KP I: Agoraphobie Und Panik at SRH Hochschule Heidelberg | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für KP I: Agoraphobie und Panik an der SRH Hochschule Heidelberg

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Was sind die Risikofaktoren für soziale Phobie?
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Risikofaktoren
1. Temperament --> kindliche Verhaltenshemmung
2. Erziehungsstil --> Elterliche Überbehütung mit Tendenz zu Kritik und Zurückweisung
3. Modelllernen
4. Kognitive Faktoren
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F40.00
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F40 Phobische Störungen

F40.00 ohne Angabe einer Panikstörung
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TESTE DEIN WISSEN
F40.01
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TESTE DEIN WISSEN
F40 Phobische Störungen
F40.01 mit Panikstörung
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TESTE DEIN WISSEN
F40.1
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TESTE DEIN WISSEN
F40 Phobische Störungen

F40.1 Soziale Phobien
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TESTE DEIN WISSEN
F40.2 
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F40 Phobische Störungen

F40.2 Spezifische (isolierte) Phobien
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Prototypische Klausurfrage: 
Klaus hat häufig eine Panikattacke, bei der er stark zittert, Beklemmungsgefühle auf der Brust bekommt, schwitzt und sein Herz zu rasen beginnt. Dies fällt ihm immer dann auf, wenn er sich auf ein Referat vorbereitet oder vor seinem Kurs sprechen muss. Welche Diagnose halten Sie für wahrscheinlich? Begründen Sie!
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Spezifische Phobie

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TESTE DEIN WISSEN
Männer erkranken häufiger an einer Panikstörung als Frauen.
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Falsch. Frauen erkranken doppelt so häufig wie Männer.
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Welche Kriterien müssen erfüllt sein, um eine soziale Phobie zu diagnostizieren?
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F40.1

A: Entweder 1 oder 2
1) Furcht im Zentrum der Aufmerksamkeit zu stehen oder sich peinlich zu verhalten
2) Vermeidung im Zentrum der Aufmerksamkeit zu stehen oder von Situationen, in denen die Angst besteht, sich peinlich zu verhalten
> Diese Ängste treten in sozialen Situationen auf, wie Essen oder Sprechen in der Öffentlichkeit, Teilnahme an kleinen Gruppen, wie z.B. bei Partys, Konferenzen oder in Klassenräumen, …

B: Mindestens 2 Angstsymptome in den gefürchteten Situationen mindestens einmal seit Auftreten der Störung, wie in F40.0, Kriterium B. (Agoraphobie, Kriterium B: In gefürchteten Situationen mindestens zwei Angstsymptome aus der Liste (davon eins der Symptome 1 – 4) wenigstens zu einem Zeitpunkt gemeinsam vorhanden gewesen sein) definiert, sowie zusätzlich mindestens eins der folgenden Symptome:
1. Erröten oder Zittern
2. Angst zu erbrechen
3. Hahn- oder Stuhldrang bzw. Angst davor

C: Emotionale Belastung durch die Angstsymptome oder das Vermeidungsverhalten. Einsicht, dass Symptome o. Vermeidungsverhalten übertrieben und unvernünftig sind.

D: Die Symptome beschränken sich ausschließlich oder vornehmlich auf die gefürchteten Situationen oder auf Gedanken an diese.

E: Ausschlussvorbehalt: Die Symptome des Kriteriums A sind nicht bedingt durch Wahn, Halluzinationen oder andere Symptome der Störungsgruppen organische psychische Störungen, Schizophrenie und verwandte Störungen, affektive Störungen oder eine Zwangsstörung oder sind nicht Folge von kulturell akzeptierten Anschauungen. 
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TESTE DEIN WISSEN
4. Welche Verfahren können Sie zur Diagnosesicherung einer Panikstörung heranziehen
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PAS: Panik und Agoraphobie Skala (Bandelow, 1997)
— Misst den Schweregrad der Panikstörung mit/ohne Agoraphobie
— Selbst- und Fremdbeurteilung

AKV: Fragebogen zu körperbezogenen Ängste, Kognitionen und Vermeidung
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TESTE DEIN WISSEN
Rituale sind Bestandteil einer Gesellschaft. Welche Faktoren deuten darauf hin, dass Rituale im Rahmen einer Zwangsstörung auftreten, also pathologisch sind?
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TESTE DEIN WISSEN
Wann werden Gewohnheiten und Rituale krankhaft?
— Person erlebt inneren, subjektiven Drang, bestimmte Dinge zu denken oder zu tun
— Person leistet Widerstand gegen den Drang
— Person erkennt Gedanken und Handlungen als sinnlos
— Person erlebt durch Gedanken oder Handlungen eine massive Beeinträchtigung im Leben
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Diagnostische Kriterien F41.0: Panikstörung
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TESTE DEIN WISSEN
A: Wiederholte Panikattacken, nicht auf eine spezifische Situation/Objekt bezogen, oft spontan (d.h. nicht vorhersagbar)
Nicht verbunden mit besonderer Anstrengung, gefährlichen oder lebensbedrohlichen Situationen

B: Eine Panikattacke hat folgende Charakteristika:
a.) Intensiver Angst oder Unbehagen
b.) Sie beginnt abrupt
c.) Erreicht innerhalb weniger Minuten Maximum und dauert mindestens einige Minuten
d.) Mindestens vier Symptome der Liste, davon eins von den Symptomen 1 bis 4 müssen vorliegen:
Vegetative Symptome:
1. Palpitationen, Herzklopfen, erhöhte Herzfrequenz
2. Schweißausbrüche
3. Fein- oder grobschlägiger Tremor (Zittern)
4. Mundtrockenheit
Symptome, die Thorax (Brustkorb) und Abdomen (Bauchraum) betreffen:
5. Atembeschweren
6. Beklemmungsgefühl
7. Thoraxschmerzen und –missempfindungen
8. Nausea (Brechreiz) oder abdominelle Missempfindungen
Psychische Symptome:
9. Schwindel, Unsicherheit, Schwäche, Benommenheit
10. Derealisation/Depersonalisation
11. Angst vor Kontrollverlust, verrückt zu werden oder auszuflippen
12. Angst zu sterben
Allgemeine Symptome:
13. Hitzewallungen oder Kälteschauer
14. Gefühllosigkeit oder Kribbelgefühle

C: Ausschlussvorbehalt: Die Panikattacken sind nicht Folge einer körperlichen Störung, einer organischen psychischen Störung oder einer anderen psychischen Störung wie Schizophrenie und verwandten Störungen, einer affektiven Störung oder einer somatoformen Störung.
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Was ist Panik?
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> das Gefühl massiver körperlicher und/oder geistiger Überwältigung.

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Beispielhafte Karteikarten für deinen KP I: Agoraphobie und Panik Kurs an der SRH Hochschule Heidelberg - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:
Was sind die Risikofaktoren für soziale Phobie?
A:
Risikofaktoren
1. Temperament --> kindliche Verhaltenshemmung
2. Erziehungsstil --> Elterliche Überbehütung mit Tendenz zu Kritik und Zurückweisung
3. Modelllernen
4. Kognitive Faktoren
Q:
F40.00
A:
F40 Phobische Störungen

F40.00 ohne Angabe einer Panikstörung
Q:
F40.01
A:
F40 Phobische Störungen
F40.01 mit Panikstörung
Q:
F40.1
A:
F40 Phobische Störungen

F40.1 Soziale Phobien
Q:
F40.2 
A:
F40 Phobische Störungen

F40.2 Spezifische (isolierte) Phobien
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Q:
Prototypische Klausurfrage: 
Klaus hat häufig eine Panikattacke, bei der er stark zittert, Beklemmungsgefühle auf der Brust bekommt, schwitzt und sein Herz zu rasen beginnt. Dies fällt ihm immer dann auf, wenn er sich auf ein Referat vorbereitet oder vor seinem Kurs sprechen muss. Welche Diagnose halten Sie für wahrscheinlich? Begründen Sie!
A:
Spezifische Phobie

Q:
Männer erkranken häufiger an einer Panikstörung als Frauen.
A:
Falsch. Frauen erkranken doppelt so häufig wie Männer.
Q:
Welche Kriterien müssen erfüllt sein, um eine soziale Phobie zu diagnostizieren?
A:
F40.1

A: Entweder 1 oder 2
1) Furcht im Zentrum der Aufmerksamkeit zu stehen oder sich peinlich zu verhalten
2) Vermeidung im Zentrum der Aufmerksamkeit zu stehen oder von Situationen, in denen die Angst besteht, sich peinlich zu verhalten
> Diese Ängste treten in sozialen Situationen auf, wie Essen oder Sprechen in der Öffentlichkeit, Teilnahme an kleinen Gruppen, wie z.B. bei Partys, Konferenzen oder in Klassenräumen, …

B: Mindestens 2 Angstsymptome in den gefürchteten Situationen mindestens einmal seit Auftreten der Störung, wie in F40.0, Kriterium B. (Agoraphobie, Kriterium B: In gefürchteten Situationen mindestens zwei Angstsymptome aus der Liste (davon eins der Symptome 1 – 4) wenigstens zu einem Zeitpunkt gemeinsam vorhanden gewesen sein) definiert, sowie zusätzlich mindestens eins der folgenden Symptome:
1. Erröten oder Zittern
2. Angst zu erbrechen
3. Hahn- oder Stuhldrang bzw. Angst davor

C: Emotionale Belastung durch die Angstsymptome oder das Vermeidungsverhalten. Einsicht, dass Symptome o. Vermeidungsverhalten übertrieben und unvernünftig sind.

D: Die Symptome beschränken sich ausschließlich oder vornehmlich auf die gefürchteten Situationen oder auf Gedanken an diese.

E: Ausschlussvorbehalt: Die Symptome des Kriteriums A sind nicht bedingt durch Wahn, Halluzinationen oder andere Symptome der Störungsgruppen organische psychische Störungen, Schizophrenie und verwandte Störungen, affektive Störungen oder eine Zwangsstörung oder sind nicht Folge von kulturell akzeptierten Anschauungen. 
Q:
4. Welche Verfahren können Sie zur Diagnosesicherung einer Panikstörung heranziehen
A:
PAS: Panik und Agoraphobie Skala (Bandelow, 1997)
— Misst den Schweregrad der Panikstörung mit/ohne Agoraphobie
— Selbst- und Fremdbeurteilung

AKV: Fragebogen zu körperbezogenen Ängste, Kognitionen und Vermeidung
Q:
Rituale sind Bestandteil einer Gesellschaft. Welche Faktoren deuten darauf hin, dass Rituale im Rahmen einer Zwangsstörung auftreten, also pathologisch sind?
A:
Wann werden Gewohnheiten und Rituale krankhaft?
— Person erlebt inneren, subjektiven Drang, bestimmte Dinge zu denken oder zu tun
— Person leistet Widerstand gegen den Drang
— Person erkennt Gedanken und Handlungen als sinnlos
— Person erlebt durch Gedanken oder Handlungen eine massive Beeinträchtigung im Leben
Q:
Diagnostische Kriterien F41.0: Panikstörung
A:
A: Wiederholte Panikattacken, nicht auf eine spezifische Situation/Objekt bezogen, oft spontan (d.h. nicht vorhersagbar)
Nicht verbunden mit besonderer Anstrengung, gefährlichen oder lebensbedrohlichen Situationen

B: Eine Panikattacke hat folgende Charakteristika:
a.) Intensiver Angst oder Unbehagen
b.) Sie beginnt abrupt
c.) Erreicht innerhalb weniger Minuten Maximum und dauert mindestens einige Minuten
d.) Mindestens vier Symptome der Liste, davon eins von den Symptomen 1 bis 4 müssen vorliegen:
Vegetative Symptome:
1. Palpitationen, Herzklopfen, erhöhte Herzfrequenz
2. Schweißausbrüche
3. Fein- oder grobschlägiger Tremor (Zittern)
4. Mundtrockenheit
Symptome, die Thorax (Brustkorb) und Abdomen (Bauchraum) betreffen:
5. Atembeschweren
6. Beklemmungsgefühl
7. Thoraxschmerzen und –missempfindungen
8. Nausea (Brechreiz) oder abdominelle Missempfindungen
Psychische Symptome:
9. Schwindel, Unsicherheit, Schwäche, Benommenheit
10. Derealisation/Depersonalisation
11. Angst vor Kontrollverlust, verrückt zu werden oder auszuflippen
12. Angst zu sterben
Allgemeine Symptome:
13. Hitzewallungen oder Kälteschauer
14. Gefühllosigkeit oder Kribbelgefühle

C: Ausschlussvorbehalt: Die Panikattacken sind nicht Folge einer körperlichen Störung, einer organischen psychischen Störung oder einer anderen psychischen Störung wie Schizophrenie und verwandten Störungen, einer affektiven Störung oder einer somatoformen Störung.
Q:
Was ist Panik?
A:
> das Gefühl massiver körperlicher und/oder geistiger Überwältigung.

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