Tierschutz at TU Dresden | Flashcards & Summaries

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TESTE DEIN WISSEN

Definiere Tierschutz!

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TESTE DEIN WISSEN

Als Tierschutz werden alle Aktivitäten des Menschen bezeichnet, die dem Ziel dienen, Tieren ein artgerechtes Leben ohne unnötige Leiden, Schmerzen und Schäden zu ermöglichen 


Häufig steht der TS im Widerspruch zu den Interessen der Tiernutzung, wodurch es (potentiell) zu Konflikten kommt 

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TESTE DEIN WISSEN

Wie unterscheiden sich Tier- und Artenschutz?

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TESTE DEIN WISSEN

Der Tierschutz unterscheidet sich vom Artenschutz grundsätzlich: Beim Artenschutz geht es darum, den Bestand einer Tierarten z.B. der Artenvielfalt zu erhalten, während der TS auf das einzelne Tier und dessen Unversehrtheit gerichtet ist. 


Individualschutz ≠ Populationsschutz 

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Erläutere die Geschichte des Tierschutzes!

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TESTE DEIN WISSEN

-Der Tierschutzgedanke findet sich bereits im Alten Testament im Schöpfungsmythos und findet sich seit der Antike in fast allen Kulturen, besonders stark (ausgeprägt) im indischem Raum 

-Mit dem Einzug des Rationalismus und dem mechanisch geprägten Weltbild von Descartes wird der Mensch als rational begabtes Wesen hervorgehoben und das Tier verliert an Status im Verhältnis zum Menschen (> Bis ins Mittelalter konnten Tiere angeklagt werden) 

-Mit der Technisierung der Viehzucht entstehen aber im 19. Jahrhundert Tierschutzbewegungen und – organisationen 

-Ausgehend von der Evolutionstheorie Charles Darwins wird die Sonderstellung des Menschen wieder zurückgedräng 

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Was ist gesetzlicher Tierschutz?

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-Der gesetzliche Tierschutz umfasst gesetzgeberische Maßnahmen wie Gesetze, Verordnungen und andere staatliche Regelungen, die unmittelbar den Tierschutz betreffen oder ihn indirekt berühren 

-Am 26. Juli 2002 wurde der Tierschutz als Staatsziel im Grundgesetz verankert 

-2004 wurde das Ziel des Tierschutzes auch in den Entwurf der EU-Verfassung aufgenommen 

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Was besagt der erste Abschnitt des Tierschutzgesetzes?

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-Zweck dieses Gesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen 

-Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen 

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Was besagt der zweite Abschnitt des Tierschutzgesetzes?

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-handelt um die Tierhaltung

-artengerechte Unterkunft

-artgemäße Bewegung

-angemessene Ernährung, Pflege und verhaltensgerechte Unterbringung 

-man darf nicht...

- Tiere einfach aussetzen, Leid zufügen, nicht erreichbare Leistungen abverlangen (quälen)

-Auswildern (einfach so ist verboten)

-aggressiv/gefährlich "erziehen"

-einfach kein asshole sein zu den süßen

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Was besagt der dritte Abschnitt des Tierschutzgesetzes?

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-hier wird gesagt, wie und welche Tiere getötet werden dürfen

-Wirbeltiere nur unter Betäubung und wenn man Ahnung davon hat wie man das "ohne Schmerzen" macht

-Schlachter müssen nachweisen, dass sie einen Sachkundenachweis haben

-wenn man nur Organe oder so von Tieren will gelten neue Gesetze (zb über Tierversuche das)

-warmblütige Tiere müssen betäubt sein bei der Tötung

-den Rest regelt irgendwie das Bundesministerium

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Was besagt der vierte Abschnitt des Tierschutzgesetzes?

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-behandelt Eingriffe an Tieren

-Wirbeltiere müssen bei Eingriffen mit Schmerz betäubt werden, das muss ein Tierarzt machen

-Betäubung entfällt wenn ein Mensch den Eingriff auch aushalten würde oder eben fallspezifisch nicht

-for whatever reason darf man bis zu 4 Wochen alte Kälber und Lämmchen ohne Betäubung kastrieren (Schweine nicht mehr)

-Schwanz kürzen bei den kleinen geht auch fit

-Chippen geht auch ohne

-man darf nicht amputieren oder Organe schädigen (also außer muss eben)

-Die Vorschriften dieses Abschnittes gelten nicht für Tierversuche 




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Was besagt der fünfte Abschnitt des Tierschutzgesetzes?

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TESTE DEIN WISSEN

-hier gehts um Tierversuche, damit sollen Tiere wenigstens ein bisschen bei sowas geschützt werden

-bei der Zucht soll man die nicht so belasten

-Tierversuche dürfen nur von Personen geplant und durchgeführt werden, die die dafür erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten haben 

-Tierversuche: Leidzufügung, geboren mit Lebensveränderungen, Erbgutveränderungen, generell so schmerzen 

-Als Tierversuche gelten auch Eingriffe oder Behandlungen, die nicht Versuchszwecken dienen (Herstellung, Gewinnung, Aufbewahrung oder Vermehrung von Stoffen, Produkten oder Organismen; durch die Organe oder Gewebe ganz oder teilweise entnommen werden, um zu wissenschaftlichen Zwecken transplantiert werden, in Kulturen genutzt werden; die zu Aus-, Fort- oder Weiterbildungszwecken vorgenommen werden)

-dürfen nur gemacht werden, wenn es keine Alternative gibt

->für Grundlagenforschung, konkrete Forschungsziele, Schutz der Umwelt, Erhaltung der Art

-Wann ist ein Tierversuch unerlässlich?

->Stand der Wissenschaft muss erweitert werden

-Versuche an Wirbeltieren oder Kopffüßern dürfen nur durchgeführt werden, wenn die zu erwartenden Schmerzen, Leiden oder Schäden der Tiere im Hinblick auf den Versuchszweck ethisch vertretbar sind 

-wiederholungsversuche dürfen per se nicht gemacht werden, außer zweifel am vorherigen versuch kommen auf

-Tierversuche zur Entwicklung oder Erprobung von Waffen, Munition und dazugehörigem Gerät sind verboten 

-Testung von Kosmetika, Waschmittel oder so sind verboten

-ein Tierversuch gilt als abgeschlossen wenn:

->keine weiteren Beobachtungen mehr für den Tierversuch anzustellen sind 

->nachkommende Tiere nicht leiden werden/ nicht untersucht werden müssen

-Tierversuche müssen genehmigt werden mit triftigen Grund, außerdem muss man gut aufgestellt sein die Experimente durchzuführen und so


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Was besagt der sechste Abschnitt des Tierschutzgesetzes?

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-es muss eine:n Tierschutzbeauftragte:n geben


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Was besagt der achte Abschnitt des Tierschutzgesetzes?

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-Zucht, Halten von Tieren, Handel mit Tieren 

-musst halt eine Erlaubnis haben

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist Grundlagenforschung?

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TESTE DEIN WISSEN

alle Forschung die nicht direkt anwendungsspezifisch ist

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Beispielhafte Karteikarten für deinen Tierschutz Kurs an der TU Dresden - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Definiere Tierschutz!

A:

Als Tierschutz werden alle Aktivitäten des Menschen bezeichnet, die dem Ziel dienen, Tieren ein artgerechtes Leben ohne unnötige Leiden, Schmerzen und Schäden zu ermöglichen 


Häufig steht der TS im Widerspruch zu den Interessen der Tiernutzung, wodurch es (potentiell) zu Konflikten kommt 

Q:

Wie unterscheiden sich Tier- und Artenschutz?

A:

Der Tierschutz unterscheidet sich vom Artenschutz grundsätzlich: Beim Artenschutz geht es darum, den Bestand einer Tierarten z.B. der Artenvielfalt zu erhalten, während der TS auf das einzelne Tier und dessen Unversehrtheit gerichtet ist. 


Individualschutz ≠ Populationsschutz 

Q:

Erläutere die Geschichte des Tierschutzes!

A:

-Der Tierschutzgedanke findet sich bereits im Alten Testament im Schöpfungsmythos und findet sich seit der Antike in fast allen Kulturen, besonders stark (ausgeprägt) im indischem Raum 

-Mit dem Einzug des Rationalismus und dem mechanisch geprägten Weltbild von Descartes wird der Mensch als rational begabtes Wesen hervorgehoben und das Tier verliert an Status im Verhältnis zum Menschen (> Bis ins Mittelalter konnten Tiere angeklagt werden) 

-Mit der Technisierung der Viehzucht entstehen aber im 19. Jahrhundert Tierschutzbewegungen und – organisationen 

-Ausgehend von der Evolutionstheorie Charles Darwins wird die Sonderstellung des Menschen wieder zurückgedräng 

Q:

Was ist gesetzlicher Tierschutz?

A:

-Der gesetzliche Tierschutz umfasst gesetzgeberische Maßnahmen wie Gesetze, Verordnungen und andere staatliche Regelungen, die unmittelbar den Tierschutz betreffen oder ihn indirekt berühren 

-Am 26. Juli 2002 wurde der Tierschutz als Staatsziel im Grundgesetz verankert 

-2004 wurde das Ziel des Tierschutzes auch in den Entwurf der EU-Verfassung aufgenommen 

Q:

Was besagt der erste Abschnitt des Tierschutzgesetzes?

A:

-Zweck dieses Gesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen 

-Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen 

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Q:

Was besagt der zweite Abschnitt des Tierschutzgesetzes?

A:

-handelt um die Tierhaltung

-artengerechte Unterkunft

-artgemäße Bewegung

-angemessene Ernährung, Pflege und verhaltensgerechte Unterbringung 

-man darf nicht...

- Tiere einfach aussetzen, Leid zufügen, nicht erreichbare Leistungen abverlangen (quälen)

-Auswildern (einfach so ist verboten)

-aggressiv/gefährlich "erziehen"

-einfach kein asshole sein zu den süßen

Q:

Was besagt der dritte Abschnitt des Tierschutzgesetzes?

A:

-hier wird gesagt, wie und welche Tiere getötet werden dürfen

-Wirbeltiere nur unter Betäubung und wenn man Ahnung davon hat wie man das "ohne Schmerzen" macht

-Schlachter müssen nachweisen, dass sie einen Sachkundenachweis haben

-wenn man nur Organe oder so von Tieren will gelten neue Gesetze (zb über Tierversuche das)

-warmblütige Tiere müssen betäubt sein bei der Tötung

-den Rest regelt irgendwie das Bundesministerium

Q:

Was besagt der vierte Abschnitt des Tierschutzgesetzes?

A:

-behandelt Eingriffe an Tieren

-Wirbeltiere müssen bei Eingriffen mit Schmerz betäubt werden, das muss ein Tierarzt machen

-Betäubung entfällt wenn ein Mensch den Eingriff auch aushalten würde oder eben fallspezifisch nicht

-for whatever reason darf man bis zu 4 Wochen alte Kälber und Lämmchen ohne Betäubung kastrieren (Schweine nicht mehr)

-Schwanz kürzen bei den kleinen geht auch fit

-Chippen geht auch ohne

-man darf nicht amputieren oder Organe schädigen (also außer muss eben)

-Die Vorschriften dieses Abschnittes gelten nicht für Tierversuche 




Q:

Was besagt der fünfte Abschnitt des Tierschutzgesetzes?

A:

-hier gehts um Tierversuche, damit sollen Tiere wenigstens ein bisschen bei sowas geschützt werden

-bei der Zucht soll man die nicht so belasten

-Tierversuche dürfen nur von Personen geplant und durchgeführt werden, die die dafür erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten haben 

-Tierversuche: Leidzufügung, geboren mit Lebensveränderungen, Erbgutveränderungen, generell so schmerzen 

-Als Tierversuche gelten auch Eingriffe oder Behandlungen, die nicht Versuchszwecken dienen (Herstellung, Gewinnung, Aufbewahrung oder Vermehrung von Stoffen, Produkten oder Organismen; durch die Organe oder Gewebe ganz oder teilweise entnommen werden, um zu wissenschaftlichen Zwecken transplantiert werden, in Kulturen genutzt werden; die zu Aus-, Fort- oder Weiterbildungszwecken vorgenommen werden)

-dürfen nur gemacht werden, wenn es keine Alternative gibt

->für Grundlagenforschung, konkrete Forschungsziele, Schutz der Umwelt, Erhaltung der Art

-Wann ist ein Tierversuch unerlässlich?

->Stand der Wissenschaft muss erweitert werden

-Versuche an Wirbeltieren oder Kopffüßern dürfen nur durchgeführt werden, wenn die zu erwartenden Schmerzen, Leiden oder Schäden der Tiere im Hinblick auf den Versuchszweck ethisch vertretbar sind 

-wiederholungsversuche dürfen per se nicht gemacht werden, außer zweifel am vorherigen versuch kommen auf

-Tierversuche zur Entwicklung oder Erprobung von Waffen, Munition und dazugehörigem Gerät sind verboten 

-Testung von Kosmetika, Waschmittel oder so sind verboten

-ein Tierversuch gilt als abgeschlossen wenn:

->keine weiteren Beobachtungen mehr für den Tierversuch anzustellen sind 

->nachkommende Tiere nicht leiden werden/ nicht untersucht werden müssen

-Tierversuche müssen genehmigt werden mit triftigen Grund, außerdem muss man gut aufgestellt sein die Experimente durchzuführen und so


Q:

Was besagt der sechste Abschnitt des Tierschutzgesetzes?

A:

-es muss eine:n Tierschutzbeauftragte:n geben


Q:

Was besagt der achte Abschnitt des Tierschutzgesetzes?

A:

-Zucht, Halten von Tieren, Handel mit Tieren 

-musst halt eine Erlaubnis haben

Q:

Was ist Grundlagenforschung?

A:

alle Forschung die nicht direkt anwendungsspezifisch ist

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