Unternehmensführung (BWL1) at TU Braunschweig | Flashcards & Summaries

Lernmaterialien für Unternehmensführung (BWL1) an der TU Braunschweig

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TESTE DEIN WISSEN
Was sind personalwirtschaftliche Aufgaben einer Führungskraft? 
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-Zielerreichung mit dem Team (Lokomotion) 
-Betriebsklima stärken (kohäsion) 
-Sach- und sozialfunktion, welche nochmal in kognitive und motivationale Funktionen unterschieden werden
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Definition der Personalführung? 
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Strukturaler Begriff:
-besondere Position (Führungsposition) 

Funktionaler Begriff:
-persönlicher Einflussprozess (etwas führen) 
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Was ist nudging? Und von wem wurde es entwickelt? 
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Ein Begriff aus der Verhaltensökonomie entwickelt von Richard Thaler. 
Durch Nudging können Entscheidungen gelenkt werden, indem der Kontext verändert wird. 
z.B. Der Vorschlag, dass jeder der sich nicht in eine Liste einträgt zum Organspender wird. 
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Arten der Mitarbeitermotivation? 
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-intrinsisch: Interesse an der Arbeit
-extrinsisch: wegen „äußerlichen“ Belohnungen
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Was ist der Betriebsrat? Und durch welche Gesetze wird er gewährleistet? 
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Ein Betriebsrat ist ab 5 AN wählbar, da manche Unternehmen tricks anwenden um unter dieser Grenze zu bleiben z. B. Durch Leiharbeitsverträge gibt es bestimmte Gesetze, die die AN schützen:

1. Bundespersonalvertretungsgesetz (1974):
-ist im öffentlichen Dienst die Rechtsgrundlage zur Bildung und Tätigkeit von Personalräten 

2. Sprecherausschussgesetz (1989):
-regelt die Bildung von Sprecherausschüssen mit I.d.r 10 leitenden Angestellten als deren Interessenvertretung im Betrieb 
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Was sind Management by-Konzepte? 
Erkläre 2 Konzepte, mit ihren Vor und Nachteilen. 
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In den 1970er Jahren, war ein Hauptthema des Top-Managements, wie es operative Aufgaben an Mitarbeiter abgeben kann, ohne den Überblick über das Geschehen zu verlieren, hierfür wurden einige Konzepte entwickelt:

1. MbE-Management by exception (Führung nach dem Ausnahmeprinzip):
-Mitarbeiter übernehmen Routineaufgaben und dürfen in einem bestimmten Rahmen selbstständig arbeiten in kleinen teams 
-hier liegt der Fokus eher auf der Aufgabenerfüllung und der Kontrolle

Vorteile: 
-Führungskräfte werden von Routineaufgaben entlastet
-hohe Mitarbeitermotivation durch Handlungsspielräume der Mitarbeiter

Nachteile:
-Grenzfälle, bei denen nicht klar ist ob der Chef geholt werden muss treten auf
-Mitarbeiter werden auf „Normalfälle“ beschränkt, bei denen keine kreativen oder neuen Handlungen ausprobiert werden

Voraussetzung hierfür ist, dass Mitarbeiter qualifiziert sind, Vorgänge im Unternehmen verschieden relevant sind. 

2. Management by Objectives (MbO), Führung durch Zielvereinbarung:
-Führungskräfte und MA legen gemeinsam Ziele fest und legen Verantwortungsbereiche fest
-am Ende gibt es eine soll/ist Abweichungsanalyse
-zur Zielfestlegung wird das SMART-Prinzip angewandt 
(Spezifisch, Messbar, Aktiv beeinflussbar, Realistisch, Terminiert) 
-Pragmatischer Hintergrund: Kreativität und Wissen der Mitarbeiter werden genutzt und die gemeinsame Zielfestlegung steigert die Akzeptanz der Mitarbeiter 
-Gesellschaftspolitische Hintergrund: entspricht der Forderung nach einer Demokratisierung der Arbeitswelt, durch flexible Arbeitszeiten
-hier werden eher über Ziele anstatt über Vorgaben/Regeln gesteuert

Vorteile:
-Entlohnung entspricht den Zielen
-Leistungsbeurteilung wird objektiver
-Eigeninitiative und Verantwortungsbereitschaft

Nachteile:
-geschickte Verhandler werden begünstigt oder Leute die in teams wenig machen
-Häufig auf quantitative statt qualitative Ziele beschränkt

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Was ist das Ziel des Betriebsverfassungsgesetz? 
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Das BetrVG hat eine doppelte Zielstellung:
1. Arbeitsrechtlicher Schutz (Individualrechte):
-auch wer betrunken zur Arbeit kommt muss nicht unbedingt direkt entlassen werden 

2. innerbetriebliche Demokratie (Kollektivrechte): 
-bestimmte Rechte für Gruppen z. B. schwangere Frauen

Allerdings lassen sich Mitwirkung- und Mitbestimmungsgesetze unterscheiden, deswegen bietet das Mitbestimmungsgesetz auch nur in sozialen und Personalen Angelegenheit Mitbestimmung, in Wirtschaftlichen allerdings nicht. 
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Welche Organe einer AG gibt es und wie hängen Sie zusammen? 
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Hauptversammlung:
-Aktionäre werden einmal im Jahr einberufen

Vorstand:
-muss bei der Hauptversammlung über die Geschäftsereignisse berichten 
-entsendet auch Mitglieder in den Aufsichtsrat 

Aufsichtsrat:
-Aktionäre entsenden Mitglieder hinein  
-überwacht, berät den Vorstand 
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Wer führt personalwirtschaftliche Funktionen aus? 
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-Die Personalabteilung
-Führungskräfte mit Personalverantwortung 
Zwischen beiden Parteien muss eine gute Kommunikation und Koordinierung stattfinden. 
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Was sind Mitbestimmungsgesetze und welche gibt es? 
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Mitbest.G. Gewährleisten die Aufnahme von Mitarbeiter Vertretern in den Aufsichtsrat. 

1. Montan-Mitbestimmungsgesetz (1951):
-regelt die Beteiligungsrechte von AN in Aufsichtsräten
-auf Arbeitnehmer/-geber Seite gibt es eine gleichgroße Anzahl an Aufsichtsräten + ein neutrales Mitglied

2. Allgemeines Mitbestimmungsgesetz (1976):
-für Unternehmen >2000 Mitarbeiter 
-10 Kapitalvertreter und 10 Arbeitnehmervertreter aus verschiedenen Ebenen 
-neutralenbertreter gibt es nicht aber der Aufsichtsratvorsitzende (häufig ein Kapitalgeber) hat ein Doppelstimmrecht bei einer Pattsituation 

3. Drittelparitätsgesetz
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Erkläre die verschiedenen Motive der materiellen Mitarbeiterbeteiligung.

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-hohe Motivation der AN und Förderung des unternehmerischen Denkens

-Mitarbeiterbindung an das Unternehmen

-positive Finanzstruktur- und Liquiditätseffekte, da Unternehmen weniger auf Fremdkapital angewiesen sind

-gesellschaftliche Stabilität, da Vorbehalte gegen das kapitalistische Wirtschaften von Unternehmen abgeschwächt werden, da Mitarbeiter nun auch Anteilshaber sind

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woher stammt der Begriff Management.

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lat. manus "die Hand"

lat. managere "Hand anlgegen, gestalten"

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Q:
Was sind personalwirtschaftliche Aufgaben einer Führungskraft? 
A:
-Zielerreichung mit dem Team (Lokomotion) 
-Betriebsklima stärken (kohäsion) 
-Sach- und sozialfunktion, welche nochmal in kognitive und motivationale Funktionen unterschieden werden
Q:
Definition der Personalführung? 
A:
Strukturaler Begriff:
-besondere Position (Führungsposition) 

Funktionaler Begriff:
-persönlicher Einflussprozess (etwas führen) 
Q:
Was ist nudging? Und von wem wurde es entwickelt? 
A:
Ein Begriff aus der Verhaltensökonomie entwickelt von Richard Thaler. 
Durch Nudging können Entscheidungen gelenkt werden, indem der Kontext verändert wird. 
z.B. Der Vorschlag, dass jeder der sich nicht in eine Liste einträgt zum Organspender wird. 
Q:
Arten der Mitarbeitermotivation? 
A:
-intrinsisch: Interesse an der Arbeit
-extrinsisch: wegen „äußerlichen“ Belohnungen
Q:
Was ist der Betriebsrat? Und durch welche Gesetze wird er gewährleistet? 
A:
Ein Betriebsrat ist ab 5 AN wählbar, da manche Unternehmen tricks anwenden um unter dieser Grenze zu bleiben z. B. Durch Leiharbeitsverträge gibt es bestimmte Gesetze, die die AN schützen:

1. Bundespersonalvertretungsgesetz (1974):
-ist im öffentlichen Dienst die Rechtsgrundlage zur Bildung und Tätigkeit von Personalräten 

2. Sprecherausschussgesetz (1989):
-regelt die Bildung von Sprecherausschüssen mit I.d.r 10 leitenden Angestellten als deren Interessenvertretung im Betrieb 
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Q:
Was sind Management by-Konzepte? 
Erkläre 2 Konzepte, mit ihren Vor und Nachteilen. 
A:
In den 1970er Jahren, war ein Hauptthema des Top-Managements, wie es operative Aufgaben an Mitarbeiter abgeben kann, ohne den Überblick über das Geschehen zu verlieren, hierfür wurden einige Konzepte entwickelt:

1. MbE-Management by exception (Führung nach dem Ausnahmeprinzip):
-Mitarbeiter übernehmen Routineaufgaben und dürfen in einem bestimmten Rahmen selbstständig arbeiten in kleinen teams 
-hier liegt der Fokus eher auf der Aufgabenerfüllung und der Kontrolle

Vorteile: 
-Führungskräfte werden von Routineaufgaben entlastet
-hohe Mitarbeitermotivation durch Handlungsspielräume der Mitarbeiter

Nachteile:
-Grenzfälle, bei denen nicht klar ist ob der Chef geholt werden muss treten auf
-Mitarbeiter werden auf „Normalfälle“ beschränkt, bei denen keine kreativen oder neuen Handlungen ausprobiert werden

Voraussetzung hierfür ist, dass Mitarbeiter qualifiziert sind, Vorgänge im Unternehmen verschieden relevant sind. 

2. Management by Objectives (MbO), Führung durch Zielvereinbarung:
-Führungskräfte und MA legen gemeinsam Ziele fest und legen Verantwortungsbereiche fest
-am Ende gibt es eine soll/ist Abweichungsanalyse
-zur Zielfestlegung wird das SMART-Prinzip angewandt 
(Spezifisch, Messbar, Aktiv beeinflussbar, Realistisch, Terminiert) 
-Pragmatischer Hintergrund: Kreativität und Wissen der Mitarbeiter werden genutzt und die gemeinsame Zielfestlegung steigert die Akzeptanz der Mitarbeiter 
-Gesellschaftspolitische Hintergrund: entspricht der Forderung nach einer Demokratisierung der Arbeitswelt, durch flexible Arbeitszeiten
-hier werden eher über Ziele anstatt über Vorgaben/Regeln gesteuert

Vorteile:
-Entlohnung entspricht den Zielen
-Leistungsbeurteilung wird objektiver
-Eigeninitiative und Verantwortungsbereitschaft

Nachteile:
-geschickte Verhandler werden begünstigt oder Leute die in teams wenig machen
-Häufig auf quantitative statt qualitative Ziele beschränkt

Q:
Was ist das Ziel des Betriebsverfassungsgesetz? 
A:
Das BetrVG hat eine doppelte Zielstellung:
1. Arbeitsrechtlicher Schutz (Individualrechte):
-auch wer betrunken zur Arbeit kommt muss nicht unbedingt direkt entlassen werden 

2. innerbetriebliche Demokratie (Kollektivrechte): 
-bestimmte Rechte für Gruppen z. B. schwangere Frauen

Allerdings lassen sich Mitwirkung- und Mitbestimmungsgesetze unterscheiden, deswegen bietet das Mitbestimmungsgesetz auch nur in sozialen und Personalen Angelegenheit Mitbestimmung, in Wirtschaftlichen allerdings nicht. 
Q:
Welche Organe einer AG gibt es und wie hängen Sie zusammen? 
A:
Hauptversammlung:
-Aktionäre werden einmal im Jahr einberufen

Vorstand:
-muss bei der Hauptversammlung über die Geschäftsereignisse berichten 
-entsendet auch Mitglieder in den Aufsichtsrat 

Aufsichtsrat:
-Aktionäre entsenden Mitglieder hinein  
-überwacht, berät den Vorstand 
Q:
Wer führt personalwirtschaftliche Funktionen aus? 
A:
-Die Personalabteilung
-Führungskräfte mit Personalverantwortung 
Zwischen beiden Parteien muss eine gute Kommunikation und Koordinierung stattfinden. 
Q:
Was sind Mitbestimmungsgesetze und welche gibt es? 
A:
Mitbest.G. Gewährleisten die Aufnahme von Mitarbeiter Vertretern in den Aufsichtsrat. 

1. Montan-Mitbestimmungsgesetz (1951):
-regelt die Beteiligungsrechte von AN in Aufsichtsräten
-auf Arbeitnehmer/-geber Seite gibt es eine gleichgroße Anzahl an Aufsichtsräten + ein neutrales Mitglied

2. Allgemeines Mitbestimmungsgesetz (1976):
-für Unternehmen >2000 Mitarbeiter 
-10 Kapitalvertreter und 10 Arbeitnehmervertreter aus verschiedenen Ebenen 
-neutralenbertreter gibt es nicht aber der Aufsichtsratvorsitzende (häufig ein Kapitalgeber) hat ein Doppelstimmrecht bei einer Pattsituation 

3. Drittelparitätsgesetz
Q:

Erkläre die verschiedenen Motive der materiellen Mitarbeiterbeteiligung.

A:

-hohe Motivation der AN und Förderung des unternehmerischen Denkens

-Mitarbeiterbindung an das Unternehmen

-positive Finanzstruktur- und Liquiditätseffekte, da Unternehmen weniger auf Fremdkapital angewiesen sind

-gesellschaftliche Stabilität, da Vorbehalte gegen das kapitalistische Wirtschaften von Unternehmen abgeschwächt werden, da Mitarbeiter nun auch Anteilshaber sind

Q:

woher stammt der Begriff Management.

A:

lat. manus "die Hand"

lat. managere "Hand anlgegen, gestalten"

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