Personalpsychologie at SRH Hochschule Heidelberg

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2. Warum konnte sich die Gesundheitspsychologie als wissenschaftliche Disziplin etablieren? (VL1, F. 7)

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1. Wie unterscheidet sich das Verständnis von „Gesundheit“ im biomedizinischen Modell
verglichen mit dem biopsychosozialen Modell? (VL1, F. 23)

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3. Womit beschäftigt sich die Gesundheitspsychologie? (VL1, F. 13)

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5. Wie würden Sie den Begriff Gesundheitsverhalten definieren?

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6. Welche Unterschiede finden sich im Gesundheitsverhalten von Frauen und Männern?

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7. Definieren Sie den Begriff „Angewandte Gesundheitspsychologie“? (VL1, F. 16)

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1. Durch welches praktische Bestreben wurde das Modell der Gesundheitsüberzeugungen im letzten Jahrhundert entwickelt? (VL 2, F. 4)

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2. Welcher Art von psychologischer Theorie wir das Health belief Model zugeordnet?
(VL2, F.10)

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3. Welche beiden kognitiven Prozesse sind im Modell der Gesundheitsüberzeugung zentral?

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4. Weshalb wird die Aussage getroffen, dass der Mensch im Health Belief Model ein „rational Handelnder“ sei?

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5. Welche Rolle spielen Handlungsanreize im Health Belief Model? (VL2, F.7)

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6. Welche Gründe werden für die schwachen Zusammenhänge der einzelnen Modellkomponenten im Rahmen von Forschungen zum Modell der Gesundheitsüberzeugung angeführt? (VL2, F.8)

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Personalpsychologie

2. Warum konnte sich die Gesundheitspsychologie als wissenschaftliche Disziplin etablieren? (VL1, F. 7)

• Kurative Medizin stieß an ihre Grenzen
• Chronische Erkrankungen wie z.B. Herz-Kreislauferkrankungen, Krebs- und Suchterkrankungen, Diabetes. etc. nehmen zu und können nicht nur von der kurativen Medizin behandelt werden.
• Gerade der Lebensstil, Lebensumstände und individuelles Verhalten beeinflussen Krankheiten, weshalb vorbeugende Maßnahmen zum Erhalt der Gesundheit an Wichtigkeit gewinnen.


Befördert hat die Entwicklung der Gesundheitspsychologie als eigenständige Disziplin das so genannte biopsychosoziale Modell der Entstehung von Krankheit. Es hat im Laufe der Zeit das biomedizinische Modell abgelöst, das als Defizit- oder Defektmodell Gesundheit vor allem als Abwesenheit von Krankheit definiert. Der Gesundheitspsychologie sind vor allem biografische Bedingungen für das Verständnis von Krankheit und Gesundheit wichtig. Ihr grundsätzliches Interesse gilt daher auch den Entwicklungsverläufen von Krankheiten und dem Erhalt von Gesundheit.


Personalpsychologie

1. Wie unterscheidet sich das Verständnis von „Gesundheit“ im biomedizinischen Modell
verglichen mit dem biopsychosozialen Modell? (VL1, F. 23)

Biopsychosozial:
• Ganzheitliches Verständnis von Gesundheit und Krankheit.
• Annahme, dass Krankheit durch ein Wechselspiel zwischen biologischen, psychologischen und sozialen Einflüssen resultiert.
• Krank- und Gesundsein hängt von der subjektiven Befindlichkeit eines Individuums sowie seinen Werten und Normen ab
• Ein Individuum bewegt sich permanent zwischen Gesundheit und Krankheit auf einem Kontinuum (kann sich gesund fühlen und gleichzeitig an Krankheit leiden)
• Individuum hat Einfluss auf Erhalt und Förderung der Gesundheit
• Salutogenetisches Konzept: Fokus auf Gesundheitsentstehung mit Widerstandsressourcen und Schutzfaktoren


Biomedizinisch:
• Krankheit ist Abweichung vom natürlichen Zustand des Organismus
• Abweichung basiert auf pathologischen Veränderungen
• Krankheit steht nicht im Kontinuum mit Gesundheit
• Individuum hat keinen Einfluss auf Krankheitsentstehung, -verlauf und Wiederherstellung der Gesundheit
• Fokus auf Pathogenese: Fokus auf Behebung der Krankheit, nicht auf Entstehung von Gesundheit


Zentral ist im biopsychosozialen Modell die Annahme eines Wechselspiels zwischen biologischen, psychologischen und sozialen Einflüssen bei der Entstehung von Krankheiten. Es geht davon aus, dass der Mensch eine biopsychosoziale Einheit ist. Das biomedizinische Modell hingegen konzentriert sich vor allem auf krankmachende Faktoren den sogenannten Risikofaktoren, also Rauchen, wenig Bewegung usw., was die Krankheitsentstehung oft nicht hinreichend erklärt. Zudem werden Organismus und Psyche als unabhängig voneinander verstanden


Personalpsychologie

3. Womit beschäftigt sich die Gesundheitspsychologie? (VL1, F. 13)

• GP beschäftigt sich mit dem Erleben und Verhalten vom Menschen im Zusammenhang mit Gesundheit und Krankheit.
• Dabei stehen vor allem riskante und präventive Verhaltensweisen, psychische und soziale Einflussgrößen sowie deren Wechselwirkungen auf körperliche Erkrankungen und Behinderungen im Mittelpunkt.
• Ziel ist es:
o Die Gesundheit aufrechtzuerhalten und zu fördern
o Krankheiten vorzubeugen und zu behandeln
o Krankheitsursachen, diagnostische Korrelation und Dysfunktionen zu identifizieren
o Rehabilitation und das Gesundheitssystem zu verbessern
• Bspw. Frage: Wie sehen Wechselwirkungen von Stress und Erkrankung aus?


Die Gesundheitspsychologie beschäftigt sich mit dem Erleben und Verhalten des Menschen im Zusammenhang mit Gesundheit und Krankheit. Dabei stehen vor allem riskante und präventive Verhaltensweisen, psychische und soziale Einflussgrößen sowie deren Wechselwirkungen auf körperliche Erkrankungen und Behinderungen im Mittelpunkt.


Personalpsychologie

5. Wie würden Sie den Begriff Gesundheitsverhalten definieren?

• Für Koos bedeutet Gesundheitsverhalten alle Reaktions- und Verhaltensweisen, die mit Gesundheit und Krankheit zu tun haben. Für Schwarzer ist Gesundheitsverhalten jedoch nur jenes Verhalten, dass der Erhaltung und Förderung der Gesundheit dient.


Alles Gesundheitsverhalten ist jenes Verhalten, das der Erhaltung oder Förderung der Gesundheit dient.


Personalpsychologie

6. Welche Unterschiede finden sich im Gesundheitsverhalten von Frauen und Männern?

• Männer sind im Durchschnitt zufriedener mit ihrer Gesundheit (am zufriedensten sind junge Männer mit Fachhochschulreife)
• Frauen stellen etwa 55% der Krankenhauspatienten, Männer bleiben aber durchschnittlich länger im Krankenhaus
• Männer rauchen mehr
• Frauen häufiger von Medikamenten abhängig
• Männer begehen mehr Selbstmord
• Männer verhalten sich im Vergleich zu Frauen im Allgemeinen weniger gesundheitsbewusst (Brähler&Merbach 2002). Dies wird auf die höhere Risikobereitschaft von Männern zurückgeführt (z. B. starker Alkoholgenuss, riskantes Autofahren oder risikobehaftete Sportarten). Zudem gehört das Kranksein nicht zu deren Rollenbild.


Personalpsychologie

7. Definieren Sie den Begriff „Angewandte Gesundheitspsychologie“? (VL1, F. 16)

• Angewandte Gesundheitspsychologie beinhaltet sowohl den Schwerpunkt der empirischen Überprüfung von gesundheitspsychologischen Theorien, Konzepten und Modellen, als auch deren praktische Umsetzung, um Individuen, Gruppen oder Organisationen, etwa im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung, konkret dabei zu helfen, Gesundheitsziele zu erreichen.


Die Angewandte Gesundheitspsychologie ist Teil der Gesundheitspsychologie mit dem Schwerpunkt auf dem Praxisbezug. Sie beinhaltet alle gesundheitspsychologischen Anstrengungen, die der nicht- angewandten, also theoretischen und grundlagenforschenden Gesundheitspsychologie zugehörig sind.


Personalpsychologie

1. Durch welches praktische Bestreben wurde das Modell der Gesundheitsüberzeugungen im letzten Jahrhundert entwickelt? (VL 2, F. 4)

Das Modell versucht vorauszusagen, ob ein Mensch ein bestimmtes Gesundheitsverhalten zeigen wird. Darauf aufbauend können die Inanspruchnahme des Gesundheitswesens und die Bereitschaft zur Durchführung krankheitspräventiver Maßnahmen bestimmt werden.


Das Modell wurde in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts durch Sozialpsychologen der US- amerikanischen Gesundheitsbehörden entwickelt, um zu klären, weshalb Vorsorgeuntersuchungen durch die Bevölkerung so wenig genutzt  werden (Rosenstock, 1966).


Personalpsychologie

2. Welcher Art von psychologischer Theorie wir das Health belief Model zugeordnet?
(VL2, F.10)

• Zu den Furchtappel-Theorien. Diese gehen davon aus, dass Menschen mit gesundheitlichen Risiken konfrontiert werden müssen, um individuellen Änderungen im Gesundheitsverhalten zu erzielen. Über einen Furchtappel soll insbesondere die Wahrnehmung für die Ernsthaftigkeit und die Bedrohung durch eine Krankheit geschärft und der Nutzen präventiven Verhaltens signalisiert werden.


Es wird den sozial-kognitiven Ansätzen zugeordnet.


Personalpsychologie

3. Welche beiden kognitiven Prozesse sind im Modell der Gesundheitsüberzeugung zentral?

Die Theorie postuliert zwei kognitive Komponenten, die individuelles Verhalten beeinflussen:
- die Erwartung, dass spezielle Handlungen mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit ein gewisses Ergebnis erzielt und
- der  Wert, der dem Resultat durch die handelnde Person zugemessen wird.


Personalpsychologie

4. Weshalb wird die Aussage getroffen, dass der Mensch im Health Belief Model ein „rational Handelnder“ sei?

• Da der Mensch anstrebt, negative Konsequenzen zu vermeiden und den Aufwand zu minimieren.
• Das bedeutet, wenn sich ein Mensch durch eine Krankheit bedroht fühlt und aufgrund seiner Gesundheitsmeinung bzw. Überzeugung zuversichtlich ist, durch präventives Verhalten negative Konsequenzen zu vermeiden, wird diese Person entsprechend
gesundheitsförderlich handeln. Allerdings darf der Aufwand zur Minimierung der negativen Folgen einer Krankheit nicht zu groß sein.


Die Theorie nimmt an, dass Menschen sich rational verhalten, wenn sie sich durch eine Krankheit persönlich bedroht oder für sie anfällig fühlen und daher negative Folgen für sich zu erwarten haben. Hat die Bedrohung durch die Krankheit einen gewissen Grad erreicht und ist die betroffene Person aufgrund ihrer Gesundheitsmeinungen bzw. -überzeugungen zuversichtlich, durch präventives Verhalten negative Konsequenzen zu vermeiden, wird sie entsprechend gesundheitsförderlich handeln.


Personalpsychologie

5. Welche Rolle spielen Handlungsanreize im Health Belief Model? (VL2, F.7)

• Handlungsanreize nehmen eine wichtige Rolle im HBM ein. Die Handlungsanreize helfen einer Person die potentielle Bedrohung wahrzunehmen / einzuschätzen und beeinflussen das Gesundheitsverhalten bzw. das präventive Verhalten.
• Dennoch werden die tatsächlichen Zusammenhänge der einzelnen Komponenten kritisiert.


Rosenstock (1974) fügte dem Modell der Gesundheitsüberzeugungen noch den Aspekt der Verhaltensauslöser oder Handlungsanreize hinzu (cue to action), die notwendig sein können, um Gesundheitsverhalten anzustoßen (Stroebe & Stroebe, 1998).


Personalpsychologie

6. Welche Gründe werden für die schwachen Zusammenhänge der einzelnen Modellkomponenten im Rahmen von Forschungen zum Modell der Gesundheitsüberzeugung angeführt? (VL2, F.8)

• Es fehlen Forschungsergebnisse zum Einfluss der Handlungsanreize und der Gesundheitsmotivation auf das individuelle präventive Verhalten
• Es bestehen Zweifel an der Wirkung von Handlungsanreizen auf die Einschätzung der Bedrohung


Die schwachen Zusammenhänge zwischen den einzelnen Modellkomponenten und dem individuellen Gesundheitsverhalten werden mit der mangelnden theoretischen Stringenz und den Problemen bei der Messung der Modellkomponenten erklärt (Schwarzer, 2004).


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