Lernen Und Denken at RWTH Aachen | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für Lernen und Denken an der RWTH Aachen

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TESTE DEIN WISSEN

Was versteht man unter der kognitiven Wende ​in der Psychologie?​​​

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TESTE DEIN WISSEN
Kognitive Wende
= Paradigmen-Wechsel, wissenschaftliche "Revolution"
- Informationsverarbeitung kam als neue Komponente hinzu --> Gegenstand der Psychologie ist nicht das Verhalten (Behaviorismus), sondern das Denken und Erleben (Kognitivismus)
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TESTE DEIN WISSEN

Was versteht man unter Behaviorismus?

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TESTE DEIN WISSEN
Behaviorismus
- Annahme, dass das Verhalten durch Reize, die Umwelt, durch biologische Triebe und Anreize kontrolliert wird
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TESTE DEIN WISSEN

Definieren Sie bitte Kognition.​​​​

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TESTE DEIN WISSEN
Kognition
- Denken bzw. Kognition bezeichnet die "höheren" geistigen Prozesse, die ein mentales Modell der Welt erzeugen und dadurch das Verhalten steuern
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TESTE DEIN WISSEN

Was versteht man unter episodischer Puffer?

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TESTE DEIN WISSEN
Episodischer Puffer
- multimodales Speichersystem mit begrenzter Kapazität
- verbindet Subsysteme des AGs und des LZGs
- Infos aus unterschiedlichen Subsystemen verbinden, z.B. Verknüpfung von Stimme (phonologische Info) und Gesicht (visuelle Info)
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Was versteht man unter Kognitivismus?

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TESTE DEIN WISSEN
Kognitivismus
- Annahme, dass das Verhalten durch kognitive Prozesse (Informationsverarbeitung) kontrolliert wird
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TESTE DEIN WISSEN

Welches sind die Stufen des Fertigkeiterwerbs?

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TESTE DEIN WISSEN
Stufen des Fertigkeiterwerbs
(1) kognitive Stufe: Instruktion, bewusste Reflexion (viele Fehler, hohe Variabilität)
(2) assoziative Stufe: Assoziieren von Umweltcues mit Bewegungsmustern (weniger Fehler, Stabilisation)
(3) autonome Stufe: Automatisierung, weitgehend unbewusst (schnell, konsistent, fehlerfrei)

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TESTE DEIN WISSEN

Wie definiert man Lernen?​​​​​​​

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TESTE DEIN WISSEN
Lernen
- Lernen ist ein Prozess, der als Ergebnis von Erfahrungen relativ langfristige Änderungen im Verhaltenspotential erzeugt

--> Prozess der Änderung (Ergebnis dieser Änderung = Erinnerung/ Gedächtnis)
--> Ergebnis von Erfahrung (bzw. individueller Informationsverarbeitung | vs. Reifung)
--> relativ langfristige Änderungen (schließt kurzfristige Änderungen aus, z.B. Ermüdung)
--> Verhaltenspotential (latentes Lernen zeigt sich erst zu einer späteren Gelegenheit)

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Welche Methode​ verwendete Ebbinghaus​ und was fand er heraus?​​​​​​

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TESTE DEIN WISSEN

Ebbinghaus' Selbstversuche

- Lernen einer Liste von 13 sinnlosen Silben, bis die Liste 2mal korrekt und die Silben in korrekter Folge wiedergegeben werden können

--> Assoziation von Silbe und Lernlistenkontext


Ergebnis seiner Selbstversuche

- Ersparnis beim Wiederlernen:

Behaltensleistung = Ersparnis =


(ursprüngliche Lernzeit - Wiedererlernen)

________________________________

             ursprüngliche Lernzeit


- zeigte, wie assoziatives Lernen mit empirisch-experimentellen Methoden untersucht werden kann

- "Ersparnis" beim Wiedererlernen ist ein indirektes Verhaltensmaß


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TESTE DEIN WISSEN

Erläutern Sie bitte die Assoziationsprinzipien​ nach Aristoteles​.​​​​​​

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TESTE DEIN WISSEN
Assoziationsprinzipien
(1) Kontiguität: räumliche und zeitliche Nähe
z.B. Donner und Blitz
(2) Ähnlichkeit: Gedanke an Ähnliches
z.B. Apfel und Birne
(3) Kontrast: Gedanke an Gegenteil
z.B. Tag und Nacht
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Was unterscheidet den Kognitivismus vom ​Behaviorismus?​​​

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TESTE DEIN WISSEN
Behaviorismus
- konzentriert sich nur auf das Verhalten und interpretiert nur beobachtbare Merkmale

Kognitivismus
- konzentriert sich auf innere Prozesse, auf das Denken und Erleben
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TESTE DEIN WISSEN

Beschreiben Sie bitte das Informationsverarbeitungsmodell und erläutern Idee von Verarbeitungsstufen.

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TESTE DEIN WISSEN

Informationsverarbeitungsmodell

- zwischen Stimulus S und einer Reaktion R finden kognitive Prozesse statt


Verarbeitungsstufen


(1) STIMULUS S

(2) VERARBEITUNG

--> Perception

--> Response Selection

--> Response Execution

(3) RESPONSE R


--> strikt serielle Abfolge

--> modulare Organisation: Verarbeitung innerhalb einer Stufe "genügt sich selbst"

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TESTE DEIN WISSEN

Was versteht man unter latentem Lernen?

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TESTE DEIN WISSEN
Latentes Lernen
- ohne Belohnung wird trotzdem gelernt, aber es wird im Verhalten nicht gezeigt, da es keinen Anreiz dazu gibt
- Verstärkung ist für Ausdruck des Lernens im Verhalten (Performanz) wichtiger als für den Lernprozess selbst --> kein Lerneffekt im Verhalten beobachtbar
- Frage: wirklich nichts gelernt oder keine Motivation, Verhalten zu zeigen? 
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Q:

Was versteht man unter der kognitiven Wende ​in der Psychologie?​​​

A:
Kognitive Wende
= Paradigmen-Wechsel, wissenschaftliche "Revolution"
- Informationsverarbeitung kam als neue Komponente hinzu --> Gegenstand der Psychologie ist nicht das Verhalten (Behaviorismus), sondern das Denken und Erleben (Kognitivismus)
Q:

Was versteht man unter Behaviorismus?

A:
Behaviorismus
- Annahme, dass das Verhalten durch Reize, die Umwelt, durch biologische Triebe und Anreize kontrolliert wird
Q:

Definieren Sie bitte Kognition.​​​​

A:
Kognition
- Denken bzw. Kognition bezeichnet die "höheren" geistigen Prozesse, die ein mentales Modell der Welt erzeugen und dadurch das Verhalten steuern
Q:

Was versteht man unter episodischer Puffer?

A:
Episodischer Puffer
- multimodales Speichersystem mit begrenzter Kapazität
- verbindet Subsysteme des AGs und des LZGs
- Infos aus unterschiedlichen Subsystemen verbinden, z.B. Verknüpfung von Stimme (phonologische Info) und Gesicht (visuelle Info)
Q:

Was versteht man unter Kognitivismus?

A:
Kognitivismus
- Annahme, dass das Verhalten durch kognitive Prozesse (Informationsverarbeitung) kontrolliert wird
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Q:

Welches sind die Stufen des Fertigkeiterwerbs?

A:
Stufen des Fertigkeiterwerbs
(1) kognitive Stufe: Instruktion, bewusste Reflexion (viele Fehler, hohe Variabilität)
(2) assoziative Stufe: Assoziieren von Umweltcues mit Bewegungsmustern (weniger Fehler, Stabilisation)
(3) autonome Stufe: Automatisierung, weitgehend unbewusst (schnell, konsistent, fehlerfrei)

Q:

Wie definiert man Lernen?​​​​​​​

A:
Lernen
- Lernen ist ein Prozess, der als Ergebnis von Erfahrungen relativ langfristige Änderungen im Verhaltenspotential erzeugt

--> Prozess der Änderung (Ergebnis dieser Änderung = Erinnerung/ Gedächtnis)
--> Ergebnis von Erfahrung (bzw. individueller Informationsverarbeitung | vs. Reifung)
--> relativ langfristige Änderungen (schließt kurzfristige Änderungen aus, z.B. Ermüdung)
--> Verhaltenspotential (latentes Lernen zeigt sich erst zu einer späteren Gelegenheit)

Q:

Welche Methode​ verwendete Ebbinghaus​ und was fand er heraus?​​​​​​

A:

Ebbinghaus' Selbstversuche

- Lernen einer Liste von 13 sinnlosen Silben, bis die Liste 2mal korrekt und die Silben in korrekter Folge wiedergegeben werden können

--> Assoziation von Silbe und Lernlistenkontext


Ergebnis seiner Selbstversuche

- Ersparnis beim Wiederlernen:

Behaltensleistung = Ersparnis =


(ursprüngliche Lernzeit - Wiedererlernen)

________________________________

             ursprüngliche Lernzeit


- zeigte, wie assoziatives Lernen mit empirisch-experimentellen Methoden untersucht werden kann

- "Ersparnis" beim Wiedererlernen ist ein indirektes Verhaltensmaß


Q:

Erläutern Sie bitte die Assoziationsprinzipien​ nach Aristoteles​.​​​​​​

A:
Assoziationsprinzipien
(1) Kontiguität: räumliche und zeitliche Nähe
z.B. Donner und Blitz
(2) Ähnlichkeit: Gedanke an Ähnliches
z.B. Apfel und Birne
(3) Kontrast: Gedanke an Gegenteil
z.B. Tag und Nacht
Q:

Was unterscheidet den Kognitivismus vom ​Behaviorismus?​​​

A:
Behaviorismus
- konzentriert sich nur auf das Verhalten und interpretiert nur beobachtbare Merkmale

Kognitivismus
- konzentriert sich auf innere Prozesse, auf das Denken und Erleben
Q:

Beschreiben Sie bitte das Informationsverarbeitungsmodell und erläutern Idee von Verarbeitungsstufen.

A:

Informationsverarbeitungsmodell

- zwischen Stimulus S und einer Reaktion R finden kognitive Prozesse statt


Verarbeitungsstufen


(1) STIMULUS S

(2) VERARBEITUNG

--> Perception

--> Response Selection

--> Response Execution

(3) RESPONSE R


--> strikt serielle Abfolge

--> modulare Organisation: Verarbeitung innerhalb einer Stufe "genügt sich selbst"

Q:

Was versteht man unter latentem Lernen?

A:
Latentes Lernen
- ohne Belohnung wird trotzdem gelernt, aber es wird im Verhalten nicht gezeigt, da es keinen Anreiz dazu gibt
- Verstärkung ist für Ausdruck des Lernens im Verhalten (Performanz) wichtiger als für den Lernprozess selbst --> kein Lerneffekt im Verhalten beobachtbar
- Frage: wirklich nichts gelernt oder keine Motivation, Verhalten zu zeigen? 
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