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TESTE DEIN WISSEN

Argumente der EKD Schrift "Fürsprecher des Lebens sein" kennen

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TESTE DEIN WISSEN
  • vorgeburtl. Leben liegt in Gottes Hand (Jer1,5; Ps139)
  • SS-Abbruch ist Tötung menschl. Lebens
    -->Widerspruch 5. Gebot (Nicht töten)
  • Veränderungen der Lebensumstände der Frau können nicht gegen die Tötung ungeborenen Lebens abgewogen werden
  • Selbstbestimmungsgesetz begründet nicht die Verfügung über Leben eines anderen Menschen, sondern ist durch das Lebensrecht des anderen begrenzt
  • aber: Ausweitung des Tötungsverbots auch auf die Frau
    -->Schuld, aber keine Verurteilung, sondern Beratung & Seelsorge
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TESTE DEIN WISSEN

Die Spannung der gesetzlich vorgeschriebenen Schwangerschaftskonfliktberatung aufzeigen können

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TESTE DEIN WISSEN
  • Spannung ergibt sich aus den Formulierungen " ergebnisoffen" und "dient dem Schutz" (=Zielorientierung)
  • einerseits ist Gespräch ergebnisoffen zu formulieren, Frau trägt letztlich die Entscheidung
  • grundsätzlich soll Beratung aber dem Schutz des ungeborenen Lebens dienen

--> dies könnte die Berater in eine Dilemmasituation führen

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TESTE DEIN WISSEN

Grundsätzê der Beratung aus evangelischer Perspektive kennen

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TESTE DEIN WISSEN
  • einfühlsame Begleitung
  • Aufzeigen von Untersuchungsmaßnahmen
  • Ermutigung, das ungeborene Leben anzunehmen

--> keine Ausübung von Zwang, denn das freiwillige "Ja" der Mutter ist durch nichts zu ersetzen

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TESTE DEIN WISSEN

Den Paragraph 218 & seine geschichtl. Entwicklung kennen

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TESTE DEIN WISSEN
  1. Paragraph
  2. erste Hälfte 20. Jh.
  3. NS: Doppelmoral von Rassenideologie&Eugenik
  4. Entwicklung in DDR
  5. Entwicklung in BRD
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TESTE DEIN WISSEN

Paragraph 218 & seine Geschichte

1. Paragraph

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TESTE DEIN WISSEN
  • 15. Mai 1871: Urfassung tritt in Kraft
  • eine Schwangere, welche ihre Frucht abtreibt oder im Leib tötet, ist mit Zuchthaus bis 5 Jahre bestraft
  • bei milderen Umständen: statt Zuchthausstrafe Gefängnisstrafe
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TESTE DEIN WISSEN

Paragraph 218 & seine Geschichte

2. erste Hälfte 20. Jh.

3. NS

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TESTE DEIN WISSEN

erste Hälfte des 20.Jh.:

  • erste Stimmen zur Abschaffung des Paragraphen
  • 1920: Antrag SPD im Reichstag, SS-Abbrüche in ersten 3 Monaten straflos zu lassen, scheitert
  • 1927: erstmalige Anerkennung der mediz. Indikation

NS: Doppelmoral von Rassenideologie & Eugenik

  • 1935: Gesetzesänderung zum Gesetz "zur Verhütung erbkranken Nachwuchs"
    --> Ermöglichung des SS-Abbruchs bei erbkranken Nachwuchs
  • 1943: Verschärfung des Strafe bei Abreibung bei "Beeinträchtigung der Lebenskraft des dt. Volkes" --> Einführung Todesstrafe
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TESTE DEIN WISSEN

Paragraph 218 & seine Geschichte

4. DDR

5. BRD

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TESTE DEIN WISSEN

DDR:

  • bedingte Freigabe SSAbbruch aus mediz. & kriminolog. Gründen
  • DDR-Gesetz: "Gesetz über die Unterbrechung der Schwangerschaft"

--> Fristenlösung: Recht aus Abbruch

BRD:

  • Frauenrechtsbewegung: "Selbstbezichtigungskampagne"
  • Einführung Fristenregelung wird vom Bundesgericht als verfassungswidrig verhindert
  • 1976: Indikationslösung

Nach Wiedervereinigung:

aktueller Stand seit 1995: Kombination aus Fristenlösung mit Beratungspflicht & Indikationslösung

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TESTE DEIN WISSEN
Biblische Begründung für den Einsatz gegen Armut kennen
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TESTE DEIN WISSEN
  • die „Option“ für die Armen ist keine Einzelfrage, sondern ein bibl. Grundkonsens (Dekalog, Propheten, Jesu Verheißung an Armen)
  • „Goldene Regel“: Alles, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch. Das ist das Gesetz und die Propheten (Mt 7,12)
  • Dabei fordert Die bibl. Tradition keinen aufzwingenden Glaubensgehorsam, sondern erreicht Plausibilität durch Weisheit und Einsicht
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TESTE DEIN WISSEN
Die Grundaussagen Körtners zur Ehe kennen
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TESTE DEIN WISSEN
  • Unterscheidung zwischen „Ehezweck“ und „Selbstzwecklichkeit der Ehe“ 
       —> in der Ehe selbst liegt ein Zweck: sich
             schützen, Leben gemeinsam gestalten
  • Die Offenheit für die Wiedergabe von Leben
  • Die Leitbildfunktion der Ehe: Freiwilligkeit, Gleichberechtigung, Verbindlichkeit, Treue als Leitbilder 
  • Ablehnung einer Gebotstheologischen Begründung der Ehe
      —> das man sich nicht scheiden lassen soll,
            bedeutet nicht, dass man heiraten muss
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TESTE DEIN WISSEN
Die EKD-Schriften zur Ehe und Familie in ihren Grundaussagen kennen und in einigen Punkten eine Entwicklung/ Veränderungen ausmachen können
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TESTE DEIN WISSEN
1937
  • Keine Norm, sondern Einladung/Orientierung
  • Ehe als verbindliche Sozialgestalt, Ehe ist wichtig und Leitbild 
  • Raum für Elternschaft, Verbindlichkeit, Dauerhaftigkeit, Liebe
  • Nichteheliche Lebensgemeinschaft nicht gleichzusetzen  
2013
- Werte, die Menschen helfen, ihre Freiheit zu gestalten:
  • Partnerschaftliche Familie verbunden mit Gerechtigkeit, Liebe, Chancengleichheit, Fairness
  • Verlässliche, verbindliche Partnerschaft 
- Ehe heute keine unveränderliche Ordnung mehr
- Alle Partnerschaften, die Gerechtigkeitsorientiert sind gelten als Leitbild 
  • Familie - Vielfalt wird akzeptiert 
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TESTE DEIN WISSEN
Ehe und Sexualität als Themen der Sozialethik bestimmen können 
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TESTE DEIN WISSEN
  • Ehe als Institution, weil rechtlich verankert und im GG geschützt 
  • Art. 6,1 GG: Ehe & Familie stehen unter dem besonderen Schutz der staatlichen Ordnung
  • Geht die gesamte Gesellschaft an 
  • Individuelles Schutz- und Abwehrrecht
  • Garantie der wesentlichen Strukturprinzipien der Ehe (Monogamie) 
  • Benachteiligungsverbot: Gleichheit zwischen Mann und Frau 
  • Achtung der Würde der Person: Achtung derer sexuellen Orientierung 
  • Voraussetzung: verantwortungsvoller Umgang mit der eigenen und der Sexualität der Mitmenschen 
  • Nicht die sexuelle Prägung, sondern der Verantwortungsvolle Umgang mit ihr ist Aufgabe sexualethischer Urteilsbildung
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TESTE DEIN WISSEN

Die Rechte des Ungeborenen und der Schwangeren kennen

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TESTE DEIN WISSEN

Rechte des Ungeborenen:

  • Art 1 Abs 1: Würde Meneschen unantastbar. Sie zu achten & schützen = Verpflichtung aller staatl. Gewalt
  • 2,2: Jeder Recht auf Leben & körperl. Unversehrtheit 
  • 3,3: Niemand wegen Behinderung benachteiligt werden

Rechte der Schwangeren:

  • 1,1: Schwangere darf bei schwerer Erkrankung nicht zu Fortsetung Schwangerschaft gezwungen werden
  • 2,2: steht Leben der Schwangeren auf Spiel, muss Schutzpflicht des Staates für Ungeborenes zurücktreten
  • 2,1: Recht auf Handlungsfreiheit & Persönlichkeit
  • Recht auf Selbstbestimmung
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  • 78 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen 5.2 Kurs an der TU Kaiserslautern - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Argumente der EKD Schrift "Fürsprecher des Lebens sein" kennen

A:
  • vorgeburtl. Leben liegt in Gottes Hand (Jer1,5; Ps139)
  • SS-Abbruch ist Tötung menschl. Lebens
    -->Widerspruch 5. Gebot (Nicht töten)
  • Veränderungen der Lebensumstände der Frau können nicht gegen die Tötung ungeborenen Lebens abgewogen werden
  • Selbstbestimmungsgesetz begründet nicht die Verfügung über Leben eines anderen Menschen, sondern ist durch das Lebensrecht des anderen begrenzt
  • aber: Ausweitung des Tötungsverbots auch auf die Frau
    -->Schuld, aber keine Verurteilung, sondern Beratung & Seelsorge
Q:

Die Spannung der gesetzlich vorgeschriebenen Schwangerschaftskonfliktberatung aufzeigen können

A:
  • Spannung ergibt sich aus den Formulierungen " ergebnisoffen" und "dient dem Schutz" (=Zielorientierung)
  • einerseits ist Gespräch ergebnisoffen zu formulieren, Frau trägt letztlich die Entscheidung
  • grundsätzlich soll Beratung aber dem Schutz des ungeborenen Lebens dienen

--> dies könnte die Berater in eine Dilemmasituation führen

Q:

Grundsätzê der Beratung aus evangelischer Perspektive kennen

A:
  • einfühlsame Begleitung
  • Aufzeigen von Untersuchungsmaßnahmen
  • Ermutigung, das ungeborene Leben anzunehmen

--> keine Ausübung von Zwang, denn das freiwillige "Ja" der Mutter ist durch nichts zu ersetzen

Q:

Den Paragraph 218 & seine geschichtl. Entwicklung kennen

A:
  1. Paragraph
  2. erste Hälfte 20. Jh.
  3. NS: Doppelmoral von Rassenideologie&Eugenik
  4. Entwicklung in DDR
  5. Entwicklung in BRD
Q:

Paragraph 218 & seine Geschichte

1. Paragraph

A:
  • 15. Mai 1871: Urfassung tritt in Kraft
  • eine Schwangere, welche ihre Frucht abtreibt oder im Leib tötet, ist mit Zuchthaus bis 5 Jahre bestraft
  • bei milderen Umständen: statt Zuchthausstrafe Gefängnisstrafe
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Q:

Paragraph 218 & seine Geschichte

2. erste Hälfte 20. Jh.

3. NS

A:

erste Hälfte des 20.Jh.:

  • erste Stimmen zur Abschaffung des Paragraphen
  • 1920: Antrag SPD im Reichstag, SS-Abbrüche in ersten 3 Monaten straflos zu lassen, scheitert
  • 1927: erstmalige Anerkennung der mediz. Indikation

NS: Doppelmoral von Rassenideologie & Eugenik

  • 1935: Gesetzesänderung zum Gesetz "zur Verhütung erbkranken Nachwuchs"
    --> Ermöglichung des SS-Abbruchs bei erbkranken Nachwuchs
  • 1943: Verschärfung des Strafe bei Abreibung bei "Beeinträchtigung der Lebenskraft des dt. Volkes" --> Einführung Todesstrafe
Q:

Paragraph 218 & seine Geschichte

4. DDR

5. BRD

A:

DDR:

  • bedingte Freigabe SSAbbruch aus mediz. & kriminolog. Gründen
  • DDR-Gesetz: "Gesetz über die Unterbrechung der Schwangerschaft"

--> Fristenlösung: Recht aus Abbruch

BRD:

  • Frauenrechtsbewegung: "Selbstbezichtigungskampagne"
  • Einführung Fristenregelung wird vom Bundesgericht als verfassungswidrig verhindert
  • 1976: Indikationslösung

Nach Wiedervereinigung:

aktueller Stand seit 1995: Kombination aus Fristenlösung mit Beratungspflicht & Indikationslösung

Q:
Biblische Begründung für den Einsatz gegen Armut kennen
A:
  • die „Option“ für die Armen ist keine Einzelfrage, sondern ein bibl. Grundkonsens (Dekalog, Propheten, Jesu Verheißung an Armen)
  • „Goldene Regel“: Alles, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch. Das ist das Gesetz und die Propheten (Mt 7,12)
  • Dabei fordert Die bibl. Tradition keinen aufzwingenden Glaubensgehorsam, sondern erreicht Plausibilität durch Weisheit und Einsicht
Q:
Die Grundaussagen Körtners zur Ehe kennen
A:
  • Unterscheidung zwischen „Ehezweck“ und „Selbstzwecklichkeit der Ehe“ 
       —> in der Ehe selbst liegt ein Zweck: sich
             schützen, Leben gemeinsam gestalten
  • Die Offenheit für die Wiedergabe von Leben
  • Die Leitbildfunktion der Ehe: Freiwilligkeit, Gleichberechtigung, Verbindlichkeit, Treue als Leitbilder 
  • Ablehnung einer Gebotstheologischen Begründung der Ehe
      —> das man sich nicht scheiden lassen soll,
            bedeutet nicht, dass man heiraten muss
Q:
Die EKD-Schriften zur Ehe und Familie in ihren Grundaussagen kennen und in einigen Punkten eine Entwicklung/ Veränderungen ausmachen können
A:
1937
  • Keine Norm, sondern Einladung/Orientierung
  • Ehe als verbindliche Sozialgestalt, Ehe ist wichtig und Leitbild 
  • Raum für Elternschaft, Verbindlichkeit, Dauerhaftigkeit, Liebe
  • Nichteheliche Lebensgemeinschaft nicht gleichzusetzen  
2013
- Werte, die Menschen helfen, ihre Freiheit zu gestalten:
  • Partnerschaftliche Familie verbunden mit Gerechtigkeit, Liebe, Chancengleichheit, Fairness
  • Verlässliche, verbindliche Partnerschaft 
- Ehe heute keine unveränderliche Ordnung mehr
- Alle Partnerschaften, die Gerechtigkeitsorientiert sind gelten als Leitbild 
  • Familie - Vielfalt wird akzeptiert 
Q:
Ehe und Sexualität als Themen der Sozialethik bestimmen können 
A:
  • Ehe als Institution, weil rechtlich verankert und im GG geschützt 
  • Art. 6,1 GG: Ehe & Familie stehen unter dem besonderen Schutz der staatlichen Ordnung
  • Geht die gesamte Gesellschaft an 
  • Individuelles Schutz- und Abwehrrecht
  • Garantie der wesentlichen Strukturprinzipien der Ehe (Monogamie) 
  • Benachteiligungsverbot: Gleichheit zwischen Mann und Frau 
  • Achtung der Würde der Person: Achtung derer sexuellen Orientierung 
  • Voraussetzung: verantwortungsvoller Umgang mit der eigenen und der Sexualität der Mitmenschen 
  • Nicht die sexuelle Prägung, sondern der Verantwortungsvolle Umgang mit ihr ist Aufgabe sexualethischer Urteilsbildung
Q:

Die Rechte des Ungeborenen und der Schwangeren kennen

A:

Rechte des Ungeborenen:

  • Art 1 Abs 1: Würde Meneschen unantastbar. Sie zu achten & schützen = Verpflichtung aller staatl. Gewalt
  • 2,2: Jeder Recht auf Leben & körperl. Unversehrtheit 
  • 3,3: Niemand wegen Behinderung benachteiligt werden

Rechte der Schwangeren:

  • 1,1: Schwangere darf bei schwerer Erkrankung nicht zu Fortsetung Schwangerschaft gezwungen werden
  • 2,2: steht Leben der Schwangeren auf Spiel, muss Schutzpflicht des Staates für Ungeborenes zurücktreten
  • 2,1: Recht auf Handlungsfreiheit & Persönlichkeit
  • Recht auf Selbstbestimmung
5.2

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