Recht Und Regularien Ungerade at TU Dresden | Flashcards & Summaries

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TESTE DEIN WISSEN

Was bedeutet "im wissenschaftlichen Sinn"?

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TESTE DEIN WISSEN

[a] Ein durch Beobachtungen und Erfahrungen anerkannter Zusammenhang, der sich als Formel darstellen lässt und allen Nachprüfungen standhält; [b] Etwas, das nach einer bestimmten Regel abläuft; empirische Verallgemeinerung. 

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Definition Rechtsnormen

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TESTE DEIN WISSEN

= Summe aller Normen, die das Verhalten des Menschen regeln 

Funktion: „Spielregeln“, die ein geordnetes Zusammenleben der Menschen untereinander gewährleisten sollen • Rechtsnormen bestehen aus einem Tatbestand und einer Rechtsfolge --> WENN-DANN-Relation • Normentypen (darstellbar im Normquadrat): Verbot (Unterlassungspflicht) Freistellung (Unterlassungsrecht) Gebot (Handlungspflicht) Erlaubnis (Handlungsrecht) • erlassen von unterschiedlichen Normgebern z.B. Bundestag 

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TESTE DEIN WISSEN

Definiere die Normenhierarchie.

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TESTE DEIN WISSEN

= Rangverhältnisse der Rechtsnormen • Gilt für EU-, für Bundes- und für Landesrecht • Grundsätzlich unterscheidet man zwischen zwei Formen, um Normenkollisionen aufzuheben: o Geltungsvorrang • nach der Kollisionsregel »Lex superior derogat legi inferiori» hat höher stehende Norm Geltungsvorrang vor niedrig stehender Norm o Anwendungsvorrang • nach Kollisionsregel »Lex specialis derogat legi generali» „das besondere Gesetz geht dem allgemeinen Gesetz vor“ 


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Beispiele für Gesetze bei der Normenhierarchie:

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-Bundegesetz: Gentechnikgesetz

-Bundesverordnung: Gentechnik-Sicherheitsverordnung

-Satzung des Bundes: Berufsordnung

-Einzemaßnahmen: Verwaltungsaktion

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Erklären Sie das Europarecht:

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Besteht aus Primärrecht und dem ihm untergeordneten Sekundärrecht (ergänzt durch besondere Bedeutung des Europäischen Gerichtshofs) 

-Überstaatliches Recht in Europa

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Definieren Sie Primärrecht

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grundlegende Regelungen zur Funktionsweise der EU: o Vertrag über die Europäische Union (EU-Vertrag) o Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEU-Vertrag) o Gemeinschaftsgrundrechte, Grundrechtcharta, Gewohnheitsrecht o Beispiele: die Wirtschaftsverfassung, Agrarpolitik, Wettbewerbsrecht, EU-Vertrag geht Länderrechten vor, d.h. Umsetzung über Richtlinien der EU-Kommission 

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Definieren Sie Sekundärrecht.

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- Verordnungen, Richtlinien, Beschlüsse und Empfehlungen erlassen von den Organen der EU auf Grundlage des Primärrechts

- Das Sekundärrecht darf nicht gegen das Primärrecht verstoßen 

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Beispiele Europäische Verordnungen und Richtlinien

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- Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 (REACH-Verordnung) – europäische Chemikalienverordnung 

o Verordnung (EG) Nr.1272/2008 (GHS-Verordnung) 

o Verordnung (EG) Nr. 160/2017 (Artenschutzverordnung) 

o Verordnung (EWG) Nr. 1221/2009 (EMAS-Verordnung) 

o Verordnung (EG) Nr. 178/2002 (Lebensmittelsicherheit) 

o Verordnung (EG) Nr. 726/2004 (Arzneimittelrecht) 

o Verordnung (EG) Nr. 834/2007 über die ökologische/biologische Produktion und die Kennzeichnung von ökologischen/biologischen Erzeugnissen 

o Verordnung (EG) Nr. 470/2009 über Rückstandshöchstmengen pharmakologisch wirksamer Stoffe in Lebensmitteln tierischen Ursprungs

o Arbeitsplatz-Richtgrenzwerte, 2000/39/EG (anzuwenden seit 5. Juli 2000) 

o Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie; 92/43/EWG 

o Gefahrstoffkennzeichnung; 67/548/EWG 

o Humanarzneimittelrichtlinie; 2001/83/EG 

o Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung am Arbeitsplatz; 92/58/EG 

o Schutz biotechnologischer Erfindungen; 98/44/EG 

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Beispiele Nationale Verordnung und Richlinien

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Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) 

o Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) und Chemikaliengesetz (ChemG) 

o Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) 

o Biostoffverordnung (BioStoffV) 

o Tierschutzgesetz (TierSchG) mit den Bestimmungen zu Tierversuchen, Tierhaltung etc. 

o Embryonenschutzgesetz (ESchG) 

o Gentechnikgesetz (GenTG) 

o Stammzellgesetz (StZG) 

o Infektionsschutzgesetz (IfSG) 

o Tierseuchengesetz (TierSG) 

o Tierseuchenerreger-Verordnung (TierSeuchErV) 

o Viehverkehrsordnung (ViehVerkV) 

o Gesetz über die Kontrolle von Kriegswaffen (Auszüge zu biologischen Waffen, §18 KrWaffG) 

o Gesetz zur B-Waffen-Konvention von 1972 und int. B-Waffen-Konvention (BaktWaffVernÜbkG) 

o Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) 

o Bundes- und Landesnaturschutzgesetze (BNatSchG und LNatSchG) 

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Nennen sie 5 biorechtliche Aspekte 

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- Schutz der Umwelt

- Schutz der Menschen

- Ethische Aspekte

- Schutz von geistigem Eigentum

-Wirtschaftliche Aspekte

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Nennen sie  bioethische Aspekte der medizinischen Bioethik

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-medizinische Ethik: Lebensverlängerung, Menschlicher Tod, Sterbehilfe, Organspende, Fortpflanzungstechnik (PID), i.v.-Fertilisation, Sterilisierung, Gentherapie, Gentests, Eugenik 


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TESTE DEIN WISSEN

Was bedeutet "im rechtlichen Sinn"?

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TESTE DEIN WISSEN

Eine Regel, die ein Gesetzgeber in einem bestimmten Sachverhalt oder Verfahren erlässt, die die jeweilig Untergebenen zu befolgen haben. 

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Q:

Was bedeutet "im wissenschaftlichen Sinn"?

A:

[a] Ein durch Beobachtungen und Erfahrungen anerkannter Zusammenhang, der sich als Formel darstellen lässt und allen Nachprüfungen standhält; [b] Etwas, das nach einer bestimmten Regel abläuft; empirische Verallgemeinerung. 

Q:

Definition Rechtsnormen

A:

= Summe aller Normen, die das Verhalten des Menschen regeln 

Funktion: „Spielregeln“, die ein geordnetes Zusammenleben der Menschen untereinander gewährleisten sollen • Rechtsnormen bestehen aus einem Tatbestand und einer Rechtsfolge --> WENN-DANN-Relation • Normentypen (darstellbar im Normquadrat): Verbot (Unterlassungspflicht) Freistellung (Unterlassungsrecht) Gebot (Handlungspflicht) Erlaubnis (Handlungsrecht) • erlassen von unterschiedlichen Normgebern z.B. Bundestag 

Q:

Definiere die Normenhierarchie.

A:

= Rangverhältnisse der Rechtsnormen • Gilt für EU-, für Bundes- und für Landesrecht • Grundsätzlich unterscheidet man zwischen zwei Formen, um Normenkollisionen aufzuheben: o Geltungsvorrang • nach der Kollisionsregel »Lex superior derogat legi inferiori» hat höher stehende Norm Geltungsvorrang vor niedrig stehender Norm o Anwendungsvorrang • nach Kollisionsregel »Lex specialis derogat legi generali» „das besondere Gesetz geht dem allgemeinen Gesetz vor“ 


Q:

Beispiele für Gesetze bei der Normenhierarchie:

A:

-Bundegesetz: Gentechnikgesetz

-Bundesverordnung: Gentechnik-Sicherheitsverordnung

-Satzung des Bundes: Berufsordnung

-Einzemaßnahmen: Verwaltungsaktion

Q:

Erklären Sie das Europarecht:

A:

Besteht aus Primärrecht und dem ihm untergeordneten Sekundärrecht (ergänzt durch besondere Bedeutung des Europäischen Gerichtshofs) 

-Überstaatliches Recht in Europa

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Q:

Definieren Sie Primärrecht

A:

grundlegende Regelungen zur Funktionsweise der EU: o Vertrag über die Europäische Union (EU-Vertrag) o Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEU-Vertrag) o Gemeinschaftsgrundrechte, Grundrechtcharta, Gewohnheitsrecht o Beispiele: die Wirtschaftsverfassung, Agrarpolitik, Wettbewerbsrecht, EU-Vertrag geht Länderrechten vor, d.h. Umsetzung über Richtlinien der EU-Kommission 

Q:

Definieren Sie Sekundärrecht.

A:

- Verordnungen, Richtlinien, Beschlüsse und Empfehlungen erlassen von den Organen der EU auf Grundlage des Primärrechts

- Das Sekundärrecht darf nicht gegen das Primärrecht verstoßen 

Q:

Beispiele Europäische Verordnungen und Richtlinien

A:

- Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 (REACH-Verordnung) – europäische Chemikalienverordnung 

o Verordnung (EG) Nr.1272/2008 (GHS-Verordnung) 

o Verordnung (EG) Nr. 160/2017 (Artenschutzverordnung) 

o Verordnung (EWG) Nr. 1221/2009 (EMAS-Verordnung) 

o Verordnung (EG) Nr. 178/2002 (Lebensmittelsicherheit) 

o Verordnung (EG) Nr. 726/2004 (Arzneimittelrecht) 

o Verordnung (EG) Nr. 834/2007 über die ökologische/biologische Produktion und die Kennzeichnung von ökologischen/biologischen Erzeugnissen 

o Verordnung (EG) Nr. 470/2009 über Rückstandshöchstmengen pharmakologisch wirksamer Stoffe in Lebensmitteln tierischen Ursprungs

o Arbeitsplatz-Richtgrenzwerte, 2000/39/EG (anzuwenden seit 5. Juli 2000) 

o Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie; 92/43/EWG 

o Gefahrstoffkennzeichnung; 67/548/EWG 

o Humanarzneimittelrichtlinie; 2001/83/EG 

o Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung am Arbeitsplatz; 92/58/EG 

o Schutz biotechnologischer Erfindungen; 98/44/EG 

Q:

Beispiele Nationale Verordnung und Richlinien

A:

Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) 

o Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) und Chemikaliengesetz (ChemG) 

o Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) 

o Biostoffverordnung (BioStoffV) 

o Tierschutzgesetz (TierSchG) mit den Bestimmungen zu Tierversuchen, Tierhaltung etc. 

o Embryonenschutzgesetz (ESchG) 

o Gentechnikgesetz (GenTG) 

o Stammzellgesetz (StZG) 

o Infektionsschutzgesetz (IfSG) 

o Tierseuchengesetz (TierSG) 

o Tierseuchenerreger-Verordnung (TierSeuchErV) 

o Viehverkehrsordnung (ViehVerkV) 

o Gesetz über die Kontrolle von Kriegswaffen (Auszüge zu biologischen Waffen, §18 KrWaffG) 

o Gesetz zur B-Waffen-Konvention von 1972 und int. B-Waffen-Konvention (BaktWaffVernÜbkG) 

o Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) 

o Bundes- und Landesnaturschutzgesetze (BNatSchG und LNatSchG) 

Q:

Nennen sie 5 biorechtliche Aspekte 

A:

- Schutz der Umwelt

- Schutz der Menschen

- Ethische Aspekte

- Schutz von geistigem Eigentum

-Wirtschaftliche Aspekte

Q:

Nennen sie  bioethische Aspekte der medizinischen Bioethik

A:

-medizinische Ethik: Lebensverlängerung, Menschlicher Tod, Sterbehilfe, Organspende, Fortpflanzungstechnik (PID), i.v.-Fertilisation, Sterilisierung, Gentherapie, Gentests, Eugenik 


Q:

Was bedeutet "im rechtlichen Sinn"?

A:

Eine Regel, die ein Gesetzgeber in einem bestimmten Sachverhalt oder Verfahren erlässt, die die jeweilig Untergebenen zu befolgen haben. 

Recht und Regularien ungerade

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