Allgemeine Psychologie 1. Semester at TU Dresden | Flashcards & Summaries

Select your language

Suggested languages for you:
Log In Start studying!

Lernmaterialien für Allgemeine Psychologie 1. Semester an der TU Dresden

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Allgemeine Psychologie 1. Semester Kurs an der TU Dresden zu.

TESTE DEIN WISSEN

Gesichter enthalten Infos über...

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • den (Gesichts-) Ausdruck 
  • die Blickrichtung und Aufmerksamkeitslenkung 
  • die Identität (Geschlecht, Alter, ethnische Zugehörigkeit)
  • visuelle Hinweise zur Sprache 
  • Mimik
  • emotionalen Zustand 
  • Attraktivität 
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Problem der "Großmutterzellentheorie"

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Letzter Perzeption wäre durch eine einzige Zelle kodiert 
  • gibt zu viele unterschiedliche Gesichter und Objekte um für jedes eine eigene Zelle zu haben 
  • spezifische Zellen reagieren auch immer auf andere Stimuli 
  • Erinnerungen verblassen allmählich 
  • Wie nehmen wir neue Objekte wahr?
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Einteilung der Tiefeninformation 

Okulomotorisch

Akkommodation

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Anpassung der Brechkraft der Linse an Objektentfernung zur Gewährleistung einer scharfen Abbildung 
    • Ferne - schwache Akkommodation 
    • Nähe - starke Akkommodation (mehr Brechkraft)
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Prosopagonisie

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Gesichtsblindheit 

  • Der Mann der seine Frau mit einem Hut verwechselte 
  • Können keine Gesichter erkennen 
  • Kann aber auch einfach gestörte Objektwahrnehmung sein!!!
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Befunde aus der Gesichterforschung 


Fazit

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Erkennen von unbekannten Gesichtern 

  • Stark überschätzt, jedoch eher als automatische Gesichtserkennung 
  • Foto-IDs sehr fehleranfällig 
  • Überwachungskameras sinnvoll (wenn Person bekannt)



Unterschiede in de Verarbeitung von bekannten und unbekannten Gesichtern

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Gesichtererkennen/-lernen

Exemplaransatz

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Je mehr individuelle Bilder von Angela Merkel gespeichert werden, desto eher ein Match, dass ein Bild von Angela Merkel zu einem gespeicherten Bild passt 
  • Basis automatisierter Erkennung von Gesichtern 
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Defizite der Farbwahrnehmung

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Farbfehlischtigkeit (Farbenblind) 
  • verschiedene Formen 
  • Männer häufiger 


  • meist Fehlfunktion in einem Gen, welches Zapfen-Photopigment kodiert 
  • das Gen, welches M- und L-Zapfen Photopigmente kodiert, liegt auf dem X-Chromosom
  • M- und L-Zapfen Defizite am häufigsten 
  • z.B. Protanopie (Rotgrünblindheit)


  • Tritanopie (Blaugelbblindheit)
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Theorien der Farbwahrnehmung

Zweistufentheorie

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Kombination der Dreifarbentheorie und der Gegenfarbtheorie 
    • einfallendes Licht wird auf der Retina von 3 Farbrezeptortypen nach verschiedenen Wellenlängen kodiert (Dreifarbentheorie)
    • Nachgeschaltete Gegenfarbneurone im CGL und Korten sind für Weiterverarbeitung verantwortlich (Gegenfarbtheorie)
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Einteilung der Tiefeninformation 

Visuell

Monokular - statische Hinweise 

Größe (relative Höhe)

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Relative Höhe
    • Objekte, die sich näher am Horizont befinden, werden bei gleicher Netzhautgröße als weiter entfernt wahrgenommen 
  • Relative Größe
    • bei gleichartigen Objekten werden größere als näher wahrgenommen 
  • Bekannte Größe 
    • z.B. Größe der Hand
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Einteilung der Tiefeninformation

Visuell

Monokular - Statische Hinweise

Atmosphärische oder Luftperpektive & Lineare Perspektive

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Luftperspektive
    • weiter entfernte Objekte erscheinen unschärfer und verschwommener und haben weniger gesättigte Farben (vor allem bläulich)
  • Lineare Perspektive 
    • Parallel verlaufende Linien in der 3-Dimensionalen Welt konvergieren im 2-Dimensionalen Bild in einem am Horizontbgedachten Fluchtpunkt
    • Konvergierende Linien werden als in die Tiefe erstreckte Parallen wahrgenommen 
    • Lineare Perspektive induziert Entfernung 
    • Objekte mit gleicher Netzhautgröße, die als unterschiedlich weit entfernt interpretiert werden, werden damit auch als unterschiedlich groß wahrgenommen 
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Black Box Problem 

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Prozesse die Wahrnehmung und Verhalten zu Grunde liegen sind nicht direkt beobachtbar 


Stimulus -> ??? -> Response 


Mittels theoretischer Überlegungen und experimenteller Versuchsanordnung können Rückschlüsse auf Systemarchitektur und Funktionsweise gezogen werden, ohne das System direkt zu beobachten

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Definition Aufmerksamkeit 

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Zuweisung von (beschränkten) Bewusstseinsressourcen auf Bewusstseinsinhalte, bspw. auf Wahrnehmungen der Umwelt oder des eigenen Verhaltens und Handelns, sowie Gedanken und Gefühle.

Lösung ausblenden
  • 186686 Karteikarten
  • 3599 Studierende
  • 150 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Allgemeine Psychologie 1. Semester Kurs an der TU Dresden - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Gesichter enthalten Infos über...

A:
  • den (Gesichts-) Ausdruck 
  • die Blickrichtung und Aufmerksamkeitslenkung 
  • die Identität (Geschlecht, Alter, ethnische Zugehörigkeit)
  • visuelle Hinweise zur Sprache 
  • Mimik
  • emotionalen Zustand 
  • Attraktivität 
Q:

Problem der "Großmutterzellentheorie"

A:
  • Letzter Perzeption wäre durch eine einzige Zelle kodiert 
  • gibt zu viele unterschiedliche Gesichter und Objekte um für jedes eine eigene Zelle zu haben 
  • spezifische Zellen reagieren auch immer auf andere Stimuli 
  • Erinnerungen verblassen allmählich 
  • Wie nehmen wir neue Objekte wahr?
Q:

Einteilung der Tiefeninformation 

Okulomotorisch

Akkommodation

A:
  • Anpassung der Brechkraft der Linse an Objektentfernung zur Gewährleistung einer scharfen Abbildung 
    • Ferne - schwache Akkommodation 
    • Nähe - starke Akkommodation (mehr Brechkraft)
Q:

Prosopagonisie

A:

Gesichtsblindheit 

  • Der Mann der seine Frau mit einem Hut verwechselte 
  • Können keine Gesichter erkennen 
  • Kann aber auch einfach gestörte Objektwahrnehmung sein!!!
Q:

Befunde aus der Gesichterforschung 


Fazit

A:

Erkennen von unbekannten Gesichtern 

  • Stark überschätzt, jedoch eher als automatische Gesichtserkennung 
  • Foto-IDs sehr fehleranfällig 
  • Überwachungskameras sinnvoll (wenn Person bekannt)



Unterschiede in de Verarbeitung von bekannten und unbekannten Gesichtern

Mehr Karteikarten anzeigen
Q:

Gesichtererkennen/-lernen

Exemplaransatz

A:
  • Je mehr individuelle Bilder von Angela Merkel gespeichert werden, desto eher ein Match, dass ein Bild von Angela Merkel zu einem gespeicherten Bild passt 
  • Basis automatisierter Erkennung von Gesichtern 
Q:

Defizite der Farbwahrnehmung

A:
  • Farbfehlischtigkeit (Farbenblind) 
  • verschiedene Formen 
  • Männer häufiger 


  • meist Fehlfunktion in einem Gen, welches Zapfen-Photopigment kodiert 
  • das Gen, welches M- und L-Zapfen Photopigmente kodiert, liegt auf dem X-Chromosom
  • M- und L-Zapfen Defizite am häufigsten 
  • z.B. Protanopie (Rotgrünblindheit)


  • Tritanopie (Blaugelbblindheit)
Q:

Theorien der Farbwahrnehmung

Zweistufentheorie

A:
  • Kombination der Dreifarbentheorie und der Gegenfarbtheorie 
    • einfallendes Licht wird auf der Retina von 3 Farbrezeptortypen nach verschiedenen Wellenlängen kodiert (Dreifarbentheorie)
    • Nachgeschaltete Gegenfarbneurone im CGL und Korten sind für Weiterverarbeitung verantwortlich (Gegenfarbtheorie)
Q:

Einteilung der Tiefeninformation 

Visuell

Monokular - statische Hinweise 

Größe (relative Höhe)

A:
  • Relative Höhe
    • Objekte, die sich näher am Horizont befinden, werden bei gleicher Netzhautgröße als weiter entfernt wahrgenommen 
  • Relative Größe
    • bei gleichartigen Objekten werden größere als näher wahrgenommen 
  • Bekannte Größe 
    • z.B. Größe der Hand
Q:

Einteilung der Tiefeninformation

Visuell

Monokular - Statische Hinweise

Atmosphärische oder Luftperpektive & Lineare Perspektive

A:
  • Luftperspektive
    • weiter entfernte Objekte erscheinen unschärfer und verschwommener und haben weniger gesättigte Farben (vor allem bläulich)
  • Lineare Perspektive 
    • Parallel verlaufende Linien in der 3-Dimensionalen Welt konvergieren im 2-Dimensionalen Bild in einem am Horizontbgedachten Fluchtpunkt
    • Konvergierende Linien werden als in die Tiefe erstreckte Parallen wahrgenommen 
    • Lineare Perspektive induziert Entfernung 
    • Objekte mit gleicher Netzhautgröße, die als unterschiedlich weit entfernt interpretiert werden, werden damit auch als unterschiedlich groß wahrgenommen 
Q:

Black Box Problem 

A:

Prozesse die Wahrnehmung und Verhalten zu Grunde liegen sind nicht direkt beobachtbar 


Stimulus -> ??? -> Response 


Mittels theoretischer Überlegungen und experimenteller Versuchsanordnung können Rückschlüsse auf Systemarchitektur und Funktionsweise gezogen werden, ohne das System direkt zu beobachten

Q:

Definition Aufmerksamkeit 

A:

Zuweisung von (beschränkten) Bewusstseinsressourcen auf Bewusstseinsinhalte, bspw. auf Wahrnehmungen der Umwelt oder des eigenen Verhaltens und Handelns, sowie Gedanken und Gefühle.

Allgemeine Psychologie 1. Semester

Erstelle und finde Lernmaterialien auf StudySmarter.

Greife kostenlos auf tausende geteilte Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren und mehr zu.

Jetzt loslegen

Eine der Allgemeine Psychologie 1. Semester Zusammenfassungen auf StudySmarter | TU Dresden

1. Akustisches Sprachsignal und Phoneme 

1.1 Das akustische Sprachsignal 

  • Durch die Luft produziert, welche von den Lungen durch die Stimmbänder und Stimmtrakt gepresst wird 
  • Stimmtrakt 
    • Nasen- und Mundhöle
    • Rachen 
    • Bewegliche Strukturen (Artikulatoren)
      • Zunge, Lippen, Zähne, Kiefer, weicher Gaumen



  • Vokale werden durch die Vibration der Stimmbänder produziert 
  • Laut ist von Form des Stimmtraktes (Bewegung der Artikulatoren) abhängig 
    • Änderung der Form = Änderung der Resonanz-frequenz = Luftdruckmaxima einzelner Frequenzen 



  • Frequenzen mit Maximalwerten = Formanten
  • rasche Änderungen der Frequenz am Anfang/Ende = Formanttransienten


1.2 Phoneme

= kleinste Einheiten der Sprache 


  • verändern Wortbedeutung


  • Deutsch : 38-42 Phoneme (je nach Zählweise)
  • Englisch : 47 Phoneme 
  • Hawaiianisch : 11 Phoneme 
  • afrikanische Dialekte : bis zu 60 Phoneme 




1.3 Phoneme vs. akustisches Signal

  • Sprachsignal kontextabhängig 
  • Aufschluss durch Spektogramme -> keine Übereinstimmung zwischen akustischem Signal und Phonem (hier /d/)


-> Wahrnehmungskonstanz (Trotz unterschiedlicher physikalischer Eigenschaft nehmen wir Laut trotzdem immer als d wahr)


  • Überlappung zwischen Artikulationen benachbarter Phoneme = Artikulationsfluss
    • Ist sich einfach sehr ähnlich (Verwechslungsgefahr für Gehirn)


Unterschiedliche Sprecher (Ebenfalls "Problem")

  • unterschiedliche Aussprache 
  • hohe vs. tiefe Stimme 
  • Akzente 
  • Redetempo 
    • es gibt bspw. ca. 50 Arten das Wort "the" zu bilden 


beeinflusst alles Frequenzspektrum!!!


1.4 Phonemwahrnehmung 

1.4.1 Kategoriale Wahrnehmung 

  • Wir haben ein kontinuierliches Spektrum an Reizen
    • führt zur Wahrnehmung einer begrenzten Anzahl von Wahrnehmunskategorien (Wir teilen Spektrum in Kategorien ein z.B. Wörter; Silben)
  • Ähnlich wie bei Wellenlänge Licht und Farbe
    • kontinuierliches Spektrum der Wellenlängen -> Einteilung in Farbkategorien, Festlegung von Grenzen 


Woher wissen wir jetzt trotz unterschiedlicher Frequnzspektren, dass es sich z.B. um ein /d/ handelt ??


  • Erklärung für die Wahrnehmungskonstanz bei Sprache ist die Stimmeinsatzzeit (VoiceOnsetTime)


Bsp. für da und ta 

-> mit dem computer VOT manipuliert und geschaut ab wann Wahrnehmung sich ändert 

-> Gibt also "Phonemgrenze"



1.4.2 Multimodale Wahrnehmung

  • Gesicht fungiert als Informationsquelle 
    • McGurk-Effekt (Bar&Far je nach Lippenbewegung)
    • audio-visuelle Sprachwahrnehmung 



Experiment Calvert 

  • Stummfilmsequenz mit Artikulation von Zahlen vs. statisches Gesicht im fMRT
  • Aufgabe: Zahlen (gedanklich) nachsprechen vs. Zahlen (gedanklich) ansagen 
  • beim Nachsprechen Aktivierung des auditorischen Cortex -> Grundlage des Lippenlesens 


Experiment von Krigstein et al. 

  • vertraute vs. unbekannte Sprecher im fMRT
  • unbekannte Sprecher : sulcus temporales superior 
  • bekannte Sprecher : zusätzliche FFA-Aktivierung 


1.4.3 Sprachkenntnis


Experiment Rubin, Turvey & van Gelder (1976)

  • einsilbige Wörter vs. Nichtwörter 
  • 580ms vs. 631ms
  • Identifikation der Wörter 8% schneller 



Experiment Warren (1979)

  • Husten während des Anhörens eines Satzes 
  • Aufgabe : Position des Hustens benennen 


  • Phonemergänzung
  • anderes Experiment: Husten beim letzten Wort des Satzes > Wahrnehmung bzw. Phonemergänzung je nach Kontext



2. Wahrnehmung von Wörtern und Sätzen

Miller & Isard (1963)

  • Beschattung von 
    • grammatikalisch korrekten und bedeutungsvollen Sätzen (89%)
    • grammatikalisch korrekte, aber sinnlose Sätze (79%)
    • umgrammatikalische Wortfolgen (56%)
  • wir erkennen also am Besten Sätze die sinnvoll und grammatikalisch korrekt sind 



  • Wissen über grammatikalische Regeln 
    • Es ist keine Zeit für Fragen 
    • Zu fragen keine Zeit dafür ist


  • Verstümmelte Sätze 
    • H_UT_   SC_E_N_   D_E   S_NN_.
    • DI_  S_RA_S_   I_T   L_E_.
    • D_S   J_H_   H_T   Z_Ö_F   MO_A_E.
  • wir verstehen trotz fehlender Buchstaben den Satz (Sinn!)


2.1 Wortgrenzen

  • Sprachsegmentierung 
  • Woher weiß man wo ein Wort endet und das andere beginnt?


  • Bsp. Weihnachtsmarktspaziergang 
    • Übergangswahrscheinlichkeit!
    • Organisation in Phonemgruppen
    • -> Aneinanderreihung von Phonemen die sehr Unwahrscheinlich sind Innerhalb eines einzigen Wortes (ausgeschlossen Zusammengesetzte Worte!)


2.2 Einfluss der Sprechereigenschaften

Experiment Palmer, Goldinger, Pisoni (1993)

  • schnellere und genauere Reaktionen auf Wörter bei konstantem Sprecher 
    • zwei Ebenen von Information für ein Wort 
      • Bedeutung 
      • Charakteristik der Stimme des Sprechers 

3. Sprachwahrnehmung & Handlung 

Libermann et al. - Motorische Theorie der Sprachwahrnehmung 

  • Hören des Sprachsignals aktiviert motorische Mechanismen der Sprachproduktion 
  • Motorische Mechanismen aktivieren Mechanismen zur Wahrnehmung des Sprachsignals


Verbindung zwischen Sprachwahrnehmung und Sprachproduktion?

D'Ausilio et al.

  • Stimulation des primär motorischen Cortex für labile Artikulation der Lippen bzw. Dentale Artikulation 
  • Verbesserung der Wahrnehmung von Sprachlauten 



4. Neuronale Grundlagen

  • Auch hier Doppeldissoziation 


  • Broca Areal 
    • Sprachproduktion  
    • Bei Schädigung können Patienten nicht mehr sprechen ABER Sprache verstehen 
  • Wernicke Areal
    • Sprachverständnis 
    • Bei Schädigung können Patienten Sprache nicht mehr verstehen ABER sie können sie produzieren (reden aber sinnloses Zeug, produzieren Redefluss, aber wirklich Worte)


  • Auch hier Pfade
  • Dorsal 
    • Wo/Wie 
    • Sprachproduktion 
    • Broca Areal und IFG 
  • Ventral 
    • Was
    • Sprachverständnis 
    • Wernicke Areal und MTG / ITG


5. Entwicklung der Sprachwahrnehmung 

  • Kategoriale Wahrnehmung von Phonemen bereits ab 1 Monat 


Experiment Emmas et al.

  • Saugen zum Hören kurzer Sprachlaute 
  • Habituation bei Wiederholung der gleichen Sprachlaute, d.h. Absinken der Saugrate
  • neuer Stimulus -> Messung der Änderung der Saugrate 
    • VOT = 20ms (ba), 40ms, 60ms, 80ms (pa)
    • kategoriale Wahrnehmung mit nur wenig Erfahrung im Hören und oh e Erfahrung in der Sprachproduktion! 





  • Einfluss der Erfahrung (besonders) im ersten Lebensjahr 
    • Bsp /l/ vs. /r/ 
    • kein Unterschied zwischen 6 Monate alten japanischen und US-amerikanischen Kindern in der Unterscheidung, aber Verlust der Fähigkeit bei japanischen Kindern und Verbesserung der Fähigkeit bei US-amerikanischen Kindern mit 12 Monaten 
    • Grund: erfahrungsabhängige Plastizität des Gehirns 


Allgemeine Psychologie 1. Semester

Diese Zusammenfassung wurde von Kommilitonen erstellt

Entdecke mehr

Das sind die beliebtesten StudySmarter Kurse für deinen Studiengang Allgemeine Psychologie 1. Semester an der TU Dresden

Für deinen Studiengang Allgemeine Psychologie 1. Semester an der TU Dresden gibt es bereits viele Kurse, die von deinen Kommilitonen auf StudySmarter erstellt wurden. Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren, Übungsaufgaben und mehr warten auf dich!

Das sind die beliebtesten Allgemeine Psychologie 1. Semester Kurse im gesamten StudySmarter Universum

224122b - Allgemeine Psychologie (1. Semester)

Hochschule der Medien Stuttgart

Zum Kurs
Allgemeine Psychologie 2 2.Semester

LMU München

Zum Kurs

Die all-in-one Lernapp für Studierende

Greife auf Millionen geteilter Lernmaterialien der StudySmarter Community zu
Kostenlos anmelden Allgemeine Psychologie 1. Semester
Erstelle Karteikarten und Zusammenfassungen mit den StudySmarter Tools
Kostenlos loslegen Allgemeine Psychologie 1. Semester