Gedächtnis Lo´s (F) at RWTH Aachen | Flashcards & Summaries

Lernmaterialien für Gedächtnis Lo´s (F) an der RWTH Aachen

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TESTE DEIN WISSEN

Benenne & erkläre explizite Gedächtnistests

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TESTE DEIN WISSEN

• Free recall (Freie Reproduktion)

• Cued recall (Reproduktion mit Hinweisreizen)

• Serial recall (Serielle Reproduktion)

• Forced-choice recognition (Erzwungene Wahl zwischen Möglichkeiten)

• Yes/No recognition (Entscheidungsfrage) → Erinnerungen werden mit Fragen getestet, die mit "Ja/Nein" zu beantworten sind

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TESTE DEIN WISSEN

Nenne die Gehirnveränderungen, welche mit Alzheimer einhergehen

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TESTE DEIN WISSEN

Alzheimer = Neurodegenerative Erkrankung → Angriff auf das Nervensystem, wobei Verlust von Nervenzellen zu Leistungsabnahme im Gehirn führt

Hauptursache: Eiweißablagerungen (Amyloide & Taufibrillen) im Gehirn

− Entstehende „Plaques“ behindern Reizübertragung zwischen Nervenzellen

− Nährstofftransport zwischen den Nervenzellen wird gestört bis diese absterben

Nebenursache: Mangel an Acetylcholin als Neurotransmitter

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TESTE DEIN WISSEN

Analysiere anhand einer Beschreibung von Einflussfaktoren (z.B. Alter), inwiefern Inhalte im deklarativen oder non-deklarativen Gedächtnis gespeichert werden

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TESTE DEIN WISSEN

Foerde et al. (2006): Gesunde Versuchspersonen nahmen an „Weather Prediction Task“ teil, entweder als einzige Aufgabe oder mit schwieriger Sekundäraufgabe

- Wenn als einzige Aufgabe: Aktivität in Gehirnregion fürs deklarative Gedächtnis

- Wenn mit Sekundäraufgabe: Aktivität in Gehirnregionen fürs non-deklarative Gedächtnis

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TESTE DEIN WISSEN

Nenne eine Def. des „Primings“ 

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TESTE DEIN WISSEN

Priming ist die Beeinflussung der Reizverarbeitung durch eine vorrangegangene Aktivierung impliziter Gedächtnisinhalte mithilfe eines Vorreizes (Primes)

Prime = „Vorreiz“ Priming = „Vorbereiten

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TESTE DEIN WISSEN

Begründe wieso es einen schnellen und einen langsamen Mechanismus zum Einspeichern von Informationen im Gedächtnis gibt

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TESTE DEIN WISSEN

Langsamer Mechanismus:

-Notwendig um statistische Regelmäßigkeiten zu entdecken

-Verhinderung von Interferenzeffekten

Schneller Mechanismus:

- Alltägliche Anforderungen (nur einmalige Konfrontation mit einem Reiz)

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TESTE DEIN WISSEN

Beschreibe den Krankheitsverlauf des Patienten HM

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TESTE DEIN WISSEN

seit seinem 10. Lebensjahr an Temporallappenepilepsie erkrankt


wurde im Laufe seines Lebens stärker

vermutlich durch einen Unfall in der Kindheit oder genetisch verursacht


Temporallappenepilepsie

-> übermäßige Aktitivtät des Gehirns oder einzelner Bereiche

-> Auslösen von zu vielen Signalen

-> äußert sich in kurzen Anfällen (30 Sekunden – 2 Minuten)

mit folgenden Symptomen:


Verlust des Kontakts mit der Außenwelt

Starren

Wiederholte Schluck- und Kaubewegungen

Ungewöhnliche Handbewegungen, Muskelkrämpfe

entschied sich mit Mitte 20 für die Operation zur Reduktion seiner epileptischen Anfälle

--> Grund: Arbeitsunfähigkeit, ausbleibende medikamentöse Wirkung

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TESTE DEIN WISSEN

Erkläre eine der beiden Methoden zur Verwandtschaftsgradbestimmung anhand eines eigenen Beispiels

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TESTE DEIN WISSEN

Probanden sollen möglichst viele Begriffe einer Kategorie nennen à häufigsten Begriffe sind am nächsten zur Kategorie verwandt (z.B. Gemüse)

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TESTE DEIN WISSEN

Skizziere die Grundidee des hierarchisch strukturierten semantischen Gedächtnis nach Collin und Quillian

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TESTE DEIN WISSEN

- semantisches Wissen in Hierarchie angeordnet

- Eigenschaftsinformationen werden so weit oben wie möglich in der Hierarchieebene gespeichert, um den Umfang der gespeicherten Informationen so gering wie möglich zu halten

- Eigenschaften eines Objekts, die auf der gleichen Stufe stehen, können schneller abgerufen werden

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TESTE DEIN WISSEN

Nenne die Definition/Aufgabe, Dauer und Kapazität des KZG

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TESTE DEIN WISSEN

Def.: Durch Wahrnehmung und Aufmerksamkeit gelangen sensorischen Erinnerungen ins Kurzzeitgedächtnis

-Aufgabe: Kurzzeitgedächtnis ist für die Weiterverarbeitung/Speicherung von Informationen für eine kurze Dauer zuständig

- Dauer: Unendlich, wenn Materialien wiederholt werden können (Wiederholung muss verhindert werden, um die Dauer des KZGs testen zu können)

- KZG enthält Dinge und Objekte, mit denen wir uns gerade beschäftigen oder auf die wir uns gerade konzentrieren („im Bewusstsein“)

- Kapazität: ca. 4 Chunks (kann trainiert werden)

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TESTE DEIN WISSEN

Nenne die Def. von Frames

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TESTE DEIN WISSEN

Frames sind Wissensstrukturen, die sich an einem Aspekt der Welt orientieren und feste Strukturen enthalten. (Bsp: Gebäude )

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TESTE DEIN WISSEN

Erkläre die Begriffe Gedächtnisspur, Retention und Konsolidierung

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TESTE DEIN WISSEN

Retention: Aufrechterhaltung der Gedächtniseinträge

Konsolidierung: Festigung der neuronalen Gedächtnisspur

Gedächtnisspur: physiologische Spur, die eine Reizeinwirkung als dauerhafte Veränderung im Gehirn hinterlässt

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TESTE DEIN WISSEN

Erläutere die Auswirkungen auf die verschiedenen Gedächtnisarten bei der Alzheimer anhand eines Beispiels 

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TESTE DEIN WISSEN

deklaratives Gedächtnis

episodische Gedächtnis: kürzlich Erlebtes wird vergessen, später auch Biografie

semantisches Gedächtnis: Schwund des Temporallappens, Schwierigkeiten alltägliche Dinge zu benennen


non- deklaratives Gedächtnis

Arbeitsgedächtnis: kleinere Mengen mit kleiner Verzögerung werden gemerkt, außer bei Verzögerung zwischen Merken und Wiedergabe/zu schwierige Aufgaben in der Pause/ 2 Aufgaben gleichzeitig erledigen (Bsp: Corsi Block Tapping Test)

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Beispielhafte Karteikarten für deinen Gedächtnis Lo´s (F) Kurs an der RWTH Aachen - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Benenne & erkläre explizite Gedächtnistests

A:

• Free recall (Freie Reproduktion)

• Cued recall (Reproduktion mit Hinweisreizen)

• Serial recall (Serielle Reproduktion)

• Forced-choice recognition (Erzwungene Wahl zwischen Möglichkeiten)

• Yes/No recognition (Entscheidungsfrage) → Erinnerungen werden mit Fragen getestet, die mit "Ja/Nein" zu beantworten sind

Q:

Nenne die Gehirnveränderungen, welche mit Alzheimer einhergehen

A:

Alzheimer = Neurodegenerative Erkrankung → Angriff auf das Nervensystem, wobei Verlust von Nervenzellen zu Leistungsabnahme im Gehirn führt

Hauptursache: Eiweißablagerungen (Amyloide & Taufibrillen) im Gehirn

− Entstehende „Plaques“ behindern Reizübertragung zwischen Nervenzellen

− Nährstofftransport zwischen den Nervenzellen wird gestört bis diese absterben

Nebenursache: Mangel an Acetylcholin als Neurotransmitter

Q:

Analysiere anhand einer Beschreibung von Einflussfaktoren (z.B. Alter), inwiefern Inhalte im deklarativen oder non-deklarativen Gedächtnis gespeichert werden

A:

Foerde et al. (2006): Gesunde Versuchspersonen nahmen an „Weather Prediction Task“ teil, entweder als einzige Aufgabe oder mit schwieriger Sekundäraufgabe

- Wenn als einzige Aufgabe: Aktivität in Gehirnregion fürs deklarative Gedächtnis

- Wenn mit Sekundäraufgabe: Aktivität in Gehirnregionen fürs non-deklarative Gedächtnis

Q:

Nenne eine Def. des „Primings“ 

A:

Priming ist die Beeinflussung der Reizverarbeitung durch eine vorrangegangene Aktivierung impliziter Gedächtnisinhalte mithilfe eines Vorreizes (Primes)

Prime = „Vorreiz“ Priming = „Vorbereiten

Q:

Begründe wieso es einen schnellen und einen langsamen Mechanismus zum Einspeichern von Informationen im Gedächtnis gibt

A:

Langsamer Mechanismus:

-Notwendig um statistische Regelmäßigkeiten zu entdecken

-Verhinderung von Interferenzeffekten

Schneller Mechanismus:

- Alltägliche Anforderungen (nur einmalige Konfrontation mit einem Reiz)

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Q:

Beschreibe den Krankheitsverlauf des Patienten HM

A:

seit seinem 10. Lebensjahr an Temporallappenepilepsie erkrankt


wurde im Laufe seines Lebens stärker

vermutlich durch einen Unfall in der Kindheit oder genetisch verursacht


Temporallappenepilepsie

-> übermäßige Aktitivtät des Gehirns oder einzelner Bereiche

-> Auslösen von zu vielen Signalen

-> äußert sich in kurzen Anfällen (30 Sekunden – 2 Minuten)

mit folgenden Symptomen:


Verlust des Kontakts mit der Außenwelt

Starren

Wiederholte Schluck- und Kaubewegungen

Ungewöhnliche Handbewegungen, Muskelkrämpfe

entschied sich mit Mitte 20 für die Operation zur Reduktion seiner epileptischen Anfälle

--> Grund: Arbeitsunfähigkeit, ausbleibende medikamentöse Wirkung

Q:

Erkläre eine der beiden Methoden zur Verwandtschaftsgradbestimmung anhand eines eigenen Beispiels

A:

Probanden sollen möglichst viele Begriffe einer Kategorie nennen à häufigsten Begriffe sind am nächsten zur Kategorie verwandt (z.B. Gemüse)

Q:

Skizziere die Grundidee des hierarchisch strukturierten semantischen Gedächtnis nach Collin und Quillian

A:

- semantisches Wissen in Hierarchie angeordnet

- Eigenschaftsinformationen werden so weit oben wie möglich in der Hierarchieebene gespeichert, um den Umfang der gespeicherten Informationen so gering wie möglich zu halten

- Eigenschaften eines Objekts, die auf der gleichen Stufe stehen, können schneller abgerufen werden

Q:

Nenne die Definition/Aufgabe, Dauer und Kapazität des KZG

A:

Def.: Durch Wahrnehmung und Aufmerksamkeit gelangen sensorischen Erinnerungen ins Kurzzeitgedächtnis

-Aufgabe: Kurzzeitgedächtnis ist für die Weiterverarbeitung/Speicherung von Informationen für eine kurze Dauer zuständig

- Dauer: Unendlich, wenn Materialien wiederholt werden können (Wiederholung muss verhindert werden, um die Dauer des KZGs testen zu können)

- KZG enthält Dinge und Objekte, mit denen wir uns gerade beschäftigen oder auf die wir uns gerade konzentrieren („im Bewusstsein“)

- Kapazität: ca. 4 Chunks (kann trainiert werden)

Q:

Nenne die Def. von Frames

A:

Frames sind Wissensstrukturen, die sich an einem Aspekt der Welt orientieren und feste Strukturen enthalten. (Bsp: Gebäude )

Q:

Erkläre die Begriffe Gedächtnisspur, Retention und Konsolidierung

A:

Retention: Aufrechterhaltung der Gedächtniseinträge

Konsolidierung: Festigung der neuronalen Gedächtnisspur

Gedächtnisspur: physiologische Spur, die eine Reizeinwirkung als dauerhafte Veränderung im Gehirn hinterlässt

Q:

Erläutere die Auswirkungen auf die verschiedenen Gedächtnisarten bei der Alzheimer anhand eines Beispiels 

A:

deklaratives Gedächtnis

episodische Gedächtnis: kürzlich Erlebtes wird vergessen, später auch Biografie

semantisches Gedächtnis: Schwund des Temporallappens, Schwierigkeiten alltägliche Dinge zu benennen


non- deklaratives Gedächtnis

Arbeitsgedächtnis: kleinere Mengen mit kleiner Verzögerung werden gemerkt, außer bei Verzögerung zwischen Merken und Wiedergabe/zu schwierige Aufgaben in der Pause/ 2 Aufgaben gleichzeitig erledigen (Bsp: Corsi Block Tapping Test)

Gedächtnis Lo´s (F)

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