Persönlichkeit 6 at Rheinische Fachhochschule

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Persönliche Umwelt

Situationsexposition

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Persönliche Umwelt

Situationen

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Persönliche Umwelt 

Settingansatz

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Persönlichkeit und Umwelt

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Persönliche Umwelt

Diamonds

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Erfassung von Situationexposition

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Persönliche Beziehungen

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Persönliche Beziehungen

Egozentrierte Netzwerke

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Persönliche Beziehungen 

Bindungen

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Persönliche Beziehungen

Operationalisierung von Bindungsstilen Ainsworth (1978) Fremde-Situation-Tests

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Persönliche Beziehungen

Erweiterung Bindugsstile 

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Persönliche Beziehungen

Adult Attachment Interview

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Persönlichkeit 6

Persönliche Umwelt

Situationsexposition

  • Häufigkeit oder Dauer, mit der eine Person Situationen eines bestimmten Typs ausgesetzt ist
  • Beschreibt eine Eigenschaft der Umwelt der Person 
  • Z.B. wieviel Zeit verbringt eine Person vor dem Fernseher? Wieviel Zeit verbringt jemand mit dem Partner?
  • Situationsexposition beschreibt Umwelteigenschaft der betrachteten Person  

Persönlichkeit 6

Persönliche Umwelt

Situationen

  • Beschreibungen aktueller Umweltbedingungen von Personen
  • Externe Bedingungen, die das aktuelle Erleben und Verhalten von Personen beeinflussen 
  • Man unterscheidet Situation und Situationsexposition voneinander

Persönlichkeit 6

Persönliche Umwelt 

Settingansatz

  • Manche Umwelteigenschaften können unabhängig von Person operationalisiert werden 

- Z.B. Tom begegnet Fritz ob Tom Fritz kennt oder nicht, wäre nicht Teil der Settingbeschreibung 



  • Vorteil Settingansatz: 

- Umwelt- und Persönlichkeitseigenschaften können losgelöst voneinander operationalisiert werden

  • Aber: Settings, in denen Menschen sich regelmäßig aufhalten, können Aufschluss über die Persönlichkeit einer Person geben, weil sie Einfluss auf die Auswahl oder Herstellung solcher Settings haben (z.B. Einrichtung der Wohnung)

Persönlichkeit 6

Persönlichkeit und Umwelt

  • Wieviel Zeit eine Person mit Freunden verbringt beschreibt eine Situationsexposition, nicht aber eine Settingexposition 

- Warum?

- „Freund“ ist personenabhängig definiert 

  • Personenabhängigkeit der Umweltdefinition führt zu Abhängigkeiten zwischen Persönlichkeit und Umweltdefinition
  • Personenabhängige Umweltdefinitionen führen zu Korrelationen zwischen Persönlichkeits- und Umwelteigenschaften
  • Vgl. Studie von Sarason et al. (1987) Korrelation zwischen Einsamkeit und der Beziehung zu anderen (-.28) und der Zahl der als unterstützend empfundenen Beziehungen (-.53)

- Wie lässt sich diese Korrelation interpretieren? 

- Wenn Situationsexposition und Umweltdefinitionen personenabhängig sind, lassen sie sich dann auf ähnliche Art und Weise wie Persönlichkeitseigenschaften klassifizieren?


  • Wir nutzen Eigenschaftsbegriffe, um Persönlichkeit zu beschreiben 
  • Ähnlich nutzen wir Begriffe um psychologisch relevante Situationen zu beschreiben 
  • Neuerer Versuch von Rauthmann et al. (2014)

- nutzten Riverside Situational Q-Sort Verfahren (RSQ)

- baten Teilnehmer Situationen einzuschätzen

Mittels Faktorenanalyse konnten 8 Dimensionen ermittelt werden, die psychologische Situationseigenschaften beschreiben, die sog. DIAMONDS

Persönlichkeit 6

Persönliche Umwelt

Diamonds

1. Duty

  • Situation erfordert Arbeit und Erledigung von Aufgaben

2. Intellect 

  • Situation regt Intellektualität, Kognition und Fantasie an

3. Adversity 

  • Situation erzeugt Bedrohung, Kritik und Probleme

4. Mating

  • Situation beinhaltet Attraktivität, Anziehung, Sex oder Romantik

5. Positivity 

  • Situation erzeugt Freude, Glück, Humor oder Entspannung

6. Negativity 

  • Situation erzeugt negative Gefühle und Erregung

7. Deception 

  • Situation erzeugt Misstrauen, Argwohn, Unehrlichkeit und Feindseligkeit

8. Sociality

  • Situation beinhaltet Interaktion, Kommunikation, Beziehung, Intimität oder Wärme


  • Konsistent zwischen Beurteilern, die in gleiche Situation involviert waren oder sie von außen beobachten haben 
  • Plausible Zusammenhänge mit objektiven Situationsmerkmalen und darin gezeigten Verhaltensweisen
  • psychologisch relevante Situationen lassen sich also mit den DIAMONDS recht gut beschreiben

Persönlichkeit 6

Erfassung von Situationexposition

  • z.B. durch Tagebücher
  • Wenn allerdings um detaillierte Merkmale einer Situation geht, sollten Situationen direkt danach beurteilt werden
  • Z.B. durch Logbuch
  • Experience sampling method (ESM) 
  • VP wird in regelmäßigen Abständen (z.B. per SMS) aufgefordert, aktuelle Situation zu beschreiben 
  • So können repräsentative Stichproben von Alltagssituationen (also emotional unbedeutsamere Situationen, die schlechter erinnert werden als emotionale Situationen) untersucht werden
  • Direkte Beobachtung
  • Protokollierung der Situation durch Beobachter, wie z.B. Eltern, Pfleger etc.

Persönlichkeit 6

Persönliche Beziehungen

  • „Eine soziale Beziehung ist eine Beziehung zwischen zwei Bezugspersonen. Beziehungen charakterisieren Dyaden (Personen-Paare)“ (Asendorpf, 2018)
  • Soziale Beziehung ist weder Teil der Persönlichkeit noch Teil der persönlichen Umwelt einer Person 
  • Bei sozialer Beziehung handelt es sich um relationales Merkmal, nicht um ein individuelles
  • Auf Verhaltensebene lassen sich Beziehungen durch stabile Interaktionsmuster charakterisieren
  • Auf kognitiver Ebene sind sie durch Beziehungsschemata der beiden Bezugspersonen gekennzeichnet 
  • Beziehungsschema besteht aus drei beziehungsspezifischen Bildern: Selbstbild, Bilder der Bezugsperson & Interaktionsskript, d.h. der eigenen Sicht des typischen Interaktionsmusters
  • Qualität der sozialen Beziehungen hängt von Persönlichkeit beider Bezugspersonen ab
  • Persönliche Beziehungen sind eine Funktion der dynamischen Wechselwirkung der Persönlichkeit der beiden Bezugspersonen und ihrer gemeinsamen Beziehungsgeschichte

Persönlichkeit 6

Persönliche Beziehungen

Egozentrierte Netzwerke

  • egozentriertes Netzwerk einer Person wird durch eine Beziehungsmatrix beschrieben 
  • Diese bildet ab, wie Person Beziehung zu einer anderen Person einschätzt 
  • Beziehungsmatrix zur Einschätzung der Beziehungsqualität
  • Daraus kann auf individualtypische Merkmale einer Person zurückgeschlossen werden, die mehrere Beziehungen umfassen
  • Bspw.   Netzwerkgröße, Anzahl der Beziehungen, Anteil gleichgeschlechtlicher Beziehungen, Konflikthäufigkeit……
  • Diese Merkmale beschreiben den Beziehungsstatus einer Person
  • Beziehungsstatus ist weniger stabil als Persönlichkeitseigenschaften
  •  Beziehungsqualität ist weniger stabil 
  • Bezugspersonen wechseln z.T.
  • Wichtig: Der Beziehungsstatus einer Person lässt sich umfassend beschreiben, indem ihr egozentriertes Netzwerk erhoben wird und daraus diverse Indizes der Beziehungsqualität abgebildet werden.

Persönlichkeit 6

Persönliche Beziehungen 

Bindungen

  • Sehr enge soziale Beziehungen werden als Bindungen bezeichnet
  • Laut traditioneller Auffassung ist Bindungsstil geprägt durch frühkindliche Bindungserfahrungen, die im Sinne eines „inneren Arbeitsmodells“ für Beziehungen lebenslang Beziehungen prägen
  • Diese These muss zugunsten dynamisch-interaktionistischer Auffassung verworfen werden, denn….
  • Bindungsstile hängen von Erfahrungen aus früherer Beziehung ähnlichen Typs ab, diese Erfahrungen können von Beziehung zu Beziehung variieren 
  • Persönlichkeit beider beteiligten Personen und Beziehungsgeschichte beeinflussen diese Erfahrungen
  • Deshalb variieren Arbeitsmodelle von Beziehungstyp zu Beziehungstyp und verändern sich auch innerhalb desselben Typs, z.B. von Partnerschaft zu Partnerschaft

Persönlichkeit 6

Persönliche Beziehungen

Operationalisierung von Bindungsstilen Ainsworth (1978) Fremde-Situation-Tests

  • Ainsworth (1978) unterscheidet in einem Experiment zur Feststellung des Bindungsstils von 12-18 Monate alten Kindern drei unterschiedliche Bindungsstile

1. Sicher

  • Bei Wiedervereinigung keine Vermeidung Kontakts und Nähe zur Mutter 

2. Vermeidend

  • Bei Wiedervereinigung ignorieren oder aktives Vermeiden der Mutter

3. Ängstlich-ambivalent

  • Bei Wiedervereinigung Zeichen eines Annäherungs-vermeidungs-Konflikts gegenüber der Mutter

Persönlichkeit 6

Persönliche Beziehungen

Erweiterung Bindugsstile 

  • Main und Solomon (1986) erweitern Ainsworths Bindungsstile um einen vierten Bindungsstil 
  • Desorganisiert-desorientiert 
  • Kinder mit desorganisiert-desorientiertem Bindungsstil müssen Schutz bei Personen suchen, vor denen sie eigentlich Angst haben
  • Der frühe Bindungsstil sagt einiges über spätere soziale Kompetenzen voraus 
  • An Mutter sicher gebundene Einjährige werden später in Kindergarten und Schule als kompetenter eingeschätzt 
  • Vermeidende als aggressiver 
  • Ängstlich-ambivalente als ängstlicher 
  • Im Erwachsenenalter wird die Funktion der primären Bezugsperson meist vom Partner übernommen 
  • Daher gibt es neben Bindungsforschung an Kindern auch Bindungsforschung an Erwachsenen 
  • Hierbei werden vor allem zwei Arten unterschiedenen:
  • Operationalisierung durch Adult Attachment Interview 
  • Direkte Beurteilung des Bindungsstils

Persönlichkeit 6

Persönliche Beziehungen

Adult Attachment Interview

  • 1-2 stündiges Interview zur Erfassung des Bindungsstils von Erwachsenen 
  • Befragte, sollen Beziehung zu Mutter und Vater durch fünf Adjektive frei beschreiben 
  • Diese Charakterisierung soll wiederum durch konkrete Erlebnisse und Ereignisse belegt werden 
  • Erfahrungen werden hinsichtlich Idealisierung, Widersprüche und mangelhafte Konkretisierung geprüft
  • Befragte, die offen und frei über Erinnerungen an widersprüchliche und unangenehme Gefühle gegenüber Eltern berichten werden als sicher klassifiziert 
  • Befragte, die Beziehung als durchweg positiv schildern, ohne konkrete Ereignisse erinnern oder nennen zu können, als unsicher
  • Unterschieden werden insgesamt folgende vier Bindungsstile: 

1. Autonom-sicher

2. unsicher-distanziert

3. unsicher-verwickelt

4. unverarbeitet

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