Farbskalierung (grün → ro
Q:

Nutrient Profiling Definition

A:
  • Ranking von Lebensmitteln auf der Basis ihrer Nährstoffgehalte
  • Nährstoffdichte als Grundlage (= Quotient aus Nährstoffgehalt und Energiegehalt)  
Q:

Nutrient Profiling Anforderungen

A:
  • Wissenschaftlich valide 
  • Umsetzbar 
  • Objektiv 
  • Transparent, nachvollziehbar
Q:

1. Schritt: Richtlinien für die Auswahl der Index-Nährstoffe

A:

Public Health Problem? 

  • Gesundheitliche Risiken, z.B. durch Zucker, gesättigte Fettsäuren 
  • Gesundheitliche Vorteile, z.B. durch Ballaststoffe 
  • Abhängig von der jeweiligen Zielpopulation z.B. Protein ist je nach Land/Region unterschiedlich relevant


Referenzwerte verfügbar?


Verwendungszweck

  • Konsumentenbildung, -aufklärung: Fokus auf qualifizierende Nährstoffe 
  • Lebensmittelkennzeichnung und Health Claims: Fokus auf disqualifizierende Nährstoffe 

 

Kollinearität? 

  • Es bestehen häufig Korrelationen zwischen Nährstoffen 
  • Beispiele:  Energie, Gesamtfett, gesättigte Fettsäuren, Transfettsäuren und Cholesterol sind zusammen überwiegend ein Maß für den Fettgehalt / Bei Betonung des Gehalts an Fett und Zucker wird im Wesentlichen die Energiedichte des LMs betrachtet.


Diskriminanz

  • Bei Betrachtung einer Vielzahl unterschiedlicher Nährstoffe kann ein gegenseitiger Ausgleich erfolgen → Mittelwert-Tendenz • Müssen Nährstoffe unterschiedlich gewichtet werden?  


Q:

2. Schritt: Differenzierung nach Lebensmittelgruppen

A:

Pro 

  • aus Gründen der Fairness (zumeist ein Argument der Lebensmittelindustrie) 
  • auf Grund unterschiedlicher Bioverfügbarkeit von Nährstoffen je nach Lebensmittelmatrix 


Contra 

  • Aus Gründen der Vergleichbarkeit 
  • Aus Gründen der Plausibilität 


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