Introduction to Psycology at TU München

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Was sind die 4W-Fragen der Pädagogik?

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Kritik am Behaviorismus


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Welche Bildungskonzepte gibt es? (Nach Scheid und Prohl [2012])


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Was sind Bestimmungen 2 und 3 des neuen Allgemeinbildungskonzepts?

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Erkläre die Zusammenhand von Erziehung und Bildung

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J.A. Comenius (1592-1670)

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J. Locke (1632-1704)

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Was sind die Grundgedanken der Aufklärung?

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Jean Jacques Rousseau (1712-1778)

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J.H. Pestalozzi (1746-1827)

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W. v. Humboldt (1767-1831)

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Unterscheide Intentionale vs. Funktionale Erziehung

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Introduction to Psycology

Was sind die 4W-Fragen der Pädagogik?

  • WARUM soll der Mensch erzogen werden?
    (Frage nach dem Sinn der Erziehung)
  • WOHIN soll der Mensch erzogen werden?
    (Frage nach den Zielen der Erziehung) 
  • WAS soll Gegenstand der Erziehung sein?
    (Frage nach den Handlungsfeldern) 
  • WIE soll bei der Erziehung vorgegangen werden?
    (Frage nach den Methoden) 


________________________________________


  • WELCHES sind die Rahmenbedingungen für die Erziehung? 

    (Frage nach den gesellschaftlichen/institutionellen sowie personalen Voraussetzungen für die Erziehung) 



Introduction to Psycology

Kritik am Behaviorismus


  • Zu mechanistisch 
  • Simplifiziert menschliches Verhalten 
  • Höhere geistige Prozess nicht erklärbar
    → Kritik von Kognitivisten 

  • Statt Reizen/Reaktionen: Wahrnehmung, Problemlösen durch Einsicht, Begriffsbildung, Denk- und Entscheidungsprozesse und Informationsverarbeitung 
  • Internale Vorgänge (Blackbox)
  •  z. B. Lernen durch Einsicht → Unterschied zu Tieren


Introduction to Psycology

Welche Bildungskonzepte gibt es? (Nach Scheid und Prohl [2012])


  • Formale Bildungskonzepte
    • Subjekt im Vordergrund
    • Entwicklung von Kräften, Fähigkeiten, Dispositionen
    • Individuelle Fähigkeiten unterstützen und fördern

  • Materiale Bildungskonzepte
    • objektiv Allgemeine im Vordergrund
    • Gesellschaftliche Bedürfnisse und Interessen herausbilden
    • Bedürfnisse des Individuums werden hinten angestellt

Introduction to Psycology

Was sind Bestimmungen 2 und 3 des neuen Allgemeinbildungskonzepts?

(2) Bildung als Zusammenhang von drei Grundfähigkeiten 

  1. Selbstbestimmung
  2. Mitbestimmungsfähigkeit (in Vereinen, … um die Gesellschaft weiterzuentwickeln)
  3. Solidaritätsfähigkeit
    (Personen die nicht mitbestimmt/selbstbestimmt sein können (z.B. Behinderte) unterstützen)

        

(3) Allgemeinbildung 

  1. Bildung für alle (neuer Ansatz im Gegensatz zu früher
  2. Bildung im Medium des Allgemeinen 
  3. Bildung in allen Grunddimensionen menschlicher Interessen und Fähigkeiten 
    • Lustvolle und verantwortlichen Umgang mit dem eigenen Leib
    • Kognitiven Möglichkeiten
    • Zwischenmenschlichen Beziehungsmöglichkeiten etc.


Introduction to Psycology

Erkläre die Zusammenhand von Erziehung und Bildung

Bildung 

  • Die Selbstgestaltung des Menschen im Prozess der Auseinandersetzung mit Inhalten und Werten der Kultur.

    

Erziehung 

  • Die Einwirkung auf Menschen mit dem Ziel, ihnen diese Selbstgestaltung (im Rahmen der Kultur) zu ermöglichen und sie darin zu unterstützen.

    

→ Bildung stellt also Ziel und Ergebnis (Zweck) der Erziehung dar! (Keine Bildung ohne Erziehung!)


„Im Unterschied zur Erziehung, die als gezielte Einflussnahme auf die Sozialisation und Personalisation von außen nach innen wirken will, bezieht sich Bildung auf den in der Person ablaufenden Prozess des Sichherausbildens eines Selbst- und Wertebewusstseins,  das auf die Außenwelt gerichtet ist und zeitlich überdauernd das Handeln der Person in unterschiedlichen Lebensbereichen beeinflusst. Bildung ist somit von innen nach außen gerichtet.



Introduction to Psycology

J.A. Comenius (1592-1670)

  • Erziehung sinnvoll und notwendig
  • eher material; große Klassen, Kinder für Gesellschaft fit machen
  • Entwickelte Pansophie (Allweisheitslehre, Allgemeinbildung)
  • Gestuftes Schulwesen für alle Kinder (Vorläufer der Gesamtschule), Orientiert am Gang der Natur (Jahresringe, vom Leichten zum Schweren, ...)
    • 1. Stufe – Geburt bis 6. Lj. („Mutterschul“)
    • 2. Stufe – Muttersprachschule als eine für alle gemeinsam GS (6. bis 12. Lj.) 
    • 3. Stufe – 12. bis 18. Lj. Lateinschule 
    • 4. Stufe – 18. bis 24. Lj. Universität

      = Gesamtplan für Einheitsschulsystem (früher Vertreter gesamtschulartiger Prinzipien)

Introduction to Psycology

J. Locke (1632-1704)

  • Formal, da prominenter Vertreter der Aufklärung, Aufklärung = formal, da Abzielung auf Selbstbestimmung
  • Vernunftgebrauch →  Lösung von Lebensproblemen
  • Verstandesbildung →  Ziel: sittliche Bildung
  • „grenzenloser erziehersicher Optimismus“ 

  • Alle Stände in gleicher Weise erziehen 
  • Ziel der Erziehung: Sittlichkeit und Berufstüchtigkeit 


Introduction to Psycology

Was sind die Grundgedanken der Aufklärung?

  • Erziehung liegt in der Hand des Menschen (nicht z.B. der Kirche)
  • Erziehung führt in das wirkliche Leben, und das wirkliche Leben erfordert ausdrücklich Erziehung (nicht nur Vermittlung von Buchwissen, sondern auch Leibes-, Handfertigkeits- und Charakterschulung)
  • Erziehung kann das Kind als Kind sehen (Kindheit als eigenständige Phase)
  • Erziehungsbedürftigkeit (Kinder müssen erzogen werden) begründet Forderung nach allgemeiner Schulpflicht
  • Die Schule löst sich aus der Bevormundung der Kirche 


Introduction to Psycology

Jean Jacques Rousseau (1712-1778)

  • Kindheit als eigenwertige Lebensphase (Menschwerdung vs. Menschsein (früher: ein Kind ist noch kein vollwertiger sozialer Mensch))
  • Zweck der Erziehung: natürliche Bestimmung des Kindes entfalten: Eigeninitiative, Eigentätigkeit des Kindes 
  • Erziehungsprinzip: Negative Pädagogik - Methode inactive, formal
    • Gewähren lassen; Situation lehrt, nicht der Erzieher


„Ich predige dir, junger Erzieher, eine schwere Kunst: Kinder ohne Vorschriften zu leiten und durch Nichtstun alles zu tun“

Introduction to Psycology

J.H. Pestalozzi (1746-1827)

  • Ablehnung der Schule (zunächst): „künstliche Bildung, die nicht dem Gang der Natur folgt“
  • Statt Wissensvermittlung: Bildung von Kopf, Herz und Hand  (Erlebnispädagogik)


→ Allgemeine Menschenbildung hat vor aller Berufs- und Standesbildung zu stehen: „Erst bist du, Kind, Mensch, hernach Lehrling deines Berufs“ 


3 Zustände der Menschheit, die zugleich Schichten sind 

  • tierischer (durch Triebe gesteuert)
  • gesellschaftlicher (Gemeinschaft leben, sich gegenseitig respektieren)
  • Sittlicher (alle Werte und Normen übermittelt, Frieden möglich)


    

 → Nicht Belehrung/aufklärende Unterweisung führen zu sittlichem Verhalten, sondern: 

  • Erfahrung von Fürsorge  → Dankbarkeit 
  • Erlebnis von Liebe → Liebesfähigkeit 
  • Gelebt Gemeinschaft  → Gemeinsinn



Introduction to Psycology

W. v. Humboldt (1767-1831)

  • Formal
  • Bildung = Weg des Individuums zu sich selbst 
  • Bildung ≠ Verwertung des Menschen für irgendwelche Zwecke 


Zentrale Errungenschaften

  • Bildungsreform 
  • Gründung (Humboldt) Universität Berlin 
  • Lateinschule →   Gymnasium (1812); Realschule 
  • Schulpflichtverordnung 
  • Gründung Lehrerbildungsseminare


Vier Grundsätze der Humboldt-Süvern‘schen Bildungsreform 

  1. Vorrang der allgemeinen Menschenbildung vor aller besonderen Berufsausbildung (kritisch der Realschule gegenüber gestellt)
  2. Das Schulwesen als horizontal nach Altersstufen gegliedertes Einheitsschulsystem 
  3. Zurückdrängung des staatlichen Einflusses in der Zuständigkeit für Erziehung und Bildung 
  4. Kampf gegen die Untertanenmentalität (Solidaritätsfähigkeit)



Introduction to Psycology

Unterscheide Intentionale vs. Funktionale Erziehung

Intentionale Erziehung

  • Face-to-face-Beziehung 
  • Zielgeleitete, absichtsvolle pädagogische Einflussnahme 
  • Genuine Charakter der Erziehung 

    

Funktionale Erziehung

  • Gesellschaftlich wirksame Faktoren, die Einfluss auf K & J haben 
  • z. B. Fernsehen, Medien, soziale Normen (z. B. im Sportverein), Sitten und Bräuche 
  • FE = „alles, was außer den intentionalen Maßnahmen etwas bedeutet für die Jugend“ 


Fragen zur FE

  • Erziehung ohne Erzieher und ohne Erziehungsabsicht? 
  • Funktionale Erziehung = eher Sozialisation?


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