Praktische Philosophie 1 at TU Dortmund

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Herrschaft als Grundproblem der politischen Philosophie und der liberale Ausgangspunkt - die liberale Antwort:

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vier Formen des Anarchismus:

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Die Grundidee der Vertragstheorie Das liberale Grundgedanke:

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Hobbes:  Naturzustand / Vertragsschluss / Staatliche Herrschaft

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John Locke: Naturzustand / Vertragsschluss / Staatliche Herrschaft

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Robert Nozick: Naturzustand / Vertragsschluss (3 Gerechtigkeitsgrundsätze) / Staatliche Herrschaft

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John Rawls: Naturzustand / Vertragsschluss / Staatliche Herrschaft

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1. Grundlagendes Poststrukturalismus

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4 Kritikpunkte am Liberalismus

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2 Kritikpunkte am Poststrukturalismus

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Grundannahmen des Marxismus - 1.Materialismus

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Praktische Philosophie 1

Herrschaft als Grundproblem der politischen Philosophie und der liberale Ausgangspunkt - die liberale Antwort:

Individuenals wertsetzende und autonome (selbstgesetzgebende) Wesen sind Grundlage der Legitimität

•keiner kann höhere Einsichten beanspruchen, alle sind gleich und frei

•Achtung: nicht Autonomie im metaphysischen Sinne, sondern im politischen Sinne: Freiheit von äußeren Zwängen

 •Rechtfertigung muss bei Interessen/Werten des Individuums ansetzen

Praktische Philosophie 1

vier Formen des Anarchismus:

1.individualistischer Anarchismus: Annahme der Unvereinbarkeit der Freiheit des Individuums mit staatlicher Herrschaft (negativ, z.B. Max Stirner) 2.sozialer Anarchismus: Annahme der Möglichkeit eines Zusammenlebens ohne Staat (positiv, z.B. Lew Tolstoi, Michail Bakunin) 

3.politischer Anarchismus: Entwurf einer anzustrebenden Gesellschaftsordnung ohne Staat (Marxisten?)

4.philosophischer Anarchismus: Kritik der Rechtfertigungen staatlicher Herrschaft ohne konkrete Schlüsse (abstrakt, z.B. John Simmons)

Praktische Philosophie 1

drei Kritikpunkte am Anarchismus:

1.unrealistische Voraussetzungen: z.B. ökonomischer Überfluss, optimistische Anthropologie, Umkehrbarkeit globaler Interdependenz

 2.degenerativ: ohne Staat als Garant von Freiheit und Sicherheit gilt wieder das Recht des Stärkeren 3.selbstwidersprüchlich: unklar, wie der Übergang zum anarchistischen Zustand zwanglos vollzogen werden soll, wobei Zwang dem Grundideal widerspricht

Praktische Philosophie 1

Die Grundidee der Vertragstheorie Das liberale Grundgedanke:

•Ausgangspunkt: Individuen als freie und gleiche Personen

 •Vertragstheorien: Konzeptionen legitimer politischer Herrschaft als Ergebnis eines (hypothetischen) Vertrags in einem wohlbestimmten (fiktiven) Ausgangszustand •Freiwillige Selbstbeschränkung: Betroffenen sind vernünftigerweise bereit, sich kollektiv durch einen Vertrag in ihrer Freiheit zu beschränken

Praktische Philosophie 1

Hobbes:  Naturzustand / Vertragsschluss / Staatliche Herrschaft

Naturzustand:

•anarchisch, es gibt nur ein natürliches Recht auf Selbsterhaltung (instrumentelle Vernunft)

•jeder entscheidet selbst, was dazu nötig ist: Recht eines jeden auf alles

•rationales Habenwollen und Machtstreben führt zu Krieg aller gegen alle (bellum omnium contra omnes)

 •Naturzustand ist Kampf (homo homini lupus) •selbst die Starken sind nicht sicher und können überwältigt werden 


Vertragsschluss:

•Interesse nach Sicherheit motiviert den Wunsch, den Naturzustand zu verlassen

Staatliche Herrschaft:

 •Erschaffung eines künstlichen Souveräns mit absolutem Herrschaftsrecht und Gewaltmonopol

•einzige Zweck des Staates bleibt Friedenssicherung 

•darüber hinaus gibt es keine Naturrechte, kein „gut“ und „böse“, kein „wahr“ und „falsch“ in politischen Fragen 

•nahezu absolute Legitimität des Souveräns

•einzige Ausnahme: Angriff des Souveräns auf Leib und Leben 

•Macht des Souveräns lässt das aber zu

Praktische Philosophie 1

John Locke: Naturzustand / Vertragsschluss / Staatliche Herrschaft

Naturzustand:

•die Menschen können sich selbst besitzen und das, was sie durch Arbeit erwerben 

•Bedingung für gerechten Eigentumserwerb: es muss genug für andere bleiben 

•daraus ergeben sich gültige und oft geltende Naturrechte 

•Menschen können zum gegenseitigen Vorteil kooperieren 

Vertragsschluss:

•es gibt zu viele Verstöße gegen natürlichen Rechte aus Egoismus und Unkenntnis

•dadurch kommt es zum Krieg im Naturzustand 

•es bedarf autoritativer Auslegung und zentrale Macht zum Schutz der natürlichen Rechte


staatliche Herrschaft: 

•Verfassung durch natürliches Gesetz beschränkt

•es bedarf eines Mehrheitsprinzips zur Sicherung der Handlungsfähigkeit

•gleichzeitig muss die Legislative durch Gewaltenteilung beschränkt werden

 •Problem der Zustimmung nach Einrichtung des Staates: hypothetische Zustimmung reicht nicht, sie muss aber nicht explizit, sondern kann implizit sein (durch Verbleib)

Praktische Philosophie 1

Robert Nozick: Naturzustand / Vertragsschluss (3 Gerechtigkeitsgrundsätze) / Staatliche Herrschaft

Naturzustand:

•Die Menschen besitzen sich selbst 

•Die Welt gehört niemandem

•Menschen können absolute Rechte über ungleichen Anteil an der Welt erwerben, wenn das Niemanden unmittelbar schlechterstellt 

Vertragsschluss:

•dient Schutz des Privateigentums und freier Märkte 

•Beseitigung von Ungerechtigkeit durch Umverteilung ungerecht erworbener Güter 

Staatszustand:

relativ minimaler Nachtwächterstaat ohne Sozialstaat 

•überwacht Einhaltung der Gerechtigkeitsgrundsätze 


Praktische Philosophie 1

John Rawls: Naturzustand / Vertragsschluss / Staatliche Herrschaft

Naturzustand:

•Gedankenexperiment zur Identifikation der Gerechtigkeitsprinzipien 

•dient dazu, Unparteilichkeit zu erreichen; deswegen Urzustand und Schleier des Nichtwissens

•Akteure wissen nichts von ihrer individuellen Position in der Gesellschaft, ihren sozialen Verbindungen, individuellen Talenten, Gesundheitszuständen etc.


Vertragsschluss:

im Urzustand unter dem Schleier des Nichtwissens schließen die Menschen einen Vertrag

 •sie sind dabei frei und gleich und nur zweckrational orientiert


Staatszustand:

•zwei Gerechtigkeitsprinzipien:


„Jede Person hat den gleichen unabdingbaren Anspruch auf ein völlig adäquates System gleicher Grundfreiheiten, das mit demselben System von Freiheiten für alle vereinbar ist.“


Soziale und ökonomische Ungleichheiten müssen zwei Bedingungen erfüllen: erstens müssen sie mit Ämtern und Positionen verbunden sein, die unter Bedingungen fairer Chancengleichheit allen offenstehen; und zweitens müssen sie den am wenigsten begünstigten Angehörigen der Gesellschaft den größten Vorteil bringen (Differenzprinzip).“ (Rawls, Gerechtigkeit als Fairness, 2006: 78)

Praktische Philosophie 1

1. Grundlagendes Poststrukturalismus

:•häufig mit Idee der „Postmoderne“ verbunden

•Moderne: Naturwissenschaft, Aufklärung, Industrialisierung•grundlegende Skepsis gegenüber Begründungsdiskursen

•Kritik am Strukturalismus: Wohlgeordnetheitder sozialen Wirklichkeit

•Kritik an analytischer Philosophie: Wahrheitssuche durch Begriffsanalyse

•vielfache Kritik am Liberalismus

Praktische Philosophie 1

4 Kritikpunkte am Liberalismus

1. Kritik des Rationalismus 

•selbst hinter scheinbar vernünftigem Argumentieren stehen Machtgefüge und -interessen 

•in der Praxis gibt es keine herrschaftsfreien Diskurse


2.Kritik des Individualismus 

•Subjekte sind weder autonom, noch vernünftig

•Subjekte werden in sozialen (Macht-)Prozessen gemacht –durch „soziale Prozesse objektiviert“


3.Kritik des Normativismus

•es gibt keine vernünftigen Rechtfertigungen für Meinungen

• moralische Perspektive ist selbst politisch (interessenbasiert)

•werden im politischen Kampf universalisiert (mit Macht durchgesetzt) 


4.Kritik des Konsensualismus

•nicht Konsenssuche und einvernehmliche Einigung sind die Grundprinzip der Politik

•sondern ständiger Dissens und unauflöslicher Antagonismus sind es 

•das gilt auch für die dann agonale Demokratie

Praktische Philosophie 1

2 Kritikpunkte am Poststrukturalismus

1.negative Konsequenzen

•führt zu Willkür, Dezisionismus, Relativismus

•steht emanzipatorischer Politik entgegen, weil sie reaktionäre Machtkämpfe legitimiert

2.Plausibilität

•Gibt es wirklich keine Vernunft? Sind Begründungen unmöglich?

 •Unterscheidung von guten Gründen und letzten Gründen, mehr oder weniger vernünftig

•die meisten Akteure sehen sich als vernünftig, an Gründen orientiert

Praktische Philosophie 1

Grundannahmen des Marxismus - 1.Materialismus

•„Sein bestimmt das Bewusstsein“ – Basis

und Überbau

 •materialistisch: Recht, Moral, Religion und Politik entstehen aus ökonomischen Verhältnissen •funktionalistisch: sind für Reproduktion der ökonomischen Verhältnisse förderlich 

•dadurch bilden Menschen bestimmte Überzeugungen, Interessen und Meinungen aus, so dass sie ihre Rollen in den sozialen Institutionen einnehmen (können) 


historischer Materialismus

soziale Wirklichkeit ist dynamisch, nicht statisch •historische Entwicklung nicht kontingent, sondern folgt einer Logik

•diese Logik lässt sich erkennen 

•historische Abfolge von Epochenlässt sich voraussagen

•zwei Erklärungsfaktoren sind relevant: Dialektik und Klassenkampf

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