Mangelernährung at TU München | Flashcards & Summaries

Lernmaterialien für Mangelernährung an der TU München

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Mangelernährung Kurs an der TU München zu.

TESTE DEIN WISSEN

Erfassung des Ernährungszustands - Diagnostische Möglichkeiten

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TESTE DEIN WISSEN

Anamnese und klinischer Zustand

  • Art und Ausmaß der Nahrungszufuhr 
  • Dauer der Nahrungskarenz 
  • klinischer Zustand ​​


Anthropometrische Parameter 

  • Körpergewicht, BMI 
  • Gewichtsverlust in den letzten 3/6 Monaten 
  • Körperzusammensetzung mittels BIA
  • Hautfaltendicke, Oberarmumfang


Bilanzuntersuchungen 

  • Grundumsatz mittels indirekter Kalorimetrie 
  • Harnstoffproduktion, Stickstoffbilanz, Kreatininindex


Biochemische Paramete

  • Serumalbumin, Gesamteiweiß 
  • kurzlebige Serumproteine (Transferrin, RBP) 


Funktionelle Tests

  •  Karnofski-, Spitzer-, Barthels-Index 


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TESTE DEIN WISSEN

Kann mit Screening-Fragebogen alleine eine Mangelernährung diagnostiziert werden?

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TESTE DEIN WISSEN
  • Nein, zu ungenau 
  • Bei V.a. Mangelernährung sind zusätzliche Parameter zu erfassen wie z.B. Appetit, Energiezufuhr in den letzten Tagen/Wochen 
  • Verlust an Fettmasse, Muskelmasse (BIA, CT etc.)
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Prävalenz der Mangelernährung

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TESTE DEIN WISSEN

Mangelernährung bei Patienten insgesamt 27,4 %

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Therapie der Mangelernährung  

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  • Auf regelmäßige Nahrungszufuhr achten! 
  • Kalorienzulagen, fett-/proteinreiche Kost 
  • Energiedichte orale Trinklösungen 
  • Enterale/parenterale Ernährungstherapie 


 individuelle Stufentherapie !

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Enterale Ernährung

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oral oder über Sonde (gastral, jejunal)

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Parenterale Ernährung

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zentralvenös oder periphervenös

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TESTE DEIN WISSEN

Klinische Krankheitsbilder, bei denen häufig eine künstliche Ernährung erforderlich ist 


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  • Kachexie (z.B. bei Tumoren, schwerer Herzinsuffizienz, altersbedingt, Mangelernährung) 
  • Neurologische Patienten mit schweren Defiziten (z.B. Dysphagie, Koma, Schlaganfall) 
  • Chirurgische Eingriffe (z.B. Abdominalchirurgie)
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Enterale vs. parenterale Ernährung

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  • Die enterale Ernährung ist physiologischer als die parenterale. Die intraluminale Nährstoffverabreichung stellt die Funktion des Gastrointestinaltrakts sicher. Auch die Mukosabarriere und das darmassoziierte Immunsystem werden aktiviert.
  • Die Komplikationsraten sind nicht wesentlich verschieden. 
  • Die enterale Ernährung ist deutlich kostengünstiger als die parenterale
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Nebenwirkungen und Komplikationen einer inadäquaten ET - Parenterale Substratzufuhr 


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  • Hohe Flüssigkeitsbelastung (Cave: Herzinsuffizienz) 
  • Elektrolytentgleisung 
  • Hyperglykämie 
  • Harnstoffbelastung 
  • Hypertriglyzeridämie 
  • Hyperosmolalität 
  • Fettinfiltration (Leber, Milz)
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Indikation für enterale Ernährung

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Gastrale Sondenernährung 

  • Erkrankungen mit Einschränkungen der Kau- und Schluckbeweglichkeit (Operationen im Mund- und Kieferbereich, Lähmungen) 
  • Andere Krankheiten, die zu einer Mangelernährung führen, die sich durch orale Nahrungszufuhr nicht mehr kompensieren läßt 


Dünndarmsonden

  • Kurzzeitige postoperative Ernährung 
  • Magenentleerungsstörungen
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Enterale Ernährung: Physiologische Abläufe

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Ausnutzung der physiologischen Verdauung/Resorption 

  • Nährstoffe gelangen direkt zur Leber 
  • normale Regulation der Nährstoffverwertung 


Stimulation gastrointestinaler Hormone 

  • Regulation des Stoffwechsels 


Nährstoffversorgung der Darmschleimhaut 

  • Schutz vor Zottenatrophie 
  • Erhaltung der Darmbarriere 


Abpufferung der Magensäure 

  • physiologische Ulcusprophylaxe
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Mangelernährung Definition

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Eine Mangelernährung ist dann anzunehmen, wenn mindestens einer der folgenden Faktoren vorliegt:

  • Gewichtsverlust > 10 % oder > 3 BMI-Einheiten innerhalb der letzten 6 Monate (bzw. > 5 % in 3 Monaten) 
  • BMI < 18,5 kg/m² 
  • Serumalbumin < 35 mg/ml
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Q:

Erfassung des Ernährungszustands - Diagnostische Möglichkeiten

A:

Anamnese und klinischer Zustand

  • Art und Ausmaß der Nahrungszufuhr 
  • Dauer der Nahrungskarenz 
  • klinischer Zustand ​​


Anthropometrische Parameter 

  • Körpergewicht, BMI 
  • Gewichtsverlust in den letzten 3/6 Monaten 
  • Körperzusammensetzung mittels BIA
  • Hautfaltendicke, Oberarmumfang


Bilanzuntersuchungen 

  • Grundumsatz mittels indirekter Kalorimetrie 
  • Harnstoffproduktion, Stickstoffbilanz, Kreatininindex


Biochemische Paramete

  • Serumalbumin, Gesamteiweiß 
  • kurzlebige Serumproteine (Transferrin, RBP) 


Funktionelle Tests

  •  Karnofski-, Spitzer-, Barthels-Index 


Q:

Kann mit Screening-Fragebogen alleine eine Mangelernährung diagnostiziert werden?

A:
  • Nein, zu ungenau 
  • Bei V.a. Mangelernährung sind zusätzliche Parameter zu erfassen wie z.B. Appetit, Energiezufuhr in den letzten Tagen/Wochen 
  • Verlust an Fettmasse, Muskelmasse (BIA, CT etc.)
Q:

Prävalenz der Mangelernährung

A:

Mangelernährung bei Patienten insgesamt 27,4 %

Q:

Therapie der Mangelernährung  

A:
  • Auf regelmäßige Nahrungszufuhr achten! 
  • Kalorienzulagen, fett-/proteinreiche Kost 
  • Energiedichte orale Trinklösungen 
  • Enterale/parenterale Ernährungstherapie 


 individuelle Stufentherapie !

Q:

Enterale Ernährung

A:

oral oder über Sonde (gastral, jejunal)

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Q:

Parenterale Ernährung

A:

zentralvenös oder periphervenös

Q:

Klinische Krankheitsbilder, bei denen häufig eine künstliche Ernährung erforderlich ist 


A:
  • Kachexie (z.B. bei Tumoren, schwerer Herzinsuffizienz, altersbedingt, Mangelernährung) 
  • Neurologische Patienten mit schweren Defiziten (z.B. Dysphagie, Koma, Schlaganfall) 
  • Chirurgische Eingriffe (z.B. Abdominalchirurgie)
Q:

Enterale vs. parenterale Ernährung

A:
  • Die enterale Ernährung ist physiologischer als die parenterale. Die intraluminale Nährstoffverabreichung stellt die Funktion des Gastrointestinaltrakts sicher. Auch die Mukosabarriere und das darmassoziierte Immunsystem werden aktiviert.
  • Die Komplikationsraten sind nicht wesentlich verschieden. 
  • Die enterale Ernährung ist deutlich kostengünstiger als die parenterale
Q:

Nebenwirkungen und Komplikationen einer inadäquaten ET - Parenterale Substratzufuhr 


A:
  • Hohe Flüssigkeitsbelastung (Cave: Herzinsuffizienz) 
  • Elektrolytentgleisung 
  • Hyperglykämie 
  • Harnstoffbelastung 
  • Hypertriglyzeridämie 
  • Hyperosmolalität 
  • Fettinfiltration (Leber, Milz)
Q:

Indikation für enterale Ernährung

A:

Gastrale Sondenernährung 

  • Erkrankungen mit Einschränkungen der Kau- und Schluckbeweglichkeit (Operationen im Mund- und Kieferbereich, Lähmungen) 
  • Andere Krankheiten, die zu einer Mangelernährung führen, die sich durch orale Nahrungszufuhr nicht mehr kompensieren läßt 


Dünndarmsonden

  • Kurzzeitige postoperative Ernährung 
  • Magenentleerungsstörungen
Q:

Enterale Ernährung: Physiologische Abläufe

A:

Ausnutzung der physiologischen Verdauung/Resorption 

  • Nährstoffe gelangen direkt zur Leber 
  • normale Regulation der Nährstoffverwertung 


Stimulation gastrointestinaler Hormone 

  • Regulation des Stoffwechsels 


Nährstoffversorgung der Darmschleimhaut 

  • Schutz vor Zottenatrophie 
  • Erhaltung der Darmbarriere 


Abpufferung der Magensäure 

  • physiologische Ulcusprophylaxe
Q:

Mangelernährung Definition

A:

Eine Mangelernährung ist dann anzunehmen, wenn mindestens einer der folgenden Faktoren vorliegt:

  • Gewichtsverlust > 10 % oder > 3 BMI-Einheiten innerhalb der letzten 6 Monate (bzw. > 5 % in 3 Monaten) 
  • BMI < 18,5 kg/m² 
  • Serumalbumin < 35 mg/ml
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