KP I: Bipolare Störung at SRH Hochschule Heidelberg | Flashcards & Summaries

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TESTE DEIN WISSEN
Differential- und Ausschlussdiagnosen: bipolare Störung 
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TESTE DEIN WISSEN
Major Depression:
• keine (hypo)manischen Episoden in der Anamnese!

Substanz-/Medikamenteninduzierte Bipolare und Verwandte Störungen
• Manische Symptome auf Zeitraum des Substanzkonsums eingeschränkt
• Bekannte Krankheitsfaktoren: Morbus Cushin, Multiple Slkerose, Apoplexie,
traumatische Gehirnverletzungen

Psychotische Störungen, z.B. Schizoaffektive Störung, Schizophrenie, Wahnhafte Störung
• Zeichnen sich durch Perioden mit psychotischen Symptomen in Abwesenheit prominenter affektiver Symptome
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TESTE DEIN WISSEN
Komorbidität: bipolare Störung 
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TESTE DEIN WISSEN
- ca. 50% der Patienten im Laufe ihres Lebens eine Angststörung
- Komorbidität mit Suchterkrankungen mehr als doppelt so hoch wie bei Patienten mit unipolarer Depression
ADHS
• Störung des Sozialverhaltens
Migräne

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TESTE DEIN WISSEN
Epidemiologie und Relevanz für die klinische Praxis: bipolare Störung
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TESTE DEIN WISSEN
Keine Geschlechtsunterschiede
Erstmanifestation der Bipolar-I-Störung meist im jungen Erwachsenenalter (zwischen 15.-19. Lebensjahr), der Bipolar-II-Störung Mitte 20; Ersterkrankungen jedoch auch im Kindesalter oder im höheren Alter möglich
• Bei ca. 20% der Patienten mit bipolarer Störung lassen sich keine depressiven Episoden in der Anamnese finden
• Fast 1/3 der Personen mit Bipolar-Störung (Bipolar-I- & Bipolar-II-Störung)
berichten von einem Suizidversuch in der Vorgeschichte
Häufige Fehldiagnosen (z.B. unipolare Depression, Schizophrenie, Borderline-Persönlichkeitsstörung)
• Hohe Rezidivrate (trotz medikamentöser Behandlung): mind. eine erneute Phase innerhalb von 5 Jahren bei 90% der Patienten

relevanz: Familienanamese, schwer zu erfassen
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TESTE DEIN WISSEN
Prävalenz: bipolare Störung 
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Lebenszeitprävalenz: 1-5 %

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Diagnostische Verfahren (Fremd- und Selbstbeurteilungsinstrumente) nennen und deren Relevanz begründen: bipolare Störung
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Strukturierte Interviews (z.B. SCID-5-CV, DIPS)
Allgemeine Depressions- und Manieskala (ADMS; Meyer & Hautzinger, 2001)
Young Mania Rating Scale (YMRS, Young et al.., 1978)
stimmungstagebücher
Skala zur Tagesstrukturierung
Lifechart-Methode (LCM)


Relevanz:
Klassifikatorische Diagnostik:
Beurteilung der aktuellen Symptomatik und Anamnese vergangener Episoden mit depressiven/manischen/hypomanen Episoden

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
F3
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TESTE DEIN WISSEN
Affektive Störungen
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TESTE DEIN WISSEN
Unterscheidung Bipolar I und Bipolar II
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Bipolar-I-Störung im DSM = bipolaren affektiven Störung im ICD-10
d.h. Wechsel aus depressiven und manischen oder gemischten Episoden

Bipolar-II-Störung im DSM = „anderen bipolaren affektiven Störung“ im ICD-10
d.h. Wechsel aus depressiven und hypomanen Phasen
> sobald eine manische Episode auftritt: Wechsel in Bipolar-I-Störung
> sobald psychotische Merkmale auftreten: Episode wird als manisch klassifiziert
- erhöhte Impulsivität sowie Kreativität
• Die Bipolar-II-Störung ist keine „leichtere Form“ der Bipolar-I-Störung!
• Häufigere Chronifizierung
• Durchschnittlich mehr Zeit in depressiver Phase
• Kürzere symptomfreie (euthyme) Intervalle
• Häufiger gemischte Episoden, was mit höherer subjektiver Belastung einhergeht
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TESTE DEIN WISSEN
F30.1
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TESTE DEIN WISSEN
Manische Episode ohne psychotische Symptome
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
F30.2
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TESTE DEIN WISSEN
Manische Episode mit psychotischen Symptomen
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
F30
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Manische Episode
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN
Code Hypomanie
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TESTE DEIN WISSEN
F30.0
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TESTE DEIN WISSEN
Unterschied Hypomanie vs Manie
Gegenüberstellung F30.0 und F30.2 
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Auf Symptomebene identisch!
Unterschied in
Dauer
Funktionsbeeinträchtigung
• Vorhandensein von psychotischen Symptomen

Hypomanie (F30.0):
leichte Ausprägung von manischen Symptomen (z.B. anhaltend leicht gehobene Stimmung, gesteigerter Antrieb)
- für andere beobachtbar
- seit mind. 4 Tagen
keine signifikante Beeinträchtigung in beruflichen oder sozialen Bereichen

Manie mit psychotischen Symptomen (F30.2)
− erfüllt die Kriterien einer Manie
psychotische Symptomen (Wahnideen, z.B. Größen-, Liebes-, Beziehungs- oder Verfolgungswahn; Halluzinationen)
- die nur während der manischen Episode auftreten und nicht im Rahmen einer anderen psychischen Störung (z.B. Schizophrenie) erklärt werden können
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Q:
Differential- und Ausschlussdiagnosen: bipolare Störung 
A:
Major Depression:
• keine (hypo)manischen Episoden in der Anamnese!

Substanz-/Medikamenteninduzierte Bipolare und Verwandte Störungen
• Manische Symptome auf Zeitraum des Substanzkonsums eingeschränkt
• Bekannte Krankheitsfaktoren: Morbus Cushin, Multiple Slkerose, Apoplexie,
traumatische Gehirnverletzungen

Psychotische Störungen, z.B. Schizoaffektive Störung, Schizophrenie, Wahnhafte Störung
• Zeichnen sich durch Perioden mit psychotischen Symptomen in Abwesenheit prominenter affektiver Symptome
Q:
Komorbidität: bipolare Störung 
A:
- ca. 50% der Patienten im Laufe ihres Lebens eine Angststörung
- Komorbidität mit Suchterkrankungen mehr als doppelt so hoch wie bei Patienten mit unipolarer Depression
ADHS
• Störung des Sozialverhaltens
Migräne

Q:
Epidemiologie und Relevanz für die klinische Praxis: bipolare Störung
A:
Keine Geschlechtsunterschiede
Erstmanifestation der Bipolar-I-Störung meist im jungen Erwachsenenalter (zwischen 15.-19. Lebensjahr), der Bipolar-II-Störung Mitte 20; Ersterkrankungen jedoch auch im Kindesalter oder im höheren Alter möglich
• Bei ca. 20% der Patienten mit bipolarer Störung lassen sich keine depressiven Episoden in der Anamnese finden
• Fast 1/3 der Personen mit Bipolar-Störung (Bipolar-I- & Bipolar-II-Störung)
berichten von einem Suizidversuch in der Vorgeschichte
Häufige Fehldiagnosen (z.B. unipolare Depression, Schizophrenie, Borderline-Persönlichkeitsstörung)
• Hohe Rezidivrate (trotz medikamentöser Behandlung): mind. eine erneute Phase innerhalb von 5 Jahren bei 90% der Patienten

relevanz: Familienanamese, schwer zu erfassen
Q:
Prävalenz: bipolare Störung 
A:
Lebenszeitprävalenz: 1-5 %

Q:
Diagnostische Verfahren (Fremd- und Selbstbeurteilungsinstrumente) nennen und deren Relevanz begründen: bipolare Störung
A:
Strukturierte Interviews (z.B. SCID-5-CV, DIPS)
Allgemeine Depressions- und Manieskala (ADMS; Meyer & Hautzinger, 2001)
Young Mania Rating Scale (YMRS, Young et al.., 1978)
stimmungstagebücher
Skala zur Tagesstrukturierung
Lifechart-Methode (LCM)


Relevanz:
Klassifikatorische Diagnostik:
Beurteilung der aktuellen Symptomatik und Anamnese vergangener Episoden mit depressiven/manischen/hypomanen Episoden

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Q:
F3
A:
Affektive Störungen
Q:
Unterscheidung Bipolar I und Bipolar II
A:
Bipolar-I-Störung im DSM = bipolaren affektiven Störung im ICD-10
d.h. Wechsel aus depressiven und manischen oder gemischten Episoden

Bipolar-II-Störung im DSM = „anderen bipolaren affektiven Störung“ im ICD-10
d.h. Wechsel aus depressiven und hypomanen Phasen
> sobald eine manische Episode auftritt: Wechsel in Bipolar-I-Störung
> sobald psychotische Merkmale auftreten: Episode wird als manisch klassifiziert
- erhöhte Impulsivität sowie Kreativität
• Die Bipolar-II-Störung ist keine „leichtere Form“ der Bipolar-I-Störung!
• Häufigere Chronifizierung
• Durchschnittlich mehr Zeit in depressiver Phase
• Kürzere symptomfreie (euthyme) Intervalle
• Häufiger gemischte Episoden, was mit höherer subjektiver Belastung einhergeht
Q:
F30.1
A:
Manische Episode ohne psychotische Symptome
Q:
F30.2
A:
Manische Episode mit psychotischen Symptomen
Q:
F30
A:
Manische Episode
Q:
Code Hypomanie
A:
F30.0
Q:
Unterschied Hypomanie vs Manie
Gegenüberstellung F30.0 und F30.2 
A:
Auf Symptomebene identisch!
Unterschied in
Dauer
Funktionsbeeinträchtigung
• Vorhandensein von psychotischen Symptomen

Hypomanie (F30.0):
leichte Ausprägung von manischen Symptomen (z.B. anhaltend leicht gehobene Stimmung, gesteigerter Antrieb)
- für andere beobachtbar
- seit mind. 4 Tagen
keine signifikante Beeinträchtigung in beruflichen oder sozialen Bereichen

Manie mit psychotischen Symptomen (F30.2)
− erfüllt die Kriterien einer Manie
psychotische Symptomen (Wahnideen, z.B. Größen-, Liebes-, Beziehungs- oder Verfolgungswahn; Halluzinationen)
- die nur während der manischen Episode auftreten und nicht im Rahmen einer anderen psychischen Störung (z.B. Schizophrenie) erklärt werden können
KP I: Bipolare Störung

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