Thema 11: Umwelt Und Wirtschaft at TU Darmstadt | Flashcards & Summaries

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Was ist eine (Volks-)Wirtschaft?
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Gesamtheit der 
  • Einrichtungen
  •  wirtschaftlich nutzbaren Gegebenheiten
  • Maßnahmen und Tätigkeiten für Befriedigung menschlicher Bedürfnisse 
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Wirtschaftswissenschaften 
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Wissenschaft vom Einsatz knapper Ressourcen zur Produktion von Gütern + Verteilung 

Grundannahmen: 
  • Knappheitsprobleme = gesell. Probleme 
  • Knappheit kann nicht beseitigt werden -> bestmöglicher Umgang ist gefragt 
  • Effizienz 
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Effizienz 
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TESTE DEIN WISSEN
  • Ziel mit geringstmöglichen Mitteln erreichen 
  • Mittel so einsetzen, dass größtmöglicher Nutzen entsteht 
  • Pareto-Optimum: Eine Wirtschaft kann niemanden besser stellen, ohne zugleich jemanden anderen schlechter zu stellen 
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Wohlfahrt 
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Summe des Nutzen der einzelnen Individuen einer Volkswirtschaft 
  • Wohlfahrtstheorie: Maximierung der Wohlfahrt wird durch eigenverantwortliche Optimierung erreicht (Austausch erfolgt über Markt) 
Effizienz wird durch Markt hergestellt:
  • Individuen tauschen Güter freiwillig mit persönlichen Präferenzen (Nutzen für sich) 
  • Durch Erhöhung von Tauschvorgängen erhöht sich die Wohlfahrt 
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TESTE DEIN WISSEN
Beispiel Minimata-Bucht 
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  • Ab 1932: Einsatz von Quecksilber in Chemie-Fabrik + Einleitung der Abfälle in Minimata-Bucht 
  • 40-50er: Fischsterben, kranke Haustiere 
  • 1956: Hirnschäden bei Kindern, mehrere hundert Menschen sterben 
  • Ende 60er: Einstellung der Einleitung 
  • Folgeschäden bis heute 
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TESTE DEIN WISSEN
Ökonomisches Handeln: Minimata-Bucht 
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TESTE DEIN WISSEN
  • Gesetzgebung die Einleitung verbietet gibt es nicht -> Fabrik handelt nach Markt (Einleitung spart Kosten -> Effizienz)
  • Schaden wird extern erst wirksam 

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TESTE DEIN WISSEN
Externe Effekte 
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TESTE DEIN WISSEN
Wirtschaftliche Aktivitäten führen zu Kosten  oder Nutzen von marktfernen Unternehmen/Individuen 


Bsp. negative Effekte:

  • Kraftwerke emittieren unentgeltlich Emissionen, z.B. Schwefeldioxid; dies führt zu Schäden am Wald und an Gebäuden sowie gesundheitlichen Schäden beim Menschen 


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Wie sehen die Wirtschaftswissenschaften Umweltprobleme?
Lösungsansätze 
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TESTE DEIN WISSEN
  • Als Versagen des Marktmechanismus 
  • Durchbrechen des Verursacherprinzips 

Lösungsansätze der Unweltökonomie:
  • Externe Effekte berücksichtigen / Einbeziehen externer Kosten
  • Beseitigung des Marktversagens / Wiederherstellung Verursacherprinzip
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Chemiefabrik vs. Fischer 

Situation: 
Chemiefabrik darf Chemikalien ungefiltert im Fluss einleiten -> Fische sterben -> Fänge der Fischer gehen zurück 


Was sind die Folgen ?

Was sind Lösungen?

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Folgen:
  • Fischer hat Einbusen (Nutzenverlust) -> Verminderung der gesamtwirtschaftlichen Wohlfahrt 
-> Marktversagen: Chemiefabrik verursacht Kosten muss diese aber nicht in Kostenkalkulation berücksichtigen 
  • Falls Einleitung einziger Weg zur Entsorgung ist kann es Fabrik nicht verboten werden -> sonst ebenfalls Wohlfahrtsverlust 

 Lösung :
  • Einleitung optimieren (Nutzen Fabrik / Fischer maximiert) 
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Internalisierung von Kosten 

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TESTE DEIN WISSEN
  • bedeutet nicht die vollständige Beseitigung aller umweltbelastenden Aktivitäten 
  • bedeutet eine Reduzierung umweltbelastender Aktivitäten auf ein Niveau, das zur Maximierung der gesellschaftlichen Wohlfahrt
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Umweltökonomie 

  • Als was sieht die Umweltökonomie die Umwelt?
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TESTE DEIN WISSEN
  • Beanspruchung der Umwelt ist eine knappe Ressource, die über den Markt verteilt wird 
  • Ressource benötigt Preis
  • Kosten der Umweltnutzung und die Umweltschäden in Geldeinheiten 
  • im ökonomischen Sinn ist „Umwelt“ ein knappes Gut 
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TESTE DEIN WISSEN

Öffentliche und private Güter 


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TESTE DEIN WISSEN

Öffentliche Güter sind jene, deren Nutzen unteilbar der Allgemeinheit zu Gute kommt 


Private Güter sind solche Güter, die geteilt und getrennt verschiedenen Einzelpersonen angeboten werden können, ohne dass externe/r Nutzen/Kosten entstehen

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Q:
Was ist eine (Volks-)Wirtschaft?
A:
Gesamtheit der 
  • Einrichtungen
  •  wirtschaftlich nutzbaren Gegebenheiten
  • Maßnahmen und Tätigkeiten für Befriedigung menschlicher Bedürfnisse 
Q:
Wirtschaftswissenschaften 
A:
Wissenschaft vom Einsatz knapper Ressourcen zur Produktion von Gütern + Verteilung 

Grundannahmen: 
  • Knappheitsprobleme = gesell. Probleme 
  • Knappheit kann nicht beseitigt werden -> bestmöglicher Umgang ist gefragt 
  • Effizienz 
Q:
Effizienz 
A:
  • Ziel mit geringstmöglichen Mitteln erreichen 
  • Mittel so einsetzen, dass größtmöglicher Nutzen entsteht 
  • Pareto-Optimum: Eine Wirtschaft kann niemanden besser stellen, ohne zugleich jemanden anderen schlechter zu stellen 
Q:
Wohlfahrt 
A:
Summe des Nutzen der einzelnen Individuen einer Volkswirtschaft 
  • Wohlfahrtstheorie: Maximierung der Wohlfahrt wird durch eigenverantwortliche Optimierung erreicht (Austausch erfolgt über Markt) 
Effizienz wird durch Markt hergestellt:
  • Individuen tauschen Güter freiwillig mit persönlichen Präferenzen (Nutzen für sich) 
  • Durch Erhöhung von Tauschvorgängen erhöht sich die Wohlfahrt 
Q:
Beispiel Minimata-Bucht 
A:
  • Ab 1932: Einsatz von Quecksilber in Chemie-Fabrik + Einleitung der Abfälle in Minimata-Bucht 
  • 40-50er: Fischsterben, kranke Haustiere 
  • 1956: Hirnschäden bei Kindern, mehrere hundert Menschen sterben 
  • Ende 60er: Einstellung der Einleitung 
  • Folgeschäden bis heute 
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Q:
Ökonomisches Handeln: Minimata-Bucht 
A:
  • Gesetzgebung die Einleitung verbietet gibt es nicht -> Fabrik handelt nach Markt (Einleitung spart Kosten -> Effizienz)
  • Schaden wird extern erst wirksam 

Q:
Externe Effekte 
A:
Wirtschaftliche Aktivitäten führen zu Kosten  oder Nutzen von marktfernen Unternehmen/Individuen 


Bsp. negative Effekte:

  • Kraftwerke emittieren unentgeltlich Emissionen, z.B. Schwefeldioxid; dies führt zu Schäden am Wald und an Gebäuden sowie gesundheitlichen Schäden beim Menschen 


Q:
Wie sehen die Wirtschaftswissenschaften Umweltprobleme?
Lösungsansätze 
A:
  • Als Versagen des Marktmechanismus 
  • Durchbrechen des Verursacherprinzips 

Lösungsansätze der Unweltökonomie:
  • Externe Effekte berücksichtigen / Einbeziehen externer Kosten
  • Beseitigung des Marktversagens / Wiederherstellung Verursacherprinzip
Q:
Chemiefabrik vs. Fischer 

Situation: 
Chemiefabrik darf Chemikalien ungefiltert im Fluss einleiten -> Fische sterben -> Fänge der Fischer gehen zurück 


Was sind die Folgen ?

Was sind Lösungen?

A:
Folgen:
  • Fischer hat Einbusen (Nutzenverlust) -> Verminderung der gesamtwirtschaftlichen Wohlfahrt 
-> Marktversagen: Chemiefabrik verursacht Kosten muss diese aber nicht in Kostenkalkulation berücksichtigen 
  • Falls Einleitung einziger Weg zur Entsorgung ist kann es Fabrik nicht verboten werden -> sonst ebenfalls Wohlfahrtsverlust 

 Lösung :
  • Einleitung optimieren (Nutzen Fabrik / Fischer maximiert) 
Q:

Internalisierung von Kosten 

A:
  • bedeutet nicht die vollständige Beseitigung aller umweltbelastenden Aktivitäten 
  • bedeutet eine Reduzierung umweltbelastender Aktivitäten auf ein Niveau, das zur Maximierung der gesellschaftlichen Wohlfahrt
Q:

Umweltökonomie 

  • Als was sieht die Umweltökonomie die Umwelt?
A:
  • Beanspruchung der Umwelt ist eine knappe Ressource, die über den Markt verteilt wird 
  • Ressource benötigt Preis
  • Kosten der Umweltnutzung und die Umweltschäden in Geldeinheiten 
  • im ökonomischen Sinn ist „Umwelt“ ein knappes Gut 
Q:

Öffentliche und private Güter 


A:

Öffentliche Güter sind jene, deren Nutzen unteilbar der Allgemeinheit zu Gute kommt 


Private Güter sind solche Güter, die geteilt und getrennt verschiedenen Einzelpersonen angeboten werden können, ohne dass externe/r Nutzen/Kosten entstehen

Thema 11: Umwelt und Wirtschaft

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