SoPsy J.T. at Rheinische Fachhochschule | Flashcards & Summaries

Select your language

Suggested languages for you:
Log In Start studying!

It looks like you are in the US?
We have a website for your region.

Take me there

Lernmaterialien für SoPsy J.T. an der Rheinische Fachhochschule

Greife auf kostenlose Karteikarten, Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Altklausuren für deinen SoPsy J.T. Kurs an der Rheinische Fachhochschule zu.

TESTE DEIN WISSEN

Fundamentaler Attributionsfehler 

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Neigung des Menschen den Einfluss interner Faktoren (z.B. Persönlichkeitseigenschaften, Einstellungen, Meinungen) zu überschätzen und externer Faktoren (äußere Faktoren, situative Einflüsse) zu unterschätzen


  • Experiment Quizshow: inszenierte Quizshow mit Quizmaster, Kandidat und Zuschauer
  • -> Rollen zufällig aufgeteilt
  • -> Quizmaster darf sich die Fragen selbst ausdenken (allen bekannt)
  • Anschließende Befragung: Kandidat und Zuschauer sollen einschätzen ob Kandidat oder Quizmaster den größeren Wissensreichtum hat
  • Ergebnis: Sowohl Zuschauer als auch Kandidat schätzen Wissensreichtum des Quizmasters höher als das des Kandidaten ein
  • Erklärung: Wissensreichtum des Quizmasters nur situativ (wegen Vorteil)
  • Versuchspersonen attribuieren aber stärker intern, suchen Gründe in der Persönlichkeit des Quizmasters -> fundamentaler Attributionsfehler
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Verzerrungsprozesse beim Schlussfolgern

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • selektive Wahrnehmung einzelner Persönlichkeitsmerkmale
  • Auslassen anderer Persönlichkeitszüge
  • persönliche/soziale Werte
  • persönliche Bewertungspräferenzen


- Zeitliche Ausdehnung -> von momentanem Zustand auf beständiges Verhaltensmerkmal schlussfolgern

- Analogieschluss -> von einem einzigen Merkmal auf Gesamtheit der Persönlichkeit schließen 

- Übertragung -> wenn uns eine Person an jemand anderen erinnert 



Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Wann verschwindet der fundamentale Attributionsfehler?

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Sobald die Aufmerksamkeit gezielt auf situative Aspekte/KONTEXT gerichtet wird 
  • Wenn das Verhalten inkonsistent zu früheren Erwartungen ist
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Ankereffekt 

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Beschreibt den Effekt, dass Menschen bei Entscheidungen zu stark von Umgebungsinformationen beeinflusst werden, ohne das es ihnen bewusst ist
  • Der Anker ist also eine bestimmte Information, die Menschen unbewusst in Entscheidungsprozessen beeinflussen 
  • Um den Wert einer Sache bemessen zu können, sucht unser Gehirn nach Vergleichswerten -> findet es diese nicht, reicht zur Not auch eine völlig aus der Lust gegriffene Zahl als Bezugspunkt (z.B. letzte 2 Ziffern der Kontonummer)
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

HALO-Effekt

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • kognitive Verzerrung bei Schluss von bekannten auf unbekannte Eigenschaften 
  • Dabei wirken sich einzelne Eigenschaften (Attraktivität, Behinderung, außergewöhnliche Erfolge) einer Person so dominant auf uns aus, das sie einen überstrahlenden Gesamteindruck erzeugen (positive/negative Verzerrung)
  • fälschliche Korrelation zwischen Eigenschaften
  • Vermeidung: Sensibilisierung des HALO-Effekts, Merkmale einzeln bewerten, Zeitdruck vermeiden
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Mögliche Gründe für fundamentalen Attributionsfehler

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Akteur und Handlung bilden eine "kausale Einheit"
  • Akteur bezogene Informationen werden in der Wahrnehmung als "salient" (auffällig) angesehen -> somit für kognitive Erklärungen hoch verfügbar 
  • Persönlichkeitsmerkmale werden als stabil betrachtet .> erlauben eine verlässliche und generelle Einschätzung
  • Situative Einflussfaktoren sind zum Teil hintergründig und schwer festzustellen
  • Subjektive Erwartungen verzerren die Interpretation 
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Dunning-Kruger-Effekt

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Unfähigkeit einer Person sich selbst objektiv zu beurteilen (mittels Metakognition)

 Folge:

- weniger kompetente Menschen überschätzen sich

- diese Unwissenheit führt zu mehr Selbstvertrauen

(" wenn man inkompetent ist, kann man nicht wissen das man inkompetent ist")

- Die Fähigkeiten zur Erkennung und Einschätzung der eigenen Kompetenz sind nicht vorhanden


Beispiel:

- Behinderte Person: neurologische Erkrankung

-> Person leugnet die Behinderung oder ist sich dessen nicht bewusst

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Barnum-Effekt

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Neigung des Menschen, vage und allgemeingültige Aussagen über die eigene Person, als zutreffende Beschreibung anzusehen
  • Zeitungshoroskope erhalten oft viele Barnum-Aussagen:
  • Aussagen mangelt es an Objektivität 
  • Sind Aussagen die Eigenschaften zuschreiben, die jeder gerne hätte
  • Aussagen erhalten ein subjektives Element -> Mensch interpretiert Aussagen unbewusst als passend 


Typische Mittel:

-> Grundängste vieler Menschen, über die wenig gesprochen wird

->weit verbreitete Wünsche

-> Unscharfe Formulierung 

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Prosoziales Verhalten

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Hilfeverhalten, das von der Gesellschaft als nützlich definiert wird 
  • Wenn eine Person die Absicht hat jemandem zu helfen oder eine Wohltat zu tun und diese Handlung freiwillig ist (also ausgeschlossen sind dienstliche Verpflichtungen z.B. Arzt)
  • Handlungen mit dem Ziel, einem anderen Menschen Vorteile zu verschaffen 
  • Zwischenmenschliche Beziehungen, die gewinnbringen/vorteilhaft für andere sind (ohne eigenen Nutzen)


Beispiele:

- Spendenverhalten

- Ehrenamtliche Arbeit

Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Hilfreiches Verhalten

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Handlungen mit denen die Absicht verfolgt wird, anderen einen Nutzen zu bieten oder ihr Wohlbefinden zu verbessern (Beispiel: Arzt)
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Altruistisches Verhalten

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN
  • Verhalten, das ohne Erwartung extrinsischer Belohnung ausgeführt wird, um anderen einen Nutzen zu bringen 
  • ein Handeln, bei dem nur andere profitieren und man keine Vorteile hat oder sogar Nachteile
  • Beispiel: Der Einsatz von Organisationen wie Ärzte ohne Grenzen
Lösung ausblenden
TESTE DEIN WISSEN

Erklärungsansätze für Altruismus

Lösung anzeigen
TESTE DEIN WISSEN

Kin selection:

-> Ein Mensch stellt die eigenen Bedürfnisse zugunsten der biologischen Verwandten zurück 

-> und über natürliche Selektion findet eine Vererbung altruistischer Gene statt


Beispiel:

Organspende -> Die Wahrscheinlichkeit, dem eigenen Kind eine Niere abzugeben, ist sehr viel höher als einer fremden Person


Reziprozität:

-> Die Erwartung, dass altruistischen Verhalten belohnt wird, im Sinne von Reziprozität (Wechselbezüglichkeit)


Beispiel: Ich helfe dir auf den Baum, dafür gibst du mir eine deiner Bananen ab 


Fazit:

-> Wird davon ausgegangen, das hinter dem Altruismus eigentlich egoistische Motive stecken

Lösung ausblenden
  • 40528 Karteikarten
  • 818 Studierende
  • 27 Lernmaterialien

Beispielhafte Karteikarten für deinen SoPsy J.T. Kurs an der Rheinische Fachhochschule - von Kommilitonen auf StudySmarter erstellt!

Q:

Fundamentaler Attributionsfehler 

A:
  • Neigung des Menschen den Einfluss interner Faktoren (z.B. Persönlichkeitseigenschaften, Einstellungen, Meinungen) zu überschätzen und externer Faktoren (äußere Faktoren, situative Einflüsse) zu unterschätzen


  • Experiment Quizshow: inszenierte Quizshow mit Quizmaster, Kandidat und Zuschauer
  • -> Rollen zufällig aufgeteilt
  • -> Quizmaster darf sich die Fragen selbst ausdenken (allen bekannt)
  • Anschließende Befragung: Kandidat und Zuschauer sollen einschätzen ob Kandidat oder Quizmaster den größeren Wissensreichtum hat
  • Ergebnis: Sowohl Zuschauer als auch Kandidat schätzen Wissensreichtum des Quizmasters höher als das des Kandidaten ein
  • Erklärung: Wissensreichtum des Quizmasters nur situativ (wegen Vorteil)
  • Versuchspersonen attribuieren aber stärker intern, suchen Gründe in der Persönlichkeit des Quizmasters -> fundamentaler Attributionsfehler
Q:

Verzerrungsprozesse beim Schlussfolgern

A:
  • selektive Wahrnehmung einzelner Persönlichkeitsmerkmale
  • Auslassen anderer Persönlichkeitszüge
  • persönliche/soziale Werte
  • persönliche Bewertungspräferenzen


- Zeitliche Ausdehnung -> von momentanem Zustand auf beständiges Verhaltensmerkmal schlussfolgern

- Analogieschluss -> von einem einzigen Merkmal auf Gesamtheit der Persönlichkeit schließen 

- Übertragung -> wenn uns eine Person an jemand anderen erinnert 



Q:

Wann verschwindet der fundamentale Attributionsfehler?

A:
  • Sobald die Aufmerksamkeit gezielt auf situative Aspekte/KONTEXT gerichtet wird 
  • Wenn das Verhalten inkonsistent zu früheren Erwartungen ist
Q:

Ankereffekt 

A:
  • Beschreibt den Effekt, dass Menschen bei Entscheidungen zu stark von Umgebungsinformationen beeinflusst werden, ohne das es ihnen bewusst ist
  • Der Anker ist also eine bestimmte Information, die Menschen unbewusst in Entscheidungsprozessen beeinflussen 
  • Um den Wert einer Sache bemessen zu können, sucht unser Gehirn nach Vergleichswerten -> findet es diese nicht, reicht zur Not auch eine völlig aus der Lust gegriffene Zahl als Bezugspunkt (z.B. letzte 2 Ziffern der Kontonummer)
Q:

HALO-Effekt

A:
  • kognitive Verzerrung bei Schluss von bekannten auf unbekannte Eigenschaften 
  • Dabei wirken sich einzelne Eigenschaften (Attraktivität, Behinderung, außergewöhnliche Erfolge) einer Person so dominant auf uns aus, das sie einen überstrahlenden Gesamteindruck erzeugen (positive/negative Verzerrung)
  • fälschliche Korrelation zwischen Eigenschaften
  • Vermeidung: Sensibilisierung des HALO-Effekts, Merkmale einzeln bewerten, Zeitdruck vermeiden
Mehr Karteikarten anzeigen
Q:

Mögliche Gründe für fundamentalen Attributionsfehler

A:
  • Akteur und Handlung bilden eine "kausale Einheit"
  • Akteur bezogene Informationen werden in der Wahrnehmung als "salient" (auffällig) angesehen -> somit für kognitive Erklärungen hoch verfügbar 
  • Persönlichkeitsmerkmale werden als stabil betrachtet .> erlauben eine verlässliche und generelle Einschätzung
  • Situative Einflussfaktoren sind zum Teil hintergründig und schwer festzustellen
  • Subjektive Erwartungen verzerren die Interpretation 
Q:

Dunning-Kruger-Effekt

A:
  • Unfähigkeit einer Person sich selbst objektiv zu beurteilen (mittels Metakognition)

 Folge:

- weniger kompetente Menschen überschätzen sich

- diese Unwissenheit führt zu mehr Selbstvertrauen

(" wenn man inkompetent ist, kann man nicht wissen das man inkompetent ist")

- Die Fähigkeiten zur Erkennung und Einschätzung der eigenen Kompetenz sind nicht vorhanden


Beispiel:

- Behinderte Person: neurologische Erkrankung

-> Person leugnet die Behinderung oder ist sich dessen nicht bewusst

Q:

Barnum-Effekt

A:
  • Neigung des Menschen, vage und allgemeingültige Aussagen über die eigene Person, als zutreffende Beschreibung anzusehen
  • Zeitungshoroskope erhalten oft viele Barnum-Aussagen:
  • Aussagen mangelt es an Objektivität 
  • Sind Aussagen die Eigenschaften zuschreiben, die jeder gerne hätte
  • Aussagen erhalten ein subjektives Element -> Mensch interpretiert Aussagen unbewusst als passend 


Typische Mittel:

-> Grundängste vieler Menschen, über die wenig gesprochen wird

->weit verbreitete Wünsche

-> Unscharfe Formulierung 

Q:

Prosoziales Verhalten

A:
  • Hilfeverhalten, das von der Gesellschaft als nützlich definiert wird 
  • Wenn eine Person die Absicht hat jemandem zu helfen oder eine Wohltat zu tun und diese Handlung freiwillig ist (also ausgeschlossen sind dienstliche Verpflichtungen z.B. Arzt)
  • Handlungen mit dem Ziel, einem anderen Menschen Vorteile zu verschaffen 
  • Zwischenmenschliche Beziehungen, die gewinnbringen/vorteilhaft für andere sind (ohne eigenen Nutzen)


Beispiele:

- Spendenverhalten

- Ehrenamtliche Arbeit

Q:

Hilfreiches Verhalten

A:
  • Handlungen mit denen die Absicht verfolgt wird, anderen einen Nutzen zu bieten oder ihr Wohlbefinden zu verbessern (Beispiel: Arzt)
Q:

Altruistisches Verhalten

A:
  • Verhalten, das ohne Erwartung extrinsischer Belohnung ausgeführt wird, um anderen einen Nutzen zu bringen 
  • ein Handeln, bei dem nur andere profitieren und man keine Vorteile hat oder sogar Nachteile
  • Beispiel: Der Einsatz von Organisationen wie Ärzte ohne Grenzen
Q:

Erklärungsansätze für Altruismus

A:

Kin selection:

-> Ein Mensch stellt die eigenen Bedürfnisse zugunsten der biologischen Verwandten zurück 

-> und über natürliche Selektion findet eine Vererbung altruistischer Gene statt


Beispiel:

Organspende -> Die Wahrscheinlichkeit, dem eigenen Kind eine Niere abzugeben, ist sehr viel höher als einer fremden Person


Reziprozität:

-> Die Erwartung, dass altruistischen Verhalten belohnt wird, im Sinne von Reziprozität (Wechselbezüglichkeit)


Beispiel: Ich helfe dir auf den Baum, dafür gibst du mir eine deiner Bananen ab 


Fazit:

-> Wird davon ausgegangen, das hinter dem Altruismus eigentlich egoistische Motive stecken

SoPsy J.T.

Erstelle und finde Lernmaterialien auf StudySmarter.

Greife kostenlos auf tausende geteilte Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren und mehr zu.

Jetzt loslegen

Das sind die beliebtesten StudySmarter Kurse für deinen Studiengang SoPsy J.T. an der Rheinische Fachhochschule

Für deinen Studiengang SoPsy J.T. an der Rheinische Fachhochschule gibt es bereits viele Kurse, die von deinen Kommilitonen auf StudySmarter erstellt wurden. Karteikarten, Zusammenfassungen, Altklausuren, Übungsaufgaben und mehr warten auf dich!

Das sind die beliebtesten SoPsy J.T. Kurse im gesamten StudySmarter Universum

Sopsy I

Universität Bochum

Zum Kurs

Die all-in-one Lernapp für Studierende

Greife auf Millionen geteilter Lernmaterialien der StudySmarter Community zu
Kostenlos anmelden SoPsy J.T.
Erstelle Karteikarten und Zusammenfassungen mit den StudySmarter Tools
Kostenlos loslegen SoPsy J.T.