Allgemeine Psychologie I at TU Darmstadt | Flashcards & Summaries

Lernmaterialien für allgemeine psychologie i an der TU Darmstadt

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TESTE DEIN WISSEN

Psychophysische Messmethoden

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TESTE DEIN WISSEN

Messung von Empfindungsschwellen

  • Schwellenkonzept
  • Klassische Schwellenmessverfahren
  • Moderne Schwellenmessverfahren
    - Forced-choice-Methoden
    - Adaptive Verfahren


Signalentdeckungstheorie

  • Theoretische Grundlagen
  • Wichtigste Paradigmen
    - Yes/No
    - Forced Choice
    - Confidence Rating


• Überschwellige Messmethoden

  • Indirekte Methoden
    - Fechner-Skalierung
    - BTL-Skalierung
  • Direkte Methoden
    - Stevens-Skalierung
    - Kategorienskalierung
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TESTE DEIN WISSEN

Herstellungsverfahren

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TESTE DEIN WISSEN

Vorgehen:
VP kontrolliert Reiz --> mit Regler
-> Aufgabe: auf vorgegebenes Kriterium einstellen


Vorteil: Schnell (effizient)


Nachteile:

  • gleiche Verzerrungen (Antizipation & Habituation)
  • evtl. physiologische Adaptation
  • ggf. Orientierung am Regler
  • Resultate von Sorgfalt abhängig
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TESTE DEIN WISSEN

Annahmen der klassischen Schwellentheorie
(high threshold theory)

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TESTE DEIN WISSEN
  • VP weiß wann Schwelle überschritten
  • Kein Signal = keine Überschreitung
  • Urteilsprozesse unwichtig


1. Die Versuchsperson weiss, wann die Schwelle
überschritten
ist, und kann es berichten.
2. Die Schwelle wird nie überschritten, wenn kein Signal
dargeboten wird.
3. Urteilsprozesse können ignoriert werden.
--> Später zeigen wir, dass all diese Annahmen falsch sind!

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TESTE DEIN WISSEN

Klassische Schwellenmessmethoden - Lösungen für das Kriterienproblem

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TESTE DEIN WISSEN

(Wie bei jedem [psychologischen] Problem:)


Vermeiden:
–> (Adaptive) Forced-choice-Verfahren
Angehen: (in der Modellierung berücksichtigen)
–> Signalentdeckungstheorie (nächste Vorlesung)

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TESTE DEIN WISSEN

Wurzeln der Signalentdeckungstheorie

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TESTE DEIN WISSEN

University of Michigan (1950er):
Electronic Defense Group (Electrical Engineering)
--> idealer Detektor
Department of Psychology (Birdsall, Green, Swets)
--> Effizienz menschlicher Wahrnehmung
--> Parallelen zu statistischer Entscheidungstheorie

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TESTE DEIN WISSEN

Empfindlichkeit der Rezeptoren

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TESTE DEIN WISSEN

Transduktion von Licht in elektrische Energie:


– Sehpigmente im Außensegment der Rezeptoren

  • • Eiweißmolekül Opsin
  • • lichtempfindliches Retinal

– Wenn das Retinal ein Photon absorbiert

  • Isomerisation (Veränderung des Moleküls)
  • Enzymkaskade (‚Schneeball‘-Effekt)


--> Gesamter Rezeptor (Zapfen) aktiviert: Aktionspotential


Absolutschwelle: Wieviele Photonen lösen Wahrnehmung aus?


--> Experiment von Hecht, Shlaer & Pirenne (1942)
• Wahrnehmbarer Lichtblitz: 100 Photonen an der Absolutschwelle
• 50 an Cornea reflektiert; ca. 7 erreichen Sehpigmentmoleküle


--> 1 Stäbchen durch 1 Photon aktiviert; 7 aktivierte Stäbchen = Wahrnehmung

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TESTE DEIN WISSEN

Spektrale Empfindlichkeit

  • Maximum Stäbchen?
  • Maximum Zapfen?
  • Purkinje-Effekt


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TESTE DEIN WISSEN

– Gemessen mit monochromatischem Licht
Stäbchen: Maximum bei ca. 500 nm (bei blau/grün)
Zapfen: Maximum bei ca. 560 nm (bei gelb/rot)


Wahrnehmungsphänomen: Purkinje-Effekt
– Verschiebung der Farbempfindlichkeit zu kurzwelligerem Licht bei Dunkeladaptation

--> Dunkelheit --> Zapfen zu Stäbchen --> Empfindlicher im kurzwelligen Bereich (blau)


Monochromat = keine Farben --> nur Stäbchen

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TESTE DEIN WISSEN

Konstanzverfahren: Pro&Con

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TESTE DEIN WISSEN

+ Reizsequenz ist nicht vorhersagbar
+ die gesamte psychometrische Funktion wird erfaßt


- relativ zeitaufwändig
-Platzierung der Beobachtungen’ ist evtl. nicht ideal

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TESTE DEIN WISSEN

Die Organisation des Gehirns

Wie arbeiten größere Gruppen von Neuronen zusammen? Das ist die Frage der „Organisation“ des Gehirns.


Wie fügen wir "Kanten", "Ecken", "Balken" zusammen? --> Prinzipien (für die Organisation des Gehirns) 

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TESTE DEIN WISSEN

(A) Karten ("örtliche" gleich)


(B) Säulen (untereinanderliegenden Schichten / Säulen)
--> spezifische Aufgaben im Cortex: Positionssäulen, Orientierungssäulen


(C) Ströme (Was und Wo- Ströme) --> Affenexperiment ("Futtersuche") --> Teilentfernung des Gehirns

--> Was? z.B. Futter unter Quader || Wo? z.B. Futter nahe Zylinder --> nicht mehr mögl.


(D) Module ("kleinere räuml. Einheiten für best. Funktionen) --> Bsp.: Module für Gesichtserkennung


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TESTE DEIN WISSEN

(Psychologische) Belege für die Dreifarbentheorie

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TESTE DEIN WISSEN
(A) Farbabgleichexperimente


(B) Farbfehlsichtigkeiten (color blindness)

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TESTE DEIN WISSEN

Aufgabe des Gehörs: Rekonstruktion der Umwelt

F: Wieviel-dimensional ist dieser Input?

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TESTE DEIN WISSEN

A: 3D-Hören aus zwei 1D-Inputs.


Input: Druckänderungen an 2 Orten (den beiden Trommelfellen)


Wie wird daraus
• Zuordnung von Schwingungen zu Geräuschquellen
Quellentrennung
Geräuscherkennung
Lokalisation?

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TESTE DEIN WISSEN

Welche Prinzipien bestimmen
Fusion & Separation?

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TESTE DEIN WISSEN

Gestaltgesetze / „perceptual organisation" - Allgemein


  • Gruppierung nach Ähnlichkeit [grouping by similarity]
  • Gruppierung nach Nähe [grouping by proximity]
  • Gute Fortsetzung [good continuation]
  • Gemeinsames Schicksal [common fate]
  • etc.
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Q:

Psychophysische Messmethoden

A:

Messung von Empfindungsschwellen

  • Schwellenkonzept
  • Klassische Schwellenmessverfahren
  • Moderne Schwellenmessverfahren
    - Forced-choice-Methoden
    - Adaptive Verfahren


Signalentdeckungstheorie

  • Theoretische Grundlagen
  • Wichtigste Paradigmen
    - Yes/No
    - Forced Choice
    - Confidence Rating


• Überschwellige Messmethoden

  • Indirekte Methoden
    - Fechner-Skalierung
    - BTL-Skalierung
  • Direkte Methoden
    - Stevens-Skalierung
    - Kategorienskalierung
Q:

Herstellungsverfahren

A:

Vorgehen:
VP kontrolliert Reiz --> mit Regler
-> Aufgabe: auf vorgegebenes Kriterium einstellen


Vorteil: Schnell (effizient)


Nachteile:

  • gleiche Verzerrungen (Antizipation & Habituation)
  • evtl. physiologische Adaptation
  • ggf. Orientierung am Regler
  • Resultate von Sorgfalt abhängig
Q:

Annahmen der klassischen Schwellentheorie
(high threshold theory)

A:
  • VP weiß wann Schwelle überschritten
  • Kein Signal = keine Überschreitung
  • Urteilsprozesse unwichtig


1. Die Versuchsperson weiss, wann die Schwelle
überschritten
ist, und kann es berichten.
2. Die Schwelle wird nie überschritten, wenn kein Signal
dargeboten wird.
3. Urteilsprozesse können ignoriert werden.
--> Später zeigen wir, dass all diese Annahmen falsch sind!

Q:

Klassische Schwellenmessmethoden - Lösungen für das Kriterienproblem

A:

(Wie bei jedem [psychologischen] Problem:)


Vermeiden:
–> (Adaptive) Forced-choice-Verfahren
Angehen: (in der Modellierung berücksichtigen)
–> Signalentdeckungstheorie (nächste Vorlesung)

Q:

Wurzeln der Signalentdeckungstheorie

A:

University of Michigan (1950er):
Electronic Defense Group (Electrical Engineering)
--> idealer Detektor
Department of Psychology (Birdsall, Green, Swets)
--> Effizienz menschlicher Wahrnehmung
--> Parallelen zu statistischer Entscheidungstheorie

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Q:

Empfindlichkeit der Rezeptoren

A:

Transduktion von Licht in elektrische Energie:


– Sehpigmente im Außensegment der Rezeptoren

  • • Eiweißmolekül Opsin
  • • lichtempfindliches Retinal

– Wenn das Retinal ein Photon absorbiert

  • Isomerisation (Veränderung des Moleküls)
  • Enzymkaskade (‚Schneeball‘-Effekt)


--> Gesamter Rezeptor (Zapfen) aktiviert: Aktionspotential


Absolutschwelle: Wieviele Photonen lösen Wahrnehmung aus?


--> Experiment von Hecht, Shlaer & Pirenne (1942)
• Wahrnehmbarer Lichtblitz: 100 Photonen an der Absolutschwelle
• 50 an Cornea reflektiert; ca. 7 erreichen Sehpigmentmoleküle


--> 1 Stäbchen durch 1 Photon aktiviert; 7 aktivierte Stäbchen = Wahrnehmung

Q:

Spektrale Empfindlichkeit

  • Maximum Stäbchen?
  • Maximum Zapfen?
  • Purkinje-Effekt


A:

– Gemessen mit monochromatischem Licht
Stäbchen: Maximum bei ca. 500 nm (bei blau/grün)
Zapfen: Maximum bei ca. 560 nm (bei gelb/rot)


Wahrnehmungsphänomen: Purkinje-Effekt
– Verschiebung der Farbempfindlichkeit zu kurzwelligerem Licht bei Dunkeladaptation

--> Dunkelheit --> Zapfen zu Stäbchen --> Empfindlicher im kurzwelligen Bereich (blau)


Monochromat = keine Farben --> nur Stäbchen

Q:

Konstanzverfahren: Pro&Con

A:

+ Reizsequenz ist nicht vorhersagbar
+ die gesamte psychometrische Funktion wird erfaßt


- relativ zeitaufwändig
-Platzierung der Beobachtungen’ ist evtl. nicht ideal

Q:

Die Organisation des Gehirns

Wie arbeiten größere Gruppen von Neuronen zusammen? Das ist die Frage der „Organisation“ des Gehirns.


Wie fügen wir "Kanten", "Ecken", "Balken" zusammen? --> Prinzipien (für die Organisation des Gehirns) 

A:

(A) Karten ("örtliche" gleich)


(B) Säulen (untereinanderliegenden Schichten / Säulen)
--> spezifische Aufgaben im Cortex: Positionssäulen, Orientierungssäulen


(C) Ströme (Was und Wo- Ströme) --> Affenexperiment ("Futtersuche") --> Teilentfernung des Gehirns

--> Was? z.B. Futter unter Quader || Wo? z.B. Futter nahe Zylinder --> nicht mehr mögl.


(D) Module ("kleinere räuml. Einheiten für best. Funktionen) --> Bsp.: Module für Gesichtserkennung


Q:

(Psychologische) Belege für die Dreifarbentheorie

A:
(A) Farbabgleichexperimente


(B) Farbfehlsichtigkeiten (color blindness)

Q:

Aufgabe des Gehörs: Rekonstruktion der Umwelt

F: Wieviel-dimensional ist dieser Input?

A:

A: 3D-Hören aus zwei 1D-Inputs.


Input: Druckänderungen an 2 Orten (den beiden Trommelfellen)


Wie wird daraus
• Zuordnung von Schwingungen zu Geräuschquellen
Quellentrennung
Geräuscherkennung
Lokalisation?

Q:

Welche Prinzipien bestimmen
Fusion & Separation?

A:

Gestaltgesetze / „perceptual organisation" - Allgemein


  • Gruppierung nach Ähnlichkeit [grouping by similarity]
  • Gruppierung nach Nähe [grouping by proximity]
  • Gute Fortsetzung [good continuation]
  • Gemeinsames Schicksal [common fate]
  • etc.
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