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Lernmaterialien für Psychologie Stein an der SRH Hochschule für Gesundheit

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen Psychologie Stein Kurs an der SRH Hochschule für Gesundheit zu.

TESTE DEIN WISSEN

Welche 3 Bindungstypen wurden von Ainsworth entwickelt? und welche wurde hinzugefügt?

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TESTE DEIN WISSEN

A: unsichere vermeidende Bindung (avoidant)

• Kind ignoriert Weggang der Mutter

• Kein deutliches Bindungsverhalten erkennbar

• Wiederkehr der Mutter wird ignoriert

• Kein Blickkontakt, keine nähe oder Begrü.ung

• Nach außen wirkt Kind ruhig (hormonell allerdings stark gestresst)


B: sicher gebunden (balanced)

• Deutliches Bindungsverhalten bei Trennungssequenzen

• Kinder drücken Kummer aus und unterbrechen das Spiel

• Rufen & suchen aktiv nach der Mutter

• Ungern von fremden trösten lassen

• Bei Wiedersehen der Mutter Freude ( arme werden ausgestreckt)


C: Unsicher ambivalent (crying)

• Stress der Kinder am sichtbarsten (heftiges Weinen und Unruhe)

• Bei Rückkehr wird Mutter begrüßt und Nähe gesucht, gleichzeitig Ärger ausgedrückt

• Kind beruight sich kaum

• Sucht einerseits Liebe auf dem arm und strampelt andererseits mit den beinen um Wut &

Aggression rauszulassen


hinzugefügt:

D: desorganisierte/desorientierte Bindung

1986 von Main et al. Entwicklet

• Zeigt nur kurze Bindungssequenzen (Kombi von Bindungs- und Abwehrverhalten)

• In trance unterwegs

• Hier sind laut Main die Misshandelten Kinder einzuordnen (Trauma, Stress, Frühchen, Stress in Schwangerschaft..)

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TESTE DEIN WISSEN

Vergleich: Entwicklungspsychologie aus früherer und heutiger Sicht

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

• Früher:
dachte man Entwicklung ist wie eine Kurve, am Anfang ist nichts -> im Laufe des Lebens Höhepunkt -> flacht dann wieder ab

• heute: 

Lebenslange Entwicklung, etwas kontinuierliches (Gewinne und Verluste können jederzeit stattfinden)

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TESTE DEIN WISSEN

Fremden – Situation - Test: Ablauf & Indikator zur Bindungsqualität

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TESTE DEIN WISSEN

1. Begrüßung im Labor, VL geht, M+K betreten Testraum

2. K exploriert Spielzimmer; Beobachter: untersucht Art der Exploration

3. Fremde Person tritt ein und schweigt; Dialog mit 1.M 2.K B: wer bekommt Aufmerksamkeit vom K?

4. M verlässt Raum, fP Kontakt zum K aufzubauen; B: Reaktion d. K

5. M kommt nach ca. 3 Min. wieder rein und fP geht raus; B: Reaktion des Wiedersehens

6. M geht erneut raus, K alleine; B: Reaktion des K, wenn es alleine ist

7. fP kommt rein und bietet Kontakt über Spiel oder Trost an; B: wie Kind auf pF reagiert

8. M zurück und beruhigt das K, üblicherweise kehrt K innerhalb der 3min. zum Spiel zurück


- Wiedersehensphasen: Indikator zur vorhandenen Bindungsqualität (5. & 8.)

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TESTE DEIN WISSEN

Wovon ging man in der Spielentwicklung aus, was hat man pädagogisch erkannt?

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TESTE DEIN WISSEN

-> lange dass das Spielen als „sinnlose Spielerei“ angesehen

-> pädagogisch hat man dann erkannt: Spiel viel mit Kognition und Aneignung von Weltwissen, Spaß und Ritual und im Bereich der sozialen Entwicklung eine große Rolle spielt

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TESTE DEIN WISSEN

Wozu dient der Der Fremden – Situation - Test, für welches Alter konzipiert und wie ist er aufgebaut?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

• Test zur Messung der Bindungsqualität zwischen Mutter und Säugling auf Grundlage von

Verhaltensbeobachtung

• Mary Ainsworth et al (1969 – 1978)

• Kinder im Alter von 1,5 u.o. 2 Jahre

• Standartisiert

• Insgesamt 8 Schritte

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TESTE DEIN WISSEN

Definiere: Fluide Intelligenz

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TESTE DEIN WISSEN

Funktionsbereiche, die für kognitive Grundfunktionen zuständig sind

(tempoabhängige Informationsaufnahme, Verarbeitung von Infos, Flexibilität & Neuorientierung)

erleiden Einbußen

• Ältere brauchen mehr Zeit um sich neues anzueignen

Neuerlernen im Alter fällt schwerer

Soziale Erfahrung und kulturelles Wissen wollen einbezogen werden

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TESTE DEIN WISSEN

Definiere: Kompensationsthese

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TESTE DEIN WISSEN

kognitiver Abbau kann mit der Optimierung anderer Leistungen wie Weltwissen und Motivation kompensiert werden

-> Motivation beeinflusst die Lernleistung im Erwachsenenalter sehr

-> Erwachsene kennen oft nicht die richtigen Lerntechniken

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TESTE DEIN WISSEN

Definiere: Nicht-Normative Krise

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TESTE DEIN WISSEN

= traumatische/ unangenehme Situationen die nicht jeden

Menschen betreffen

Bsp.: plötzlicher Tod, Krankheit, Unfall, Scheidung

-> sie sind meist gekennzeichnet durch ein plötzliches auftreten, unvorhersehbar und unerwartet

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TESTE DEIN WISSEN

Wie regulieren Kinder ihre Emotionen?

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TESTE DEIN WISSEN

- nach Holdynski, 1999: Entwicklungsphasen von der interpsychischen zur intrapsychischen

Handlungsregulation:

Mit 3 J. können Kinder eine Emotion darstellen, die sie nicht fühlen und fangen an zu erkennen, wenn andere ihre wahren Gefühle verstecken

• Grundlegende Basisemotionen: Glück/Freude, Ärger, Traurigkeit, Furcht

• Rolle der Eltern: Vorbildfunktion

Vorschul- und Schulkinder regulieren sich selbst unter Anleitung der Bezugspersonen und

dann in der 5 Phase unter eigener Anleitung

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TESTE DEIN WISSEN

Auf welchen Bereichen findet emotionale und soziale Entwicklung in der frühesten Kindheit statt?

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TESTE DEIN WISSEN

• Sprachliche Entwicklung

• Physiologisch- körperlichen Entwicklung

• Sozial- emotional Entwicklung

• Kognitive Entwicklung

• Moral

-> kein Entwicklungsbereich steht für sich alleine, die soziale Entwicklung geht nicht ohne die

sprachliche Entwicklung oder der Kognition

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist Trennungsangst und wie entwickelt sich diese?

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TESTE DEIN WISSEN

• „Bindung“ -> spezifische, personenbezogene emotionale Beziehung des Kindes zu seiner

Hauptbezugsperson

• Trennungsangst wird aus dem Bindungsverhalten heraus erklärt

• Vor dem 6 Lebensmonat kaum, dann deutlich zunehmend

• Klingt nach dem 2- und 3. Lebensjahr ab

• Liegt bei 5-jährigen kaum noch vor

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TESTE DEIN WISSEN

Was ist "long life learning"?

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TESTE DEIN WISSEN

-> Entwicklung ist lebenslänglich! lernen ist in kulturellen, wirtschaftlichen und technologischen Bereichen gefordert!

- Lernfähigkeit ist abhängig von Selbstvertrauen und Anspruchsniveau.

- Einflussfaktoren: 

• Alter

• Motivation

• Umfeld

• Beruf

• Biografie

• Geschlecht

• Lerntyp

• Eigenanspruch

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  • 15141 Karteikarten
  • 197 Studierende
  • 38 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen Psychologie Stein Kurs an der SRH Hochschule für Gesundheit - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Welche 3 Bindungstypen wurden von Ainsworth entwickelt? und welche wurde hinzugefügt?

A:

A: unsichere vermeidende Bindung (avoidant)

• Kind ignoriert Weggang der Mutter

• Kein deutliches Bindungsverhalten erkennbar

• Wiederkehr der Mutter wird ignoriert

• Kein Blickkontakt, keine nähe oder Begrü.ung

• Nach außen wirkt Kind ruhig (hormonell allerdings stark gestresst)


B: sicher gebunden (balanced)

• Deutliches Bindungsverhalten bei Trennungssequenzen

• Kinder drücken Kummer aus und unterbrechen das Spiel

• Rufen & suchen aktiv nach der Mutter

• Ungern von fremden trösten lassen

• Bei Wiedersehen der Mutter Freude ( arme werden ausgestreckt)


C: Unsicher ambivalent (crying)

• Stress der Kinder am sichtbarsten (heftiges Weinen und Unruhe)

• Bei Rückkehr wird Mutter begrüßt und Nähe gesucht, gleichzeitig Ärger ausgedrückt

• Kind beruight sich kaum

• Sucht einerseits Liebe auf dem arm und strampelt andererseits mit den beinen um Wut &

Aggression rauszulassen


hinzugefügt:

D: desorganisierte/desorientierte Bindung

1986 von Main et al. Entwicklet

• Zeigt nur kurze Bindungssequenzen (Kombi von Bindungs- und Abwehrverhalten)

• In trance unterwegs

• Hier sind laut Main die Misshandelten Kinder einzuordnen (Trauma, Stress, Frühchen, Stress in Schwangerschaft..)

Q:

Vergleich: Entwicklungspsychologie aus früherer und heutiger Sicht

A:

• Früher:
dachte man Entwicklung ist wie eine Kurve, am Anfang ist nichts -> im Laufe des Lebens Höhepunkt -> flacht dann wieder ab

• heute: 

Lebenslange Entwicklung, etwas kontinuierliches (Gewinne und Verluste können jederzeit stattfinden)

Q:

Fremden – Situation - Test: Ablauf & Indikator zur Bindungsqualität

A:

1. Begrüßung im Labor, VL geht, M+K betreten Testraum

2. K exploriert Spielzimmer; Beobachter: untersucht Art der Exploration

3. Fremde Person tritt ein und schweigt; Dialog mit 1.M 2.K B: wer bekommt Aufmerksamkeit vom K?

4. M verlässt Raum, fP Kontakt zum K aufzubauen; B: Reaktion d. K

5. M kommt nach ca. 3 Min. wieder rein und fP geht raus; B: Reaktion des Wiedersehens

6. M geht erneut raus, K alleine; B: Reaktion des K, wenn es alleine ist

7. fP kommt rein und bietet Kontakt über Spiel oder Trost an; B: wie Kind auf pF reagiert

8. M zurück und beruhigt das K, üblicherweise kehrt K innerhalb der 3min. zum Spiel zurück


- Wiedersehensphasen: Indikator zur vorhandenen Bindungsqualität (5. & 8.)

Q:

Wovon ging man in der Spielentwicklung aus, was hat man pädagogisch erkannt?

A:

-> lange dass das Spielen als „sinnlose Spielerei“ angesehen

-> pädagogisch hat man dann erkannt: Spiel viel mit Kognition und Aneignung von Weltwissen, Spaß und Ritual und im Bereich der sozialen Entwicklung eine große Rolle spielt

Q:

Wozu dient der Der Fremden – Situation - Test, für welches Alter konzipiert und wie ist er aufgebaut?

A:

• Test zur Messung der Bindungsqualität zwischen Mutter und Säugling auf Grundlage von

Verhaltensbeobachtung

• Mary Ainsworth et al (1969 – 1978)

• Kinder im Alter von 1,5 u.o. 2 Jahre

• Standartisiert

• Insgesamt 8 Schritte

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Q:

Definiere: Fluide Intelligenz

A:

Funktionsbereiche, die für kognitive Grundfunktionen zuständig sind

(tempoabhängige Informationsaufnahme, Verarbeitung von Infos, Flexibilität & Neuorientierung)

erleiden Einbußen

• Ältere brauchen mehr Zeit um sich neues anzueignen

Neuerlernen im Alter fällt schwerer

Soziale Erfahrung und kulturelles Wissen wollen einbezogen werden

Q:

Definiere: Kompensationsthese

A:

kognitiver Abbau kann mit der Optimierung anderer Leistungen wie Weltwissen und Motivation kompensiert werden

-> Motivation beeinflusst die Lernleistung im Erwachsenenalter sehr

-> Erwachsene kennen oft nicht die richtigen Lerntechniken

Q:

Definiere: Nicht-Normative Krise

A:

= traumatische/ unangenehme Situationen die nicht jeden

Menschen betreffen

Bsp.: plötzlicher Tod, Krankheit, Unfall, Scheidung

-> sie sind meist gekennzeichnet durch ein plötzliches auftreten, unvorhersehbar und unerwartet

Q:

Wie regulieren Kinder ihre Emotionen?

A:

- nach Holdynski, 1999: Entwicklungsphasen von der interpsychischen zur intrapsychischen

Handlungsregulation:

Mit 3 J. können Kinder eine Emotion darstellen, die sie nicht fühlen und fangen an zu erkennen, wenn andere ihre wahren Gefühle verstecken

• Grundlegende Basisemotionen: Glück/Freude, Ärger, Traurigkeit, Furcht

• Rolle der Eltern: Vorbildfunktion

Vorschul- und Schulkinder regulieren sich selbst unter Anleitung der Bezugspersonen und

dann in der 5 Phase unter eigener Anleitung

Q:

Auf welchen Bereichen findet emotionale und soziale Entwicklung in der frühesten Kindheit statt?

A:

• Sprachliche Entwicklung

• Physiologisch- körperlichen Entwicklung

• Sozial- emotional Entwicklung

• Kognitive Entwicklung

• Moral

-> kein Entwicklungsbereich steht für sich alleine, die soziale Entwicklung geht nicht ohne die

sprachliche Entwicklung oder der Kognition

Q:

Was ist Trennungsangst und wie entwickelt sich diese?

A:

• „Bindung“ -> spezifische, personenbezogene emotionale Beziehung des Kindes zu seiner

Hauptbezugsperson

• Trennungsangst wird aus dem Bindungsverhalten heraus erklärt

• Vor dem 6 Lebensmonat kaum, dann deutlich zunehmend

• Klingt nach dem 2- und 3. Lebensjahr ab

• Liegt bei 5-jährigen kaum noch vor

Q:

Was ist "long life learning"?

A:

-> Entwicklung ist lebenslänglich! lernen ist in kulturellen, wirtschaftlichen und technologischen Bereichen gefordert!

- Lernfähigkeit ist abhängig von Selbstvertrauen und Anspruchsniveau.

- Einflussfaktoren: 

• Alter

• Motivation

• Umfeld

• Beruf

• Biografie

• Geschlecht

• Lerntyp

• Eigenanspruch

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