Vorlesung 1: Klassifikation & Klinische Diagnostik at SRH Hochschule Heidelberg | Flashcards & Summaries

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TESTE DEIN WISSEN
1. Schritt: Anmeldung/Zuweisung des Patienten (vorkontakt)
2.SChritt: Vorgespräch, allgemeine Orientierung, Planung, Infoerhebung
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TESTE DEIN WISSEN
  • Allgemeiner Eindruck Patienten gewinnen 
  • Basis für vertrauensvollen Beziehung 
  • erste Beobachtung des Untersuchers kann zu vorläufige Verdachtsdiagnose führen
  • Wird durch weitere Fragen, Tests & verfahren weiter spezifiziert, geprüft & modifiziert
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TESTE DEIN WISSEN
3.Schritt: Beschreibung der Symptome, Befund, klasssifikatorische Diagnose
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TESTE DEIN WISSEN
  • Symptomsammlung -> auf Ebenen des Erlebens: Gedanken, Verhalten etc.
  • Vorgehen nach Komorbiditätsprinzip: so viele Diagnosen gestellt wie für Gesamtbeschreibung der Problematik notwendig 
  • freie Exploration häufig fehlerbehafte -> Checklisten, strukturiert/standardisierte Interviews SKID
  • dimensionale Diagnostik: störungsspezifische Verfahren
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TESTE DEIN WISSEN
Klinische Interviews: Vorteile-/Nachteile
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TESTE DEIN WISSEN
Vorteile
  • Erfassung der aktuelle Problematik (v.a. Mittels standardisierte Interviews)
  • gleichzeitige Überprüfung kognitiver Beeinträchtigung
Nachteile
  • Infos durch Patienten vor selektiert
  • subjektive Urteile des Klinikers können gesammelte Infos verzehren 
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TESTE DEIN WISSEN
Untersuchgungsmethoden in klinischer Psychologie: klinische Tests 
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TESTE DEIN WISSEN
  • wichtig um Beobachtungen weiter abzusichern & Verhalten im Vergleich zu anderen Personen einzuschätzen
  • Selbst & Fremdbeurteilung
  • Beispiele:
              > Störungsübergreifend: SCL-90-R
              > Persönlichkeitstests: PSSI
              > Störungsspezifisch: BDI
  • Bildgebende Verfahren, Intelligenztest, psychophysiologische Tests
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TESTE DEIN WISSEN
Untersuchungsmethoden in klinischer Psychologie: klinische Beobachtung (Fakten, Vor-/Nachteile)
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TESTE DEIN WISSEN
  • Beobachtung in Alltagsumgebung
  • Beobachtung in Therapiesituation
  • Selbstbeobachtung (z.B Gedankenprotokolle)
  • Bsp.: Beobachtungsboden für 3-6 jährige Kinder 
Vorteile:
  • Gewinn wichtiger Informationen
Nachteile:
  • Reliabilität fraglich ( Schulungen, Definitionen, Checklisten)
  • Qualität der Beobachtung abhängig von Zustand des Beobachters
  •  Verfälschung durch Vorurteile
  • Verhalten durch Anwesenheit des Beobachters beeinflusst
  • Änderungen im Verhalten je nach Situation 
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TESTE DEIN WISSEN
Vier Arten der Diagnostik 
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TESTE DEIN WISSEN
  • Klassifikatorische Diagnostik: Zuweisung von Diagnosen zum Symptomkomplex der Person -> regeln in Psychopathologie festgelegt
      —-> weitere Arten 
  • funktionale Diagnostik als Bedingungsanalyse 
  • Prozessdiagnostik als Verlaufs & Erfolgsmessung, sowie zur Streuerung & Adaption von Interventionen & Veränderungen 
  • Strukturdiagnostik als Zuweisung zu dispositionellen Typen (z.B Persönlichkeit)
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TESTE DEIN WISSEN
Zwei Gruppen der Diagnostik: Kategoriale & Dimensionale Diagnostik
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TESTE DEIN WISSEN
Kategorial:
  • Diagnosen vergebe, als wären gesund & krank klar getrennte Zustände 
  • Gruppierung versch. Merkmale & Einordung in System von Kategorien/Klassen 
  • Qualitativ
  • kategoriale Diagnosen meist mehrere Entscheidungsaspekte:
         > Dauer, > Beginn, Persitenz, Verlauf, > Beeinträchtigung
  • Bsp. Depression, Angst 
Dimensional:
  • Krankheitsmerkmale dimensional verteilt bei psychischen Erkrankungen
  • kontinuierlicher Übergang zw. Gesund & krank
  • Schwere -& Ausprägungsgrad eines Merkmals
  • Quantitativ
  • Entscheidung über Vorliegen psychischer Störung sind dimensionale Skalen zu unspezifisch —> hilfreich zu objektiveren Beschreibung von Einzelbeschwerden, Schweregrad, Screenings...
  • Bsp. Depression hoch/niedrig, Angstausprägung hoch/niedrig 

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TESTE DEIN WISSEN
Diagnosen Definition 
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TESTE DEIN WISSEN
  • Zeitlich begrenzte Konstrukte & auf Stand wissenschaftlichen Forschung & Erkenntnis
  • Bei einzelnen Störungen, Einteilungsgründen od. Strukturen werden immer wieder Revisionen vorgenommen
  • Wenn Diagnose vorliegt heißt das: Muster des Patienten ist identisch mit Muster, das bei vielen anderen auftritt, in Studien untersucht wurde & auf bestimmte Therapieform anspricht
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TESTE DEIN WISSEN
Was ist Klassifikation?
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TESTE DEIN WISSEN
  • Einordung von Phänomenen, haben gemeinsame Merkmale -> nach Klassen geordnetes System
  • im diagnostischen Prozess best. Merkmale od. Personen in diagnostische Klassen bzw. Kategorien eines Klassifikationssystem eingeordnet
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TESTE DEIN WISSEN
Nosologische Klassifikation 
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TESTE DEIN WISSEN
  • Definition Nosologie: medizinisches Krankheitslehre, Versuch eindeutigen & logischen Unter-, neben & Überordnung beschriebener Krankheiten 
  • Nach nosologische Kriterien werden Krankheiten/psychische Störungen beschrieben & abgegrenzt:
        > Einheitlichkeit der Symptom/Syndrome
        > Ätiologie ( wissenschaftliche Erklärung der Entstehung von        Krankheiten)
        > Pathogenese (Gesetzmäßigkeiten im weiteren Verlauf)
        > Diffenzialdiagnose (Abgrenzung eines Krankheitsbild von anderen)
  • Idealziel -> logisches & natürliches, vollständiges System der Krankheiten (-> unerreicht aufgrund unvollständiger Erkenntnisie)
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TESTE DEIN WISSEN
3.Schritt: Abklärung körperlicher Faktoren 
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TESTE DEIN WISSEN
  • Ergänzung zur Absicherung einer Diagnose od. Ausschluss körperlicher Faktoren & Erkrankungen
  • biochemisches verfahren 
  • Endokrinologische Untersuchung 
  • Blutuntersuchung
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TESTE DEIN WISSEN
Entwicklung Klassifikationssysteme in Medizin & Psychtrie
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TESTE DEIN WISSEN
  • Emil Kraepelin 1883: Entwicklung erste Klassifikationssystem für gestörtes Verhalten -> beeinflusst aktuelle Systeme
  • bis 1950: verschiedne inkompatibel Klassifikationssysteme (untersch. Auslegung)
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Q:
1. Schritt: Anmeldung/Zuweisung des Patienten (vorkontakt)
2.SChritt: Vorgespräch, allgemeine Orientierung, Planung, Infoerhebung
A:
  • Allgemeiner Eindruck Patienten gewinnen 
  • Basis für vertrauensvollen Beziehung 
  • erste Beobachtung des Untersuchers kann zu vorläufige Verdachtsdiagnose führen
  • Wird durch weitere Fragen, Tests & verfahren weiter spezifiziert, geprüft & modifiziert
Q:
3.Schritt: Beschreibung der Symptome, Befund, klasssifikatorische Diagnose
A:
  • Symptomsammlung -> auf Ebenen des Erlebens: Gedanken, Verhalten etc.
  • Vorgehen nach Komorbiditätsprinzip: so viele Diagnosen gestellt wie für Gesamtbeschreibung der Problematik notwendig 
  • freie Exploration häufig fehlerbehafte -> Checklisten, strukturiert/standardisierte Interviews SKID
  • dimensionale Diagnostik: störungsspezifische Verfahren
Q:
Klinische Interviews: Vorteile-/Nachteile
A:
Vorteile
  • Erfassung der aktuelle Problematik (v.a. Mittels standardisierte Interviews)
  • gleichzeitige Überprüfung kognitiver Beeinträchtigung
Nachteile
  • Infos durch Patienten vor selektiert
  • subjektive Urteile des Klinikers können gesammelte Infos verzehren 
Q:
Untersuchgungsmethoden in klinischer Psychologie: klinische Tests 
A:
  • wichtig um Beobachtungen weiter abzusichern & Verhalten im Vergleich zu anderen Personen einzuschätzen
  • Selbst & Fremdbeurteilung
  • Beispiele:
              > Störungsübergreifend: SCL-90-R
              > Persönlichkeitstests: PSSI
              > Störungsspezifisch: BDI
  • Bildgebende Verfahren, Intelligenztest, psychophysiologische Tests
Q:
Untersuchungsmethoden in klinischer Psychologie: klinische Beobachtung (Fakten, Vor-/Nachteile)
A:
  • Beobachtung in Alltagsumgebung
  • Beobachtung in Therapiesituation
  • Selbstbeobachtung (z.B Gedankenprotokolle)
  • Bsp.: Beobachtungsboden für 3-6 jährige Kinder 
Vorteile:
  • Gewinn wichtiger Informationen
Nachteile:
  • Reliabilität fraglich ( Schulungen, Definitionen, Checklisten)
  • Qualität der Beobachtung abhängig von Zustand des Beobachters
  •  Verfälschung durch Vorurteile
  • Verhalten durch Anwesenheit des Beobachters beeinflusst
  • Änderungen im Verhalten je nach Situation 
Mehr Karteikarten anzeigen
Q:
Vier Arten der Diagnostik 
A:
  • Klassifikatorische Diagnostik: Zuweisung von Diagnosen zum Symptomkomplex der Person -> regeln in Psychopathologie festgelegt
      —-> weitere Arten 
  • funktionale Diagnostik als Bedingungsanalyse 
  • Prozessdiagnostik als Verlaufs & Erfolgsmessung, sowie zur Streuerung & Adaption von Interventionen & Veränderungen 
  • Strukturdiagnostik als Zuweisung zu dispositionellen Typen (z.B Persönlichkeit)
Q:
Zwei Gruppen der Diagnostik: Kategoriale & Dimensionale Diagnostik
A:
Kategorial:
  • Diagnosen vergebe, als wären gesund & krank klar getrennte Zustände 
  • Gruppierung versch. Merkmale & Einordung in System von Kategorien/Klassen 
  • Qualitativ
  • kategoriale Diagnosen meist mehrere Entscheidungsaspekte:
         > Dauer, > Beginn, Persitenz, Verlauf, > Beeinträchtigung
  • Bsp. Depression, Angst 
Dimensional:
  • Krankheitsmerkmale dimensional verteilt bei psychischen Erkrankungen
  • kontinuierlicher Übergang zw. Gesund & krank
  • Schwere -& Ausprägungsgrad eines Merkmals
  • Quantitativ
  • Entscheidung über Vorliegen psychischer Störung sind dimensionale Skalen zu unspezifisch —> hilfreich zu objektiveren Beschreibung von Einzelbeschwerden, Schweregrad, Screenings...
  • Bsp. Depression hoch/niedrig, Angstausprägung hoch/niedrig 

Q:
Diagnosen Definition 
A:
  • Zeitlich begrenzte Konstrukte & auf Stand wissenschaftlichen Forschung & Erkenntnis
  • Bei einzelnen Störungen, Einteilungsgründen od. Strukturen werden immer wieder Revisionen vorgenommen
  • Wenn Diagnose vorliegt heißt das: Muster des Patienten ist identisch mit Muster, das bei vielen anderen auftritt, in Studien untersucht wurde & auf bestimmte Therapieform anspricht
Q:
Was ist Klassifikation?
A:
  • Einordung von Phänomenen, haben gemeinsame Merkmale -> nach Klassen geordnetes System
  • im diagnostischen Prozess best. Merkmale od. Personen in diagnostische Klassen bzw. Kategorien eines Klassifikationssystem eingeordnet
Q:
Nosologische Klassifikation 
A:
  • Definition Nosologie: medizinisches Krankheitslehre, Versuch eindeutigen & logischen Unter-, neben & Überordnung beschriebener Krankheiten 
  • Nach nosologische Kriterien werden Krankheiten/psychische Störungen beschrieben & abgegrenzt:
        > Einheitlichkeit der Symptom/Syndrome
        > Ätiologie ( wissenschaftliche Erklärung der Entstehung von        Krankheiten)
        > Pathogenese (Gesetzmäßigkeiten im weiteren Verlauf)
        > Diffenzialdiagnose (Abgrenzung eines Krankheitsbild von anderen)
  • Idealziel -> logisches & natürliches, vollständiges System der Krankheiten (-> unerreicht aufgrund unvollständiger Erkenntnisie)
Q:
3.Schritt: Abklärung körperlicher Faktoren 
A:
  • Ergänzung zur Absicherung einer Diagnose od. Ausschluss körperlicher Faktoren & Erkrankungen
  • biochemisches verfahren 
  • Endokrinologische Untersuchung 
  • Blutuntersuchung
Q:
Entwicklung Klassifikationssysteme in Medizin & Psychtrie
A:
  • Emil Kraepelin 1883: Entwicklung erste Klassifikationssystem für gestörtes Verhalten -> beeinflusst aktuelle Systeme
  • bis 1950: verschiedne inkompatibel Klassifikationssysteme (untersch. Auslegung)
Vorlesung 1: Klassifikation & klinische Diagnostik

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