Sozialpsychologie Greta at Rheinische Fachhochschule | Flashcards & Summaries

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Lernmaterialien für sozialpsychologie greta an der Rheinische Fachhochschule

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen sozialpsychologie greta Kurs an der Rheinische Fachhochschule zu.

TESTE DEIN WISSEN
Ringelmann Effekt (1913)

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TESTE DEIN WISSEN

Die Annahme ist, dass mit zunehmender Anzahl der Gruppenmitglieder die Leistung des Einzelnen sinkt.

Grund dafür ist, dass die persönliche Relevanz der Aufgabe, die Identifizierbarkeit der Einzelleistung, die Gruppengröße sowie die Beziehung der einzelnen Mitglieder zueinander Einfluss auf die Gruppenleistung haben. Die Gruppendynamik sinkt also durch Motivationsverluste von einzelnen Mitgliedern. Diesen Effekt nennt man auch soziales Faulenzen. 

Maßnahmen um das soziale Faulenzen zu reduzieren sind zum Beispiel das Verantwortungsgefühl der einzelnen Mitglieder erhöhen oder individuelle Teamziele setzen. 

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TESTE DEIN WISSEN
Attributionstheorie nach Kelly 
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TESTE DEIN WISSEN

Das Kovariationsmodell nach Kelley befasst sich mit Beobachtungen von agierenden Personen bezüglich Zeit, Ort, Akteuere und Ziele des Verhaltens. Es untersucht, wie der Beobachter entweder eine internale oder externale Attribution wählt. Man trifft diese Auswahl mithilfe von Konsens-, Distinktheit- und Konsistenzinformationen.

Konsensus Informationen geben Auskunft, ob sich andere Menschen in der gleichen Situation genauso verhalten. 

Distinktheits Informationen geben Auskunft darüber, ob das Verhalten spezifisch für die Situation ist und ob die handelnde Person gegenüber verschiedenen Reizen die gleiche Reaktion zeigt.
Konsistenz Informationen geben Auskunft darüber, ob das Verhalten wiederholt als Reaktion auf diese Situation auftritt. 

Wenn alle 3 Faktoren hoch sind, dann spricht man von einer Stimulusattribution (externe Attribution, liegt an der Situation)

Wenn die Konsensus Information hoch ist und die anderen beiden gering, dann handelt es sich um eine Personenattribution (interne Attribution, liegt an der Person)

Wenn Konsistenz niedrig ist und die anderen beiden niedrig oder hoch, dann spricht man von einer Umständeattribution und man kann die Situation als Ausnahme einstufen.  




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TESTE DEIN WISSEN
Halo-Effekt 
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TESTE DEIN WISSEN
Der Effekt beschreibt eine kognitive Verzerrung, bei der man von bekannten Eigenschaften einer Person auf unbekannte schließt 
Entweder findet eine positive Verzerrung oder negative Verzerrung der Wahrnehmung der Person statt.

Die bekannten Eigenschaften dominieren somit die Wahrnehmung und beeinflussen den Gesamteindruck. 

Besonders ist dies der fall, wenn der Beurteiler speziell auf eine Verhaltensweise Wert legt.


Beispiel: 

Jemand der viel Sport treibt ernährt sich auch gesund, raucht und trinkt nicht 

Jemand der gute Noten schreibt, liest auch viel

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TESTE DEIN WISSEN
Maßnahmen, die das soziale Faulenzen verringern
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TESTE DEIN WISSEN

-individuelle Teamziele setzen 
-einzelnen Teamgliedern Bedeutung und Wichtigkeit bewusst machen 
-Verantwortungsgefühl der Teammitgliedern erhöhen 

Alle Maßnahmen haben das Ziel, die Einzelperson im Team besser wahrzunehmen. Menschen strengen sich mehr an, wenn sie als Individuum wahrgenommen werden, statt als anonymes,
unwichtiges Gruppenmitglied. 
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TESTE DEIN WISSEN
Eindrucksbildung 
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TESTE DEIN WISSEN
-es geht um Verhaltensvorhersagen auf der Basis von nur wenigen Verhaltensstichproben 

-Eindrucksbildung spielt in jeder sozialen Situation eine zentrale und verhaltenssteuernde Rolle 
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TESTE DEIN WISSEN
Reihenfolgeeffekt nach Asch 
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TESTE DEIN WISSEN
-Bedeutung einer Information hängt davon ab, in welchem Kontext sie auftritt und auch wann 

-Erste Eigenschaften üben einen prägenden Einfluss aus und bestimmen die Richtung des Gesamteindrucks 
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TESTE DEIN WISSEN
Milgram Experiment 
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TESTE DEIN WISSEN
Stromschläge von Lehrer gegen Schüler, nach Anweisung von Wissenschaftler 

Ziel des Experiments : herauszufinden, wie viel Schmerz ein gewöhnlicher Mitbürger einem anderen zufügen würde, weil ein Wissenschaftler dazu auffordert 

Hauptergebnis: Bereitschaft von erwachsenen Menschen, einer Autorität fast beliebig weit zu folgen 
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TESTE DEIN WISSEN
Prozess der voreiligen Schlüsse
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
1. Personen werden bezüglich z.B. Kleidung, Verhaltensweisen etc. kategorisiert 
2. Die Erwartungen die wir dieser Gruppe/Person zuschreiben werden aktiviert 
->eine Schema-Aktivierung 
3. Die Schemata werden so angewendet, dass sie die Stereotype bestätigen 
4. Dieser Urteilsvorgang findet zum Großteil automatisch ab, durch Heuristik 
Heuristik= kognitive Abkürzung des Vorgangs 

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TESTE DEIN WISSEN
Schemata 
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TESTE DEIN WISSEN
kognitive Strukturen/mentale Repräsentationen, die unser Wissen über die soziale Welt ordnen 
beeinflussen die Infos, die wir wahrnehmen 

Personenschema 
Rollenschema 
Skript 
Selbst-Schema 
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TESTE DEIN WISSEN
Stereotypen 
Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
Eigenschaften: 
-andere Menschen werden schnell kategorisiert 
-schwer änderbar 
-werden oft erst nach sozialen oder politischen Umbrüchen geändert 

->schnelle Kategorisierung kann zu Fehleinschätzung führen
->das Bewusstmachen  dieser Klassifikationsprozesse reduziert die Gefahr der Vor-Verurteilung und des Fehlurteils 
->Beurteilungsprozesse sollten daher immer wieder überprüft und modifiziert werden, um der potenziellen Wahrnehumgsverzerrung angemessen zu begegnen 
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TESTE DEIN WISSEN
Induktive Urteile 
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TESTE DEIN WISSEN
verallgemeinerndes Denken 
-Ableitung einer allgemeinen Regel durch eine oder mehrere Bedingungen 
-Das induktive Denken geht vom Einzelfall hin zum Allgemeinen 

Hier führt beispielsweise die Beobachtung eines weißen Schwanes zu der Annahme, dass alle Schwäne weiß sind.


Konsequenz->Bedingung->Ableitenden Regel 

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TESTE DEIN WISSEN
Primacy Effekt 

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TESTE DEIN WISSEN
-Überwiegen des 1.Eindrucks 
-der Erste Eindruck wird konsistent beibehalten 
-anfängliche Infos werden zum Anker genommen 
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Beispielhafte Karteikarten für deinen sozialpsychologie greta Kurs an der Rheinische Fachhochschule - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:
Ringelmann Effekt (1913)

A:

Die Annahme ist, dass mit zunehmender Anzahl der Gruppenmitglieder die Leistung des Einzelnen sinkt.

Grund dafür ist, dass die persönliche Relevanz der Aufgabe, die Identifizierbarkeit der Einzelleistung, die Gruppengröße sowie die Beziehung der einzelnen Mitglieder zueinander Einfluss auf die Gruppenleistung haben. Die Gruppendynamik sinkt also durch Motivationsverluste von einzelnen Mitgliedern. Diesen Effekt nennt man auch soziales Faulenzen. 

Maßnahmen um das soziale Faulenzen zu reduzieren sind zum Beispiel das Verantwortungsgefühl der einzelnen Mitglieder erhöhen oder individuelle Teamziele setzen. 

Q:
Attributionstheorie nach Kelly 
A:

Das Kovariationsmodell nach Kelley befasst sich mit Beobachtungen von agierenden Personen bezüglich Zeit, Ort, Akteuere und Ziele des Verhaltens. Es untersucht, wie der Beobachter entweder eine internale oder externale Attribution wählt. Man trifft diese Auswahl mithilfe von Konsens-, Distinktheit- und Konsistenzinformationen.

Konsensus Informationen geben Auskunft, ob sich andere Menschen in der gleichen Situation genauso verhalten. 

Distinktheits Informationen geben Auskunft darüber, ob das Verhalten spezifisch für die Situation ist und ob die handelnde Person gegenüber verschiedenen Reizen die gleiche Reaktion zeigt.
Konsistenz Informationen geben Auskunft darüber, ob das Verhalten wiederholt als Reaktion auf diese Situation auftritt. 

Wenn alle 3 Faktoren hoch sind, dann spricht man von einer Stimulusattribution (externe Attribution, liegt an der Situation)

Wenn die Konsensus Information hoch ist und die anderen beiden gering, dann handelt es sich um eine Personenattribution (interne Attribution, liegt an der Person)

Wenn Konsistenz niedrig ist und die anderen beiden niedrig oder hoch, dann spricht man von einer Umständeattribution und man kann die Situation als Ausnahme einstufen.  




Q:
Halo-Effekt 
A:
Der Effekt beschreibt eine kognitive Verzerrung, bei der man von bekannten Eigenschaften einer Person auf unbekannte schließt 
Entweder findet eine positive Verzerrung oder negative Verzerrung der Wahrnehmung der Person statt.

Die bekannten Eigenschaften dominieren somit die Wahrnehmung und beeinflussen den Gesamteindruck. 

Besonders ist dies der fall, wenn der Beurteiler speziell auf eine Verhaltensweise Wert legt.


Beispiel: 

Jemand der viel Sport treibt ernährt sich auch gesund, raucht und trinkt nicht 

Jemand der gute Noten schreibt, liest auch viel

Q:
Maßnahmen, die das soziale Faulenzen verringern
A:

-individuelle Teamziele setzen 
-einzelnen Teamgliedern Bedeutung und Wichtigkeit bewusst machen 
-Verantwortungsgefühl der Teammitgliedern erhöhen 

Alle Maßnahmen haben das Ziel, die Einzelperson im Team besser wahrzunehmen. Menschen strengen sich mehr an, wenn sie als Individuum wahrgenommen werden, statt als anonymes,
unwichtiges Gruppenmitglied. 
Q:
Eindrucksbildung 
A:
-es geht um Verhaltensvorhersagen auf der Basis von nur wenigen Verhaltensstichproben 

-Eindrucksbildung spielt in jeder sozialen Situation eine zentrale und verhaltenssteuernde Rolle 
Mehr Karteikarten anzeigen
Q:
Reihenfolgeeffekt nach Asch 
A:
-Bedeutung einer Information hängt davon ab, in welchem Kontext sie auftritt und auch wann 

-Erste Eigenschaften üben einen prägenden Einfluss aus und bestimmen die Richtung des Gesamteindrucks 
Q:
Milgram Experiment 
A:
Stromschläge von Lehrer gegen Schüler, nach Anweisung von Wissenschaftler 

Ziel des Experiments : herauszufinden, wie viel Schmerz ein gewöhnlicher Mitbürger einem anderen zufügen würde, weil ein Wissenschaftler dazu auffordert 

Hauptergebnis: Bereitschaft von erwachsenen Menschen, einer Autorität fast beliebig weit zu folgen 
Q:
Prozess der voreiligen Schlüsse
A:
1. Personen werden bezüglich z.B. Kleidung, Verhaltensweisen etc. kategorisiert 
2. Die Erwartungen die wir dieser Gruppe/Person zuschreiben werden aktiviert 
->eine Schema-Aktivierung 
3. Die Schemata werden so angewendet, dass sie die Stereotype bestätigen 
4. Dieser Urteilsvorgang findet zum Großteil automatisch ab, durch Heuristik 
Heuristik= kognitive Abkürzung des Vorgangs 

Q:
Schemata 
A:
kognitive Strukturen/mentale Repräsentationen, die unser Wissen über die soziale Welt ordnen 
beeinflussen die Infos, die wir wahrnehmen 

Personenschema 
Rollenschema 
Skript 
Selbst-Schema 
Q:
Stereotypen 
A:
Eigenschaften: 
-andere Menschen werden schnell kategorisiert 
-schwer änderbar 
-werden oft erst nach sozialen oder politischen Umbrüchen geändert 

->schnelle Kategorisierung kann zu Fehleinschätzung führen
->das Bewusstmachen  dieser Klassifikationsprozesse reduziert die Gefahr der Vor-Verurteilung und des Fehlurteils 
->Beurteilungsprozesse sollten daher immer wieder überprüft und modifiziert werden, um der potenziellen Wahrnehumgsverzerrung angemessen zu begegnen 
Q:
Induktive Urteile 
A:
verallgemeinerndes Denken 
-Ableitung einer allgemeinen Regel durch eine oder mehrere Bedingungen 
-Das induktive Denken geht vom Einzelfall hin zum Allgemeinen 

Hier führt beispielsweise die Beobachtung eines weißen Schwanes zu der Annahme, dass alle Schwäne weiß sind.


Konsequenz->Bedingung->Ableitenden Regel 

Q:
Primacy Effekt 

A:
-Überwiegen des 1.Eindrucks 
-der Erste Eindruck wird konsistent beibehalten 
-anfängliche Infos werden zum Anker genommen 
sozialpsychologie greta

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