Wildtiermanagement at TU Dresden | Flashcards & Summaries

Lernmaterialien für Wildtiermanagement an der TU Dresden

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TESTE DEIN WISSEN
Was ist Wild?
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TESTE DEIN WISSEN
- freilebende Tiere, die in spezifischer Art und Weise mit dem Menschen interagieren und an denen ein menschliches Interesse besteht
-> Nutzung Wildbret
-> Nutzung Bälge, Felle, Decken,...
-> Schäden an Eigentum
-> Gefährdung durch unmittelbaren menschlichen Eingriff
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TESTE DEIN WISSEN
Beispiel Rotwild
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TESTE DEIN WISSEN
Ziele
- Schaffung und artgerechte Erhaltung eines Rotwildbestandes
- angemessene Berücksichtigung der Ansprüche der Landnutzer, insbesonders einer naturnahen Waldbewirtschaftung im Rahmen des Rotwildmanagements
- Gewährleistung der tieschutzrechtlichen Standards und damit des Tierwohls bei der Rotwildbejagung

Probleme
- kein Waldbewohner
- natürliche Sommer- und Winterlebensräume
- wandernde Art
- Winterlebensräume durch Menschen unzugänglich
- Überwinterung erfolgt in Sommerlebensräumen
- winterliche Stoffwechselregulation durch Störung kaum möglich
- zahlreiche potentielle Lebensräume nicht besiedelt und werden in absehbarer Zeit auch nicht besiedelt
- Erhaltungszustand ähnlich demjenigen des Wolfes

Lösungswege
- keine rotwildfreien Räume
- Rotwildausbreitung fördern
- hinreichende Ruhezonen
- Lebensraumbewertung sollte Standard werden
- lokale Maßnahmen zur Lebensraumverbesserung
- Wildwiesen (min. 5%)
- artgerechte Winterfütterung
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TESTE DEIN WISSEN
Kampf um die Deutungshoheit im Wildtiermanagement : Akteure
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TESTE DEIN WISSEN
Jagd
Forstwirtschaft
Landwirtschaft 
Naturschutz
Tierschutz

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TESTE DEIN WISSEN
Probleme durch Verkehrswege
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TESTE DEIN WISSEN
Fragmentation
Kollision
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TESTE DEIN WISSEN
Wildtiermanagement als Teil der Jagd
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TESTE DEIN WISSEN
- jagdliches Handeln erfolgt im Rahmen, der durch biologische, ökologische, sozio-kulturelle und sozio-ökonomische Faktoren bestimmt
-> Jagd ist eingebettet in umfangreiche ökologische Zusammenhänge, aber auch gesellschaftliche Strukturen
--> Wildtiermanagement ist ein zentraler Bestandteil jaglichen Handelns
- Ziele des Wildtiermanagement können jaglich oder nicht-jaglich erreicht werden
-> Einbindung der Jagd oft die fachlich sowie ökologisch bessere Lösung
--> Jagd ist ein zentraler Bestandteil der meisten Wildtiermanagementkonzepte
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TESTE DEIN WISSEN
Wildtiere als Indikatioren?
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TESTE DEIN WISSEN
- Auerwild: Wälder in Ihrer Zerfallsphase
- Birkwild: Offenlandzyklen
- Niederwildarten: vielfältige Agrarlandschaft
- Rotwild: Modellart für Landschaftszerschneidung
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TESTE DEIN WISSEN
Historische Phasen der Jagd
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TESTE DEIN WISSEN
- Recht des freien Tierfangs
- Inforestation (800-1500 n.Chr., Könige reservieren sich Gebiete)
- höfische Jagd
- bürgerliche Jagd (nach 1789 in F und 1848 in DE)

Bürgerliche Jagd
- Jagdrecht an Grundeigentum
-> intensive Nutzung (Übernutzung)
-> auf alles Schalenwild
- entstand eine geregelte Forstwirtschaft
- im späten 19ten Jahrhundert erste Regelungen zum Schutz des Wildes
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TESTE DEIN WISSEN
Wo liegen aktuelle Probleme?
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TESTE DEIN WISSEN
- Wald und Wild
- Landwirtschaft
- Naturschutz
- Tierwohl/Tierschutz
- Jagliches Selbstverständnis
- Urbanisierung
- Gesellschaftliches Grundmißtrauen

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TESTE DEIN WISSEN
Wildtiere als Naturerlebnis
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TESTE DEIN WISSEN
- Tourismus, Umweltkommunikation umd Umweltbildung nutzen Wildtiere regelmäßig als Vegikel
- Ostafrika als traditionelles Beispiel
- Nationalparke in Mitteleuropa
- Umweltbildung setz sehr intensiv auf Wildtiere
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TESTE DEIN WISSEN
"Regulation" von Wildbeständen
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TESTE DEIN WISSEN
- Modebegriff, als alternative zu Jagd
- aber man kann herauf- und herunterregulieren

-> regulieren wir Menschen überhaupt?
- Rotwild? Rehwild? Schwarzwild?
- Regulation durch Jagd möglich, aber nicht jede Jagd reguliert!

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TESTE DEIN WISSEN
Können Wildtiere auch entgegen der Biodiversität wirken?
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TESTE DEIN WISSEN
- Neozoen?
- Prädatoren?
- große Herbivoren in Waldökosystemen

Beispiel: Mufflon
- positiver Einfluss
- siehe Karteikarte: große Huftiere
- Grasfresser fehlen in DE
- verschwindet mit Ansiedlung Wolf
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TESTE DEIN WISSEN
Wildtiere und Biodiversität
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TESTE DEIN WISSEN
4 Aspekte

1. Wildtiere selbst als Teil der Biodiversität
2. Wildtiere beeinflussen die Vielfalt anderer Arten im Ökosystem (Beute, Habitatbildner, Vektoren,...)
3. Wildtiere als Indikator für Ökosysteme
4. Wildtiere unterstützen Lebensraum- und Flächenmanagement (Beweidung -> Offenflächen)

Beispiel: Große Huftiere
- zahlreiche Pflanzen- und Tierarten profitieren vom Vorhandensein der Huftiere (Gelber Fingerhut, Fettkraut, Sonnentau, Reptilien, Amphibien)
- Beute großer Prädatoren
- Kadaver als Nahrung für Aasfresser
- Zoochore Pflanzenverbreitung
- Bodenverwundung: Wildwechsel und Suhlen als Störstellen -> verändert Konkurrenzbedingungen
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Q:
Was ist Wild?
A:
- freilebende Tiere, die in spezifischer Art und Weise mit dem Menschen interagieren und an denen ein menschliches Interesse besteht
-> Nutzung Wildbret
-> Nutzung Bälge, Felle, Decken,...
-> Schäden an Eigentum
-> Gefährdung durch unmittelbaren menschlichen Eingriff
Q:
Beispiel Rotwild
A:
Ziele
- Schaffung und artgerechte Erhaltung eines Rotwildbestandes
- angemessene Berücksichtigung der Ansprüche der Landnutzer, insbesonders einer naturnahen Waldbewirtschaftung im Rahmen des Rotwildmanagements
- Gewährleistung der tieschutzrechtlichen Standards und damit des Tierwohls bei der Rotwildbejagung

Probleme
- kein Waldbewohner
- natürliche Sommer- und Winterlebensräume
- wandernde Art
- Winterlebensräume durch Menschen unzugänglich
- Überwinterung erfolgt in Sommerlebensräumen
- winterliche Stoffwechselregulation durch Störung kaum möglich
- zahlreiche potentielle Lebensräume nicht besiedelt und werden in absehbarer Zeit auch nicht besiedelt
- Erhaltungszustand ähnlich demjenigen des Wolfes

Lösungswege
- keine rotwildfreien Räume
- Rotwildausbreitung fördern
- hinreichende Ruhezonen
- Lebensraumbewertung sollte Standard werden
- lokale Maßnahmen zur Lebensraumverbesserung
- Wildwiesen (min. 5%)
- artgerechte Winterfütterung
Q:
Kampf um die Deutungshoheit im Wildtiermanagement : Akteure
A:
Jagd
Forstwirtschaft
Landwirtschaft 
Naturschutz
Tierschutz

Q:
Probleme durch Verkehrswege
A:
Fragmentation
Kollision
Q:
Wildtiermanagement als Teil der Jagd
A:
- jagdliches Handeln erfolgt im Rahmen, der durch biologische, ökologische, sozio-kulturelle und sozio-ökonomische Faktoren bestimmt
-> Jagd ist eingebettet in umfangreiche ökologische Zusammenhänge, aber auch gesellschaftliche Strukturen
--> Wildtiermanagement ist ein zentraler Bestandteil jaglichen Handelns
- Ziele des Wildtiermanagement können jaglich oder nicht-jaglich erreicht werden
-> Einbindung der Jagd oft die fachlich sowie ökologisch bessere Lösung
--> Jagd ist ein zentraler Bestandteil der meisten Wildtiermanagementkonzepte
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Q:
Wildtiere als Indikatioren?
A:
- Auerwild: Wälder in Ihrer Zerfallsphase
- Birkwild: Offenlandzyklen
- Niederwildarten: vielfältige Agrarlandschaft
- Rotwild: Modellart für Landschaftszerschneidung
Q:
Historische Phasen der Jagd
A:
- Recht des freien Tierfangs
- Inforestation (800-1500 n.Chr., Könige reservieren sich Gebiete)
- höfische Jagd
- bürgerliche Jagd (nach 1789 in F und 1848 in DE)

Bürgerliche Jagd
- Jagdrecht an Grundeigentum
-> intensive Nutzung (Übernutzung)
-> auf alles Schalenwild
- entstand eine geregelte Forstwirtschaft
- im späten 19ten Jahrhundert erste Regelungen zum Schutz des Wildes
Q:
Wo liegen aktuelle Probleme?
A:
- Wald und Wild
- Landwirtschaft
- Naturschutz
- Tierwohl/Tierschutz
- Jagliches Selbstverständnis
- Urbanisierung
- Gesellschaftliches Grundmißtrauen

Q:
Wildtiere als Naturerlebnis
A:
- Tourismus, Umweltkommunikation umd Umweltbildung nutzen Wildtiere regelmäßig als Vegikel
- Ostafrika als traditionelles Beispiel
- Nationalparke in Mitteleuropa
- Umweltbildung setz sehr intensiv auf Wildtiere
Q:
"Regulation" von Wildbeständen
A:
- Modebegriff, als alternative zu Jagd
- aber man kann herauf- und herunterregulieren

-> regulieren wir Menschen überhaupt?
- Rotwild? Rehwild? Schwarzwild?
- Regulation durch Jagd möglich, aber nicht jede Jagd reguliert!

Q:
Können Wildtiere auch entgegen der Biodiversität wirken?
A:
- Neozoen?
- Prädatoren?
- große Herbivoren in Waldökosystemen

Beispiel: Mufflon
- positiver Einfluss
- siehe Karteikarte: große Huftiere
- Grasfresser fehlen in DE
- verschwindet mit Ansiedlung Wolf
Q:
Wildtiere und Biodiversität
A:
4 Aspekte

1. Wildtiere selbst als Teil der Biodiversität
2. Wildtiere beeinflussen die Vielfalt anderer Arten im Ökosystem (Beute, Habitatbildner, Vektoren,...)
3. Wildtiere als Indikator für Ökosysteme
4. Wildtiere unterstützen Lebensraum- und Flächenmanagement (Beweidung -> Offenflächen)

Beispiel: Große Huftiere
- zahlreiche Pflanzen- und Tierarten profitieren vom Vorhandensein der Huftiere (Gelber Fingerhut, Fettkraut, Sonnentau, Reptilien, Amphibien)
- Beute großer Prädatoren
- Kadaver als Nahrung für Aasfresser
- Zoochore Pflanzenverbreitung
- Bodenverwundung: Wildwechsel und Suhlen als Störstellen -> verändert Konkurrenzbedingungen
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