Kosten- Und Leistungsrechnung Klausuren at TU Darmstadt | Flashcards & Summaries

Lernmaterialien für Kosten- und Leistungsrechnung Klausuren an der TU Darmstadt

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TESTE DEIN WISSEN


Erläutern Sie die Problematik von Deckungsbeitragsverbünden im Rahmen der Deckungsbeitragsrechnung am Beispiel der Differenzierung potenzieller Teilnehmergruppen und hierbei insbesondere der Einordnung von Kindern als eigenständigem Bezugsobjekt durch einen Reiseanbieter!


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Die Einordnung der Kinder als eigenständiges Bezugsobjekt ist kostenseitig unproblematisch; insbesondere können diesen Einzelkosten zugerechnet werden. Allerdings ergeben sich Probleme in der Erfolgsanalyse. Zwar können Kindertouren alleine gebucht werden; in der Regel werden sie jedoch zusammen mit mindestens einer Erwachsenentour gebucht, so dass ein Deckungsbeitragsverbund vorliegt. So können sich etwa Änderungen in der Preisgestaltung (z. B. Kinderermäßigung) mengenmäßig auf die restlichen Bucherzahlen auswirken. Daher müssten Bezugsobjekte verwendet werden, die eine Mitbuchung von Kindern bei Erwachsenenbuchungen ausdrücken.


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Skizzieren Sie die grundsätzliche Idee und Methodik der Maschinenstundensatzrechnung


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  • Differenzierte Verrechnung insbesondere der Fertigungsgemeinkosten mittels geeigneter Bezugsgrößen. Kostenstellen werden hierzu in Abrechnungsbereiche (insb. Maschinen) zerlegt. Die Verteilung der Gemeinkosten auf die Kostenträger erfolgt dann entsprechend der in Anspruch genommenen Maschinenstunden.
  • Maschinenstundensatz = Maschinenabhängige GK der Periode / Maschinenlaufzeit der Periode
  • Die Rest-GK (nicht maschinenabhängige GK) werden unverändert als Zuschlag auf die Einzelkosten verrechnet.


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Wie unterscheiden sich echte Gemeinkosten von unechten Gemeinkosten?


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  • Echte Gemeinkosten können einem Kostenträger nicht verursachungsgerecht zugeordnet werden.
  • Bei unechten Gemeinkosten wäre eine verursachungsgerechte Zuordnung zu Kostenträgern möglich, sie ist aber wirtschaftlich nicht zweckmäßig


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Erläutern Sie am Beispiel eines Reiseanbieters, in welchen Fällen mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung mit mehreren Bezugsobjekthierarchien sinnvoll ist!


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Grundsätzlich ist eine Erfassung von Kosten und Erlösen nach verschiedenen, für spätere Auswertungsrechnungen relevanten Merkmalen insbesondere sinnvoll, wenn sich durch unterschiedliche Bezugsobjekthierarchien auch veränderte Zurechnungsmöglichkeiten von Kosten und Erlösen ergeben, so dass eine Entscheidung über entsprechend differenzierte Bezugsobjekte möglich wird.


Bei einem Reiseanbieter liegt eine solche Situation z. B. dann vor, wenn für die unterschiedlichen angebotenen Touren mehrere Absatzkanäle genutzt werden können, die deutliche Kostenunterschiede aufweisen, und wenn z. B. gleichzeitig gestaffelte Provisions- und Rabattpolitik sowie beträchtliche tourenspezifische Jahreseinzelkosten dafür sorgen, dass auf jeder der unterschiedlichen Bezugsobjektstufen Entscheidungsbedarf auftreten kann. So kann etwa geprüft werden, ob die Tourenvarianten oder die Absatzkanäle lohnend sind oder ob die vorgenommene Teilnehmerdifferenzierung sinnvoll ist.


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Welche Probleme sind mit der einstufigen Deckungsbeitragsrechnung verknüpft?


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  • Keine Differenzierung der Fixkosten
  • Auch variable Gemeinkosten sind nicht direkt auf Kostenträger zurechenbar
  • Retrogrades Schema: bei nicht gegebenen Preisen sind Entscheidungen unmöglich (Korrekturhinweis: eine Formulierung reicht!)
  • Linearer Verlauf von Kosten und Erlösen unrealistisch


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Inwiefern unterscheidet sich die zweistufige von der einstufigen Divisionskalkulation?


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Anwendbar auch dann, wenn Lagerbestandsveränderungen bei Fertigerzeugnissen möglich sind


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Wodurch wird die Beschäftigungsabweichung verursacht?


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  1. Es wird mehr oder weniger produziert als geplant


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Wie unterscheiden sich primäre von sekundären Kosten?


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  • Primäre Kosten entstehen durch den Verbrauch von von außerhalb des Unternehmens bezogenen Gütern und Dienstleistungen
  • Sekundäre Gemeinkosten entstehen durch den Verbrauch von innerhalb des Unternehmens erstellten Gütern und Dienstleistungen.


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Wie werden im Rahmen der Äquivalenzziffernkalkulation die Kosten der

Bezugssorteneinheit berechnet?


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  1. Gesamtkosten / Summation der über alle Sorten hinweg mit den jeweiligen Mengen gewichteten Äquivalenzziffern.


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Bei welcher Rechtsform taucht der kalkulatorische Unternehmerlohn in der Kostenrechnung auf? (Begründen Sie Ihre Antwort!)


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Bei KapGes erhält die Unternehmensleitung ein Entgelt. Es liegen Grundkosten vor. Bei Nicht-KapGes (Einzelunternehmen, Personen- Handelsgesellschaften) wird die Arbeitstätigkeit des Unternehmers durch den Gewinn abgegolten. Es entsteht kein Aufwand. Es liegt aber ein Werteverzehr vor. Daher ist in der Kostenrechnung ein fiktives Gehalt = kalkulatorischer Unternehmerlohn anzusetzen.


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Was versteht man unter „relativen Einzelkosten“?


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  1. Durch Wahl geeigneter Bezugsgrößen lassen sich letztlich alle Kosten als Einzelkosten auffassen􏰀„relative Einzelkosten“

    􏰀 Aufbau einer Bezugsgrößenhierarchie: Produkte

    Produktgruppen Kostenstellen
    Bereiche
    Unternehmen als Ganzes

    Kosten sind auf der jeweils untersten Ebene auszuweisen, auf der man sie gerade noch als Einzelkosten erfassen kann!


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  1. Diskutieren Sie, ob Personalnebenkosten als Einzel- bzw. Gemeinkosten zu verrechnen sind.


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  1. Die Verrechnung direkter Sozialkosten als Einzel- und Gemeinkosten richtet sich nach der Verrechnung der zugrunde liegenden Löhne und Gehälter. Sekundäre Personalnebenkosten werden auf jeden Fall als Gemeinkosten verrechnet.


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Q:


Erläutern Sie die Problematik von Deckungsbeitragsverbünden im Rahmen der Deckungsbeitragsrechnung am Beispiel der Differenzierung potenzieller Teilnehmergruppen und hierbei insbesondere der Einordnung von Kindern als eigenständigem Bezugsobjekt durch einen Reiseanbieter!


A:


Die Einordnung der Kinder als eigenständiges Bezugsobjekt ist kostenseitig unproblematisch; insbesondere können diesen Einzelkosten zugerechnet werden. Allerdings ergeben sich Probleme in der Erfolgsanalyse. Zwar können Kindertouren alleine gebucht werden; in der Regel werden sie jedoch zusammen mit mindestens einer Erwachsenentour gebucht, so dass ein Deckungsbeitragsverbund vorliegt. So können sich etwa Änderungen in der Preisgestaltung (z. B. Kinderermäßigung) mengenmäßig auf die restlichen Bucherzahlen auswirken. Daher müssten Bezugsobjekte verwendet werden, die eine Mitbuchung von Kindern bei Erwachsenenbuchungen ausdrücken.


Q:


Skizzieren Sie die grundsätzliche Idee und Methodik der Maschinenstundensatzrechnung


A:


  • Differenzierte Verrechnung insbesondere der Fertigungsgemeinkosten mittels geeigneter Bezugsgrößen. Kostenstellen werden hierzu in Abrechnungsbereiche (insb. Maschinen) zerlegt. Die Verteilung der Gemeinkosten auf die Kostenträger erfolgt dann entsprechend der in Anspruch genommenen Maschinenstunden.
  • Maschinenstundensatz = Maschinenabhängige GK der Periode / Maschinenlaufzeit der Periode
  • Die Rest-GK (nicht maschinenabhängige GK) werden unverändert als Zuschlag auf die Einzelkosten verrechnet.


Q:

Wie unterscheiden sich echte Gemeinkosten von unechten Gemeinkosten?


A:
  • Echte Gemeinkosten können einem Kostenträger nicht verursachungsgerecht zugeordnet werden.
  • Bei unechten Gemeinkosten wäre eine verursachungsgerechte Zuordnung zu Kostenträgern möglich, sie ist aber wirtschaftlich nicht zweckmäßig


Q:


Erläutern Sie am Beispiel eines Reiseanbieters, in welchen Fällen mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung mit mehreren Bezugsobjekthierarchien sinnvoll ist!


A:

Grundsätzlich ist eine Erfassung von Kosten und Erlösen nach verschiedenen, für spätere Auswertungsrechnungen relevanten Merkmalen insbesondere sinnvoll, wenn sich durch unterschiedliche Bezugsobjekthierarchien auch veränderte Zurechnungsmöglichkeiten von Kosten und Erlösen ergeben, so dass eine Entscheidung über entsprechend differenzierte Bezugsobjekte möglich wird.


Bei einem Reiseanbieter liegt eine solche Situation z. B. dann vor, wenn für die unterschiedlichen angebotenen Touren mehrere Absatzkanäle genutzt werden können, die deutliche Kostenunterschiede aufweisen, und wenn z. B. gleichzeitig gestaffelte Provisions- und Rabattpolitik sowie beträchtliche tourenspezifische Jahreseinzelkosten dafür sorgen, dass auf jeder der unterschiedlichen Bezugsobjektstufen Entscheidungsbedarf auftreten kann. So kann etwa geprüft werden, ob die Tourenvarianten oder die Absatzkanäle lohnend sind oder ob die vorgenommene Teilnehmerdifferenzierung sinnvoll ist.


Q:

Welche Probleme sind mit der einstufigen Deckungsbeitragsrechnung verknüpft?


A:
  • Keine Differenzierung der Fixkosten
  • Auch variable Gemeinkosten sind nicht direkt auf Kostenträger zurechenbar
  • Retrogrades Schema: bei nicht gegebenen Preisen sind Entscheidungen unmöglich (Korrekturhinweis: eine Formulierung reicht!)
  • Linearer Verlauf von Kosten und Erlösen unrealistisch


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Q:

Inwiefern unterscheidet sich die zweistufige von der einstufigen Divisionskalkulation?


A:

Anwendbar auch dann, wenn Lagerbestandsveränderungen bei Fertigerzeugnissen möglich sind


Q:

Wodurch wird die Beschäftigungsabweichung verursacht?


A:


  1. Es wird mehr oder weniger produziert als geplant


Q:

Wie unterscheiden sich primäre von sekundären Kosten?


A:


  • Primäre Kosten entstehen durch den Verbrauch von von außerhalb des Unternehmens bezogenen Gütern und Dienstleistungen
  • Sekundäre Gemeinkosten entstehen durch den Verbrauch von innerhalb des Unternehmens erstellten Gütern und Dienstleistungen.


Q:

Wie werden im Rahmen der Äquivalenzziffernkalkulation die Kosten der

Bezugssorteneinheit berechnet?


A:


  1. Gesamtkosten / Summation der über alle Sorten hinweg mit den jeweiligen Mengen gewichteten Äquivalenzziffern.


Q:


Bei welcher Rechtsform taucht der kalkulatorische Unternehmerlohn in der Kostenrechnung auf? (Begründen Sie Ihre Antwort!)


A:


Bei KapGes erhält die Unternehmensleitung ein Entgelt. Es liegen Grundkosten vor. Bei Nicht-KapGes (Einzelunternehmen, Personen- Handelsgesellschaften) wird die Arbeitstätigkeit des Unternehmers durch den Gewinn abgegolten. Es entsteht kein Aufwand. Es liegt aber ein Werteverzehr vor. Daher ist in der Kostenrechnung ein fiktives Gehalt = kalkulatorischer Unternehmerlohn anzusetzen.


Q:


Was versteht man unter „relativen Einzelkosten“?


A:


  1. Durch Wahl geeigneter Bezugsgrößen lassen sich letztlich alle Kosten als Einzelkosten auffassen􏰀„relative Einzelkosten“

    􏰀 Aufbau einer Bezugsgrößenhierarchie: Produkte

    Produktgruppen Kostenstellen
    Bereiche
    Unternehmen als Ganzes

    Kosten sind auf der jeweils untersten Ebene auszuweisen, auf der man sie gerade noch als Einzelkosten erfassen kann!


Q:


  1. Diskutieren Sie, ob Personalnebenkosten als Einzel- bzw. Gemeinkosten zu verrechnen sind.


A:


  1. Die Verrechnung direkter Sozialkosten als Einzel- und Gemeinkosten richtet sich nach der Verrechnung der zugrunde liegenden Löhne und Gehälter. Sekundäre Personalnebenkosten werden auf jeden Fall als Gemeinkosten verrechnet.


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