KP I: Depression at SRH Hochschule Heidelberg | Flashcards & Summaries

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist im DSM-5 unter dem Kapitel „Depressive Störungen“ neu hinzugekommen?

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TESTE DEIN WISSEN

Grundlegend neu: Kapitel hieß früher "affektive Störungen"


Neu, zB:

Persistierende Depressive Störung (Dysthymie / chronische depressive Störungen)


- Bei Major Depression: Aufhebung von Trauerreaktionen als Ausschlusskriterium!


- Zahlreiche Zusatzkodierungen: Schweregrad, Voll-/Teilremission, Beginn, gemischte/psychotische Merkmale etc.

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TESTE DEIN WISSEN
Welche Diagnostischen Verfahren für Depressionen? 
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TESTE DEIN WISSEN




Interview Fremdeinschätzung:

- Strukturiertes Klinisches Interview (SKID, Wittchen et al., 1997)


Checkliste Fremdeinschätzung:
- Diagnose-Checkliste für Depression (IDCL, Hiller et al., 1995, 1997)

Psychologische Testinstrumente Selbsteinschätzung:
- Allgemeine Depressionsskala (ADS, Hautzinger & Bailer, 199
- Beck Depressions Inventar (BDI)
- Hamilton-Depression-Scale (HAM-D)

Achtung: Dimensionale Depressionsskalen (BDI und HAM-D) bilden lediglich den aktuellen Schweregrad des depressiven Syndroms ab
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TESTE DEIN WISSEN

Frühe Diagnostikkategorien für Depression 

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TESTE DEIN WISSEN
(nicht in den Kategoriesystemen aufgeführt, aber in der Praxis oft verwendet)

1. Agitierte Depression

› Ängstliche Getriebenheit


2. Gehemmte Depression

› Psychomotorik


3. „Larvierte”, somatisierte Depression

› Vegetative Störungen

› Funktionelle Organbeschwerden


4. Wahnhafte Depression

› Depressiver Wahn vorhanden

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TESTE DEIN WISSEN

LZP: Depression

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TESTE DEIN WISSEN


— Lebenszeitprävalenz ca 15%


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TESTE DEIN WISSEN

Was sind Besonderheiten bei Verlauf der Depression?

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TESTE DEIN WISSEN

Depression ist eine episodisch verlaufende Erkrankung!

Ohne Behandlung verschwinden Beschwerden nach 8-12 Wochen oft spontan

ABER: mit jeder neuer Episode steigt die Episodendauer und Chronizitätsrisiko an!

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TESTE DEIN WISSEN

Depression und Suizid

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TESTE DEIN WISSEN

— Alle 4 Minuten begeht ein Mensch einen Suizidversuch, alle 45 Minuten ist dieser erfolgreich

— 40 bis 60 % aller Suizidenten waren zum Zeitpunkt des Suizids depressiv!

— Bei „Major Depression“ besteht ein 21fach erhöhtes Suizidrisiko!

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TESTE DEIN WISSEN

Epidemiologie: Depression

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
- Major Depression gehört zu den häufigsten psychischen Störungen überhaupt

- Frauen erkranken doppelt so oft (Lebenszeitprävalenz 25% vs. 12,3%)

- Komorbidität: Angststörungen oder somatische Erkrankungen


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TESTE DEIN WISSEN

Gibt es bestimmte Entstehungsbedingungen für Depressionen?

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TESTE DEIN WISSEN

Keine einheitliche Entstehungstheorie der Depression vorhanden

— Am besten lässt sich die Entstehung der Depression mit dem

Vulnerabilitäts-Stress-Modell beschreiben

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TESTE DEIN WISSEN

Vulnerabilitäts-Stress-Modell: Welche Faktoren gibt es? (2x3)

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TESTE DEIN WISSEN

I. Distale Faktoren (~früh im Lebenslauf auftretende Faktoren)

— Familiäre Belastung und Genetik (Depress. Eltern höheres Risiko Kinder)

Trauma und frühe adverse Ereignisse (Vernachlässigung, biol. Priming)

Temperament und Persönlichkeit (Verhaltenshemmung und Affektlabilität)


II. Proximale Faktoren (~ initial auslösende Faktoren)

Lebensereignisse und chronische Belastungen (Zsmspiel RF und Vulnerabilität)

Soziale und psychologische Faktoren (Äußere Umstände kaum Kontrolle, starre Handlungsmuster)

Psychopathologische Faktoren (Sensitivierung durch AS)

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TESTE DEIN WISSEN

I. Distale Faktoren (~früh im Lebenslauf auftretende Faktoren):

1. Familiäre Belastung und Genetik

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TESTE DEIN WISSEN

- Kinder depressiver Eltern erhöhtes Depressionserkrankungsrisiko


- Genetische Faktoren entfalten ihre pathogene Bedeutung durch

Passive Gen-Umwelt-Interaktionen (Durch Konfrontation mit adversen life events)

Aktive Gen-Umwelt-Interaktion (Durch depressionskritische Lebensereignisse, z.B. Schulabbruch)

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TESTE DEIN WISSEN

I. Distale Faktoren (~früh im Lebenslauf auftretende Faktoren):

2. Trauma und frühe adverse Ereignisse

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

— z.B. Vernachlässigung, Trennungs- und Verlusterlebnisse, schwere Krankheitserfahrungen


— „Biologisches Priming“: frühe Entwicklungsstörungen der Funktionsweise der HHNA-Achse hat Folgen für Krankheitsanfälligkeit

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TESTE DEIN WISSEN

Welche weitere Kriterien müssen bei der Diagnose beachtet werden? 

(denn depressive Symptome = depressive Störung?)

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Zeitdauer (mind. 2 Wochen)

Persistenz (an den meisten Tagen)

Intensität der Beschwerden


Differential- bzw. Ausschlussdiagnostik wichtig!

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Beispielhafte Karteikarten für deinen KP I: Depression Kurs an der SRH Hochschule Heidelberg - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Was ist im DSM-5 unter dem Kapitel „Depressive Störungen“ neu hinzugekommen?

A:

Grundlegend neu: Kapitel hieß früher "affektive Störungen"


Neu, zB:

Persistierende Depressive Störung (Dysthymie / chronische depressive Störungen)


- Bei Major Depression: Aufhebung von Trauerreaktionen als Ausschlusskriterium!


- Zahlreiche Zusatzkodierungen: Schweregrad, Voll-/Teilremission, Beginn, gemischte/psychotische Merkmale etc.

Q:
Welche Diagnostischen Verfahren für Depressionen? 
A:




Interview Fremdeinschätzung:

- Strukturiertes Klinisches Interview (SKID, Wittchen et al., 1997)


Checkliste Fremdeinschätzung:
- Diagnose-Checkliste für Depression (IDCL, Hiller et al., 1995, 1997)

Psychologische Testinstrumente Selbsteinschätzung:
- Allgemeine Depressionsskala (ADS, Hautzinger & Bailer, 199
- Beck Depressions Inventar (BDI)
- Hamilton-Depression-Scale (HAM-D)

Achtung: Dimensionale Depressionsskalen (BDI und HAM-D) bilden lediglich den aktuellen Schweregrad des depressiven Syndroms ab
Q:

Frühe Diagnostikkategorien für Depression 

A:
(nicht in den Kategoriesystemen aufgeführt, aber in der Praxis oft verwendet)

1. Agitierte Depression

› Ängstliche Getriebenheit


2. Gehemmte Depression

› Psychomotorik


3. „Larvierte”, somatisierte Depression

› Vegetative Störungen

› Funktionelle Organbeschwerden


4. Wahnhafte Depression

› Depressiver Wahn vorhanden

Q:

LZP: Depression

A:


— Lebenszeitprävalenz ca 15%


Q:

Was sind Besonderheiten bei Verlauf der Depression?

A:

Depression ist eine episodisch verlaufende Erkrankung!

Ohne Behandlung verschwinden Beschwerden nach 8-12 Wochen oft spontan

ABER: mit jeder neuer Episode steigt die Episodendauer und Chronizitätsrisiko an!

Mehr Karteikarten anzeigen
Q:

Depression und Suizid

A:

— Alle 4 Minuten begeht ein Mensch einen Suizidversuch, alle 45 Minuten ist dieser erfolgreich

— 40 bis 60 % aller Suizidenten waren zum Zeitpunkt des Suizids depressiv!

— Bei „Major Depression“ besteht ein 21fach erhöhtes Suizidrisiko!

Q:

Epidemiologie: Depression

A:
- Major Depression gehört zu den häufigsten psychischen Störungen überhaupt

- Frauen erkranken doppelt so oft (Lebenszeitprävalenz 25% vs. 12,3%)

- Komorbidität: Angststörungen oder somatische Erkrankungen


Q:

Gibt es bestimmte Entstehungsbedingungen für Depressionen?

A:

Keine einheitliche Entstehungstheorie der Depression vorhanden

— Am besten lässt sich die Entstehung der Depression mit dem

Vulnerabilitäts-Stress-Modell beschreiben

Q:

Vulnerabilitäts-Stress-Modell: Welche Faktoren gibt es? (2x3)

A:

I. Distale Faktoren (~früh im Lebenslauf auftretende Faktoren)

— Familiäre Belastung und Genetik (Depress. Eltern höheres Risiko Kinder)

Trauma und frühe adverse Ereignisse (Vernachlässigung, biol. Priming)

Temperament und Persönlichkeit (Verhaltenshemmung und Affektlabilität)


II. Proximale Faktoren (~ initial auslösende Faktoren)

Lebensereignisse und chronische Belastungen (Zsmspiel RF und Vulnerabilität)

Soziale und psychologische Faktoren (Äußere Umstände kaum Kontrolle, starre Handlungsmuster)

Psychopathologische Faktoren (Sensitivierung durch AS)

Q:

I. Distale Faktoren (~früh im Lebenslauf auftretende Faktoren):

1. Familiäre Belastung und Genetik

A:

- Kinder depressiver Eltern erhöhtes Depressionserkrankungsrisiko


- Genetische Faktoren entfalten ihre pathogene Bedeutung durch

Passive Gen-Umwelt-Interaktionen (Durch Konfrontation mit adversen life events)

Aktive Gen-Umwelt-Interaktion (Durch depressionskritische Lebensereignisse, z.B. Schulabbruch)

Q:

I. Distale Faktoren (~früh im Lebenslauf auftretende Faktoren):

2. Trauma und frühe adverse Ereignisse

A:

— z.B. Vernachlässigung, Trennungs- und Verlusterlebnisse, schwere Krankheitserfahrungen


— „Biologisches Priming“: frühe Entwicklungsstörungen der Funktionsweise der HHNA-Achse hat Folgen für Krankheitsanfälligkeit

Q:

Welche weitere Kriterien müssen bei der Diagnose beachtet werden? 

(denn depressive Symptome = depressive Störung?)

A:

Zeitdauer (mind. 2 Wochen)

Persistenz (an den meisten Tagen)

Intensität der Beschwerden


Differential- bzw. Ausschlussdiagnostik wichtig!

KP I: Depression

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