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Lernmaterialien für Kommunikation an der Staatliche Studienakademie Riesa

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Kommunikation Kurs an der Staatliche Studienakademie Riesa zu.

TESTE DEIN WISSEN

1. Selbstwertgefühlt - Definition

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TESTE DEIN WISSEN

- Das Selbstwertgefühl ist die zentale Einheit unseres Seins (das Bild, welches wir von uns selbst machen, bezeichnen wir als das zentrale Bild) und unser Selbstbild ist wandelbar. 

- Optimal kommunizieren heißt das SWG des Anderen achten.



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TESTE DEIN WISSEN

1. Selbstwertgefühl - 5 Faktoren nach Vera F. Birkenbihl 

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TESTE DEIN WISSEN

         1. Anerkennung der Leistung 

  • Auch kleine Leistungen wahrnehmen und loben/ anerkennen
  • Lohn, Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten, Übertragung von Verantwortung (Vertrauen)
  • Leistungsvergütung (z.B Zielvereinbarung GESOBAU)

2. Wertschätzung der Person

  • Die Wichtigkeit der Person wahrnehmen
  • „Du bist mir wichtig.“ 
  • Besondere Talente erkennen und in Gruppenarbeit bestimmte Aufgaben beruhend auf diesen Talenten verteilen
  • Positive Eigenschaften fördern
  • Positive Sicht auf die Dinge entwickeln

3. Übereinstimmung mit dem Gewissen

  • Kindheitssituationen
    1. Vase kaputt gemacht
    2. Zu spät nach Hause gekommen
  • Lügen
  • Schlechtes Gewissen fühlen auch jüngere Kinder (ab 3. LJ)
  • Eigenen Werte und Normen die man für sich als richtig empfindet mit allen Situationen abgleichen

4. Positive Umweltreaktionen


  • Zeigen uns, dass wir genauso gut oder besser als Andere sind


5. EROS/ Sexualität

  • Empfindliche Reaktion, wenn dies angegriffen wird
  • Solche Angriffe finden beim Mobbing ab
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TESTE DEIN WISSEN

1. Selbstwertgefühl - Was brauchen wir um unseren Selbstwert zu erhalten?

Was passiert wenn unserer Selbstwert verletzt wird?

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TESTE DEIN WISSEN

- Wir brauchen, um unseren Selbstwert zu erhalten und zu verbessern, die Hinweise/ Beurteilung anderer Menschen

- Wenn das Selbstwertgefühl verletzt wird leidet immer die Kommunikation. Es kommt zu zwei Zuständen: dem psychologischen Nebel und der Ballast in der Kommunikation

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TESTE DEIN WISSEN

2. Abwehrreaktionen wenn unser Selbstwert getroffen wurde?

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TESTE DEIN WISSEN


  • Zwei Situationen/ Formen:


                    1. realer Angriff

                    2. scheinbarer Angriff 


  • Realer Angriff:


Direktes Treffen des Selbstwertes des Kommunikationspartners.

 


  • Scheinbarer Angriff:


Verdecktes Treffen des Selbstwertes des Kommunikationspartners.

(durch die Blume; Ich-Botschaft)

 

  • Wesentlich ist nicht, ob ein Gesprächspartner angegriffen wird, sondern ob er sich angegriffen fühlt.
  • In der Folge kommt es in der Regel zu einer Abwehrreaktion, die ihrerseits wiederrum mit Abwehr beantwortet wird. Es entsteht ein psychologischer Nebel und Ballast.
  • Wenn ein Abwehrmannöver mit darauffolgender Abwehr entsteht ein Wort-Gefecht.
  • Autoritative Kommunikation lohnt sich um Konflikte (Angriffe auf den Selbstwert) zu vermeiden. (-> Autoritative Führungsstil); man muss die Leute mitnehmen
  • In einer optimalen Kommunikation haben alle beteiligten einen Gewinn. In einer von Abwehr gekennzeichneten Kommunikation gibt es nur Verlierer und Scheinsieger. 
  • Kommunikations-Gefechte, die mit Scheinsiegen enden, werden bei der nächsten Gelegenheit vorgesetzt. Solange man anderen beweisen muss, wie stark, mächtig, groß man ist, ist man in Wirklichkeit schwach, klein. Der wahrhaft Große muss seine Größe nicht als Druckmittel einsetzen. Weil er sie wirklich besitzt muss er sie nicht aufs Neue erkämpfen.
  • Unser Selbstwertgefühl ist weitgehend vom ständigen Vergleich abhängig. Sieht der Andere mich positiv, das erhöht mein Selbstwertgefühl. Sieht der Andere mich negativ, das gefährdet mein Selbstwertgefühl.
  • Wir möchten nicht leiden unter dem „nicht o.k. sein“ und reagieren deshalb mit Abwehrmanövern.
  • Es gibt nur drei Situationen im „o.k. – Sein“:
    1. 1. Ich bin o.k.; du bist nicht o.k.   --> Konfliktpotenzial
    2. 2. Ich bin o.k.; du bist o.k.
    3. 3. Ich bin nicht o.k.; du bist o.k.   --> Konfliktpotenzial: Macht- und Hilflosigkeit
  • Bei Situation 1 besteht die Möglichkeit, dass diese Person überheblich ist. Das veranlasst den Gesprächspartner Abwehrmanöver einzusetzen.
  • Bei Situation 3 besteht die Gefahr, dass sich der erste Gesprächspartner bedroht fühlt und hier auch wieder Abwehrmanöver eingesetzt werden.
  • Handlungen in solchen Situationen:

Variante 1:   passiv:         sich noch kleiner machen

Variante 2:   aktiv:            sich größer machen 

Varinate 3:   passiv:         ich trete die Flucht an

Variante 4:   aktiv:            den anderen kleiner machen

 


  • Alles was wir tun dient dazu unseren Selbstwert zu erhalten, zu verbessern oder zu verteidigen. (bewusst sowie unterbewusst)


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3. Paul Watzlawick das Sender-Empfänger-Modell:

Die 5 Axiome

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TESTE DEIN WISSEN
  • Man kann nicht, nicht kommunizieren (Körpersprache)
  • Jede Kommunikation besitzt sowohl eine Inhalts- oder Sachebene als auch eine Beziehungsebene
  • Jede Kommunikation enthält digitale (verbal) und analoge (nonverbal) Modalitäten
  • Eine Interaktion kann vom Sender so geplant werden, dass sie zielgerichtet den Empfänger erreicht.
  • Komplementäre Partner. (Lehrer – Schüler, Eltern – Kind; Arzt – Schüler; voneinander abhängige Partner) und Symetrische Partner (gleichwertige Ebene)
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TESTE DEIN WISSEN

4. Feedback - Wie und Wieso ist Feedback vorzunehmen?

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TESTE DEIN WISSEN

- Optimal kommunizieren heißt Rücksprache vornehmen

- Der Sender erkundigt sich, ob der Empfänger verstanden hat und der Empfänger gibt Feedback, das er verstanden hat

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TESTE DEIN WISSEN

4. Feedback - Mittel/ Möglichkeiten des Feedbacks

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TESTE DEIN WISSEN
  1. Paraphrase
  2. Alle Mittel die dem Bereich aktives Zuhören zugeordnet werden können.
  3. Die Geschlossene Frage, die nur mit Ja oder Nein beantwortet werden können.
  4. Die Offene Frage. (kann offen beantwortet werden)
  5. Sugestivfrage (Den anderen mit der Frage schon etwas sugerieren)
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6. Die Transaktionale Analyse nach Berne

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TESTE DEIN WISSEN

Transaktionale Analyse nach Berne

  • Optimal Kommunizieren heißt, die zwischenmenschlichen Transaktionen verstehen können. TA ermöglicht es dem Laien emotionales, als auch intellektuelles Verständnis für sich selbst und andere zu erlangen und dient dazu sich und andere besser zu verstehen. Berne stellte fest, dass ein Mensch sich zu gewissen Zeiten so verhält, zu einem anderen Zeitpunkt jedoch ganz anders. 
  • Berne stellte fest, dass jeder Mensch verschiedene Selbst in sich trägt, die sich in einer vollständigen Wandlung äußern können. Er bemerkte markante Unterschiede in:
    1. Mimik,
    2. Gestik,
    3. Körperhaltung,
    4. Stimme und Stimmlage,
    5. Sprachmelodie,
    6. Satzbau, Satzbauweise und 
    7. Vokabular.
  • Im Kind-Ich ist unser Selbstwertgefühl angelegt. Immer wenn man einen Angriff in der Kommunikation erlebt/ fühlt, wird das Kind-Ich angegriffen.

 

1. Das Kind-ICH (K)

  • Das K entwickelt sich zuerst. Es folgt dem Lustprinzip. In ihm stecken die Erbanlagen (Genotyp, Phänotyp). Es steht für Spontanität, Kreativität und Neugier. Die Manipulation und das Ausdrücken von Gefühlen gehört zum Kind-Ich
  • Gefühle folgender Art: trotzen, Neid und Missgunst, weil es nur seine eigenen Gefühle befolgt.
  • Unterteilung in zwei Zustände:
    1. Natürliches Kind (aufgeschlossene, neugierige und wissbegierige Kind, das offen mit seiner Umwelt interagiert)
    2. Weinende Kind (kommt immer dann zum Vorschein, wenn ein Angriff auf den Selbstwert erfolgt; ich fühle mich nicht ok, bedroht, nicht akzeptiert, ich muss mich wehren, weil ich mich in die Ecke gedrängt fühle.)
      • Wird immer sein Selbstwertgefühl verteidigen (Erkennungsmerkmal)! 
      • Ein weinendes K dessen Selbstwert angegriffen wurde, kann nur durch ein liebevolles P aufgelöst werden (der Selbstwert wird wiederhergestellt) mit den sog. Strokes.
  • Alles was wir tun dient schlussendlich der Stärkung und dem Erhalt des Selbstwertgefühls.

 

 

2. Das Eltern-ICH (P)

  • P steht für „Programmierung und für Parents“
  • Das Kind will aber die Umwelt modifiziert das Verhalten. Das Gewissen wird programmiert (die innere Stimme).
  • Zunächst wird die Umwelt durch Eltern repräsentiert; später Lehrer, Trainer, etc
  • Ge- und Verbote
  • Moral und das Gewissen
  • Vorurteile, starre innere Einstellungen und geistige Haltungen
  • Auch von den Eltern übernommenen Verhaltensweisen und Gewohnheiten
  • Zwei Seiten:
    1. Kritisches P (negative Aspekte, hat aber auch etwas Positives)
      • Belehrung, Verbote, Kritik die einer Grundlage entbehrt
  1. Liebevolle P (positive Aspekte, hat aber auch Negatives)
  • Fürsorge, hilfsbereit, Belehrung
  • Das kritische P bietet Konfliktpotenzial, weil es mit Belehrungen, Verboten, Vorurteilen und Bewertungen aggiert

3. Das Erwachsenen-ICH (A)

  • Steht für „Adult“ und „Analyse“ 
  • Ohne das A in uns können wir nicht Erwachsen werden. Mit dem analytischen A entwickeln wir uns aus der Erbanlage (K) und aus der Umweltanlage (P) heraus zum Menschen. (nach Berne)
  • Das A steht für die Fähigkeit Fakten zu sammeln und zu bewerten.
  • Das A steht für eine Kritik, die auf Beobachtung basiert
    • Dabei findet die Sandwich-Technik Anwendung. Die missglückte Handlung wird von der Person losgelöst.
  • Im A ist das Denken und der Intellekt beinhaltet
  • Die Funktion des A besteht darin zu analysieren, zu interpretieren und zu speichern.
  • Das A in uns berechnet Möglichkeiten und zieht Schlüsse
  • Deswegen werden im Optimalfall möglichst überwiegend vom A getroffen.
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8. Johari-Fenster

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TESTE DEIN WISSEN

Das Johari-Fenster ist ein analyse Fenster ist ein Analyse-Schema, dass die Zonen von Selbst- und Fremdwahrnehmung zeigt.

 

 

Die Zone A steht für das Öffentliche, das heißt Selbst- und Fremdwahrnehmung stimmen überein.

Die Zone B steht für das was die Andere über mich wissen und ich nicht weiß. Der sog. Blinde Fleck ist die Bezeichnung für diese Zone.

Die Zone C steht für das Private. Es ist das was ich von mir weiß und was die Anderen nicht von mir wissen sollen.

Die Zone D steht für das Unbewusste in uns. Das weiß weder ich noch die Anderen über mich.

Das Johari-Fenster dient dazu die Fremd- und Selbstwahrnehmung miteinander abzugleichen.

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9. Konflikt - Formen des Konfliktes

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- interpersonal: 

Zwischen zwei Personen.

- intrapersonal: 

Innerer Konflikt einer Person. (Gewissenskonflikt)

- Gruppenkonflikt:

Zwischen mehreren Konflikten.

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TESTE DEIN WISSEN

9. Konflikte - Konfliktarten

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TESTE DEIN WISSEN

Beziehungskonflikt


  • Beziehungskonflikte entstehen ziwschen Persönlichkeiten unterschiedlichen Typus


Bedürfniskonflikt


  • Unterschiedliche Bedürfnisse treffen aufeinander und lösen Meinungsverschiedenheiten aus


Rollenkonflikt


  • Je nach Situation nehmen wir verschiedene Rollen ein. Diese Rollen können sich durchkreuzen oder auch wiedersprechen


Zielkonflikte 

  • Wenn Pläne und Vorstellung auseinander gehen
  • Es keine Kompromissfähigkeit gibt, kann es zu Konfrontationen und Machtkämpfen kommen

Verteilungskonflikte


  • Verteilungskonflikte entstehen im Kampf um Annerekennung, Ressourcen (materiell; personell), bei fehlender Annerkennung und Wertschätzung und äußern sich häufig in Intrigen und Machtkämpfen 


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9. Konflikt - Persöhnlichkeitstypen

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TESTE DEIN WISSEN

1. Selbstdarsteller

  • der Selbstdarsteller geht keinem Konflikt aus dem Weg; manchmal provoziert er die Konflifkte regelrecht
  • er steht gerne im Mittelpunkt
  • er hat gerne das Sagen
  • er setzt seine Meinung möglichst mit allen Mitteln durch
  • wir finden ihn in Form des Cholerikers
  • genauso wie im Feldherrn (auf dem hohen Ross sitzend und das was er sagt ist Gesetz)
  • im Konflikt reagieren: Gelassen bleiben und auf keinen Fall sich dagegenstellen; versuchen Gemeinsamkeiten zu finden; 
  • Der Selbstdarsteller strebt nach Annerkennung
  • Lässt sich nicht in seiner Position erschüttern; man sollte an den Stellen zustimmen, an denen man zustimmen kann
  • Blender

 

 

2. Der Harmonische (Harmonie-Süchtig)

  • Geht Konflikten aus dem Weg
  • Braucht ein gutes Betriebsklima, um deret Willen stellt er Karriereziele hinten an
  • Er will das es allem drum herum gut geht und nicht das es nur ihm gut geht
  • Versucht Probleme zu lösen und zu schlichten
  • Häufig Menschen, die sich vor Entscheidungen drücken

3. Der Unnahbare

  • Einzelgänger
  • Lässt sich in keine Schublade sortieren
  • Kommuniziert nicht gerne
  • Liebt es Individuell/ unkonventionell zu sein
  • Er gibt sich nicht gerne zu erkennen; man sollte ihn nicht unterschätzen
  • Hält sich raus; unparteiisch; kein Konfliktlöser und sitzt Konflikte aus 
  • Konflikte mit Unnahbaren sollten unter vier Augen ausgetragen werden; dabei sollte aber versucht werden ihn spontan abzupassen

4. Perfektionist

  • Ist stark blau orientiert 
  • Kommt als Besserwisser daher 
  • Sieht den kleinsten Fehler und sagt es auch 
  • Bis zur Pedantärie
  • Konflikte müssen mit der Sandwich-Technik behandelt werden
  • Klare Argumente und Fakten sind wichtig zu nennen
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  • 9832 Karteikarten
  • 46 Studierende
  • 1 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Kommunikation Kurs an der Staatliche Studienakademie Riesa - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

1. Selbstwertgefühlt - Definition

A:

- Das Selbstwertgefühl ist die zentale Einheit unseres Seins (das Bild, welches wir von uns selbst machen, bezeichnen wir als das zentrale Bild) und unser Selbstbild ist wandelbar. 

- Optimal kommunizieren heißt das SWG des Anderen achten.



Q:

1. Selbstwertgefühl - 5 Faktoren nach Vera F. Birkenbihl 

A:

         1. Anerkennung der Leistung 

  • Auch kleine Leistungen wahrnehmen und loben/ anerkennen
  • Lohn, Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten, Übertragung von Verantwortung (Vertrauen)
  • Leistungsvergütung (z.B Zielvereinbarung GESOBAU)

2. Wertschätzung der Person

  • Die Wichtigkeit der Person wahrnehmen
  • „Du bist mir wichtig.“ 
  • Besondere Talente erkennen und in Gruppenarbeit bestimmte Aufgaben beruhend auf diesen Talenten verteilen
  • Positive Eigenschaften fördern
  • Positive Sicht auf die Dinge entwickeln

3. Übereinstimmung mit dem Gewissen

  • Kindheitssituationen
    1. Vase kaputt gemacht
    2. Zu spät nach Hause gekommen
  • Lügen
  • Schlechtes Gewissen fühlen auch jüngere Kinder (ab 3. LJ)
  • Eigenen Werte und Normen die man für sich als richtig empfindet mit allen Situationen abgleichen

4. Positive Umweltreaktionen


  • Zeigen uns, dass wir genauso gut oder besser als Andere sind


5. EROS/ Sexualität

  • Empfindliche Reaktion, wenn dies angegriffen wird
  • Solche Angriffe finden beim Mobbing ab
Q:

1. Selbstwertgefühl - Was brauchen wir um unseren Selbstwert zu erhalten?

Was passiert wenn unserer Selbstwert verletzt wird?

A:

- Wir brauchen, um unseren Selbstwert zu erhalten und zu verbessern, die Hinweise/ Beurteilung anderer Menschen

- Wenn das Selbstwertgefühl verletzt wird leidet immer die Kommunikation. Es kommt zu zwei Zuständen: dem psychologischen Nebel und der Ballast in der Kommunikation

Q:

2. Abwehrreaktionen wenn unser Selbstwert getroffen wurde?

A:


  • Zwei Situationen/ Formen:


                    1. realer Angriff

                    2. scheinbarer Angriff 


  • Realer Angriff:


Direktes Treffen des Selbstwertes des Kommunikationspartners.

 


  • Scheinbarer Angriff:


Verdecktes Treffen des Selbstwertes des Kommunikationspartners.

(durch die Blume; Ich-Botschaft)

 

  • Wesentlich ist nicht, ob ein Gesprächspartner angegriffen wird, sondern ob er sich angegriffen fühlt.
  • In der Folge kommt es in der Regel zu einer Abwehrreaktion, die ihrerseits wiederrum mit Abwehr beantwortet wird. Es entsteht ein psychologischer Nebel und Ballast.
  • Wenn ein Abwehrmannöver mit darauffolgender Abwehr entsteht ein Wort-Gefecht.
  • Autoritative Kommunikation lohnt sich um Konflikte (Angriffe auf den Selbstwert) zu vermeiden. (-> Autoritative Führungsstil); man muss die Leute mitnehmen
  • In einer optimalen Kommunikation haben alle beteiligten einen Gewinn. In einer von Abwehr gekennzeichneten Kommunikation gibt es nur Verlierer und Scheinsieger. 
  • Kommunikations-Gefechte, die mit Scheinsiegen enden, werden bei der nächsten Gelegenheit vorgesetzt. Solange man anderen beweisen muss, wie stark, mächtig, groß man ist, ist man in Wirklichkeit schwach, klein. Der wahrhaft Große muss seine Größe nicht als Druckmittel einsetzen. Weil er sie wirklich besitzt muss er sie nicht aufs Neue erkämpfen.
  • Unser Selbstwertgefühl ist weitgehend vom ständigen Vergleich abhängig. Sieht der Andere mich positiv, das erhöht mein Selbstwertgefühl. Sieht der Andere mich negativ, das gefährdet mein Selbstwertgefühl.
  • Wir möchten nicht leiden unter dem „nicht o.k. sein“ und reagieren deshalb mit Abwehrmanövern.
  • Es gibt nur drei Situationen im „o.k. – Sein“:
    1. 1. Ich bin o.k.; du bist nicht o.k.   --> Konfliktpotenzial
    2. 2. Ich bin o.k.; du bist o.k.
    3. 3. Ich bin nicht o.k.; du bist o.k.   --> Konfliktpotenzial: Macht- und Hilflosigkeit
  • Bei Situation 1 besteht die Möglichkeit, dass diese Person überheblich ist. Das veranlasst den Gesprächspartner Abwehrmanöver einzusetzen.
  • Bei Situation 3 besteht die Gefahr, dass sich der erste Gesprächspartner bedroht fühlt und hier auch wieder Abwehrmanöver eingesetzt werden.
  • Handlungen in solchen Situationen:

Variante 1:   passiv:         sich noch kleiner machen

Variante 2:   aktiv:            sich größer machen 

Varinate 3:   passiv:         ich trete die Flucht an

Variante 4:   aktiv:            den anderen kleiner machen

 


  • Alles was wir tun dient dazu unseren Selbstwert zu erhalten, zu verbessern oder zu verteidigen. (bewusst sowie unterbewusst)


Q:

3. Paul Watzlawick das Sender-Empfänger-Modell:

Die 5 Axiome

A:
  • Man kann nicht, nicht kommunizieren (Körpersprache)
  • Jede Kommunikation besitzt sowohl eine Inhalts- oder Sachebene als auch eine Beziehungsebene
  • Jede Kommunikation enthält digitale (verbal) und analoge (nonverbal) Modalitäten
  • Eine Interaktion kann vom Sender so geplant werden, dass sie zielgerichtet den Empfänger erreicht.
  • Komplementäre Partner. (Lehrer – Schüler, Eltern – Kind; Arzt – Schüler; voneinander abhängige Partner) und Symetrische Partner (gleichwertige Ebene)
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Q:

4. Feedback - Wie und Wieso ist Feedback vorzunehmen?

A:

- Optimal kommunizieren heißt Rücksprache vornehmen

- Der Sender erkundigt sich, ob der Empfänger verstanden hat und der Empfänger gibt Feedback, das er verstanden hat

Q:

4. Feedback - Mittel/ Möglichkeiten des Feedbacks

A:
  1. Paraphrase
  2. Alle Mittel die dem Bereich aktives Zuhören zugeordnet werden können.
  3. Die Geschlossene Frage, die nur mit Ja oder Nein beantwortet werden können.
  4. Die Offene Frage. (kann offen beantwortet werden)
  5. Sugestivfrage (Den anderen mit der Frage schon etwas sugerieren)
Q:

6. Die Transaktionale Analyse nach Berne

A:

Transaktionale Analyse nach Berne

  • Optimal Kommunizieren heißt, die zwischenmenschlichen Transaktionen verstehen können. TA ermöglicht es dem Laien emotionales, als auch intellektuelles Verständnis für sich selbst und andere zu erlangen und dient dazu sich und andere besser zu verstehen. Berne stellte fest, dass ein Mensch sich zu gewissen Zeiten so verhält, zu einem anderen Zeitpunkt jedoch ganz anders. 
  • Berne stellte fest, dass jeder Mensch verschiedene Selbst in sich trägt, die sich in einer vollständigen Wandlung äußern können. Er bemerkte markante Unterschiede in:
    1. Mimik,
    2. Gestik,
    3. Körperhaltung,
    4. Stimme und Stimmlage,
    5. Sprachmelodie,
    6. Satzbau, Satzbauweise und 
    7. Vokabular.
  • Im Kind-Ich ist unser Selbstwertgefühl angelegt. Immer wenn man einen Angriff in der Kommunikation erlebt/ fühlt, wird das Kind-Ich angegriffen.

 

1. Das Kind-ICH (K)

  • Das K entwickelt sich zuerst. Es folgt dem Lustprinzip. In ihm stecken die Erbanlagen (Genotyp, Phänotyp). Es steht für Spontanität, Kreativität und Neugier. Die Manipulation und das Ausdrücken von Gefühlen gehört zum Kind-Ich
  • Gefühle folgender Art: trotzen, Neid und Missgunst, weil es nur seine eigenen Gefühle befolgt.
  • Unterteilung in zwei Zustände:
    1. Natürliches Kind (aufgeschlossene, neugierige und wissbegierige Kind, das offen mit seiner Umwelt interagiert)
    2. Weinende Kind (kommt immer dann zum Vorschein, wenn ein Angriff auf den Selbstwert erfolgt; ich fühle mich nicht ok, bedroht, nicht akzeptiert, ich muss mich wehren, weil ich mich in die Ecke gedrängt fühle.)
      • Wird immer sein Selbstwertgefühl verteidigen (Erkennungsmerkmal)! 
      • Ein weinendes K dessen Selbstwert angegriffen wurde, kann nur durch ein liebevolles P aufgelöst werden (der Selbstwert wird wiederhergestellt) mit den sog. Strokes.
  • Alles was wir tun dient schlussendlich der Stärkung und dem Erhalt des Selbstwertgefühls.

 

 

2. Das Eltern-ICH (P)

  • P steht für „Programmierung und für Parents“
  • Das Kind will aber die Umwelt modifiziert das Verhalten. Das Gewissen wird programmiert (die innere Stimme).
  • Zunächst wird die Umwelt durch Eltern repräsentiert; später Lehrer, Trainer, etc
  • Ge- und Verbote
  • Moral und das Gewissen
  • Vorurteile, starre innere Einstellungen und geistige Haltungen
  • Auch von den Eltern übernommenen Verhaltensweisen und Gewohnheiten
  • Zwei Seiten:
    1. Kritisches P (negative Aspekte, hat aber auch etwas Positives)
      • Belehrung, Verbote, Kritik die einer Grundlage entbehrt
  1. Liebevolle P (positive Aspekte, hat aber auch Negatives)
  • Fürsorge, hilfsbereit, Belehrung
  • Das kritische P bietet Konfliktpotenzial, weil es mit Belehrungen, Verboten, Vorurteilen und Bewertungen aggiert

3. Das Erwachsenen-ICH (A)

  • Steht für „Adult“ und „Analyse“ 
  • Ohne das A in uns können wir nicht Erwachsen werden. Mit dem analytischen A entwickeln wir uns aus der Erbanlage (K) und aus der Umweltanlage (P) heraus zum Menschen. (nach Berne)
  • Das A steht für die Fähigkeit Fakten zu sammeln und zu bewerten.
  • Das A steht für eine Kritik, die auf Beobachtung basiert
    • Dabei findet die Sandwich-Technik Anwendung. Die missglückte Handlung wird von der Person losgelöst.
  • Im A ist das Denken und der Intellekt beinhaltet
  • Die Funktion des A besteht darin zu analysieren, zu interpretieren und zu speichern.
  • Das A in uns berechnet Möglichkeiten und zieht Schlüsse
  • Deswegen werden im Optimalfall möglichst überwiegend vom A getroffen.
Q:

8. Johari-Fenster

A:

Das Johari-Fenster ist ein analyse Fenster ist ein Analyse-Schema, dass die Zonen von Selbst- und Fremdwahrnehmung zeigt.

 

 

Die Zone A steht für das Öffentliche, das heißt Selbst- und Fremdwahrnehmung stimmen überein.

Die Zone B steht für das was die Andere über mich wissen und ich nicht weiß. Der sog. Blinde Fleck ist die Bezeichnung für diese Zone.

Die Zone C steht für das Private. Es ist das was ich von mir weiß und was die Anderen nicht von mir wissen sollen.

Die Zone D steht für das Unbewusste in uns. Das weiß weder ich noch die Anderen über mich.

Das Johari-Fenster dient dazu die Fremd- und Selbstwahrnehmung miteinander abzugleichen.

Q:

9. Konflikt - Formen des Konfliktes

A:

- interpersonal: 

Zwischen zwei Personen.

- intrapersonal: 

Innerer Konflikt einer Person. (Gewissenskonflikt)

- Gruppenkonflikt:

Zwischen mehreren Konflikten.

Q:

9. Konflikte - Konfliktarten

A:

Beziehungskonflikt


  • Beziehungskonflikte entstehen ziwschen Persönlichkeiten unterschiedlichen Typus


Bedürfniskonflikt


  • Unterschiedliche Bedürfnisse treffen aufeinander und lösen Meinungsverschiedenheiten aus


Rollenkonflikt


  • Je nach Situation nehmen wir verschiedene Rollen ein. Diese Rollen können sich durchkreuzen oder auch wiedersprechen


Zielkonflikte 

  • Wenn Pläne und Vorstellung auseinander gehen
  • Es keine Kompromissfähigkeit gibt, kann es zu Konfrontationen und Machtkämpfen kommen

Verteilungskonflikte


  • Verteilungskonflikte entstehen im Kampf um Annerekennung, Ressourcen (materiell; personell), bei fehlender Annerkennung und Wertschätzung und äußern sich häufig in Intrigen und Machtkämpfen 


Q:

9. Konflikt - Persöhnlichkeitstypen

A:

1. Selbstdarsteller

  • der Selbstdarsteller geht keinem Konflikt aus dem Weg; manchmal provoziert er die Konflifkte regelrecht
  • er steht gerne im Mittelpunkt
  • er hat gerne das Sagen
  • er setzt seine Meinung möglichst mit allen Mitteln durch
  • wir finden ihn in Form des Cholerikers
  • genauso wie im Feldherrn (auf dem hohen Ross sitzend und das was er sagt ist Gesetz)
  • im Konflikt reagieren: Gelassen bleiben und auf keinen Fall sich dagegenstellen; versuchen Gemeinsamkeiten zu finden; 
  • Der Selbstdarsteller strebt nach Annerkennung
  • Lässt sich nicht in seiner Position erschüttern; man sollte an den Stellen zustimmen, an denen man zustimmen kann
  • Blender

 

 

2. Der Harmonische (Harmonie-Süchtig)

  • Geht Konflikten aus dem Weg
  • Braucht ein gutes Betriebsklima, um deret Willen stellt er Karriereziele hinten an
  • Er will das es allem drum herum gut geht und nicht das es nur ihm gut geht
  • Versucht Probleme zu lösen und zu schlichten
  • Häufig Menschen, die sich vor Entscheidungen drücken

3. Der Unnahbare

  • Einzelgänger
  • Lässt sich in keine Schublade sortieren
  • Kommuniziert nicht gerne
  • Liebt es Individuell/ unkonventionell zu sein
  • Er gibt sich nicht gerne zu erkennen; man sollte ihn nicht unterschätzen
  • Hält sich raus; unparteiisch; kein Konfliktlöser und sitzt Konflikte aus 
  • Konflikte mit Unnahbaren sollten unter vier Augen ausgetragen werden; dabei sollte aber versucht werden ihn spontan abzupassen

4. Perfektionist

  • Ist stark blau orientiert 
  • Kommt als Besserwisser daher 
  • Sieht den kleinsten Fehler und sagt es auch 
  • Bis zur Pedantärie
  • Konflikte müssen mit der Sandwich-Technik behandelt werden
  • Klare Argumente und Fakten sind wichtig zu nennen
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