LM-Toxikologie at TU Braunschweig | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für LM-Toxikologie an der TU Braunschweig

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TESTE DEIN WISSEN

Dosis

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die Menge eines Stoffes, die innerhalb einer bestimmten Zeit zur Exposition kommt

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Invasion

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  • Aufnahme in den Blutkreislauf (Resorption)
  • Verteilung mit dem Blut
  • Speicherung in Organen und Geweben (Distribution)
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Elimination

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  • Entfernung von Stoffen aus dem Organismus; 
  • Exkretion des unveränderten Stoffes und die zu Folgeprodukten (Metaboliten) führende Biotransformation (Metabolismus)
  • Metabolisierung führt nicht zwingend zur Entgiftung
  • in manchen Fällen werden Stoffe durch Metabolisierung toxischer (Giftung)
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Auswirkungen wiederholter Exposition


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  • von der biologischen Halbwertszeit abhängig, ob es zu toxischen Wirkungen kommt
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akute Toxizität - LD50


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  • ist die letale Dosis in mg/kg Körpergewicht, bei der bei einmaliger Aufnahme innerhalb von 14 Tagen 50% der Versuchstiere sterben
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LC50

akute Toxizität

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  • (inhalativ) ist die Luftkonzentration des Stoffes, bei der nach vierstündiger Exposition innerhalb von 14 Tagen 50% der Versuchstiere sterben

-> sollte für LM nicht relevant sein, ist es aber z.B. bei manchen Muschelvergiftungen

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Rückstände

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Restmengen von Chemikalien und Substanzen, die als Folge ihrer Anwendung in Lebensmitteln oder in der Umwelt verbleiben 

• dazu zählen u.a.: 

- Pflanzenschutzmittel, die bei der Erzeugung pflanzlicher Produkte eingesetzt werden

 - Tierarzneimittel und Masthilfsmittel, die in der Produktion tierischer Lebensmittel (z.B. Milch, Fleisch, Eier) und tierischer Produkte (z.B. Wolle) eingesetzt werden

- Substanzen, die zum Schutz vor Schadorganismen bei der Lagerung eingesetzt werden 

• bei den verbleibenden Resten kann es sich sowohl um die Originalsubstanz als auch um durch Abbaureaktionen entstandene Metaboliten handeln

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Kontaminanten

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  • Verunreinigungen und Kontaminationen müssen von Rückständen unterschieden werden
  • gelangen unbeabsichtigt aufgrund der allgemeinen Gegebenheiten und der herrschenden Situation in die Umwelt oder in das Lebensmittel
  • als Kontaminant gilt jeder Stoff, der dem Lebensmittel nicht absichtlich hinzugefügt wird, jedoch als Folge der Gewinnung (inkl. Behandlungsmethoden in Ackerbau, Viehzucht und Veterinärmedizin),Fertigung, Verarbeitung, Zubereitung, Behandlung, Aufmachung, Verpackung, Beförderung oder Lagerung des betreffenden Lebensmittels oder infolge einer Verunreinigung durch die Umwelt im Lebensmittel vorhanden ist (umfasst nicht die Überreste von Insekten, Tierhaare und anderem Fremdbesatz)
  • z.B. Schwermetalle, halogenierte Kohlenwasserstoffe
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TESTE DEIN WISSEN

Toxikodynamik


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TESTE DEIN WISSEN
  • beschreibt die Veränderung des Organismus unter dem Einfluss eines Fremdstoffes
  • beschreibt somit auch die Wirkung toxischer Substanzen auf den Organismus
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Toxikokinetik

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  • quantitative Untersuchung der Invasion eines Stoffes (inkl. relevanter Metaboliten) in den Organismus und Elimination aus dem Organismus in Abhängigkeit von der Zeit 
  • beschreibt die Veränderung der Konzentration der toxischen Substanzen und ihrer Metabolite im Organismus 
  • es wird auch das Rückstandsverhalten des Fremdstoffes definiert
  • d.h. die Informationen werden für die Festsetzung von Wartezeiten und Rückstandshöchstmengen (MRL) benötigt (z.B. im lebensmittelliefernden Tier)
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Verstoffwechslung tox. Stoffe

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1. Aufnahme 

2. Verteilung/Metabolismus 

3. Ausscheidung

  • Entgiftung durch Ausscheidung nicht-reaktiver Metabolite, hydrophiler Derivate über Galle und Urin
  • Störung physischer Funktionen/ akute Intoxikation durch Verteilung der Substanz/ der Metabolite in Organen 
  • subakute oder chronische Intoxikation durch Entstehung reaktiver Metabolite und deren Reaktion mit Biomolekülen (z.B. Proteine, Nukleinsäuren)
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Wie kommt es zu toxischen Wirkungen von Lebensmitteln?

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TESTE DEIN WISSEN
  1. Bakterien – Entstehung bei Herstellung, Lagerung und beim Verbraucher
  2. Schimmelpilze – Toxine „from field to fork“
  3. Rückstände – Fungizide, Pestizide, Schwermetalle etc. (Pflanzenschutzmittel)
  4. Kontaminanten – Aus Futtermitteln (Nahrungskette) – carry over
  5. Verfälschungen („food fraud“; z.B. Melamin täuscht erhöhten Stickstoffgehalt vor, in Hundefutter, Säuglingsnahrung)
  6. Tox. Stoffe in LM
  1. „Unfälle“ (z.B. Tschernobyl, Freisetzung von Radioaktivität), BSE) 
  2. Techn. Bedingte Stoffe (z.B. Acrylamid, 3-MCPD, Furan,…)
  3. Natürlich vorkommende (z.B. Cumarin in Zimt; Pyrrolizidinalkaloide durch Beiernte) 


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Q:

Dosis

A:

die Menge eines Stoffes, die innerhalb einer bestimmten Zeit zur Exposition kommt

Q:

Invasion

A:
  • Aufnahme in den Blutkreislauf (Resorption)
  • Verteilung mit dem Blut
  • Speicherung in Organen und Geweben (Distribution)
Q:

Elimination

A:
  • Entfernung von Stoffen aus dem Organismus; 
  • Exkretion des unveränderten Stoffes und die zu Folgeprodukten (Metaboliten) führende Biotransformation (Metabolismus)
  • Metabolisierung führt nicht zwingend zur Entgiftung
  • in manchen Fällen werden Stoffe durch Metabolisierung toxischer (Giftung)
Q:

Auswirkungen wiederholter Exposition


A:
  • von der biologischen Halbwertszeit abhängig, ob es zu toxischen Wirkungen kommt
Q:

akute Toxizität - LD50


A:
  • ist die letale Dosis in mg/kg Körpergewicht, bei der bei einmaliger Aufnahme innerhalb von 14 Tagen 50% der Versuchstiere sterben
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Q:

LC50

akute Toxizität

A:
  • (inhalativ) ist die Luftkonzentration des Stoffes, bei der nach vierstündiger Exposition innerhalb von 14 Tagen 50% der Versuchstiere sterben

-> sollte für LM nicht relevant sein, ist es aber z.B. bei manchen Muschelvergiftungen

Q:

Rückstände

A:

Restmengen von Chemikalien und Substanzen, die als Folge ihrer Anwendung in Lebensmitteln oder in der Umwelt verbleiben 

• dazu zählen u.a.: 

- Pflanzenschutzmittel, die bei der Erzeugung pflanzlicher Produkte eingesetzt werden

 - Tierarzneimittel und Masthilfsmittel, die in der Produktion tierischer Lebensmittel (z.B. Milch, Fleisch, Eier) und tierischer Produkte (z.B. Wolle) eingesetzt werden

- Substanzen, die zum Schutz vor Schadorganismen bei der Lagerung eingesetzt werden 

• bei den verbleibenden Resten kann es sich sowohl um die Originalsubstanz als auch um durch Abbaureaktionen entstandene Metaboliten handeln

Q:

Kontaminanten

A:
  • Verunreinigungen und Kontaminationen müssen von Rückständen unterschieden werden
  • gelangen unbeabsichtigt aufgrund der allgemeinen Gegebenheiten und der herrschenden Situation in die Umwelt oder in das Lebensmittel
  • als Kontaminant gilt jeder Stoff, der dem Lebensmittel nicht absichtlich hinzugefügt wird, jedoch als Folge der Gewinnung (inkl. Behandlungsmethoden in Ackerbau, Viehzucht und Veterinärmedizin),Fertigung, Verarbeitung, Zubereitung, Behandlung, Aufmachung, Verpackung, Beförderung oder Lagerung des betreffenden Lebensmittels oder infolge einer Verunreinigung durch die Umwelt im Lebensmittel vorhanden ist (umfasst nicht die Überreste von Insekten, Tierhaare und anderem Fremdbesatz)
  • z.B. Schwermetalle, halogenierte Kohlenwasserstoffe
Q:

Toxikodynamik


A:
  • beschreibt die Veränderung des Organismus unter dem Einfluss eines Fremdstoffes
  • beschreibt somit auch die Wirkung toxischer Substanzen auf den Organismus
Q:

Toxikokinetik

A:
  • quantitative Untersuchung der Invasion eines Stoffes (inkl. relevanter Metaboliten) in den Organismus und Elimination aus dem Organismus in Abhängigkeit von der Zeit 
  • beschreibt die Veränderung der Konzentration der toxischen Substanzen und ihrer Metabolite im Organismus 
  • es wird auch das Rückstandsverhalten des Fremdstoffes definiert
  • d.h. die Informationen werden für die Festsetzung von Wartezeiten und Rückstandshöchstmengen (MRL) benötigt (z.B. im lebensmittelliefernden Tier)
Q:

Verstoffwechslung tox. Stoffe

A:

1. Aufnahme 

2. Verteilung/Metabolismus 

3. Ausscheidung

  • Entgiftung durch Ausscheidung nicht-reaktiver Metabolite, hydrophiler Derivate über Galle und Urin
  • Störung physischer Funktionen/ akute Intoxikation durch Verteilung der Substanz/ der Metabolite in Organen 
  • subakute oder chronische Intoxikation durch Entstehung reaktiver Metabolite und deren Reaktion mit Biomolekülen (z.B. Proteine, Nukleinsäuren)
Q:

Wie kommt es zu toxischen Wirkungen von Lebensmitteln?

A:
  1. Bakterien – Entstehung bei Herstellung, Lagerung und beim Verbraucher
  2. Schimmelpilze – Toxine „from field to fork“
  3. Rückstände – Fungizide, Pestizide, Schwermetalle etc. (Pflanzenschutzmittel)
  4. Kontaminanten – Aus Futtermitteln (Nahrungskette) – carry over
  5. Verfälschungen („food fraud“; z.B. Melamin täuscht erhöhten Stickstoffgehalt vor, in Hundefutter, Säuglingsnahrung)
  6. Tox. Stoffe in LM
  1. „Unfälle“ (z.B. Tschernobyl, Freisetzung von Radioaktivität), BSE) 
  2. Techn. Bedingte Stoffe (z.B. Acrylamid, 3-MCPD, Furan,…)
  3. Natürlich vorkommende (z.B. Cumarin in Zimt; Pyrrolizidinalkaloide durch Beiernte) 


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